Taschenrechner ‚Tydlig‘ gratis

IPhoneBlog de Tydlig

Die Apple-Store-App bietet Tydlig, die clevere Taschenrechner-App von Andreas Karlsson, im Moment kostenlos an (➞ Stores ➞ DE ➞ OEZ). Mit solcher Software auf einem Telefon wünscht man sich (beinahe) die Schul-, Studien- und Ausbildungszeiten mit Matheunterricht zurück.

In Vorbereitung auf iOS 8: ein Pulsmesser von Beurer

Health, Apples iOS-8-Fitness-Zentrale, verlangt im nächsten Monat nach Daten. Die Sammelei kann schon heute beginnen.

IPhoneBlog de Beurer

Kein Testmuster, sondern eine Dauerleihgabe aus der Familie, brachte den Beurer PM 250 (Affiliate-Link), einen Brustgurt für Herzfrequenzmessungen, zu mir. Ich habe damit zwar erst eine Handvoll Läufe absolviert, fühle mich aber qualifiziert eine Empfehlung für das 46-Euro-Zubehör, das mit Runtastic zusammenarbeitet (Gutschein für die 5-Euro-App liegt bei), auszusprechen.

Laut Amazon-Kundenrezensionen kämpfen einige Android-Telefone mit Verbindungsproblemen; mein iPhone 5s hatte keinerlei Schwierigkeiten. Die Bluetooth-Smart-Connection brauchte ich nach dem initialen Setup, drei Klicks durch die App-Store-Software, nicht mehr anzufassen. Vor jedem Lauf schnallt man lediglich den Brustgurt um und die Aufzeichnung mit Runtastic startet. Der Pulsmesser lässt sich ohnehin nicht separat aus- oder einschalten – so wie man sich das idealerweise vorstellt.

Sendeeinheit und Spanngurt lassen sich trennen, und deshalb nicht nur (besser) waschen, sondern bei möglichem Verschleiß auch austauschen.

Ich hatte bislang keine Motivation meine Herzfrequenz in die (mir durchaus wichtigen) Laufstatistiken aufzunehmen (Runtastic zeichnet jetzt parallel zu Nike+ Running, dem Withings Pulse und meinem Fuelband mit). Mit dem Beurer-Brustgurt, der hier wie erwähnt nur durch Zufall aufschlug, änderte sich das. Es ist durchaus informativ zu sehen, wann und wo die Belastung zu hoch war.

Runtastic ist obendrein eine (zukunfts-)sichere Bank für die Datenerhebung in Bezug auf Apples iOS-App Health.

I think this is a great next step for consumers and fitness app companies, as well. Why? The health & fitness industry is getting more and more important and when Apple places focus on this topic, it confirms that it has the potential to become huge and go mainstream… At Runtastic, with more than 15 apps on iOS, we now have the chance to share the right data with Healthkit and also get important data from them (via 3rd party apps). I’m really looking forward to the first integration and it’s definitely a win for the end consumer.

Florian Gschwandtner (Runtastic CEO) | 9to5Mac

AirSonos: Sonos ♥ AirPlay (+ Video)

AirSonos verheiratet Apples kabellose AirPlay-Schnittstelle mit dem Sonos-Soundnetzwerk. So wandeln sich die drahtlosen Lautsprecher, die von Haus aus nur untereinander kommunizieren, zu normalen Audio-Ausgabekanälen für iOS und Mac OS. Einziger Nachteil: Ein Rechner muss durchgehend im Heimnetzwerk den Übersetzer spielen.

IPhoneBlog de AirSonos

Sonos offizielle Lösung um die AirPlay-Signale von einem iPhone in sein System zu schleusen, funktioniert über eine AirPort Express am Klinkeneingang. Ein netter Hack, der aber a) eine zusätzliche Anschaffung erfordert und b) nicht an den beiden günstigen Modellen PLAY 1 und PLAY 3 funktioniert, da dort kein Audio-Eingang verbaut ist.

Das weiß (natürlich) auch das 300-köpfige Team aus Kalifornien, die nun damit beginnen Streaming-Dienste als Partner zu gewinnen. Die Google-Music-App ist der erste Kompagnon, der seine Musik direkt an die WiFi-Stereoanlage funkt. Die Bibliotheken von Spotify und Co. lassen sich dagegen (bislang) nur über die Sonos-App ansteuern.

AirSonos, die Terminal-Desktop-Software von Stephen Wan, hebt genau diese Einschränkung auf. Die Sonos-Lautsprecher sind nach der Installation systemweit, und aus jeder iOS-Anwendung die AirPlay anbietet, zu erreichen. Die Sonos-App hält wie bisher auch die Räume klanglich auseinander – Podcasts im Schlafzimmer, Musik in der Küche. Wie man Lautsprecherpärchen im laufenden Betrieb mit AirSonos trennt und wieder zusammenschaltet, habe ich in einem kurzen Video1 festgehalten.

Video

(Danke, @tovolkmar!)


  1. Vielen Dank Konrad Haenel für das neue Intro. Meinen Podcast-Feed mit allen selbstproduzierten Videos findet man wie gewohnt in iTunes. Apples Podcast-App (universal; App-Store-Link) – mit iOS 8 fest vorinstalliert – spielt die gewollt kompakten Aufnahmen, die ich dafür separat in 1280 x 720px erstelle, beispielsweise perfekt ab. 

Beidseitig steckbar? Lightning-Kabel mit neuem USB-Stecker.

IPhoneBlog de Lightning USB umgedreht

Earlier this week, photos claiming to be of a new Lightning cable with a reversible USB connector surfaced. The images were said to be sourced from Apple supplier Foxconn, and were shown in a production stage. Now, frequent iOS device part leaker Sonny Dickson shares a new photo of the accessory, further indicating that a new Lightning cable with a reversible USB connector may be on the horizon.

Richard Padilla | MacRumors

Der Umstieg von 30-Pin auf Lightning vor zwei Jahren war nicht nur überfällig, sondern ein unvergleichbarer Gewinn an Komfort, den keiner der vielen anderen USB-Stecker auch nur annähernd nachahmen kann. Wenn sich jetzt auch noch das andere Kabelende beidseitig einstecken lässt, und damit die nervige Suche nach der Ober- beziehungsweise Unterseite entfällt, sollten die Kabel gleichzeitig auch USB 3.0 sprechen lernen – falls man doch noch einmal sein Telefon an einen Rechner steckt.

PlaceIt rückt Screenshots ins Rampenlicht

PlaceIt produziert Produkt-Screenshots vor Stockfoto-Hintergründen. Seit Anfang August funktioniert das nicht nur per Drag & Drop übers Web, sondern auch über die iPhone-App (kostenlos; App-Store-Link). Außerdem lassen sich kurze Videos von Webseiten oder Apps, die man ansprechend präsentieren möchte, vor einem interaktiven Hintergrund einbinden.

Video

PlaceIt funktioniert wie angepriesen, begleitet aber ein extrem undurchsichtiges Lizenz-Konstrukt. Die Unterscheidung nach Abo und Einzelkauf ist klar, die vier verschiedenen Nutzungsmodelle, kommerziell, intern, für kleine oder große Webseiten, bei der die Bildkompositionen jeweils unterschiedliche Auflösungen und viel Kleingedrucktes mitbringen, schreckt jedoch ab.

Apples Wette auf Saphirglas

IPhoneBlog de Saphir

Apple Inc. created the blueprint for a smartphone when it covered the touch screen of its first iPhone in glass, instead of plastic. Now, it is betting $700 million that sapphire, a harder and more expensive material, can replace glass and better protect future devices.

The first sapphire display screens for the forthcoming larger iPhone and smartwatch are expected to roll off production lines this month at a Mesa, Ariz., facility that Apple opened with materials manufacturer GT Advanced Technologies Inc. At full capacity, the plant will produce twice as much sapphire as the current output from the nearly 100 manufacturers world-wide, says Eric Virey, a senior analyst at French research firm Yole Développement.

„Nobody has ever invested this much money on sapphire,“ Mr. Virey says.

Daisuke Wakabayashi | WSJ

„Die Wette“ dreht sich nicht um ein paar läppische Hundert Millionen US-Dollar als Anfangsinvestition, sondern um die nächste Generation der iPhones. Eine Produktkategorie, die über 50-Prozent von Apples Firmenumsatz ausmacht.

Ein Wechsel von Gorilla Glass auf Saphirglas ist noch ein Alleinstellungsmerkmal. Cornings Gorilla Glass ist heute nämlich der De-facto-Standard. Das wirft die Frage auf: Wie gut kann Saphirglas wirklich sein, dass Apple dies a) großflächig zuerst in seinem wichtigsten Produkt verbaut und b) dafür Einbußen in der Marge akzeptiert?

Wer bestimmt den E-Book-Preis?

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177 Euro und 50 Cent habe ich für meinen japanischen Librie EBR-1000EP vor vielen Jahren auf Ebay einmal gezahlt. E-Books gab es damals quasi nicht. Mittlerweile hat der Amazon Kindle den Kampf ums elektronische Buch gewonnen. Apple versucht über den iBookstore noch das iPads als Lesegerät im Spiel zu halten – als einer der letzten Mitbewerber, der dafür nicht komplett chancenlos scheint. Seit letzter Woche steht nämlich auch fest: Sony klappt seinen E-Book-Reader zu; der ehemals zugehörige Download-Store ist bereits seit Mai in der Hand von Kobo.

Der Sony Reader PRS-T3 markiert damit das Ende einer Ära. Sony zieht sich bis auf weiteres komplett aus dem Endkundengeschäft mit elektronischen Lesegeräten zurück – es sei einfach nicht mehr wirtschaftlich.

Johannes Haupt | Lesen.de

Zahlreiche lesenswerte Meinungen hat es zur mittlerweile öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen Amazon und dem Verleger Hachette ins Netz gespült.

Amazon is not your friend. Neither is any other corporation. It and they do what they do for their own interest and are more than willing to try to make you try believe that what they do for their own benefit is in fact for yours. It’s not. In this particular case, this is not about readers or authors or anyone else but Amazon wanting eBooks capped at $9.99 for its own purposes. It should stop pretending that this is about anything other than that. Readers, authors, and everyone else should stop pretending it’s about anything other than that, too.

John Scalzi

I will not sign a letter in support of Hachette. I feel bad for the authors who are suffering financially and I hope they get paid soon, but Hachette’s accusations are manipulative plays to our paranoia, no matter how justified that paranoia might be, because they have exactly zero plans on how to correct all the things they currently think are wrong with the market.

I will not sign a letter in support of Amazon. While as a customer I think they are fabulous and while they have the best deal in town for most self-publishers out there today, that environment is becoming increasingly more dependent on using Amazon and only using Amazon. I’ve seen that market before, and my historical perspective makes me more than suspicious, it makes me alarmed.

Everyone taking sides in this argument is wrong. Every single one of you. You are taking sides for the wrong reasons, supporting the wrong people, endorsing the wrong philosophies, and choosing either path is ultimately bad for everyone.

Christopher Wright

Und die vielschichtige Diskussion beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf die USA („Wie Amazon Autoren bedrängt“ / „Na, heute schon amazon gebasht?“).

Beim Lesen aller Für und Widers sticht ein (eigentlich) sehr offensichtlicher Aspekt ins Auge: Mit Amazon und Hachette streiten sich zwei Parteien, die lediglich zwischen Autor und Leser stehen. Sie reichern den Entstehungsprozess, der ein Buch zum Leben erweckt, an, vermitteln, bewerben und kurskorrigieren – alles richtig, stehen letztendlich aber nur in der Mitte einer Schreiber-Leser-Beziehung. Und für diese zwei austauschbaren Positionen pokern beide Streithälse nicht nur viel zu hoch, sondern nehmen mit Preisdiktaten und Verkaufsstopps Druckmittel in die Hand, die ihnen nicht zustehen – nicht zustehen dürften.

Das Resultat: a) zu teure und b) nicht erhältliche E-Books. So verkauft sich ganz sicher keine Download-Literatur weshalb Steve Jobs auch aus heutiger Sicht noch richtig liegt als er im Januar 2010 an einen der beteiligten Verleger schrieb1: „Without a way for customers to buy your ebooks, they will steal them. This will be the start of piracy and once started, there will be no stopping it. Trust me, I’ve seen this happen with my own eyes.


  1. Obwohl die Preisabsprachen zurecht in einem Kartellverfahren debattiert werden. 

Ein ungelöstes Problem: App-Store-Apps finden

IPhoneBlog de App Store Curation

Jean-Louis Gassée fehlen App-Store-Angestellte, die die iOS-Softwareauswahl im Download-Store für iPhone und iPad besser aufbereiten. Er fordert mehr Kuratoren und weniger automatisierte Algorithmen.

Das ist (auch für ihn) keine neue Feststellung, aber immer noch eine richtige und wichtige Forderung, die wiederholt werden darf.

Why do I care? Good question, I’m now 70 and could just sit in zazen and enjoy the show. And there’s a lot of show to enjoy: The tech industry is more exciting now than when I was a rookie at HP France in 1968. But in today’s app stores, the excitement fades — and I’m not just talking about Apple, Android’s Google Play is every bit as frustrating. I see poorly exploited gold mines where quantity obscures quality and the lack of human curation ruins the Joy of Apps. There are caves full of riches but, most of of the time, I can’t find a path to the mother lode.

An Open Letter To Tim Cook

Ich kritisiere Bestenlisten und Sternchenbewertungen seit Jahren, sehe mittlerweile jedoch sanfte Kurskorrekturen. Menschliche Züge zeigen sich beispielsweise auf der Startseite, die durchsetzt ist mit Tipps der Redaktion, Monatsrückblicken, einer wechselnden App der Woche und themengebundenen Bundles. Das Problem: Die gepflegte Auswahl ist nur ein Bruchteil des Katalogs, der ansonsten fast unauffindbar bleibt.

David Smith äußerte in „Towards a Better App Store“ erst kürzlich konkrete Verbesserungsvorschläge. Doch Apple fehlt es hier nicht an Perspektive, sondern der Umsetzung. Ex-Start-up Beat Music löste ein vergleichbares Problem für Musik, setzte sich damit von Spotify und Co. ab und fand so ein neues Zuhause.

IPhoneBlog de Apple Apps