EAs Games-Umsätze aufgeschlüsselt nach Plattform

IPhoneBlog de EA Revenue 2000 2013

As of the last fiscal year, EA’s mobile revenue came up to $339 million, almost exactly four times more than what the company was getting on Nintendo platforms. The conventional wisdom that mobile and tablet gaming have replaced some traditional types of gaming is true at least for EA if no one else.

Matt Matthews | Gamasutra

Auch Sonys PlayStation Vita und PSP spielen keine Rolle (mehr) für Electronic Arts.

Zweiter Anlauf unter frischer Lizenz: VLC für iOS

Mit VLC kehrt ein großer Name und eine überflüssige Software zurück auf iOS (Download-Link). Zwei Jahre nach den Lizenzstreitereien, die mit einem App-Store-Rauswurf endeten, sind nicht nur die Themen Videocodec und Containerformat im Netz weitgehend ausgefochten (niemand mit Qualitätsanspruch benutzt mehr XviD und Co.), sondern es mangelt auch nicht mehr an Software-Alternativen, die selbst der aktuellen VLC-Version 2.0 auf iPhone und iPad den Rang ablaufen – angefangen bei Infuse.

Die tatsächlich faszinierende (und berichtenswerte) Wende in dieser Story, die die Auferstehung der App-Store-Version von VLC überhaupt ermöglicht, ist die Sisyphusarbeit von Jean-Baptiste Kempf, der sich um die Relizenzierung des Programmcodes kümmerte.

IPhoneBlog de VLC 2

As you might know, or might have read, I am spending a lot of my time to relicense libVLC, aka VLC engine, from GPL to LGPL. […]

There are quite a few good reasons to do so, some more obvious than others, but notably competition, necessity to have more professional developers around VLC and AppStores. Other reasons also exist, but this is not the place and time to discuss those.

This is a crazy task, because every developer keeps all its rights, and VideoLAN has little rights on VLC. This involves contacting a few hundred developers, some who were active only 10 years ago, some with bouncing mails, and people spread across continents, countries, languages, OS…

Jean-Baptiste Kempf

Apple wagt (einen) HopStop(.com)

IPhoneBlog de HopStop

Apple Inc. (AAPL) agreed to buy online transit-navigation service HopStop.com Inc., people with knowledge of the deal said, seeking to improve mapping tools after a rocky debut for its directions software last year.

Bloomberg.com

HopStop.com verteilt Weganweisungen an Fußgänger, Radfahrer und für Kunden jeglicher Form von Nahverkehr, in weltweit insgesamt 500 Städten. Zwei Millionen Nutzer nehmen das Angebot jeden Monat aktiv in Anspruch. Auch diese Übernahme nickte Apple bereits offiziell ab.

Apple shoppt Adressensortierer ‚Locationary‘

IPhoneBlog de Locationary

Locationary is a sort of Wikipedia for local business listings. It uses crowdsourcing and a federated data exchange platform called Saturn to collect, merge and continuously verify a massive database of information on local businesses around the world, solving one of location’s biggest problems: out-of-date information.

John Paczkowski | AllThingsD

Die Übernahme des Startups aus dem kanadischen Toronto nickte Apple bereits ab.

Locationary besteht aus zwei Teilen: einer Community, die eine Ortsdatenbank pflegt und einer Software, die die Integration von Datensätzen aus verschiedensten Quellen zusammenführt, aufbereitet und verteilt.

Zwei für Apple relevante Anwendungsfälle sind nicht schwierig zu erdenken. Besitzer von Restaurants, Bars und Geschäften könnte eine Schnittstelle zur Verifizierung ihrer Position sowie zusätzlichen Metadaten für Up-to-date-Infos, beispielsweise tägliche (Rabatt-)Aktionen, Öffnungszeiten oder gültige Jobausschreibungen, angeboten werden.

"In the future: Siri will tell you how much a product is on your wish list, she will tell you what is on sale, how much it costs and potentially where in the store it is."

Grant Ritchie (CEO und Gründer von Locationary)

Der dafür zugrunde liegende Software-Teil dient laut Aussage seines bisherigen Chefs Grant Ritchie zur Zusammenführung von unterschiedlichen Datenquellen und für Apple damit als Tool für weitere Akquisitionen (bzw. Kooperationen) aus diesem Umfeld.

Locationary ist also nicht (nur) eine große Datenbank mit Informationen über Geschäfte und POIs, die sich Apple hier eingekauft hat. Genau genommen steht noch aus, was mit Saturn, der Plattform über die die Datenpflege der Community bislang geschah, nach der Übernahme passiert.

Eine kompakte 15-Minuten-Vorstellung von Locationary findet sich auf dessen YouTube-Kanal.

(Auch) deshalb boomt Freemium, In-App-Kauf und Werbefinanzierung

Gentlemen! ist derzeit Tablet-only und auf beiden Plattformen ohne Lite-Version (4.49 €; Android / iPad). Entwickler Lucky Frame vermerkt für seine iOS-Titel durchschnittlich eine Piratenquote von zirka 20-Prozent.

Nicht vom Himmel zu holen: R-Type

IPhoneBlog de R Type iCade

R-Type gab es schon einmal im App Store. Die Lizenzrechte von Electronic Arts liefen für den Titel jedoch aus und DotEmu (re-)re-released den Side-Scrolling-Shooter, als Universal-(Widescreen-)Version, mit konfigurierbaren Button und Game-Center-Support, heute in einer aufgebohrten Fassung (1.79 €; universal; App-Store-Link).

Weiteres Verkaufsargument: die (gelungene) iCade-Unterstützung. Der offizielle Trailer fasst die wichtigen Drumherum-Aspekte dieser liebevollen Umsetzung noch einmal zusammen.

Agenda Calendar 4

Bemerkenswert: Savvy Apps, das Team hinter erstklassigen iOS-Programmen wie Agenda Calendar oder Today Weather, spielt (uns) nicht vor, in einer App-Store-Welt zu leben, in der keine andere Kalenderanwendung existiert. Genau genommen akzeptiert Agenda Calendar 4 (1.79 €; Link), seit wenigen Minuten als iPhone-Version im App Store, nicht nur die Mitbewerbersituation, sondern verknüpft sich aktiv – beispielsweise mit Platzhirsch Fantastical.

Das funktioniert so: Ihr sprecht oder schreibt einen Kalendereintrag in ein Textfeld von Agenda Calendar 4, das euren Textbaustein daraufhin zum Parser von Fantastical durchsteckt. Ist der Eintrag entziffert und angelegt, springt ihr automatisch zurück zu Agenda Calendar. Der Umweg über die App von Flexibits ist natürlich nur optional. Doch wer die automatische Wörterzuordnung schätzt, kann nun eine andere App für die Übersicht seiner Termine wählen.

Doch dort hört die Integration nicht auf. ToDo-Programme wie Clear, Drafts, Due und OmniFocus empfangen auf Fingerzeig den Betreff eines Kalendereintrags. URLs im Notizfeld öffnet man wahlweise mit Safari oder Chrome. Selbst für Telefonnummern, die bei korrekter Formatierung klickbar dargestellt sind, steht nicht nur die Standard-App zur Auswahl – auch Skype ist eine Option. Der Vollständigkeit zuliebe sei erwähnt, dass auch hinterlegte Adressen zu einem Termin wahlweise mit Apple oder Google Maps angesurft werden (können).

Das ‚Teamplay‘ ist bemerkenswert und ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

IPhoneBlog de Calendar4

Agenda Calendar, grunderneuert in Version 4, konzentriert seine Kräfte auf die Navigation über Wischgesten. Buttons sind in der Kalenderübersicht, oben im GIF gezeigt, eine Rarität. Auf den drei Hauptbildschirmen sind Monate, Wochen und der 'DayTicker' (um im Jargon von Fantastical zu bleiben) abgebildet. Wer bei der gebotenen Geschwindigkeit die Orientierung verliert, tippt einmal auf die Statusbar und findet sich zurück im aktuellen Tag. Nette Kleinigkeit: Wischt man direkt vom rechten Bildschirmrand gen Mitte, zieht sich eine Schautafel mit Monaten aus.

IPhoneBlog de Calendar4

Agenda Calendar 4 ist kompatibel mit allen Kalendern, die iOS versteht und eine Bereicherung in puncto Übersichtlichkeit und Navigation.

Airfoil fernbedient.

Rogue Amoeba kauft Reemote, eine Third-Party-App (aus Stuttgart), die seit 2010 als Fernbedienung für Airfoil, die Audio-Streaming-Lösung der US-Firma, im iOS-Store angeboten wurde. Rogue Amoeba shoppt sich also damit also eine bestehende Erweiterung für das eigene Programm.

Reemote verliert seinen Namen und nennt sich ab sofort Airfoil Remote (4.49 €; universal; App-Store-Link), behält jedoch seine App-Store-ID und bleibt damit ein kostenloses Update für Kunden, die zuvor die iPhone-Version erwarben.

IPhoneBlog de Airfoil Remote

Zur Erinnerung: Airfoil verteilt Audio-Inhalte simultan an andere Rechner (Mac, Windows, Linux), iOS (mittels Airfoil Speakers Touch), AirPort(-Express)-Router sowie den Apple TV. Die Desktop-Software klemmt sich in die Audio-Ausgabe von beliebigen Apps und routet die Klänge synchron an alle Empfänger.

Das neue Airfoil Remote dient als Fernbedienung dieser Mac-Software, mit der sich Ausgabequellen zu- und abschalten lassen (ohne zum Rechner zu laufen).

Airfoil bleibt auch in Zeiten von Apples AirPlay relevant. Insbesondere durch die Unterstützung von Programmen, die Apples Streamingdienst nicht bedient. Neben Audio-Apps (Spotify, Rdio, etc.) ist hier die separate Tonausgabe von Videos zu nennen.

Da der Einsatz von Airfoil jedoch standardmäßig eine zweisekündige Verzögerung bei der drahtlosen Wiedergabe besitzt, braucht es für den Einklang von Bild und Ton die Verwendung des hauseigenen Videoplayers, der gleichzeitig auch Webbrowser (beispielsweise für YouTube) spielt.

Da VLC und Co. jedoch gewöhnlich eine bessere Performance für (hochaufgelöste) Filme liefern, lässt sich hier auch manuell nachjustieren (bei VLC am Mac ist der Delay von 2000 ms über die Tasten ‚F‘ und ‚G‘ anzupassen).