Passend zum Abschluss: Der Remote File Manager (0.89€; universal; App-Store-Link), seit November 2012 im Download-Angebot, schummelt einen SNES-Emulator in Apples App Store.
Positiv: Die Roms spielen direkt aus der Dropbox. Negativ: Die App lädt SMC-Dateien nur temporär in den Speicher und kopiert diese nicht lokal auf das iPhone oder iPad. Savegames kennt der Emulator, der immerhin in der letzten Snes9x-Version mit iCade-Unterstützung vorliegt, deshalb nicht.
Update: Die ROMs werden lokal kopiert, können ohne Netzverbindung aber nicht aufgerufen werden. Savegames funktionieren nach weiteren Tests scheinbar doch.
A Sony site unintentionally leaked the full Press release including images. The new QX100 and QX10 “lens-style cameras” will be announced tomorrow (September 4) at 16:00 London time (4pm).
Ich bin interessiert (und darüber selbst erstaunt).
Die Cyber-shot QX100, für angepeilte 500 US-Dollar, entspricht technisch dem Nachfolgemodell meiner geliebten RX100 (Affiliate-Link). Das iPhone als drahtloses Live-Display, für Aufnahmen die sonst einen Selbstauslöser benötigen, klingt reizvoll. Genau wie HD-Videoaufnahmen, die durch größtmögliche Bewegungsfreiheit komplett neue Perspektiven aufreißen.
Im WiFi-Objektiv steckt eine vollständige Kamera, die sich nicht in erster Linie unförmig an ein Smartphone hängt, sondern mit einem Stativgewinde, Fokus-Steuerring und microSD-Slot bis zu 220 Aufnahmen pro Batterieladung aus freier Hand abfeuert.
Das Problem (und wahrscheinlich mein Dealbreaker): Das Zusammenspiel mit iOS erfordert (natürlich) die Verwendung der Sony-App. ‘PlayMemories Mobile‘ (kostenlos; universal; App-Store-Link) sieht nicht grausam aus, spielt aber nicht mit anderen Apps zusammen. Das bedeutet: keine (neuen) Live-Filter der Flickr-App (kostenlos; App-Store-Link) und keine cleveren Serienbild-Aufnahmen von SnappyCam.
Bei Verwendung eines iPhones erleichtert die QX100 letztlich nur die Übertragung der Bilder und spricht mit keinem anderen App-Store-Fotospielzeug direkt.
As soon as Apple posts a bond (a requirement meant to secure Motorola's ability to collect infringement damages should it, against all odds, prevail at the end of this litigation and, equally unlikely, Apple go bankrupt in the meantime), it can give the push email feature back to all Germany-based iCloud users.
Nach zwei Jahren bleibt Googles überteuerterGoogorola-Deal weiter ohne irgendeinen finalen Patent-Gewinn gegen Apple oder Microsoft. Wie sich heute abzeichnet: auch nicht beim iCloud-Push-Stopp innerhalb der Grenzen Deutschlands.
Microsoft übernimmt für 5.4 Milliarden Euro Nokias Smartphone-Business (und zahlt damit weniger als für Skype). Damit folgt der Windows-Konzern den Strategien seiner Mitbewerber Apple und Google, die sowohl Soft- wie auch Hardware für ihre Geräte aus einer Hand produzieren. Aus dem Kreis der aktuell bedeutenden Mitspieler macht genau das nur Samsung (noch) anders.
Selbstverständlich plant der scheidende Chef Steve Ballmer sein Windows-Phone-Betriebssystem auch weiter an Huawei, LG und Co. zu lizenzieren. Das hat jedoch schon vor der heute veröffentlichten Akquisition nicht funktioniert.
Übernahmegerüchte von Nokia durch Microsoft existieren seit Steven Elop im Februar 2011 die "brennende Plattform" übernahm. Seitdem ist es jedoch Microsofts mobiles Betriebssystem und nicht die Hardware aus Finnland, die stolpert (und sich bislang nur 3.7-Prozent vom weltweiten Smartphone-Markt erkämpfen konnte).
Die Aufwendung von Microsoft Cash-Reserven, die zirka 32.000 Mitarbeiter einkaufen, sind ein Indiz zur Absicherung der eigenen Plattform sowie Marke. Aus einer starken Position heraus wäre dieser Schritt für Microsoft nicht notwendig gewesen.
Das eingekaufte Smartphone-Geschäft beinhaltet für Microsoft auch einen Deal für das Patentportfolio des alteingesessenen Handy-Konzerns sowie die HERE-Maps, die ein zukunftsweisendes aber teures (Verlust-)Geschäft darstellen. Apple ist nur einer von vielen Lizenzpartnern, die Nokia für ihre Technologien fortlaufend bezahlen.
Nokia will retain its patent portfolio and will grant Microsoft a 10-year license to its patents at the time of the closing. Microsoft will grant Nokia reciprocal rights to use Microsoft patents in its HERE services. In addition, Nokia will grant Microsoft an option to extend this mutual patent agreement in perpetuity.
In addition, Microsoft will become a strategic licensee of the HERE platform, and will separately pay Nokia for a four-year license.
Fertig verpackte iPhones noch vor Apples offizieller Ankündigung lassen auf a) einen zeitnahen Produktstart1, b) eine große Anzahl von Geräten und c) eine (erste) finale Fassung von iOS 7.02 schließen.
Zwischen der Vorstellung und dem Verkaufsstart der zurückliegenden vier iPhone-Generationen liegen im Durchschnitt 12 Tage.↩
Das Kalender-Icon der finalen Aufkleber zeigt, genau wie Apples Promo-Material im Web, auf Montag den 10. Juni, den Tag der WWDC-Keynote (dieses Jahr fällt ohnehin kein anderer Montag auf einen Zehnten). ↩
Ein erkanntes BT-Keyboard aktiviert den iOS-Bildschirm, umgeht den ‘Entsperren’-Slider und nimmt den (4-stelligen oder alphanumerischer) Passcode entgegen.
Interne E-Mails an einem öffentlichen Pranger sehen nie glücklich aus. Apples Strafmaß im eBook-Verfahren, scheinbar ohne “drakonisches Ausmaß“, steht in Kürze zur Verkündung.
Die E-Book-Welt dreht sich trotzdem schon heute weiter. Calibre, die freie Software-Suite zur Verwaltung und Verwandlung von elektronischen Büchern am Desktop springt nach geschlagenen sieben Jahren (!) auf Version 1.0 – hübscher wird die plattformübergreifende App jedoch auch mit diesem Update nicht.
Technisch ist der Anwendung, die ePubs durchknetet und Mobi-Dokumente konvertiert, jedoch nichts vorzumachen. Hier ein paar meiner persönlichen Highlights der Software, mit der ich regelmäßig Literatur auf mein iPad überspiele.
Das Plugin DeDRMentfernt den DRM-Kopierschutz aus Kaufliteratur. So schmöckert ihr eure Kindle-Bücher auch in iBooks.
Für die ePub-Konvertierung steht ein optimiertes Seitenlayout für das iPad mit (und ohne) Retina-Bildschirm parat, das den Text auf die bestmögliche Größe zusammenstaucht.
Das Plugin KoboTouchExtended frisst sich durch die Calibre-Bibliothek, ermittelt pro Buch die verbleibende Seitenanzahl bis zum jeweils nächsten Kapitel, und vermerkt diese Angabe als Fußnote.
Fehlende Metadaten saugt die App automatisch aus dem Netz – vom Beschreibungstext bis zur Coverart.
Die News-Channel beinhalten auch 80 deutschsprachige Netzpublikationen – von SPON bis Zeit.de. Diesen Nachrichten-Output presst die App mit einem simplen Knopfdruck in ein Buchformat zum Offline-Konsum.
Ist ein Lesewerk erstellt, wandert es mit einem Klick auf das entsprechende Lesegerät. Für iPhones und iPads wird von selbst der iTunes-Sync mit Kopiervorgang in die iBooks-Bibliothek angestossen (der drahtlose Abgleich ist ja bereits bekannt; der ‘Öffnen in‘-Dialog über Dropbox bedarf keiner erneuten Erwähnung).
Die Optionen und Einstellungen bleiben eine undurchschaubare Katastrophe. Calibre konfiguriert alles und niemand versteht es. Die UI steht sich selbst im Weg. Bleibt es beim locker-flockigen siebenjährigen Rhythmus bis zur Version 2.0, wünsche ich mir für das Jahr 2020 eine verständlichere Benutzeroberfläche, die nur annähernd dem grandiosen Feature-Katalog gerecht wird.