Roaming fees for voice calls, texts and internet access will effectively be completely scrapped under the proposals, which are part of a broader effort to create a single European telecoms market. […] “They agreed that this time next year we will have got rid of these charges,” a Brussels source said.
Neelie Kroes, seit Februar 2010 EU-Kommissarin für die Digitale Agenda und langjährige Bekämpferin von Roaming-Gebühren, retweetet den verlinkten Telegraph-Artikel, der das (einstimmig) angenommene Vorhaben über die Streichung der horrenden Mobilfunkgebühren im europäischen Ausland verzeichnet.
Microsoft veröffentlicht im US-App-Store (Link) eine iPhone-Anwendung für den Zugang zu seinem Cloud-Office – von Word über PowerPoint bis Excel.
Interessantes Detail: Das Jahresabo zum Preis von 99 US-Dollar wird als In-App-Kauf angeboten und dürfte Apples 30-Prozent-Beteiligung einschließen. Zumindest wenn die beiden IT-Giganten keine individuellen Verträge ausgehandelt haben (wofür die Cupertino Hardliner, insbesondere im Umgang mit großen Verlagshäusern, nicht bekannt sind).
Sources familiar with the ongoing negotiations between Apple and Microsoft tell AllThingsD that the companies are at loggerheads not over the 30 percent commission Apple asks of storage upgrade sales made through SkyDrive, but over applying that same commission to Office 365 subscriptions sold through Microsoft Office for iOS, which is expected to launch sometime next year.
Wer seine Landwirtschaftsparzellen im Kreise der Familie zuvor noch nie bewirtschaftet hat, hangelt sich durch ein erschöpfendes Tutorial, das beim komplexen Thema Rohstoff-Sammeln und Ernte-Einstieg hilft. Eine Zusammenfassung der rundenbasierten Spielzüge, im Einzelspieler oder in (asynchronen) Online-Partien, erscheint mir realitätsfern – YouTube kann das besser.
Die Investionen in Haus und Hof sowie die Einnahmen der Ernte-Ausbeute, von Holz über Lehm bis zu Schafen und Wildschweinen, schreibt sich in der digitalen Version das iPhone (beziehungsweise iPad) auf. Über ein Scoreboard behält man so jederzeit die Punkteübersicht. Hinzu kommt: Die Aufteilung zwischen dem belebten Dorf (mit verspielten aber unaufdringlichen Animationen) und eurem persönlichen Landgut, ist übersichtlich aufgezogen und dem iOS-Format treffend angepasst. Zu Beginn helfen Beschreibungen um die benötigten Ressourcen zu finden um daraus Steinhütten-Upgrades zu bauen oder Getreide auf Äckern auszusäen.
Letzte Anmerkungen: Die Anmeldung zum Online-Mode, in dem Playdek die Vermittlung der Partien selbst übernimmt, landet derzeit gerne im Spam-Ordner (so auch bei mir). Die deutschen Texte sind fehlerfrei und mit netten Formulierungen bestückt. Den Dudelsound schaltet man in langen Sessions bevorzugt ab. Und zwei In-App-Erweiterungen dieser geglückten Brettspiel-Adaption sind bereits für Herbst versprochen.
Deutscher Spielepreis 2008; International Gamers‘ Award 2008; Spiel des Jahres Sonderpreis 2008; Golden Geek Winner 2008, etc. ↩
There are items for sale that can’t be earned through play – permanent boosts that increase the amount of sun yielded from each sunflower, for example, or your stock of plant food – and a handful of premium plants. Murray [Lead Producer / PopCap] insists, however, that every level in the game can be completed with the free tools with which you’re provided. There are none of the content paywalls found in so many other App Store successes, and there’s no energy system either. You can sit and play through the entire game in one sitting, if you’ve got about 15 hours to spare.
EDGE #255
Das sind konkrete und verbindliche Aussagen von PopCap zum 'Plants vs. Zombies 2'-Freemium-Versuch, der am 18. Juli startet.
520 der insgesamt 1600 Worte des Features aus der aktuellen EDGE beschreiben das gewählte Geschäftsmodell und mit welchen Vorgaben Mutterfirma Electronic Arts, bekanntlich die "Worst Company in America", in der Entwicklung herumpfuscht.
Ich bin den eindimensionalen Fokus (bekanntlich) satt. Die Online-(Games-)Presse zerschreibt unbeirrt jedes Spiele mit In-App-Kauf während auf der anderen Seite Millionen von Spielern genau dieses Modell nutzen. Oder wie erklärt sich sonst, das Publisher keinen F2P-Rückzug antreten? Warum flüchten sie nicht aus dem Teufelskreis wütender Spieler?
Anstelle der ständiger Nörgelorgien, die oft nicht viel mehr zur Diskussion beitragen als dem Entwickler diktieren zu wollen wie er sein Geld zu verdienen hat, besteht hier die Möglichkeit zur Mitgestaltung. iOS ist jung. iOS hat noch nicht einmal Controller. Konstruktive Kritik, beispielsweise die Abstimmung mit dem eigenen Geldbeutel oder einer radikalen Nichterwähnung von Neuveröffentlichungen, wäre hilfreich.
Es ist mittlerweile bedauerlich welche Games die inflationäre Aufmerksamkeit eines Blogposts bekommen: der uninspirierte Werbetitel, die hundertste Endlessrunner-Kopie und die fünfte 'Gratis-Gurke' des Tages. Hauptsache kostenlos; Hauptsache der Affiliate-Link ist gesetzt. Niemand schert sich (um die Recherche), dass der gleiche Titel bereits zum fünften Mal in zwei Monaten auf Null-Euro rutschte.
Nicht selten bleibt der fade (und sicherlich falsche) Eindruck, dass die iOS-App für 'das Review' nicht einmal gestartet wurde. Oder welche seriöse Publikation verwendet ernsthaft Presse-Screenshots für ihre kritische Beurteilung?
Ich schnipse den Games-(Print-)Publikationen gerne, oft, und so wie ich glaube auch zu Recht, gegen ihre Ohrläppchen1. Aber Qualitätssicherung haben sie drauf. Dort geben sie sich nicht die Blöße, für die sich das eine oder andere iOS-Review im Netz schämen sollte.
iOS braucht als aufstrebende Spieleplattform noch grundlegende Branchenstrukturen – von PR bis Marketing. Aber es fehlt auch an einer Presse, die Meinungen äußert und sich nicht in Beschreibungen, wie viele Megabyte man hier für 89 Cent kauft, verliert. Es gibt keine Games für 'richtige' Konsolen2 wenn 150.000 Spieler das bezaubernde Badland spielen.
Keine Frage: Das klassische Review, mit Einleitung, neutraler Gameplay-Beschreibung und wertendem Fazit, ist überholt. Nicht weil Kingdom Rush Frontiers läppische 2.69€ kostet (obwohl das einer von mehreren validen Aspekten sein kann), sondern weil sich Games und dessen Journalismus weiterentwickeln. Diese Spielehäppchen zwischendruch, diese kleinen und gleichzeitig zeitraubenden Freuden ‚on the go‚, verlangen nach neuen Formaten für Urteile und Empfehlungen. Wer blind Erwähnungen runtertippt, die nicht mehr zwischen guter und schlechter Unterhaltung trennen, trägt dazu bei, dass iOS-Entwickler mit Mitteln um Aufmerksamkeit kämpfen, die man zuvor ausschweifend kritisiert hat.
Das Desinteresse der großen Magazine gegenüber 'mobile Games' wird sie noch schmerzhaft einholen. ↩
Für Flickr kauft ‚Shopaholic‚ Yahoo GhostBird Software, inklusive seiner (hervorragenden) iOS-Apps KitCam und PhotoForge2. Die Apps finden sich seit gestern nicht mehr im iTunes-Verzeichnis. Wer vorher gekauft hat, kann den Re-Download über iCloud anstoßen.
iOS 7 is a decluttering of the most exciting, profitable, desirable mobile operating system available. It’s a shift away from artefact, and back to essence. It indicates a clarity of vision, and a continued willingness to pursue simplicity ruthlessly.
Man muss nicht jeder einzelnen Design-Entscheidung zustimmen um zu erkennen, das iOS 7 ein Zukunftssprung ist.
Die größte Aufgabe (und gleichzeitig größte Chance) ruht bis zum Release nun auf den Schultern der iOS-Entwickler. Whisper oder Twitterrific fügen sich schon jetzt visuell gelungen ein; Instapaper oder OmniFocus wirken fremdkörperisch – nicht kaputt, aber altbacken.
I think it’s useful to look at the history of Aqua while thinking about the future of iOS 7. Some designers are saying that the new look is “over the top.” The same thing was said about Aqua over a decade ago. […]
Like with Aqua, these fundamental changes in how things work will stick around for a long time. We may complain about how things look in the short term, but improvements in usability will be something that we value much more in the long term.
93-Prozent der iOS-Geräte laufen heute unter iOS 6. Auch iOS 7 wird dafür ab Herbst nur wenige Monate brauchen. Der von Apple begonnene Neuanfang ist strukturell, nicht ausschließlich ästhetisch1. Damit wandelt sich das meistbenutzte mobile Betriebssystem erstmals fundamental.
"Many of the new icons were primarily designed by members of Apple’s marketing and communications department, not the app design teams."
To improve the search experience for smartphone users and address their pain points, we plan to roll out several ranking changes in the near future that address sites that are misconfigured for smartphone users.
Als einen der „gängigen Fehler“ beschreibt Google (Pop-up-)Hinweise mit denen Webseiten ihre Besucher zum App-Download auffordern. Der Suchmaschinenbetreiber rät für Hinweise auf iOS-Programme (ausdrücklich) zu simplen HTML-Bildern oder der Verwendung von ‚Smart App Banners‚.
Dieser Nebenkriegsschauplatz ist eine Anmerkung wert.
Today at WWDC Apple announced iOS 7, which brings Bing web search integration to Siri, Apple’s breakthrough personal assistant, for the first time. Starting this fall with iOS 7, Bing will power Siri’s new integrated web search. When users ask Siri a question either the specific answer or web search links will now be delivered automatically so users can find information even faster.
Zum Hintergrund: Google zahlt pro Jahr eine hoheSumme an Cupertino um in Safari, auf allen iPhones und iPads, die Position als voreingestellte Standardsuchmaschine zu besetzen. Nach YouTube und Maps ist das die letzte bedeutende Partnerschaft zwischen den beiden IT-Giganten für iOS.
Bing war bei Apple vor drei Jahren schon einmal im Gespräch. Mehr als eine wählbare Option (-> Einstellungen -> Safari -> Suchmaschine) sprang bislang aber nicht heraus. Im Herbst 2013 ändert sich das. Microsofts Suchmaschine übernimmt die Websuche von Anfragen, die über Siri gestellt werden (außer man fragt explizit nach der Google-Suche). Welche Standardeinstellungen Apples Browser auf allen iOS-7-Geräten trägt, ist bislang nicht näher kommentiert.
Die aktuelle Umsetzung der ersten Beta lädt allerdings zu Spekulationen ein. Entscheidet sich der Anwender für kein direktes Ergebnis sondern klickt auf den Weblink ‚Bing‚, fragt Safari ob man den Dienst von Microsoft nicht als Standard wünscht.