It takes full advantage of iBooks Author and includes picture galleries, interactive images, movies, 32 screencasts, and nearly 27,000 words. There is over an hour and a half of video. Not only does this book tell you how to go paperless, it also shows you.
David Sparks schreibt in Paperless (2.99€; iTunes-Store) einmal gebündelt zusammen, was er in seinem Blog und Podcast über die letzten Monate und Jahre gelernt und gepredigt hat. Entsprechend der gelebten Abneigung gegen bedrucktes Papier gibt es das mit iBooks Author erstellte Buch ausschließlich als digitalen iTunes-Download für das iPad.
Die Anleitung für einen papierfreien Alltag widmet sich an ausgewählten Stellen auch dem iPhone und iPad. Der eindeutige Schwerpunkt liegt jedoch auf unterschiedlichster Mac-Software, die von der Erfassung, über die Organisation bis zu dessen Benutzung die Materie vielseitig und einsteigerfreundlich beackert.
Thema, Umfang, Veröffentlichungsform und Preis treffen den Nagel auf den Kopf.
According to trusted sources, Apple has an incredible headline feature in development for iOS 6: a completely in-house maps application. […] The most important aspect of the new Maps application is a powerful new 3D mode.
Ein heißes Sommergerücht: Mit iOS 6 fliegt Google als Kartenlieferant raus. Das Apple bereits seit Jahren an einem eigenen Dienst schraubt, zeigte die Diskussion um Ortungsdaten sowie die Übernahme von mehreren Firmen mit entsprechender Expertise. Apples Alleingang ist daher nur eine Frage der Zeit.
In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen: Die aktuelle iOS-Anwendung ‚Karten‚ stammt bereits aus Cupertino. Die Partnerschaft mit Google umfasst ‚lediglich‘ die Bereitstellung der Datensätze.
Dan Miller’s Tipps im Umgang mit der iPad-Bildschirmtastatur enthalten keine geheimen Shortcuts, die ich hier nicht schon einmal im Blog hatte. Die kompakte 2-Minuten-Übersicht gefällt mir jedoch sehr.
Ergänzen würde ich spontan:
Wer zwei Finger zeitgleich auf einem einzelnen Buchstaben unterbringt, fügt diesen doppelt ein.
Oft übersehen: Neben ‚Widerrufen‘ existiert auch ‚Wiederholen‘ (Undo/Redo).
Einen ganzen Textabsatz markiert ihr durch einen schnellen Vierfach-Tab.
‚Swipe-to-Abdock‘ – die geteilte Tastatur muss nicht gezogen werden sondern springt auch über eine Wischgeste auseinander.
Gameloft bewirbt bewährte Shooter-Kost selbstbewusst. Auchdiesmal zu Recht, wie sich herausstellt: N.O.V.A. 3 (5.49€; universal; App Store-Link) ballert euch die Polygone aus der Krone. Wetter-Effekte, Texturen und Lens-Flare-Lichter sehen beeindruckend aus. Gameplay, Story und ein vorgegebener Trampelpfad für eure Shoot’em-up-Action bieten nichts revolutionäres, fallen aber auch nicht störend auf.
Das lässt sich leider nicht von einigen Bugs behaupten, die dieser 1.0 einen faden Beigeschmack unterjubeln. In der ersten Tiefgarage im Spiel bin ich beispielsweise wiederholt in eine Cut-Sequenz gelaufen, in der mein SciFi-Soldat zwar seine Waffe im Anschlag trug, aber kein Ziel erfassen konnte. Nach frustrierenden 30 Minuten und einer erschreckend hohen Todesrate konnte ich die Stelle ‚umlaufen‘ und mich zum nächsten Speicherpunkt retten.
Außerdem ruckelt die (Full-Screen-)AirPlay-Bildschirmausgabe an einem neuen AppleTV heftig und die 4S-Ladezeiten gönnen sich zu lange Gedankenpausen.
Wie im Video erzählt: Das ist alles kein Beinbruch und dürfte mit einem Update zu beheben sein. Zu wünschen wäre es, weil N.O.V.A. 3 zweifellos auf Augenhöhe der App-Store-Champions-League spielt – den hervorragenden Multiplayer-Modus noch nicht einmal berücksichtigt!
* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast, den ihr über eine kurze Bewertung weiterempfehlen könnt. Danke!
‚Jacques the Astronut‚, springender Kosmonaut aus der Iconfactory, versprühte mit seinem simplen Spielprinzip bereits 2010 ordentlich Anziehungskraft Charme beim Weltraumausflug. Jetzt schwebt er aufs iPad (1.59€; App Store-Link) und springt dort wahlweise auch mit der Hilfe von einem iPhone als Joypad (kostenlos; App Store-Link) von Planet zu Planet.
Ignorieren wir das Netzwerk-Setup für den Moment, stellt sich mir die Frage: Warum gibt es noch nicht mehr iOS-Titel, bei denen das iPhone als Touch-Gamepad ein iPad steuert?
Ach so, Gameplay– und Werbetrailer für das bezaubernde Astronut stehen auf YouTube.
Version 4.2 von Instapaper (3.99€; universal; App Store-Link) enthält viele kleine Veredelungen („New draggable dot bar to replace the scroll bar in pagination mode, Full-screen now has „Auto“ mode to switch to full screen after a few seconds, New two-finger-swipe gesture to close an article„), hebt sich durch die von iBooks bekannte Umblätter-Animation nun aber deutlich von seinen ‚Read-it-Later‚-Konkurrenten ab – auch wenn’s nur eine technische Spielerei ist.
Google wirbelt das Layout von ‚Plus‚ (kostenlos; App Store-Link) kräftig durcheinander und erzeugt damit einen bebilderten Gegenentwurf zu Textwüste Twitter. Das neue iOS-Update, dem „in ein paar Wochen“ auch die entsprechende Android-Aktualisierung folgen soll, beeindruckt durch die opulente aber trotzdem reduzierte Optik. Fein.
And Technology Review? We sold 353 subscriptions through the iPad. We never discovered how to avoid the necessity of designing both landscape and portrait versions of the magazine for the app. We wasted $124,000 on outsourced software development. We fought amongst ourselves, and people left the company. There was untold expense of spirit. I hated every moment of our experiment with apps, because it tried to impose something closed, old, and printlike on something open, new, and digital.
Ich gebe Jason Pontin, Chefredakteur von Technology Review, recht – zumindest teilweise. Als Verleger macht eine App deine Inhalte nicht automatisch besser oder führt wie selbstverständlich zu zahlenden Lesern. Ganz viel aktueller Journalismus ist im Web besser aufgehoben als im App Store. Deshalb unterstützt Apple ‚zwei Plattformen‘ – was mittlerweile häufig vergessen wird.
Die Financial Times hat’s getan und ist soweit zuversichtlich. Und ja: Die Frage der Finanzierung liegt dann plötzlich wieder in der eigenen Hand. Diese verträumte Vorstellung, das Verleger von Zeitungen und Zeitschriften inhaltliche Schwächen durch technische Spielereien ausgleichen, geht mir zunehmend gegen den Strich. Nur weil man die identischen Texte in eine App verpackt und mit einem Preisschild versieht, entsteht daraus kein Anspruch auf finanzielle Gegenleistung. Ganz im Gegenteil: Wenn sich Leser die Zeit nehmen ein Programm aufzuspüren, herunterzuladen, fest auf dem eigenen Homescreen zu verankern und über Push-News eine direkt Ansprache erlauben, ist das eine Art von Kundenbindung, von der man zuvor nur träumen konnte.
Aber die Aufmerksamkeitsökonomie ist nicht genug, oder? Bitte auch gleich ein paar Coins einwerfen sonst müssten wir Zeitungsmenschen uns wieder Gedanken darüber machen, wie das Geschäftsmodell aussieht, wenn Print irgendwann nicht mehr gegenfinanziert.
The biggest problem is that apps are walled gardens by design — most allow you to share articles through social media, but they don’t contain links and in most cases they don’t have comments either. And that just doesn’t fit with the way many people consumer content now, especially the assumption that users will download a single app or subscribe to a single provider instead of using aggregators or apps like Flipboard and Zite.
Noch nie zuvor hatten wir mehr Journalismus als heute. Noch nie zuvor ist der Zugang zu Informationen größer, die Nachrichtenvielfalt heterogener. Apps im Newsstand funktionieren für einige Verlagshäuser grandios. Das Web wird jedoch für diverse Publikationen Dreh- und Angelpunkt bleiben.
Die gestern veröffentlichte App unserer Kollegen von TouchArcade (kostenlos; App Store-Link) ist ein schönes Beispiel, weil sie die Inhalte vom Weblog neu arrangiert und in ein verspieltes App-Layout schnürt. Die Affiliate-Einnahmen beim Kauf von App-Store-Games aus der Anwendung heraus wird die Betriebs- und Entwicklungskosten locker tragen. Finanzieller Fokus bleibt jedoch Toucharcade.com.
Es muss keine Entweder-oder-Entscheidung sein, womit ich Jason Pontin und seinem Artikel „Why Publishers Don’t Like Apps“ deutlich widerspreche.
Last fall, we moved all the editorial in our apps, including the magazine, into a simple RSS feed in a river of news. We dumped the digital replica. Now we’re redesigning Technologyreview.com, which we made entirely free for use […] Then we’ll kill our apps, too.