Geekbench verrät: neues iPad mit 1 GB Arbeitsspeicher

Unsere Freunde von Tinhte.vn schaufeln das erste iPad-Unboxing-Video auf YouTube. Die spannendere Information, auch wenn’s eigentlich zu erwarten war, ist die Verdopplung des Arbeitsspeichers gegenüber dem iPad 2 oder iPhone 4S.

Game-Highlights im wöchentlichen App-Store-Rhythmus

IPhoneBlog de Sonic4 Episode2

Ich interviewte in der vergangenen Woche Takashi Iizuka, Kopf des Sonic Teams und jahrelanger Begleiter der begehrten Sega-Franchise. Gezeigt und gespielt wurde Sonic 4: Episode 2, dessen erster Trailer keinesfalls übertreibt. Die ersten zwei anzuspielenden Level präsentierten sich flott, abwechslungsreich und hochauflösend – mit einer Dynamik, die die Mega-Drive-Titel vor 20 Jahren so besonders machte.

Iizuka stellte im Gespräch mehrmals den Stellenwert der Android- und iOS-Plattform heraus, die komplett inhaltsgleich zur PS3- und Xbox-Version ausfallen. Für eine mögliche PSVita-Umsetzung will man vorerst die Verkaufszahlen der Sony-Hardware abwarten. Sehr diplomatisch ausgedrückt.

„Apple is definitely building their devices as if they care a lot about ‚triple-A‘ games,“ said Mike Capps, president of Epic Games, the studio behind „Gears of War“ for consoles and „Infinity Blade“ for the iPad.

via Reuters.com

Keine Frage: Der App-Store-Bestand von kurzweiligen Mini-Games ergänzt sich zunehmend um aufwendige Videospiel-Produktionen. Dabei beeindruckt nicht nur die Qualität sondern auch die Geschwindigkeit, mit der die Studios aufspringen.

Spotify-Start in Deutschland. Ein Blick auf die iPhone-App. (+ Video)

Über den schwedischen Musik-Streaming-Dienst Spotify berichte ich seit Januar 2009. In den letzten zwei Wochen durfte ich ein deutsches Premium-Konto testen. Heute klinkt sich der Konkurrent von Simfy und Rdio endlich auch bei uns ein. Dazu ein kurzer Video-Einblick in die iPhone-App (kostenlos; App Store-Link) der Flatrate-Jukebox.

DirektSpotify*

Die mobile Nutzung verlangt 10 Euro. Ein Facebook-Account lässt sich seit dem USA-Start im vergangenen Sommer für Neukunden nicht mehr umgehen. Songs streamt die Software von unterwegs in verschiedenen Qualitätsstufen. Die iOS-App beherrscht die erstrebenswerten 320 kbps erst seit Februar 2012. Eine iPad-Anpassung fehlt. Die Verwendung der iPhone-App auf Apples Tablet ist daher keine Freude. Das Programm bedarf aber auch generell einer gewissen Eingewöhnungszeit. Intuitiv ist die Verwendung nicht.

Musiktitel und Wiedergabelisten, die man besonders häufig oder gerne hört, lassen sich zur Offline-Verwendung lokal aufs Gerät laden. Eine Synchronisation der Bewertungen und eigenen Playlisten ist selbstverständlich – genau wie die AirPlay-Soundausgabe.

Als größter Vorteil gegenüber konkurrierenden Streaming-Diensten zählt der kinderleichte Zugriff auf die Musik-Zusammenstellungen anderer Nutzer. Dafür existieren diverse Webseiten im Netz (1,2 oder 3) oder dessen App-Store-Angebote (ShareMyPlaylist; kostenlos; App Store-Link). Über die von Spotify bereitgestellte Schnittstelle können sich auch andere Dienste dem Songkatalog aus 16 Millionen Titeln bedienen – ein SpotON-Testlauf ist beispielsweise empfehlenswert.

Spotify bietet auch in Deutschland sein Gratis-Produkt an. Wer den Dienst aber außerhalb seines Computerbildschirms nutzen möchte, greift ziemlich schnell zum Premium-Account – dies gilt nicht nur für die iPhone-App sondern beispielsweise auch die Sonos-Integration. Ein Konto kann gleichzeitig nur einmal verwendet werden – Doppelnutzung quittiert Spotify mit einer pausierten Wiedergabe.

Das verknüpfte Vergütungsmodell für Künstler ist nicht unumstritten. Im vergangenen Dezember zogen einige Indie-Labels daraus ihre Konsequenzen. Das Musikangebot bleibt trotzdem überwältigend. Ich persönlich bin auch im vierten Jahr der angebotenen Musik-Auswahl noch nicht überdrüssig geworden und entdecke konstant neue Titel, Künstler und Alben.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast – auch für die dortige Aufmerksamkeit sei gedankt.

‚Google Play‘ mit weniger ‚Play‘

IPhoneBlog de Google Play

Im Juni 2011 brach ‚Battleheart‚-Entwickler Mike Mobile wortmächtig eine Lanze für die Android-Spieleentwicklung. Acht Monate später stellt er seine Bemühungen auf Googles Play-Plattform ein.

We spent about 20% of our total man-hours last year dealing with Android in one way or another – porting, platform specific bug fixes, customer service, etc. […] Meanwhile, Android sales amounted to around 5% of our revenue for the year, and continues to shrink. Needless to say, this ratio is unsustainable.

via Mike Mobile

„Jenseits von Gut und Böse“

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Mit der Überschrift „Why the new iPad’s Retina Display matters“ untertreibt Ryan Block kräftig, gleicht dies in seinem Text aber wieder aus:

Occasionally something does fundamentally change, though. It doesn’t happen very often. The first time I plugged an early, clunky 3G card into my laptop and was suddenly able to work from anywhere, I saw portability in a completely different light. The first time I saw HDTV contrasted with standard-def television, it was clear that the game had changed. There are spec bumps, and then there are redefinitions, and last week’s iPad event was definitely not about bumping some specs.

gdgt.com

Das Retina-Display ändert ab Freitag noch einmal komplett die Regeln des Spiels. Farhad Manjoo umreißt mit „The iPad Is Unbeatable“ das Dilemma von Apples Mitbewerbern:

It’s the iPod model. In this story, Apple begins by releasing a novel, category-defining product. Then, as rivals scramble for some way to respond, Apple relentlessly puts out slightly better versions every year, each time remaining just out of reach of the competition. Meanwhile it lowers its prices and expands its product lineup, making its devices more accessible to a wider audience. Then, to finish the game, it finds a way to boost its position through network effects and customer lock-in. (In the iPod’s case, it accomplished this through the iTunes software and built-in music store.) Put it all together and you have a device that’s unbeatable. In 2011, 10 years after its release, the iPod still represented a whopping 78 percent of the market share in music players.

Slate.com

Im März 2012 finden sich nicht die geringsten Anzeichen dafür, dass die Konkurrenz in den ausschlaggebenden Kategorien wie Preis oder Software mithalten kann. Die Ratlosigkeit zeigt Samsung in einem „Content Creation Comparsion Grid„, dessen Authentizität ich aufgrund seiner Absurdität ernsthaft in Frage stelle. Aus HP-Kreisen trommelt es kleinlaut eine pfiffige Zukunftsstrategie*: „While tablets are a great complementary device, the fact remains that personal computers are still indispensable […].

Nicht zu vergessen: Mit der CES, dem Mobile World Congress und der CeBit ist das Pulver für 2012 von Toshiba, Asus und Co. bereits verschossen. Klar, Überraschungen wird’s immer geben. Kein Erstaunen löst allerdings der bereits angelaufene iPad-Vorverkauf aus, der sich laut Apple „off the charts„, „jenseits von Gut und Böse“, befindet.

* Hewlett-Packard plante die Abspaltung seiner PC-Sparte, entschied sich jedoch dagegen, weil’s zu teuer gewesen wäre.

Road Inc. – das digitale Automuseum fürs iPad

Road Inc. fiel im Januar von 7.99 € auf 4.99 € und ist für Liebhaber klassischer Straßenkreuzer als iPad-App aktuell für 0.79 € (App Store-Link) zu erstehen.

Das interaktive ‚Coffee Table Book‘ erstreckt sich vom Porsche 911 über den Lamborghini Countach bis zum Ferrari Testarossa und umfasst insgesamt 50 legendäre Automobile. Es ist vollgestopft mit 3D-Modellen, Fotos, Broschüren, Presseartikeln, Videos und Motorgeräuschen – vollständig auf Deutsch lokalisiert. Der initiale Download beträgt 200 Megabyte; einzelne Autotypen müssen manuell nachgeladen werden. Mehrere Modell finden sich als ‚Teaser‘ bereits verhüllt in der App, sollen aber erst „in Kürze“ verfügbar sein.

Das Thema Benzinkutschen rangiert auf meiner persönlichen Interessenliste nicht sehr hoch. Und trotzdem schlendere ich jetzt schon seit einer geschlagenen Stunde über die virtuelle Autoshow…

Gesammelte Neuerungen aus iOS 5.1

iOS 5.1 kam überraschend und ohne die gewohnt einwöchige Vorlaufzeit für Entwickler. Das Update konzentriert sich auf kleine Verbesserungen anstatt einem großen Funktionszuwachs. Anbei einige der Neuerungen in der gesammelten Übersicht. Ergänzungen trage ich gerne nach.

IPhoneBlog de Entsperren
  • Es sind keine direkten Links mehr in die Systemeinstellungen möglich.
  • Den Standby-Screen ziert ein neuer Shortcut in die Kamera-App. Wer die Kurzwahl benutzt hat Zugriff aufs gesamte Foto-Archiv (nur bei ausgeschalteter Code-Sperre). Über eine Wischgeste vom oberen Bildschirmrand nach unten schließt sich die Kamera-App wieder und kehrt in den Standby-Screen zurück.
  • UMTS lässt sich manuell deaktivieren (Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk). Ergänzung: Nach einem Neustart aktiviert das iPhone die UMTS-Option wieder.
  • Apple verzichtet auf die automatisch Lesezeichen-Einblendung in Safari wenn keine Webseite geöffnet ist.
  • Die Safari-Adressleiste weist die Beschriftung „Diese Adresse öffnen“ auf.
IPhoneBlog de Musik
  • iTunes Match erhält die Option „Mobile Daten verwenden“ (Einstellungen -> Musik).
  • Die Info-Übersicht (Einstellungen -> Allgemein) zählt nur noch Songs, die sich tatsächlich auf dem iPhone befinden und nicht die gesamte Anzahl aller verfügbaren iCloud-Musikstücke.
  • Das Timer-Ende (-> Uhr -> Timer) spricht nicht mehr vom „iPod-Ruhezustand“ sondern von „Wiedergabe stoppen„.
  • Ein neues Pfeil-Symbol zeigt die ‚Geofence‘-Funktion (Einstellungen -> Ortungsdienste -> Systemdienste).
IPhoneBlog de Netzwerk 3G
  • iPad: Die Musik-Sortierung kann nach alphabetischer Reihenfolge oder Künstler erfolgen.
  • Sperrt man über die ‚Einschränkungen‘ (Einstellungen -> Allgemein) den Kamera-Zugriff, lassen sich über Messages zuvor geschossene Fotos nicht mehr einem Gespräch hinzufügen.
  • Musik-App: Neues Lautsprecher-Symbol beim aktuell abgespielten Song in der Album-Ansicht. Außerdem kehrt die „Genius-Liste“ auch bei eingeschaltetem iTunes Match zurück.
  • Die Gesichtserkennung erfolgt unter iOS 5.1 nun auch über die Kamera an der Vorderseite.
  • Die iOS-Statusleiste lässt sich zur Anzeige ‚4G‚ hinreißen.
IPhoneBlog de iOS 5 1

Update

  • So offensichtlich und trotzdem vergessen: Bilder lassen sich auch unter iOS aus den Fotostream löschen.
  • Und auch die japanische Sprachauswahl für Siri hatte ich unterschlagen.
  • Die Podcast-Steuerung der Musik-App auf dem iPad zieht mit dem iPhone gleich.

‚Day One‘ schreibt private Logbücher

IPhoneBlog de DayOne App

Angeregt durch einen inspirierenden Macdrifter-Blogpost musste ich die Day One-App für Mac (7.99 €; MAS-Link) und iOS (1.59 €; universal; App Store-Link) kaufen, obwohl ich nicht plane Tagebuch zu führen. Genauso wenig protokolliere ich Projekte im Journal-Format oder dokumentiere Job-Logbücher mit Zeitstempel.

Und trotzdem ist die Software-Kombination, die sich über Dropbox und iCloud abgleicht, visuell zu imponierend, sich dafür nicht (verzweifelt) einen eigenen Anwendungsfall zu konstruieren und ein eigenes Homescreen-Plätzchen freizuhalten.