Hauptsache: Werbung!

IPhoneBlog de SocialInvitesPlus

Using TapJoy, I implemented a “points” system in my [Android] app. When someone downloads the app, they can submit their email address to request an [Google+] invite immediately. But at this stage, they’ll be placed at the bottom of the queue. […] If someone wants to get higher in the queue, they have to get more points. You can earn points by completing offers on TapJoy. This basically involves downloading a game, or “liking” something on Facebook. Simple tasks, mostly free, but the TapJoy pays me a small amount every time someone completes an offer.

via Making Money With Android

How to make $250 a day (and get banned from the Android Market)“ ist ein (mindestens) diskussionswürdiger Artikel, der obendrein zwei oder drei interessante Einblicke aus der ‚Android Market‘-Kultur liefert.

Mit lediglich 6.000 (werbefinanzierten) Installationen erreichte diese ‚Google+-Einladungs-Maschine‘ innerhalb weniger Tage eine Charts-Position („Without the Android Market this app would never have taken off.„).

Die Einnahmen erzeugte nicht Googles AdMob sondern TapJoy, ein Anbieter für ‚Incentive Advertisement‘. Das Anreizsystem für Anwender um ‚Credits‘ zu erlangen, ist im mobilen Bereich mit (teils kostenpflichtigen) Store-Downloads verknüpft. Ein Musterbeispiel: die Android-Version von ‚Tap Tap Revenge 4‚.

Buy [0.72 Euro] and Run Private i – 90 Day / Earn 28 credits

IPhoneBlog de Privatei

Apple hat dieses Thema scheinbar anscheinend seit April auf der Agenda. Erfreulicherweise aus Kundenperspektive:

According to well placed developer sources, Apple is clamping down hard on incentivisation schemes that offer users in-game credits for downloading apps. […] Clearly, if confirmed across the App Store, this is a massive move from Apple that will annoy large parts of the developer community, not to mention incentivisation companies.

PocketGamer.biz

„Kein Verkauf in Deutschland“

Samsung bewirbt auf der IFA das Galaxy Tab 7.7 und kassiert dafür am vergangenen Freitag erneut eine Einstweilige Verfügung. Eine Überraschung war das (zumindest für seinen südkoreanischen Hersteller) nicht: Er verzierte bereits im Vorfeld alle ausgestellten Produktmuster mit den Aufklebern: „Design is subject to change / Kein Verkauf in Deutschland„.

IPhoneBlog de Samsung

Foto: Was mit Medien.

Obwohl es sich um eine neue Düsseldorf-Entscheidung handelt, die nicht auf das bestehende Verbot der 10.1-Serie zurückgeht, ist es naiv zu glauben, Samsung wäre hier unvorbereitet erwischt worden – die Sticker könnten keine deutlichere Sprache sprechen.

Samsung jedoch die gezielte Planung einer öffentlichen und damit sehr medienwirksamen Apple-Backpfeife zu unterstellen, wäre übertrieben. Eine theatralische Show, bei denen Produktnamen abgekratzt wurden und große Leinentücher Werbebanner verhüllten, bekamen sie am besucherstarken Samstagmorgen trotzdem.

Aus rein juristischer Sicht ist der Streitfall, mit all seinen (fast humoristischen) Pirouetten, wahrscheinlich nicht ungewöhnlich. Durch die klare Produkt-Identifikation, mit einer zusätzlichen Geschmacksnote ‚Android vs. iOS‘, rückt diese Geschichte zwangsläufig in den (Medien-)Fokus.

Mir ist jedoch weiterhin völlig unbegreiflich, wie man sich klar auf eine der beiden Seiten schlagen kann. Sowohl Apple als auch Samsung schöpfen ihre rechtlichen Mittel eines offensichtlich kaputten Systems aus.

Oder um mich selbst zu zitieren:

Mir geht’s darum, erwachsene Firmen ihre erwachsenen Spielchen spielen zu lassen. Warum muss es gleich so emotional werden? Es handelt sich um Konzerne, die sich mit viel Geld große Rechtsstreitigkeiten liefern. Bemitleidet werden muss aus diesem Kreis sicherlich niemand.

via Lasst das doch Anwälte klären!

Die ‚App-Offensive‘: ZDFmediathek findet Apples App Store

Trotz gewöhnungsbedürftigem Gummiband-Verhalten landet die ZDFmediathek (kostenlos; Universal; App Store-Link) nach langem Anlauf endlich im App Store. Dessen Videostreams sind über UMTS und WiFi zu ‚empfangen‘.

(Danke, @filid!)

Ab Montag: Telekom verteilt Wartemarken für die nächste iPhone-Generation

IPhoneblog de Telekom

Interne Handlungsanweisung für Telekom Shops: „Ab dem 05.09.2011 kann für interessierte Kunden ein Premieren Ticket beauftragt werden.

Das interne Dokument, das dem iPhoneBlog.de aus mehreren Quellen vorliegt, beschreibt den Umgang mit Privatkunden, die sich aktiv nach der neusten iPhone-Generation erkundigen. Lehnt der Interessent ein iPhone 4 ab, „da er nur die neuste Generation haben möchte„, kann er ein „Premieren Ticket“ beantragen. Dieses wird „innerhalb von zwei bis drei Werktagen“ per Post zugeschickt und gilt als Hardware-Reservierung für das iPhone 5. „Je früher der Kunde ein Premieren Ticket erhält, desto früher erhält er die Ware.

Die Tickets gelten sowohl für Bestands- als auch Neukunden. Die Vorvermarktung wird nicht aktiv beworben. Pro Kunde wird nur ein (nicht übertragbares) Ticket ausgegeben. Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, keine Aussagen zum Liefertermin zu treffen.

Polizeibericht: „iPhone5.doc“

IPhoneBlog de Cava22

Der Cnet-Bericht über den verlorenen iPhone-Prototyp von Mittwoch, nimmt immer drolligere Formen an. Eine kurze Chronologie der vergangenen Tage:

Am ersten September, dem Donnerstag, meldet die SFWeekly erste Zweifel an:

There’s just one problem: SFPD spokesman Officer Albie Esparza says no records exist of any such activity by SFPD inspectors.

via blogs.sfweekly.com

Am zweiten September, dem Freitag, verkündet die SFWeekly:

If accurate, his account raises the possibility that Apple security personnel attempting to recover the prototype falsely represented themselves as police officers — a criminal act […] .

via blogs.sfweekly.com

Apples ‚Sicherheitskräfte‘, die sich angeblich als Polizisten ausgaben, durchsuchen das Apartment vom zweiundzwanzigjährigen Sergio Calderón und hinterlassen ihm eine Telefonnummer. SFWeekly erreicht hinter dieser Durchwahl Anthony Colon, einen jetzigen Apple-Angestellten und ehemaligen Kriminalbeamten. Sein ‚LinkedIn‚-Profil, das die früheren Arbeitgeber aufführt, verschwindet daraufhin.

IPhoneBlog de Colon

Zweiter September, ein paar Stunden später: Die Polizei findet den Bericht der Durchsuchung und gibt an, mit zwei Apple Angestellte zusammengearbeitet zu haben.

Contradicting past statements that no records exist of police involvement in the search for the lost prototype, San Francisco Police Department spokesman Lt. Troy Dangerfield now tells SF Weekly that „three or four“ SFPD officers accompanied two Apple security officials in an unusual search of a Bernal Heights man’s home.

via blogs.sfweekly.com

The police statement didn’t say when the search took place or name the device that went missing. However, the department’s press release was sent in a document titled „iphone5.doc.“

via The Wall Street Journal

Ein verspätet ‚gefundener‘ Polizeibericht, ein Apple-Angestellter mit frisch gelöschtem Online-Profil, unklare Aussagen wer die Wohnungsdurchsuchung vornahm und ein betroffener Hausbewohner, der lieber Fragen der SFWeekly beantwortet als zur Polizei zu gehen.

…und wir dachten, im letzten Jahr war es spannend.

„This is a story that’s amazing,“ he [Steve Jobs] said of Gizmodo/iPhone leak. „It’s got everything: it’s got theft, it’s got buying stolen property, extortion, I’m sure there’s sex in there somewhere.

via Huffington Post

[iOS-Game] Jetpack Joyride

DirektJetpack

Jetpack Joyride (0.79 €; Universal; App Store-Link) – oder die Idee, dass sich der Canabalt-Mann den Raketenrucksack vom Sechs-Millionen-Dollar-Mann ausleiht. Kostüme entstammen ‚Gravity Guy‘ (0.79 €; App Store-Link); die von der Gravitation beeinflusste Luftakrobatik erinnert an Tiny Wings.

Ohne Frage: Halfbricks Fruit-(Entwickler-)Ninjas feiern hier ein Feature-Feuerwerk erster Güte, das in diesem Umfang noch keins der zuvor erschienenen ‚One-Button-Wonder‘ gesehen hat.

Teilweise, und hier muss ich den einstimmig lobenden Käuferstimmen im App Store widersprechen, spielt die Komponente Glück eine zu dominante Rolle. Das bunte Comic-Treiben auf dem iPhone oder iPad ist für meinen Geschmack in zu vielen Situationen nicht durch Reaktionsschnelle zu meistern. Knuddel-Protagonist Barry Steakfries versucht dieses Ungleichgewicht durch einen neuen Schnelleinstieg, Zusatz-Items und Bonus-Upgrades auszugleichen. Das ist unterhaltsam, gibt mir jedoch nicht das Gefühl, durch spielerisches Können mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Die eingesetzten 79 Cent schmerzen (natürlich!) trotzdem nicht – ein paar spaßige Anläufe sind nämlich nicht von der Hand zu weisen. Und trotzdem wird diese Jetpack-Flugstunde bei mir (!) nicht zum ‚Dauerbrenner‘. Auch wenn das ganz ganz viele Käufer bestimmt anders sehen.

[kopfhörer] Beyerdynamic MMX 101 iE

Einige Produkttests schiebe ich in News-Stoßzeiten auf die lange Bank. Mit dem heutigen Tag beende ich einen meiner persönlichen Negativ-Rekorde. Die MMX 101 iE von Beyerdynamic probiere ich seit März diesen Jahres aus. Die Schizophrenie liegt jedoch nur bedingt im ‚ausgedehnten‘ Testzeitraum: Die In-Ear-Kopfhörer, im Preissegment bis 100 Euro, sind nämlich richtig gut. So gut, dass ich seit Frühjahr kaum auf andere Modelle gewechselt bin.

IPhoneBlog de MMX101 iE

Beyerdynamic unterscheidet – wie bereits im Vorjahr – zwischen zwei Modellen: Die DTX 101 iE (Affiliate-Link) treten als Kopfhörer auf; die MMX 101 iE (Affiliate-Link) sind bis auf ihre Headset-Erweiterung identisch.

Im Vergleich zum Vorgängermodell weisen die kabelgebundenen Klanggeber in gleicher Größe mehr Bass auf. Das kommt zu gleichen Teilen Podcasts und der Musikwiedergabe zugute. Auch die Kabellänge von 120 Zentimetern oder der abgeknickte (4-polige) Klinkenstecker sind unverändert. Dagegen überarbeitet: Das Freisprechmikrofon und dessen Plastikbehausung am linken Ohrstöpsel. In diesem Jahr besitzt der Knopf einen richtigen Druckpunkt, der den Fingerklick mit einem verhältnismäßig kräftigen Feedback quittiert.

Das dreiteilige Set an Ohrpassstücken, bei denen ich die kleinste Größe verwende, hat in den vergangenen sechs Monaten für stabile Beschallung gesorgt – egal ob auf der Couch oder beim Joggen (für diese Einschätzung zahlt sich der lange ‚Testlauf‘ aus). Einen Bärenanteil daran hat das Federgewicht von 11 Gramm.

Wer trotzdem sein Ohr komplett zustöpseln möchte, lässt sich Otoplastiken anfertigen. Die individuell gegossenen Passstücke für die eigenen Ohrmuscheln erstellt ein professioneller Hörgeräteakustiker. Beyerdynamic kooperiert hierfür mit KIND. Der 120-Euro-Gutschein für die deutschlandweit 460 Filialen lässt sich direkt beim Headset-Kauf erwerben (Affiliate-Link).

IPhoneBlog de Otoplastik

Die komplett schmerzfreie Prozedur (Ausmessen des Gehörgangs und Erstellung der Ohrform) dauert keine 20 Minuten. Sieben Tage später konnte ich im letzten Jahr meine Acrylharz-Abdrücke aufgabeln, die sich bis heute perfekt tragen – auch auf den neuen MMX 101 iE.

Lustige Beilage: Zum Silikonpärchen bekommt man zwei Filter, die Umgebungsgeräusche klanglich nicht verändern aber um ein paar Dezibel herunterregeln. Damit lassen sich die Ohreinsätze (ohne Kopfhörer) auf Konzerten ‚einsetzen‘, wenn diese mal wieder zu laut aufs Trommelfell ballern. Mir wurde gesagt, manche Menschen schlafen damit auch geruhsamer… (siehe Update)

Pflicht ist diese Zusatzanschaffung natürlich nicht. Einen Großteil des letzten Halbjahres habe ich tatsächlich ohne die Aufsätze zugebracht und kann daher dieses In-Ear-Modell im Federgewicht bis 100 Euro (aus ganz viel praktischer Erfahrung!) sehr empfehlen.

Update:

Die Lärmschutzfilter, das sogenannte ‚Silentpack‘, sind zusätzlich zu erwerben liegen nicht kostenlos bei. Sie schlagen laut Herstellerangaben mit je 80 Euro zu Buche und sind in drei Ausführungen erhältlich: Sie dämpfen Umgebungsgeräusche wahlweise um 9, 15 oder 25 Dezibel.

Selbstgestrickter Push: Prowl springt auf Version 1.3

IPhoneBlog de Prowl

Boxcar beherrscht die Push-Welt – zumindest für alle App-Store-Apps, die keinen eigenen Nachrichtenticker anbieten. Den Trend startete jedoch Zachary West mit Prowl (2.39 €; Universal; App Store-Link), das seit sieben Monaten mal wieder ein Update zugesprochen bekam.

Version 1.3 läuft jetzt auch angepasst auf dem iPad und feilte an seiner Listen-Darstellung der eingehenden Growl-Benachrichtigungen.

Beide Programme teilen sich einen gemeinsamen (Push-)Ansatz, entwickelten sich jedoch im Laufe der Zeit in komplett unterschiedliche Richtungen. Prowl strebte dabei freie Konfigurationslösung an – das Linux unter den Push-Diensten, wenn man so möchte.

Ich persönlich mag die Safari-Extension 2Prowl und die Weiterleitung von privaten Twitter-Listen.