…it’s a direct response to the 30% cut of sales that Apple now takes from in-app purchases and subscriptions via iOS apps.
Nö. Weil die Kindle-App auf dem iPad (kostenlos; Universal; App Store-Link) keinen ‚In-App‘-Store anbietet, anbot oder jemals anbieten wird. Einzige Umstellung: Vor einigen Wochen musste Amazon den Web-Verweis zum Online-Shop entfernen.
Should Apple be concerned about that? You bet. It’s a going to end up being a very large hole in its wall, caused by companies wielding HTML5 sledgehammers.
Über die technischen Unterschiede lässt sich ausgiebig streiten.
Reading a book is OK, but has a jarring instant page flip, no animation. It often sits and spins for seconds when switching between pages. Thanks for recreating the awful experience of the hardware Kindle on my high-tech iPad 2, Amazon.
I get it: Ein Bundestrainer steckt ja irgendwie in jedem von uns.
Der juristisch verfügte Verkaufsstopp von Apple für Samsungs Galaxy Tab 10.1 erregt die Gemüter. Und auch Motorolas Xoom, eines der bereits ausgemusterten Nulpen-Tablets aus der Android-3.0-Startphase, scheint betroffen. Das die Welt ohne einen solchen Rohrkrepierer ohnehin besser dran gewesen wäre, interessiert hier jedoch nicht. Die Fan-Parolen gegen Apple und das iPad grölt man doppelt so laut einfach trotzdem mit.
Ich habe mir das diskutierte Community Design 000181607-0001 angeschaut. Bis auf ein paar Bilder gibt’s da jedoch nicht viel zu sehen. Welche Risikobewertung, Auflagen und Pflichten mit einer Einstweilige Verfügung einhergehen, kann ich nachlesen. Verstehen muss ich’s trotzdem nicht. Ich behaupte jedoch auch nicht, die juristische Situation bewerten zu können. Wenn sich dies andere Leute zutrauen, die nicht aus diesem Fach kommen oder im unmittelbaren Kontakt dieses Prozesses stehen, finde ich das…mutig.
Mir geht’s darum, erwachsene Firmen ihre erwachsenen Spielchen spielen zu lassen. Warum muss es gleich so emotional werden? Es handelt sich um Konzerne, die sich mit viel Geld große Rechtsstreitigkeiten liefern. Bemitleidet werden muss aus diesem Kreis sicherlich niemand.
Um ein Beispiel zu nennen: Nichts könnte mich weniger aufregen, als die vereinbarten Lizenzzahlungen von Apple an Nokia. Das Hin und Her zog sich über mehrere Jahre, mit mehreren juristischen Bergetappen und gegenseitigen Scharmützeln bei der internationalen Handelskommission – inklusive Aufforderungen zum Verkaufsstopp der Telefone in diversen Ländern.
Die ‚aufwühlende‘ Streitigkeit endete mit einer einseitigen Presseerklärung, die in puncto Spannung nicht über das Unterhaltungsniveau von Barbara Salesch hinausschoss.
Zugegeben: Lizenzzahlungen sind vielleicht leichter auszuräumen, als abgekupferte Gehäusedeckel. Zumindest habe ich das gelesen. Wissen tue ich es nicht.
Die aktuelle Diskussion einiger Hitzköpfe zeigt, dass es im Trend liegt, auf einen Branchenprimus einzuhauen. Auch wenn man keine Ahnung hat, lässt sich aus den Faktoren a) hohes Barvermögen b) eingeleitete Klage Beschwerde und c) unangebrachte Pseudo-Fairness ein Luftschloss aus Meinungen bauen.
Aber warum springen wir nicht gleich einen ganzen Schritt weiter? Apples aktive Behinderung vom Galaxy Tab in der Europäischen Union dient nur dazu, potenzielle Marktneulinge abzuschrecken. Selbst wenn Apple in ein paar Monaten die Düsseldorf-Verfügung mit Strafzahlung um die Ohren gehauen bekommt, ist das Ordnungsgeld um Dimensionen geringer als die erzielte Konkurrenz-Einschüchterung. Nicht zu vergessen: Apple kann es sich leisten.
In welcher Trickkiste versteckt sich eine solche Theorie bei den selbsternannten Web-Winkeladvokaten?
Richtig! Der mitdenkende Leser erkennt, dass eine Vermutungen dieser Art keiner Überprüfung standhält. Genau deshalb drischt man mit weniger präzisen Phrasen (gerne gesehen sind Schlagwörter wie ‚Innovationen‘ und ‚Marktschädigung‘) ins Blaue. Das klingt einfach immer gut, auch wenn ein Bezug zum juristischen Spannungsfeld meist unberührt bleibt.
Wieso konzentriert sich die Technikpresse nicht auf ihre Kompetenzfelder sondern unterwandert den eigenen Sachverstand mit einer Diskussion, die sie in ihrer Komplexität nicht überschaut? Um’s deutlich zu sagen: Auch ich finde es bitter, das eines der derzeit vielversprechendsten Android-Tablets, hierzulande nicht im Verkauf ist.
Was jedoch noch mehr nervt ist die Überbewertung von juristischen Streitereien, Inkompetenz, die sich durch fehlenden Blick über den Tellerrand auszeichnet und erzwungene Teambildung, die lieber einer Firma den Rücken stärken als dessen Produkt.
Im Fußballstadion ist sowas okay, da will ich meine Mannschaft auch gewinnen sehen. Beim Technik-Kick muss allerdings mein Spielzeug am meisten Spaß bereiten.
Die Ruhe vor dem Sturm: Im Oktober 2011, nach zirka 15 Monaten iPhone-4-Herrschaft, wird ein windschnittigerer Smartphone-Bruder im Wrestling-Ring für Mobilfunktelefone abklatschen.
Zur Einstimmung der Saison beauftragt MacRumors die Photoshop-Profis von CiccareseDesign, um die aktuelle Gerüchteküche in gerenderte Bildkompositionen zu gießen.
Es ist jedoch egal, wie viele Bilder und Text-Zeilen wir im Moment mit Mutmaßungen zum iPhone 5 aufs Papier bringen: „Wir wissen, dass wir nichts wissen.„
VinylLove (1.59€; Universal; App Store-Link) legt sorgsam per Hand ausgewählte Alben auf ein digitales Plattenspieler-Abbild und setzt die Nadel an. Kein ‚Shuffle‘ oder ‚Repeat‘; lediglich pure Nostalgie tönt anschließend vom rotierenden Musik-Teller. VinylLove raubt die Möglichkeit, ständig seine Wiedergabeliste zu ändern, Songs abzubrechen oder explizit zu überspringen.
Ganz anders: Panamp (2.39€; App Store-Link). Wem bereits der dritte Akkord eines Musikstücks aus eurer Bibliothek nicht zusagt, hat schon vor dem anklingenden Refrain zwei neue Titel übergangen. Schnelles Umsortieren mit Fingergesten und eine pfeilschnelle Suche stehen hier im Vordergrund.
Facebooks ‚Messenger‚, seit der gestrigen Nacht im US-App-Store (Link), stellt seinen dicken ‚750-Millionen-Nutzer‘-Fuß in eine derzeit sehr populäre Tür. Es lebe der gute alte Chat!
Fest steht: Alles, was sich als Telefon nicht Smartphone schimpft, ist auf dem Weg nach draußen. Damit verabschiedet sich auch die SMS – selbst wenn wir mit Sicherheit noch ein paar schwere Jahre vor uns haben. In die Schusslinie geraten anschließend Hybrid-Kandidaten wie WhatsApp oder Kik, die deutliche Zeichen einer Übergangstechnologie auf die Stirn tätowiert haben.
Hinlänglich unterschätzt: Alles was nicht private (E-Mail-)Kommunikation betrifft, wickelt sich schon heute über soziale Netzwerke und dessen Strukturen ab. Innerhalb von Apples Ökosystem wird iMessage mit iOS 5 einer dieser neuen Versuche – auch wenn sich der Dienst unter dem Tarnmantel der eingestaubten Textnachricht versteckt.
Die eigenständige Facebook-Messenger-App auf iPhone und Android führt auf den mobilen Plattformen das Nachrichten-Konzept der vereinheitlichte Inbox fort und hebt die Unterscheidung zwischen E-Mail, Kurznachricht und Chat auf. Trotzdem überrascht die klare Trennlinie. Die gestrige Veröffentlichung geschieht nicht im Rahmen der bereits populären Facebook-Anwendung sondern als Relaunch einer im März aufgekauften Software-Firma. Diese Motivation, beziehungsweise das offensichtlich präsentierte (iOS-)Desinteresse, ist für mich schwer nachvollziehbar.
Die Facebook-App ist schon lange kein Aushängeschild mehr für vorzeigbare Telefon-Software. Generelle gefragt: Woher rührt die mangelnde Priorität für mobile Plattformen? Ein soziales Online-Netzwerk sollte insbesondere hier die größten Anstrengungen zeigen.
Wir erinnern uns: Eine angepasste Facebook-App für das iPad versteckt sich im iPhone-Programmcode. Veröffentlicht wurde sie bislang nicht. Hinzu kommt: Der Facebook Messenger soll Codespuren von Video-Telefonie enthalten. Gut so, aber auch hier mutet ein absehbares Zeitfenster nicht innerhalb weniger Monate an.
Warum tut sich nicht schneller mehr? Ein Standard-Chat-Client, wie es ihn für Facebook dank API bereits in unzähligen Formen und bereits teuer gehandelten Farben im App Store gibt, scheint irgendwie überflüssig falsch priorisiert.
Ich habe weder eine Boxee-Box (Affiliate-Link), noch benötige ich einen weiteren ‚Computer-zu-iOS‘-Streamer. Allerdings ist die Funktion ‚Watch Later‚, in der soeben veröffentlichten iPad-App (kostenlos; App Store-Link), extrem reizvoll und fordert zum Download auf. Sowohl Vimeo- als auch YouTube-Streifen ließen sich im kurzen Testlauf über das Bookmarklet und den entsprechenden Boxee-Account eintragen.
In der iPad-App lassen sich diese so hinterlegten Videos anschauen und aus der abzuarbeitenden Liste wieder entfernen. Pluspunkt: Die Videos präsentieren sich in sauberer Darstellung ohne Werbebanner oder Kommentar-Dschungel.
Wer Boxee-Hardware sein Eigen nennt, gibt die Filme obendrein drahtlos an den Fernseher weiter.
Hothead Games baut PopCaps Peggle-Pachinko-Pharmazeutikum nach und erntet dafür sogar noch Applaus. Von mir. Das „monotone Schwerkraft-Erlebnis“ erhält nach seinem 2009er-Hit fürs iPhone eine erfrischende (nicht offizielle) Wiederauferstehung.
Viel zu erklären gibt es auch bei diesem 36-Level-Zeitfresser nicht. Nachdem ihr das kleine Alien-Baby in bester Freistoß-Manier ins Spielfeld befördert habt, seid ihr zu 100-Prozent auf euer Glück angewiesen. ‚Trefft‘ ihr genügend Juwels, geht’s eine Runde weiter. Über alle anderen abgeräumten Edelsteine vergleicht ihr euren Punktestand im Game Center – Konfettiregen und Feuerwerk natürlich inklusive.
Wichtig: Wer sich zum Kauf entscheidet, entscheidet sich damit auch gegen einen ansonsten produktiven Tag. Für iPad- und iPhone-4-Besitzer ist die Universal-Version mit Retina-Grafik zum empfehlen (1.59€; Universal; App Store-Link). Ältere iPhones legen für die SD-Variante nur 79 Cent auf den App-Store-Tresen (Link).
Die Arbeit von BILDblog.de kann man für die deutsche Medienlandschaft nicht oft genug loben. Dabei entlarven die ‚Notizen für alle Boulevardzeitungen‚ vorrangig dessen perfide Arbeitsweise. Das Weglassen von essentiellen Informationen, der fehlende Kontext, die geschickten Formulierungen oder wiederkehrenden Stammtisch-Parolen decken Motivation auf. Es sind weniger die kompletten Falschmeldungen, die ohne Richtigstellung täglich gestreut werden, sondern der bewusst eingemischte Unterton.
Ein perfektes Lehrbeispiel dieser Praxis findet sich im „Test: Die besten Tablets“ der Computerbild, bei dem das iPad 2 sich Samsung, Motorola, LG und HTC geschlagen geben muss.
Obwohl der „Haben wollen“-Faktor bei keinem anderen Tablet so ausgeprägt ist, langte es für das iPad 2 nicht zum Testsieg. Apples neue Rechenflunder musste sich den Android-3.0-Tablets Samsung Galaxy Tab und Motorola Xoom geschlagen geben – auch das LG Optimus Pad und das HTC Flyer landen vor Apple.
Richtig. Zwei der ‚Gewinner‘, das Galaxy Tab und der HTC Flyer, schießen mit dem veralteten Android 2.x an die oberen Chart-Positionen. Zur Erklärung: Android 3.x ist Googles Tablet-Betriebssystem. Android 2.x ist ein Smartphone-OS. Tablets mit Android 2.x sind ein ungewollter Schluckauf des Technik-Wandels, dessen Patienten schon vor Monaten aufs Sterbebett geschickt wurden.
Hält man diese Information zurück, klingt das Lob für 250.000 Android-Market-(Smartphone-)Apps sehr beeindruckend. Die Anzahl der iPad-Anwendungen (oder allen funktionierenden iPhone-Programmen) bleibt (fast) unterschlagen, während man beim Archos 101 (10.000), HP TouchPad (7.000), Toshiba Folio 100 (1.700), Hannspree Hannspad (2.500), Pearl Touchlet X2G (2.500) und dem Archos 70 (10.000) ganz genau nachzählte.
Programme für das iPad sind nur im Apple App Store erhältlich – dort gibt’s aber eine große Auswahl zu günstigen Preisen. […] Doch wer „ja“ zum iPad sagt, wird zum Gefangenen der Apple-Welt.
Aber gut, wer brauchst schon Apps wenn’s ein Flash-Plugin gibt. 19 Erwähnungen bekommt dieses ‚Ausstattungsmerkmal‘ in der Fotostrecke. Ausschließlich mit der Bewertung „gut, wenn’s dabei ist“ und „schlecht, wenn’s fehlt„. Als unbedarfter Leser ist Flash damit eine scheinbar fundamentale Tablet-Eigenschaft.
Gleiches gilt für die Speichererweiterung. Ohne nähere Angaben oder Fragen nach dem warum und wieso. ‚Warum und wieso‘ scheinen ohnehin unnötiges Beiwerk in einem Test. Was zählt, ist schließlich die Note. Wen interessiert schon dessen Zusammensetzung? Und hey, wer ein WeTab mit einer glatten 3.0 – sprich ‚befriedigend‚ – davonkommen lässt, strahlt Kompetenz aus.
Auf den Artikel bin ich über die ‚Bild‘-Schlagzeile „iPad nur 5.! Die besten Tablet-PCs“ gestolpert. Und ja, ich ärgere mich sehr, nicht die nötige Kraft aufgebracht zu haben, ihn an mir unkommentiert vorüberziehen zu lassen. Und falls sich jemand (zurecht) fragt, wie ich auf Bild.de landen konnte, hier der Funkkorrespondenz-Ausgangspunkt: „„Bild“ straft die ARD mit weniger Fernsehtipps ab„:
[…] bei den täglichen Fernsehtipps auf Seite 1 des Blattes ist die ARD im Juli regelrecht abgestürzt. […] Diese Umwälzung zu Ungunsten der ARD ist nicht anders zu erklären als dadurch, dass sich die aufgrund der „Tagesschau“-App-Klage bei Springer herrschende Anti-ARD-Stimmung nun in den „Bild“-Fernsehtipps sichtbar ausgewirkt hat.