HPs TouchPad im Review-Roundup

In der vergangenen Nacht endete die Geheimhaltungserklärung der TouchPad-Rezensionsmuster von HP für die US-Presse. Die Testurteile zum morgen erscheinenden Tablet lesen sich sehr einheitlich: Tolles Betriebssystem, keine Zusatz-Software, schlechte Hardware und insgesamt kein nennenswerter Grund, das HP dem iPad 2 vorzuziehen.

Um ein Mitbewerber-Gespür zu bekommen, hier einige (vor mir) ausgewählte Zitate und viel wichtiger: die Links zu den vollständigen Reviews.

So what should HP do next? Fix the TouchPad’s bugs. Round up some big-name apps. Move quickly to release a next-generation TouchPad. Put WebOS on more devices. Be patient. Repeat.

via Technologizer.com

HP didn’t mess with a good thing: the TouchPad sports a magazine-like 9.7″ screen with 1024-by-768 resolution, just like the iPad.

via Time.com

In the LAPTOP Battery Test (continuous surfing over Wi-Fi), the TouchPad lasted 6 hours and 56 minutes. By comparison, the Galaxy Tab 10.1 ran for 8:23 and the iPad 2 lasted over 11 hours.

via MSNBC

The market is in its infancy and so are the products that occupy it, and tablets must crawl before they can walk. The TouchPad is indeed crawling in its current state, but so is its competition.

via BGR.com

Its back is black plastic, glossy with a piano-like finish. It’s reminiscent of the early, similarly sheen PS3 consoles — cool to touch and nice to look at, but an astonishingly effective fingerprint magnet.

via Engadget

Video playback is more than acceptable and a special desktop app allows for music syncing with iTunes libraries. Oddly, videos and photos appear in the same app, which makes things confusing.

via Crunchgear

The TouchPad often seemed quite slow at launching new apps, leaving me staring at a pulsating, glowing icon. When a lot of apps were running, everything could get especially laggy. Occasionally, everything would freeze for a few seconds and then resume.

via Macworld.com

But, at least for now, I can’t recommend the TouchPad over the iPad 2.

via AllThingsD

Sadly, the TouchPad is more blah than brilliant. The software is great, though, so I’m keeping my fingers crossed that HP can come up with a stronger tablet next time around.

via The Associated Press

The TouchPad is far from perfect — really, not even close right now. Still, there is DNA here that is amazing, and deserves to be given a second look. What HP has done in just a year with webOS is commendable, and if the fixes for some of these big, ugly bugs come as fast as the company is promising, the TouchPad could be the contender everyone over there thinks it is.

via This is my next…

You’re stepping on my dreams, HP. The TouchPad is so close, closer than anything else, to being good. But it’s also very, very far from it. Look, give this thing six months. It could be amazing. If it’s not by then, well, I guess that says everything that needs to be said.

via Gizmodo.com

But there are signs of greatness here. H.P. is coming to this battle very late, but it says it intends to stay the course. True, it’s tilting at windmills — but at least it’s riding an impressive steed.

via NYTimes.com

‚James Pond‘ ausgeknockt und ‚Street Fighter‘ in exotischem Preiskampf

IPhoneBlog de JamesPond

James Pond, einer der coolsten Plattform-Helden aus Amiga- und Genesis-Zeiten, verbockt seinen iPhone-Auftritt so dermaßen, dass nicht einmal die Update-Hoffnung bleibt. Das ehemals farbenfrohe Jump’n’Run ist auf Zeigefinger-Gesten für Kleinkinder zusammengestrichen worden und sollte die ‚License to Bubble‘ schnellstmöglich wieder abgenommen bekommen (0.79 €; Universal; App Store-Link).

Dagegen erwähnenswert: ‚Street Fighter IV Volt‚ hält gegenüber der Non-Volt-Version die Kämpfer Balrog, Vega und Cody bereit, die sich im Unterschied zu früher in einem Online-Mehrspielermodus duellieren. Capcom startet am heutigen Tag mit einem Einführungspreis von 0.79 € (App Store-Link) und hebt in den kommenden sechs Tagen das Beat’em-Up um jeweils einen Euro an.

Endlich 2.0: Tumblr im neuen Gewand

Vollkommen unverständlich, wie Microblogging-Plattform Tumblr seine iPhone-App zwischen August 2010 und Juni 2011 nicht ein einziges Mal aktualisieren konnte. Der Dienst ist immerhin prädestiniert fürs (Foto-)Bloggen von unterwegs.

Der im Jahr 2009 aufgekaufte Programmcode war mittlerweile so eingestaubt, dass die aktuelle Version 2.0 (kostenlos; App Store-Link) fast schon zwangs-lobenswert erscheint.

Nein, alles in allem passt das Redesign und erfüllt seinen (praktischen) Zweck. Trotzdem erschließt sich mir nicht, wie man so sträflich seine Smartphone-Nutzer aus den Augen lassen konnte. Instagram und Co. konnten die letzten elf Monate effektiver nutzen.

iPad-Schreiber bleiben im Übrigen weiterhin vom Blog-Netzwerk missachtet…

via Staff.Tumblr.com

Update: Immerhin wurde die Web-View vom Tumblr-Dashboard auf dem iPad verbessert. Update-Ende

(Danke, Friedemann!)

Erfolgreiches Kickstarter-Projekt: PadPivot (+Video)

Mit einem Startkapital von über $190.000 US-Dollar begibt sich das PadPivot dieser Tage auf den Postweg zu seinen knapp 5.000 ‚Backers‘. Die Erstzustellung traf zu Beginn dieser Woche bei seinen Unterstützern ein. Noch Ende Mai sah es für das Projekt düster aus. Der neunjährige Sohn von einem der Produzenten überdrehte die Schraube und vernichtete damit die ersten 75 produzierten Kisten.

We’ve thrown these things in the air, walked on them, stood on them, folded, flexed, peeled, and twisted too, but leave it to a 9 year old to find a way. Thank God it happened before we shipped!

via Kickstarter

DirektPadPivot *

Das finale Produkt strotzt von vor solider Verarbeitung. Die haftbeschichtete Unterseite liegt sehr angenehm auf dem Oberschenkel. Die Klebestelle, an der das iPad, Tablet oder jeder andere eBook-Reader Halt findet, lässt sich von Staub und Krümeln unter Wasser wieder säubern. ‚Luftgetrocknet‘ findet es danach zu ‚alter‘ Klebrigkeit zurück.

Durch die Schraub-Konstruktion faltet sich der Tablet-Aufsteller in die Größe einer Zigarettenschachtel – Hosentaschen-Transport bleibt daher gewährleistet. Für $25 US-Dollar (ehemaliger Kickstarter-Preis), ein durchaus praktisches Accessoire.

*Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

iPhone 4S als vertragslose Low-Cost-Option?

Und da ist es wieder: das iPhone Nano. Chris Whitmore, Analyst im Auftrag der Deutschen Bank, telefonierte sich durch seine Zulieferer-Kontakte und erwartet diesen Herbst sowohl ein iPhone 5 als auch ein iPhone 4S.

Er ist nicht allein. Sowohl Bloomberg als auch das Wall Street Journal lassen mit ähnlichen Berichten die Gerüchte des Jahres 2009 wieder aufleben – ihre Presseartikel liegen allerdings schon einige Monate zurück.

IPhoneBlog de Post and Pre Paid

Das Apple mit entsprechenden Größen, Formfaktoren und Preisen experimentiert, auch in einem größeren Maßstab, ist wahrscheinlich. Zumindest wäre es unklug, hier die Augen zu verschließen. Horace Dediu beziffert den möglichen ‚Pre-paid‘-Markt mit „five billion people (are waiting)„. Für John Gruber ist es „just a matter of when“ – mit Vergleich zur iPod-Geschichte.

Ob es zu einer finalen Produktreife jedoch reicht, und ob Apple in diesen Markt überhaupt möchte, lässt sich nur schwierig einschätzen. Vornehmlich deshalb, weil uns entsprechende Zahlen fehlen.

Herstellungspreis sowie Produktionskapazität genau wie die (Retina-)Bildschirmgröße rund um die 325.000 existierenden Apps, denen keine veränderte Displaygröße aufzuzwingen ist, bleiben unklar.

Ebenso wenig wissen wir von dem Verkaufserfolg der iPhone-Modell aus der jeweils letzten Generation, die neben dem aktuellen Gadget weiterverkauft werden. Insbesondere der Vergleich zum iPod touch wäre hier von Bedeutung. Apple äußert sich nicht zum Nachfrageverhältnis iPhone 3GS und iPhone 4. Der iPod touch verkaufte im starken Weihnachtsquartal rund 10 Millionen Geräte – knapp 50-Prozent aller iPod-Verkäufe. Im direkten Vergleich zum iPhone 3GS ist das Gerät jedoch weitaus moderner (flacher, Retina-Display, etc.).

Es bleibt schlicht und ergreifend unklar, ob Apple eine (prozentual) stärkere Nachfrage an Telefonen, als an iPods verspürt (und diesem Drang nachgeben möchte).

Insbesondere andere Märkte rücken hier in den Fokus, für die ein ‚preiswerteres‘ Telefon interessant sein könnte.

IPhoneBlog de Profit

via tech.fortune.cnn.com

Tim Cook wurde letzte Woche in der Firmenzentrale von China Mobile gesichtet. Jim Dalrymple, immer äußerst gut informiert, berichtete im Februar von einem Gespräch zwischen Tim Cook und Analyst Toni Sacconaghi, bei dem der aktuelle Apple-Chef vom iPhone als „not just for the rich“ spricht und China als „a classic prepaid market“ bezeichnet.

Think: less ‚iPhone nano‘ and more ‚iPhone lite‘.„: Ein iPhone 4S, mit GSM- und CDMA-Doppelchip, als vertrags- und simlocklose $300 US-Dollar-Option, würde sich neben einem iPhone 5 sicherlich gut verkaufen.

‚Samsung Remote‘: das iPhone als TV-Fernbedienung (+ Video)

Ende Mai konnte ich mich zu einem neuen TV-Kauf durchringen. Voraussetzung war (unter anderem) eine iPhone-App, die die Bedienung vereinfacht. Außerdem habe ich tatsächlich ein Problem mit der Optik dieser TV-Totschläger, welche durch die Bank weg von allen Herstellern beigelegt werden.

Entschieden habe ich mich für einen Samsung LED D7090 mit 46-Zoll-Bildschirmdiagonale (Affiliate-Link). ‚Entschieden‘ ist jedoch genau genommen die falsche Wortwahl: Ich habe irgendwann aufgegeben, mich durch Produktnummern und Feature-Vergleiche zu wühlen. Es bleibt eine Frechheit, wie käuferunfreundlich sich hier alle TV-Produzenten zeigen. Natürlich heißt der UE46D7090 in Finnland UE46D7000. Natürlich steht auf der Gehäuserückseite UE46D7005LU. Natürlich gibt’s dieses Modell unter der finnischen Bezeichnung auch auf Amazon.de aber natürlich nicht auf Samsung.de.

Wie gesagt, ich habe aufgegeben und dieser YouTube-Vorstellung und einer aktuellen Audiovision-Testbewertung (kostenlos; App Store-Link) vertraut.

DirektSamsung*

Für die iPhone-App, die hier ohnehin im Mittelpunkt stehen soll, ist das unerheblich. Modelle aus dem Jahr 2010 („with Internet@TV„) und 2011 („AllShare„) sind kompatibel. Anfang Juni erhielt die App ein 2.0-Update, das wesentlich an der Benutzeroberfläche schraubte. Trotzdem verbleiben einige harte Stolpersteine. So lässt sich beispielsweise das ‚Smart-Hub‘-Menü, indem sich von YouTube über Skype bis zum Wetter-Widget die Zusatz-Software befindet, nicht über die iPhone-App aufrufen. Dort lädt (bei mir) der Menüpunkt erst, wenn man auf dem Knochen großen Plastikschlegel die identische Taste initial einmal gedrückt wurde.

Schwamm drüber. Aufgrund des extrem begrenzten Angebots darf man als Käufer sowieso froh sein, überhaupt unfertige Funktions-Stückchen vor die Füße geworfen zu bekommen.

Als kleine Ergänzung: Wer gerade selbst vor der TV-Kaufentscheidung steht, sollte einen Blick auf den ‚Panasonic VIERA AR Setup Simulator‚ (kostenlos; App Store-Link) werfen. Über die App lässt sich ein ‚Augmented Reality‘-Bild erstellen und die richtige Fernseher-Größe bestimmen. Dieses YouTube-Video zeigt wie’s geht.

IPhoneBlog de Samsung

-> App Store-Link

*Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Bildband: ‚Dreams of Burma‘

IPhoneBlog de Burma

Das Coffee Table BookDreams of Burma‚ (kostenlos; Universal; App Store-Link) – aus einer Kooperation mit National Geographic Traveler – ist ein weiteres (Werbe-)Highlight für die kollaborative Fotografie-Enzyklopädie Fotopedia.

Auch wenn diese Art der Bild-Zusammenstellung problemlos als Webseite zu realisieren wären, gibt die Veröffentlichung in App-Form dem Projekt einen festgelegten Rahmen und konzentriert darüber ihre Aufmerksamkeit.

Nicht unerwähnt darf in diesem (thematischen) Zusammenhang die empfehlenswerte Dokumentation Burma VJ: Reporting from a Closed Country (YouTube-Trailer) bleiben.

Cnet: ‚Skype for iPad‘ erscheint am morgigen Dienstag

DirektSkype

Ein tonloses Werbevideo der iPad-Version von Skype entfleuchte Microsoft in der vergangenen Woche auf ihrem YouTube-Kanal. Der (Backup-)Aufzeichnung des abgefilmten Bildschirms soll laut CNET, die bereits eine Preview-Version ausprobierten, ein Release am morgigen Dienstag folgen.

We were also able to easily send and receive chat messages while a video call was connected, although the chat window and keyboard obscured almost the entire image, and we had to manually close the keyboard when we were done so we could see the video again, a slight inconvenience.

via Cnet