Instapaper mit iPhone- und iPad-Statistiken

Instapaper beinhaltet seit Version 3.0 Statistik-Werkzeuge, die seinem Entwickler Marco Arment beim Support helfen. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht er einige dieser Werte und zeigt damit eine Geräte- und iOS-Verteilung auf.

Durchaus spannend, weil die Lese-App zu einigen der konstant populären App-Store-Größen zählt. Um in die ausgewertete Erhebung zu fallen, muss die Bezahl-Version (3.99 €; universal; App Store-Link) mit Benutzerkonto Verwendung finden und innerhalb der letzten zwei Wochen mindestens einmal gestartet worden sein. Durch die relativ zeitnahe Veröffentlichung der Daten (Version 3.0 erschien am 11. März) sowie die durchaus engen Zugangsvoraussetzungen, dürfte sich die Statistik im Fokus mit regelmäßigen (Pro-)Usern gefüllt haben.

IPhoneBlog de Devices

Die gesamte Geräteverteilung fällt mit 47-Prozent iPad-Nutzern fraglos überraschend aus. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen: iPhone 4 (31.2%), iPhone 3GS (12.2%) und iPad 2 (7.2%).

IPhoneBlog de Instapaper

Bereits 94.2-Prozent der Instapaper-Nutzerschaft verwendet mindestens iOS 4.2. Vielleicht noch ansehnlicher: 65-Prozent erfüllen bereits die Voraussetzungen von iOS 4.3. Das Update wurde erst vor knapp 2.5 Wochen freigegeben.

Man darf jedoch im Hinterkopf behalten, dass sowohl die Aktualität der Geräte als auch die damit verbundenen Kunden einer eher technikaffinen Zielgruppe zuzuordnen sind. Nichtsdestotrotz: Bereits 98.2-Prozent der Instapaper-Anwender sind mindestens auf Version 4.0 – andere Plattformen können davon – oder einem nachvollziehbaren Update-Mechanismus – nur träumen.

Interessante Randbemerkung: Das iPad 2 scheint in seiner WiFi-Ausführung – in den USA – eine dominante (Verkaufs-)Position einzunehmen.

IPhoneBlog de iPad2

„If you don’t have an iPhone…“ – neue iPhone-Ad mit ‚Game-Center‘-Fokus

DirektGame

Apple baut seine Werbekampagne „If you don’t have an iPhone…“ um einen weiteren Spot aus, der sich mit ‚Game Center‘ beschäftigt.

Das mutet ein wenig lustig an, da Apple erst am vergangenen Samstag seinen Nutzer neue Geschäftsbedingungen für das Spielenetzwerk vorlegte. Die Veränderung der 13-(iPhone)-formatierten Textseiten betrafen die Verwendung der hinterlegten Apple-ID-Daten. Ab sofort werden die dem Konto zugehörigen Klarnamen angezeigt. Das gilt für bestehende Freunde sowie ausstehende Anfragen. Wer das nicht möchte, muss „entfreunden„.

Ich versprach mir im vergangenen Frühling extrem viel von der ‚Games-Community‘. Seit der Veröffentlichung im Herbst 2010 ist mir bislang jedoch eindeutig zu wenig passiert. Potenzial wäre (immer noch) da.

Apple schaltet Online-Bestellungen für das iPad 2 frei / 2-3 Wochen Lieferzeit

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Apple schaltet soeben seinen Online Store (Affiliate-Link *) für iPad-2-Bestellungen frei. Die Lieferzeiten fallen wie bereits vermutet mit 2 bis 3 Wochen unangenehm hoch aus. Diese Zeitspanne gilt derzeit für alle Geräte-Ausführungen. Pro Nutzer können maximal zwei Tablets bestellt werden.

Auch die ‚Smart Cover‘ (39 € / 69 ) sowie der ‚Digital AV Adapter‘ (39 ) sind laut Webseite erst zu diesem späten Zeitpunkt lieferbar. Demnach bleibt zum jetzigen Zeitpunkt nur abzuwarten, wie hoch der Ansturm im (internationalen) Retail-Verkauf zum heutigen Start verläuft und ob dies das (ansonsten getrennte) Online-Kontingent beeinflusst.

* Vielen Dank für die Unterstützung!

Update 01:45 Uhr: Derzeit scheinen noch einige Bestellungen fehlzuschlagen Update-Ende

(Danke, @KunoTV, @zideshowbob, @babaprivat und @nebuchad!)

Update II 07:20 Uhr: Mit Blick in die Kommentare lässt sich ein wohl mehr als holpriger Online-Verkaufsstart attestieren. Update-Ende

Online Stores: iPad-2-Lieferzeiten in ‚Down Under‘ kündigen sich mit 2-3 Wochen an

In der Nacht von heute auf morgen, um 02:00 Uhr, startet der iPad-Verkauf über Apple.de (Affiliate-Link). Die Online-Stores in Neuseeland und Australien haben das begehrte Tablet bereits ins Sortiment aufgenommen und geben eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen an. Der deutsche Store baut sich in diesen Minuten langsam um, enthält jedoch noch keine finalen Angaben zum Versand.

(Danke, Mirko!)

Auch in den USA ist bislang nur leichte Besserung in Sicht. Dort sind alle Geräteausführungen mittlerweile bei einem Zustellungs-Zeitraum von drei bis vier Wochen angelangt. Auch Berichte von Vorort melden keine ‚Entwarnung‘: Die zentralen Stores haben weiterhin täglich eine Stunde früher geöffnet und verteilen fleißig Wartemarke an die übernächtigten Besucherschlangen.

(Danke, Fabian!)

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Der Retail-Verkauf startet am morgigen Nachmittag um 17 Uhr in 25 Ländern sowohl in den Apple Stores als auch bei autorisierten Premium-Partnern. Aus Deutschland haben mich mittlerweile vier zaghafte Berichte aus unterschiedlichen Elektronikmärkten erreicht, die jeweils nur eine Handvoll (!) neuer iPads zum morgigen Start vorrätig haben werden.

iPad vs. iPad 2: ein ’schneller‘ Geschwindigkeitsvergleich (+ Video)

Mit statischen Benchmarks rückt man dem gefühlten Geschwindigkeitsschub am iPad 2 nicht wirklich zu Leibe. Trotzdem existieren diese natürlich. GLBenchmark 2.0 verzeichnet bereits unzählige dieser schöne Statistiken. Die Aussagekraft bleibt jedoch begrenzt, weil man sich schlicht und ergreifend nichts darunter vorstellen kann.

Wer sich tief einwühlen möchte, in die (Vergleichs-)Werte, schaut zu AnandTech oder auf die besagten GLBenchmark-Vergleiche.

Ein bisschen praxisnäher halten sich die MacWorld-Tests. Diese vergleichen einen Photo-Import (bei dem das iPad 2 gegenüber der ersten Generation zirka 30-Prozent schneller war) oder einen iMovie-Export (bei dem das iPad 2 ein iPhone 4 um zirka 50-Prozent überrannte).

via Macworld.com

Zum Anfang dieser Woche machte dann noch ein Video von AppAdvice die Runde, das die beiden iPad-Generationen nebeneinander legte. Durch die verwendeten Multitasking-Gesten, freigeschaltet über die Xcode-Entwicklungsumgebung, empfinde ich diesen Vergleich – weil das Feature noch nicht marktreif ist – leicht verfälscht. Trotzdem trägt er natürlich dazu bei, ein Gefühl für die Unterschiede zu bekommen.

Einen ebenso kleinen Baustein möchte ich dazu mit diesem Video beitragen, das beispielsweise die App-Wechsel, Safari-Taps und Spiele-Performance kurz im Vergleich zeigt.

DirektVergleich

Das $41 Millionen Dollar Baby: ‘Color‘ startet neue Echtzeit-Fotogemeinschaft

Ein neuer Tag, eine neue Software, die durchs Netz getrieben wird. ‚Color‚ nennt sich die ‚Social-Network-Fotogemeinschaft‘ für iPhone (kostenlos; App Store-Link) und Android, die mit (Achtung!) 41 Millionen US-Dollar an Risikokapital in der letzten Nacht an den Start ging.

Die Wirtschaftskrise scheint bewältigt…

Color Demo

Doch starten wir ganz von vorne. Zuallererst stellt sich beim Stichwort ‚Bilder-Service‘ die Frage: „Brauchen wir neben Instagram, PicPlz oder Path wirklich noch einen weiteren Schnappschuss-Klub?“ Die Antwort lautet eindeutig ‚Jein‘. Color verabschiedet sich entgegen seiner Konkurrenten von dem Twitter- oder Facebook-Freundschafts-Prinzip. Man folgt nicht Fotos von bestimmten Leuten sondern einer Lichtbild-Umgebung. Jedes Foto ist öffentlich und verteilt sich in einem Radius von zirka 30 Metern. Auf Konzerten, Festivals oder Partys Feierlichkeiten schlagen so, bei ausreichender Nutzerzahl, Wellen von gerade aufgezeichneten Bildern im Software-Fotorahmen auf.

Um die Übersicht zu behalten, lassen sich (Freundes-)Gruppen bilden. Diese können auch von anderen Teilnehmern eingesehen werden. Der ’soziale‘ Kniff besteht darin, dass Kontakte, die sich häufiger in der eigenen Nähe aufhalten, im elastischen Netzwerk stärker bewertet werden. So baut sich selbstständig eine Art Kontakt-Favoritenliste auf.

Auch wenn das Projekt derzeit clever und überfinanziert wirkt, kämpft es mit zwei gravierenden Problemen. Damit das Ganze auch nur halbwegs Sinn macht, muss man sich unter eine große ‚Color‚-Nutzerschaft begeben. Der erste Gebrauch – während dieser Anfangsphase – ist daher mehr als enttäuschend. Wer keine verrückten ‚Early Adopter‘ um sich versammelt, bleibt vorerst ohne Bilder. Robert Scobles Beschwerde-Monolog ist daher extrem zugreffend.

Außerdem, und dieses Argument packe ich wirklich sehr ungern aus, stellt sich die Frage nach dem Mehrwert. Ohne den direkten Aufbau von Freundeslisten, beschränkt sich die Anwendung auf sehr spezifische Veranstaltungen, an denen ich in der Regel selbst teilnehme. Jason Kincaid zieht für TechCrunch ein schönes Restaurant-Beispiel aus der Westentasche, in denen sich unterschiedliche Tische über die gemeinsame Bild-Kommunikation ‚unterhalten‘. Gut vorstellbar wäre beispielsweise die Verwendung auf Hochzeiten mit strenger Sitzordnung.

Ob sich jedoch eine ausreichend große Gruppe (Stichwort: Spieltheorie) dafür in der Praxis zusammenschließt, bleibt abzuwarten. Unter Betrachtung der Investitionssumme scheint es jedoch gleichermaßen denkbar, dass sich die ‚Color‘-Technologie mit ihren geoverknüpften Kontakt-Netzen früher oder später einfach weiter verkauft. Ein Facebook Party-Graph im Stil von ‚Wer-mit-wem-worüber‚ lässt sich leicht ersinnen.

Im Verkaufen hat Color-Gründer Bill Nguyen übrigens reichlich Erfahrung. Im letzten Jahr veräußerte er die Musikplattform LaLa für $80 Millionen US-Dollar an Apple. Im Herbst 2010 kaufte er für $350.000 US Dollar die Domain Color.com. Jetzt wissen wir auch warum.

WordPress-Blogs mit iPad-Layout

IPhoneBlog de Onswipe 1

Pünktlich zum europäischen iPad-2-Release verkündet OnSwipe, ein Startup aus New York, dass Webinhalte in ein Magazin-Layout rückt, eine stattliche WordPress-Partnerschaft. Für alle (18 Millionen) Blogs auf WordPress.com steht ab sofort eine speziell optimierte Tablet-Ansicht zur Auswahl.

Die Technik spaltet untereinander angereihte Beiträge in separate Boxen auf. Mit den bekannten Wisch-Gesten blättert man durch die einzelnen Übersichtsseiten. Es gibt einen Intro-Ladebildschrim, Cover-Fotos für Artikel-Ankündigungen sowie Accelerometer-Unterstützung je nachdem ob das iPad horizontal oder vertikal gehalten wird.

Für eigenständig installierte WordPress-Installationen steht ein Plugin aus schmackhaften HTML5-Zutaten bereit. Dieses springt nur an, wenn der Nutzer mit einem Tablet auf die Seite gelangt (oder sich dafür ausgibt).

Wer das Ganze mal am iPad ausprobieren möchte, surft beispielsweise zu CNN Fortune Tech, Jason Baptiste (dem OnSwipe-Gründer) oder Matt Mullenweg. Perfekt ist das alles bei Weitem noch nicht. Ich wäre daher aktuell vorsichtig ein ‚Flipboard Lite‚ auszurufen. Trotzdem ist der Ansatz für einige Publikationen sicherlich passend.

WordPress-Produzent Automattic sieht sich nach eigenen Angaben rund 750.000 iPad-Seitenaufrufe pro Tag ausgesetzt. Einen vergleichbaren Sprung tätigte man im Oktober 2009 mit dem WPtouch-Theme. Zum damaligen Zeitpunkt surften täglich über 2 Millionen iPhones und BlackBerrys auf den Seiten von WordPress.com.

[iPad-Game] Superbrothers: Sword & Sworcery EP

Abgedreht. Es ist 23:51 Uhr. Mittwoch-Mitternacht. Ich habe gerade das erste Kapital der bereits lange angekündigten Superbrothers-Produktion „Sword & Sworcery EP“ absolviert. Die Kanadier schickten den Promocode gegen 23 Uhr. Jetzt stehen bereits 17-Prozent auf meiner Spielzeituhr, die ich seit zirka 35 Minuten befülle. Wenn diese Zeilen veröffentlicht werden, ist der derzeitigen iPad-Exklusivtitel bereits im App Store erhältlich. Und ich rate euch, kauft ihn!

IPhoneBlog de SSEP

Okay. Ich verweise meine erste Begeisterung in Grenzen. Das Pixel-Abenteuer mit Rollenspiel- und Geschicklichkeits-Einschlag ist alles andere als massentauglich. Aber genau das macht es so sympathisch. Schon jetzt steht für mich fest, dass man diesen Touch-Titel nur schweren Herzens bei Tageslicht während einer hektischen U-Bahnfahrt spielen kann. Das wäre fürwahr Kultur-Raubbau. Dämmerstimmung, ein ausklingender Tag und volle Konzentration voraus sind die besten Bedingungen sich rundum auf S:S&S EP einzulassen.

Im Moment zweifele ich sehr an der Bezeichnung ‚Game‘, die sich unter anderem in dieser Artikel-Überschrift wiederfindet. Es ist mehr ein audiovisuelles Schauspiel, dem man beiwohnt. Aber wehe, jemand nimmt die Bezeichnung ‚interaktives Irgendwas‘ in den Mund! Das hier ist Pixel-Schubsen auf ganz hohem Niveau – aber ohne damit anzugeben. Die aufgestapelten Bildpunkte wirken auch nach mehreren Minuten Spielzeit noch lakonisch zusammengewürfelt, obwohl man sich alle paar Abschnitte erneut überrascht fühlt, wenn aus einem hölzernen Raster-Klumpen plötzlich ein furchterregendes Ungeheuer schlüpft.

Während sich unser Hauptdarsteller von Bildschirmübergang zu Bildschirmübergang kämpft und rätselt, bleibt die Musik ein konstantes (Spiel-)Element. Sie setzt fast nie komplett aus sondern steigert zu unmöglichen Zeitpunkten die Dynamik. Zu einem großen Teil ist es diesen elektronischen Ambient-Beats zu verdanken, dass man mit dem Protagonist Logfella fühlt, flucht, hadert und siegt. Ich will diesen Soundtrack! Es scheint, als würde ich ihn im April bekommen.

Zwingende Vorraussetzung sind natürlich Kopfhörer. Lasst bloß keinen iPad-Lautsprecher diese Klangkompositionen verzerren oder an der eingewürfelten Sprachausgabe von Robert Ashley, der Podcast-Stimme von ‚A Life Well Wasted‚, drehen.

Zweiter Tipp: Lest keine Reviews. Entweder jemand haut euch nüchterne Feature-Beschreibungen um die Ohren oder ’spoilert‘ womöglich noch einzelne Erlebnis-Passagen.

DirektSS:EP

Und damit ist auch von meiner Seite aus Schluss. Es ist mittlerweile 00:47 Uhr. Morgenfrüh steht Soeben stand noch ein kurzer Video-Einblick auf dem Programm, der versucht einen Hauch dieses Experiments einzufangen.

Die komplette Entstehungsgeschichte samt Danksagung im Text-Adventure-Stil ist übrigens der einzige (populär platzierte) Optionspunkt neben ‚Spiel starten‘, im Hauptmenü. Schon allein dass, sagt eine ganze Menge über den Titel aus.

IPhoneBlog de Sword Sworcery

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