[software-geraffel] The Cartographer, Discourse, piRAWnha und Colorimeter

Aus dem Hause ‚Tasty Pixel‚ stammt eine wahrhaft geschmackvolle Kartenanwendung, die personalisierte Google-(Maps-)Karten erstellt. Die (Reise-)Routen synchronisieren sich über die ‚My Maps‘-Funktion des Suchmaschinen-Anbieters und lassen sich mit individuellen Geo-Koordinaten, beispielsweise eines Cafés oder einer befreundeten Adresse, verzieren.

DirektCarto

Insbesondere die ‚antike‘ Aufmachung, dass Offline-Kartenmaterial sowie die ‚Share‘-Features gefallen. Speziell dann, wenn man beispielsweise auf einer (Städte-)Reise oder einem Urlaub nicht einfach nur von A nach B navigieren muss.

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-> App Store-Link


Von englischen Wörterbüchern wimmelt es mittlerweile im App Store. Einige Vertreter werden kostenlos verteilt, viele Kandidaten muten ihren Benutzern jedoch visuelle Qualen zu. Das dem nicht so sein muss, beweist Discourse, welches seinen Schwerpunkt auf ein funktionales und trotzdem elegantes Design legt.

Der Funktionsumfang ist mit dem Nachschlagen von Wörtern und Begriffsdefinitionen überschaubar, die Aufbereitung des Vokabulars jedoch gelungen sowie umfangreich. Nach der ‚Wörterbuch-Affäre‚ im Jahr 2009, der sich Phil Schiller sogar in einem offenen Brief widmete, habe ich den Wörterstamm auch dieser Anwendung sicherheitshalber noch einmal überprüft…

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-> App Store-Link


Mit piRAWnha reiht sich ein optisch nicht unbedingt beeindruckender Software-Mitstreiter in diese Auflistung von visuell anspruchsvollen Programmen, trotzdem ’schwimmt‘ die App in einer ähnlichen Grafik-Liga. Das Bild-Bearbeitungsprogramm behauptet von sich der einzige Software-Vertreter im App Store zu sein, der mit dem digitalen Rohdatenformat RAW umgehen kann.

Die Bilder gelangen per Camera Connection Kit auf das Apple Tablet und erfahren nach der Belichtungs- und Gamma-Korrektur sowie dem Weißabgleich und der Bildschärfe einen Export als hochaufgelöste JPEG-Datei in die Foto-Bibliothek. Die RAW-Daten bleiben unangetastet. Die iPad-Hardware setzt dem Programm jedoch Grenzen, die sich auf den Arbeitsspeicher der Applikation („Because of the considerable memory requirements for raw development, piRAWnha works best when no other iPad apps are running in the background„) sowie dessen Export-Möglichkeiten („Raw images larger than 15 megapixels will be exported as smaller images that are one-half full-size in width and height, due to the iPad’s memory limitations„) auswirkt.

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-> App Store-Link (iPad-only)


Colorimeter ist eine Anwendung zum Messen und Vergleichen von Farben. Dabei bestimmt ein mit der iPhone-Kamera aufgenommenes Foto dessen Werte (RGB, RGBhex, xyY, HSV, HSL, CMYK), hinterlegt diesen auf Referenzfarbkarten und bildet Vergleiche mit vorher aufgenommen Bildern.

Über die dadurch erzielte Genauigkeit lässt sich sicherlich zurecht streiten. Wer jedoch nicht den Anspruch auf die Kalibrierung eines Farbmonitors mitbringt, findet einfachere Anwendungsfälle oder testet zuvor die kostenlose iOS-Version (App Store-Link).

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-> App Store-Link

BitTorrent-Fernbedienung ‚iControlBits‘ erreicht App Store

Mit iControlBits (1.59 €; App Store-Link) schafft es ein natives iPhone-Programm zum (Fern-)Steuern des BitTorrent-Clients Transmission in den App Store. Die iOS-Software startet, stoppt, entfernt, pausiert und reguliert die Downloads auf Computern unter Mac OS X, Linux und Embedded-Systemen über das RPC-Protokoll.

Durch das in der Desktop-Software integrierte Web-Interface („Enable remote access„) lässt sich bereits mit Bordmitteln die Kontrolle der Download-Verwaltung gewinnen. Die iOS-Software erlaubt einen vereinfachten und schnelleren Zugriff (auf mehrere BitTorrent-Client-Installationen) für die Regulierung der Geschwindigkeit, vermisst gegenüber der Browser-Darstellung jedoch das Hinzufügen neuer Torrent-Dateien. Eine fehlende Sortier- und Filter-Darstellung sowie Peer- und Tracker-Informationen schränken den Funktionsumfang weiter stark ein.

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Von Interesse ist die Veröffentlichung der ‚Monitoring-Applikation‘ für BitTorrent-Programme daher primär unter Rückblick auf die App-Store-Geschichte. Apple entfernte mit ‚Drivetrain‚ bereits im Mai 2009 ein natives Programm wieder aus seinem Software-Portal.

Die Begründung lautet damals:

This category of applications is often used for the purpose of infringing third party rights. We have chosen to not publish this type of application to the App Store.

Drivetrain von ‚Squashed Software‚ (ehemals ‚Maza Digital‘) ist mittlerweile über den Cydia Store für Jailbreak-Geräte erhältlich. Bislang hat es keine andere native BitTorrent-Fernbedienung in den App Store geschafft.

[app] Djay – das iPad als Plattenspieler

Selbst haben meine tapsigen Finger noch kein zierliches Vinyl auf Plattenspielern gestreichelt. Deshalb blieb es nach der Veröffentlichung von ‚djay for iPadAnfang Dezember bei einem bedingt formlosen Hinweis in diesem Blog. Jetzt habe ich jemanden* gefunden, der Ahnung von der Materie hat und sich über die Weihnachtstage ausführlich mit der Musik-Software beschäftigen konnte.


Film und Werbung beweisen: Jeder halbstarke Jugendliche, der was auf sich hält, besitzt einen lässig neben der Matratze stehenden Schallplattenspieler und bringt in seiner Freizeit als DJ diverse Privatpartys zum Beben. Die Wahrheit sieht dann allerdings doch etwas anders aus: CD- und Vinyl-Verkäufe gehen in den Keller während (illegale) MP3-Sammlungen die Festplatten der Rechner füllen. Trotzdem oder gerade deswegen kann heutzutage jeder DJ sein – irgendwie.

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Mussten die Discjockeys früherer Tage noch kiloschwere Schallplatten-Sammlungen herumschleppen, mit zum Teil obskursten ‚White Labels‘ glänzen und monatelange Übungen von Klangmischungen an den Plattenspielern erlernen, will heutzutage zahlreiche Software den Einstieg erleichtern. Neben Profi-Anwendungen wie ‚Serato Scratch Live‘ oder ‚Traktor Scratch‘, die eher als komplementäre Erweiterung des klassischen DJs gelten dürfen und zahlreiche neue Möglichkeiten an den Turntables und MIDI-Controllern offerieren, buhlt so selbst ein iTunes mit seiner Funktion „iTunes DJ“ um die richtige Beschallung der nächsten Feierlichkeit.

Doch der Touch-Steuerung sei Dank positioniert sich inzwischen auch High-End-Software mit einer elaborierten Wiedergabelisten-Verwaltung auf dem iPad, die neben Neueinsteigern auch erfahrenen DJs einen Blick abknüpft. Das in diesem Blog bereits kurz vorgestellte, vom Mac bekannte djay der Firma algodriddim, startet einen etwas umfangreicher zu betrachtenden (Neu-)Anfang auf Apples Tablet.

Für den Vinylfreund sehr schön: Das übersichtlich aufgeräumte HUD erinnert unmittelbar an zwei klassische Plattenspieler, dessen Setup dadurch intuitiv zugänglich ist. Auf jedes ‚Deck‘ lassen sich sachdienlich, direkt aus der iTunes-Bibliothek, Songs auswählen. Die in den oberen Ecken angelegten, leider etwas kleinen Lautstärke-Reglern, steuern das Laut und Leise der beiden Kanäle. Neben den Plattenspielern befinden sich ‚Pitch-Fader‘, mit denen sich die Geschwindigkeit des gerade laufenden Songs anpassen lässt. So verquirlen sich zwei Musiktitel ineinander. Noch einfacher soll dies mit dem Sync-Button funktionieren. Dieser erfüllt nach einem mehrstündigen Probelauf tatsächlich einen ordentlichen Dienst, sofern man sehr beatlastige Electro- oder Techno-Tracks mischen will. Ein ‚Cue-Point‘, ab dem der Track auf Druck losrennt und so bessere Einstiegspositionen in den Mix ermöglicht, ist ebenfalls anwählbar. Zuletzt kann man mit dem zentriert platzieren ‚Crossfader‘ zwischen den Songs wechseln. Ein Aufnahme-Knopf zeichnet den persönlichen Vielfalt-Mix auf. An den Plattentellern kann man darüber hinaus ein wenig ’scratchen‘, was sich durchaus gelungen auf der Glasscheibe anfühlt.

Bis hierher macht djay ohne Frage sehr viel richtig: Einfache und zugängliche Funktionalität, wenig Firlefanz wie übertriebene Effekt-Parameter sowie ein an das klassische Setup angelegtes Setting, fädeln am DJ-Verständnis an. Wer sich jedoch an einem solchen Arbeitsplatz mehr als Zuhause fühlt, vermisst mit zunehmender Spieldauer einiges. Die zu kleinen Fader sind nicht ausreichend präzise zu steuern was einer gelungenen Song-Mischung sehr viel Geduld abfordert. Insbesondere kurze Tracks führen sich dadurch händisch nur umständlich zusammen. Ein einziger Cue-Punkt bietet zu wenig Entfaltungs-Spektrum – so ‚cuttet‘ und springt man nicht durch Songs.

Der Optimist würde an dieser Stelle Update-Potenzial vermuten.

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Strich drunter: Ist djay eine ernüchternde Software-Dudelei oder die mitreißende Sound-Maschine? Wer mehrstündig auf einer Party auflegt, kommt mit dieser App nicht weit – auch nicht mit Split-Output-Adapter. Das Programm ist lediglich ein schöner Einstieg in die Welt des Plattendrehens, vermittelt jedoch auf einfache Art und Weise dessen Faszination und Spaß.

Wer bereits auflegt, erhält mit djay ein praktisches Tool für unterwegs, um spontan in den Sinn flatternde ‚Mixes‘ zu testen. Ob zwei Songs tatsächlich übereinander gespielt werden können, lässt sich so auszuprobieren. Die Aufnahmefunktion ist tatsächlich ein sinnvolles Notizbuch, um Inspiration für sein nächstes, ‚echtes‘ Set zu erlangen. Zugutehalten muss man djay ohne Frage seinen Preis: Für läppische 20 Euro erhält man in der non-digitalen Welt gerade mal eine Schallplatte. Echte DJ-Ausrüstung liegt ohnehin schnell bei mehreren Tausend Euro.

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Aus diesem Grund darf man die Touch-Plattformen für das DJing auch nicht so schnell abschreiben: Schon eine ’simple‘ App wie djay zeigt, welche Möglichkeiten im virtuellen Auflegen über das iPad schlummern. Auch wenn die Funktionalität eher auf MIDI-Unterstützung komplexer DJ-Software wie Serato gelegt werden sollte: Die Vorstellung, das iPad in ein DJ-Set zu integrieren, ist zumindest mir nach diesem umfangreichen Testlauf nicht mehr fremd.

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-> App Store-Link

* Danke Matthias!

Wer zahlt mehr: Der Kampf um digitale Abo-Modelle von Zeitungen und Magazinen

Der ‚digitale Zeitungskiosk‘ ist nicht mehr zu vermeiden. Das scheinen jetzt, ziemlich exakt neun Monate nach der ursprünglichen iPad-Veröffentlichung, auch Verlagshäuser einzusehen.

Gerüchte für eine Zusammenarbeit zwischen Rupert Murdochs News Corp. mit Apple, über eine tägliche iPad-Tageszeitung unter dem vermeintlichen Titel ‚The Daily‘, werden weiterhin für Januar gemunkelt. Eine Einzel-Anwendung scheint nicht realistisch, wenn sich ein ‚Abonnenten-Portal‘ für mehr als eine Handvoll Herausgeber in Planung befindet. Ob jedoch ein alleinstehender Programm-Download, mit prominenter Platzierung ähnlich dem iBooks-Download in Vorbereitung befindet oder eine neue iOS-(4.3-)Version mit systemweiter Integration favorisiert wird, bleibt Spekulation. Beide Varianten besitzen Vor- und Nachteile.

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Ein Blick in den App Store bestätigt, dass der dezentrale Vertrieb von digital aufbereiteten Magazinen, Heften und Journalen von diversen Herausgebern für ihre Publikationen nur unzureichend geleistet wird. Separate Abonnements mit unterschiedlichen Bezahl- und Anmeldeprozeduren verhindern (Spontan-)Käufe. Seit einigen Tagen ist über den ‚Zinio Magazine Newsstand‚ (kostenlos; App Store-Link) das exzellente UK-Videospielmagazin Edge zu beziehen. Der Preis zuzüglich Umsatzsteuer mit Kreditkarten-Bezahlung lädt jedoch (mich) nicht blindlings zum Kauf ein.

Ähnliche Zustände beschreibt MG Siegler für die Time und Newsweek (The “Digital Newsstand” Race Becomes: Who Is More Willing To Trick Users, Apple Or Google?).

Der 30-Prozent-Anteil, welchen Apple zusammen mit den Nutzerdaten einsteckt, hemmt (angeblich) die Verhandlungen. Aus einem Bericht des Wall Street Journal des gestrigen Abends scheint jedoch eine Vereinbarung mit (zumindest) einigen Verlegern in greifbarer Nähe:

Apple is planning to share more data about who downloads a publisher’s app, information publishers can use for marketing purposes. According to people familiar with the matter, Apple would ask consumers who subscribe to an iPad version of a magazine or newspaper for permission to share personal information about them, like their name and email address, with the publisher.

Die Bedenken, dass sich Nutzer dazu entscheiden, diese (persönlichen) Informationen mit ihren Herausgebern nicht zu teilen, soll jedoch zur Sorge beitragen.

Some publishers remain unhappy with this arrangement because they think few customers would opt to share such data, according to these people.

Mündige Käufer. Das wäre mit Blick auf die aktuelle Praxis im Print-Geschäft wahrhaft unangenehm.

Ob sich Google mit kleineren Margen und der Freigabe von mehr persönlichen Benutzerdaten in den Markt ‚einkaufen‘ kann, wenn in diesem Jahr eine zunehmende Anzahl von Android-Tablets erscheint, bleibt abzuwarten.

[…] Google has told publishers it would take a smaller slice on any sales they make of Android apps than the 30% cut Apple typically takes on iTunes sales. Google has also proposed giving publishers certain personal data about app buyers to help with marketing related products or services.

Ob die Schlacht um den ‚E-Kiosk‘ ein Zweikampf zwischen Apple und Google bleibt, gilt es abzuwarten. Ohne Farb-Bildschirm bleibt der Amazon Kindle vorerst ausschließlich auf Bücher spezialisiert.

Und auch das alleinstehende App-Konzept, mit dem Wired und Co. im letzten Sommer die Korken knallen ließen, ist zurück in der Realität angekommen. Fréderic Filloux schreibt auf ‚Monday Note‘ in „iPad publishing: time to switch to v2.0“ über diese ersten Monate, die geprägt waren von schwankenden Verkaufszahlen („Wired: 100,000 downloads in June, 22,500 in October and November : down 78%.„), unschlüssigen (Design-)Konzepten („For tablets, the choice will be between rich media magazine — again, yet to be invented – and content centric, Economist-like, i.e. less sexy but efficient„) und begrenzten Preisvorstellungen („Don’t expect a wide adoption for the e-version of a magazine (or a newspaper) priced at the same level as the paper version„).

Nichtsdestotrotz: Die gegenseitigen Abhängigkeiten gestalten den Markt aktuell sehr spannend. Googles Bemühungen sind (fremd-)bestimmt durch Hardware-Hersteller von Tablet-Computern. Apples funktionierendes App-Store-Konzept, als derzeit dominierender Marktteilnehmer, sieht sich in einer überlegenden Position gegenüber unter Druck gesetzten Verlegern, die es sich nicht mehr lange leisten können, ihre Inhalte nicht auf dem iPad zu wissen.

Unterlassungsaufforderung für mögliche iPad-2-Hüllen

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Wie das Wall Street Journal am gestrigen Freitag berichtet, wurde Alibaba.com, eine der größten Business-to-Business Online-Handelsplattformen, aus einer nicht näher benannten Quelle darum gebeten, zwei als ‚iPad-2‘-Hüllen bezeichnete Abbildungen aus seiner Inventar-Liste zu entfernen.

John Spelich, Sprecher des Unternehmens bestätigte die offizielle Unterlassungserklärung, machte jedoch keine Angaben zu dessen Quelle. Das Profil des Artikel-Anbieters führte das WSJ zu eine Firma namens ‚Fullchance Industrial Co.‘, die mit ‚Hon Hai Precision Industry‘, einem bereits bekannten Apple-Zulieferer, zusammenarbeiten sollen und die entfernten Schutzhüllen als „extrem akkurat“ bezeichneten.

Ein Sprecher von ‚Hon Hai‘ widerspricht jeglicher Verbindung zu den Alibaba-Nennungen und bezeichnet den Kontakt zu ‚Fullchance Industrial Co.‘ gegenüber dem WSJ als „feindlich“.

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In einem ähnlichen Zeitraum ist auch das Weblog 9to5mac.com dazu aufgefordert worden, die Abbildung einer Blauzeichnung von seiner Webseite zu entfernen und hat diesem entsprochen.

Update, we’ve been told (not so nicely) to remove those mold drawings because they are the property of someone else. We’ve complied.

Festzuhalten bleibt: Sowohl die Abbildung der eigentlichen Hüllen (von denen sich weiterhin mehrere Exemplare auf Alibaba.com finden) als auch damit zusammenhängende ‚Takedown‘-Hinweise bleiben mit viel Vorsicht zu genießen. Auch Apple besitzt mit der bevorstehenden CES am 06. Januar ein gehobenes Interesse, dass ihre Produkte über die nächsten Monate bis zur Veröffentlichung im Gespräch bleiben. Daher ist es sicherlich auch kein Zufall, dass der Mac App Store exakt zum CES-Auftakt seine Pforten öffnet. Genauso unrealistisch bleibt, die bereits veröffentlichten Fotos über eine ‚Takedown-Note‘ aus dem Internet wieder entfernen zu können.

Für alle offiziell vorgestellten Produkte bietet Apple detaillierte Strichzeichnungen mit entsprechenden Größenformaten an.

[update] Jahreswechsel führt zu Fehler bei Einzel-Alarmbenachrichtigungen

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Mit der Umstellung auf die Winterzeit sorgte bereits im vergangenen November die iPhone-Standard-App ‚Uhr‘ für verpasste Weckwünsche, die als wiederkehrend eingerichtet waren. Mit dem Jahreswechsel in der vergangenen Nacht sollen nun Einzel-Alarmbenachrichtigungen fehlschlagen.

Macworld, Engadget, MacRumors und Tuaw bestätigen die Berichte von Nutzern unter iOS 4.x. iPhone-Besitzer mit iOS 3.x Betreibssystem sollen nicht betroffen sein.

Just like the Daylight Saving Time bug, living in New Zealand has given me the opportunity to test this bug ahead of time. Strangely, a single-use alarm scheduled to go off at 7:00 A.M. today went off on time, but now single-use alarms don’t work at all. Only alarms set to repeat at least once during the week will work properly. […] With this New Year’s Day bug, you’ll still be safe if you’ve got a repeating alarm set during the work week. Only single-use alarms will fail to go off.

The workaround for this is easy: set your alarm for New Year’s Day to be an “every Saturday” alarm.

Das Problem soll sich laut Testläufen von 9to5Mac am 03. Januar eigenständig beheben.

(Danke, @kiwifruit!)

Update

Nachdem die Apple-Sprecherin Natalie Harrison gegenüber Macworld das ‚Problem‘ bestätigte („We’re aware of an issue related to non repeating alarms set for January 1 or 2 […] all alarms will work properly beginning January 3„), funktionieren ab heute wieder eingestellte ‚Einzel-Alarmbenachrichtigungen‘.

Nichtsdestotrotz gilt es für Apple den Programmcode der iOS-Standard-Anwendung ‚Uhr‘ zu überprüfen und darüber nachzudenken, ob eine tiefere Betriebssystem-Integration (Rest-Akku, etc.) sinnvoll erscheint.

2010 – ein Jahresausklang in bunten Bildern

Zum Jahresausklang lässt man gewöhnlich die Geschehnisse der vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Als einen der schnörkellosesten aber nicht minder spektakulären Rückblicke auf 2010 empfehle ich die Foto-Komposition ‚The Big Picture from Boston.com‚ auf drei Webseiten (1, 2 und 3) oder der bereits vorgestellten iPad- beziehungsweise iPhone-Anwendung (2.39 €; universal; App Store-Link). Als kleine Neujahrs-Aufmerksamkeit hat sich die verschenkte App im privaten Verwandtenkreis großer Beliebtheit erfreut.

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Dagegen kann ich dem Recyceln von Zusammenstellungen unter Überschriften wie die ‚erfolgreichste App-Store-Software‘, ‚unsere Top-10-Hits‘ oder ‚bestbewerteste-Titel-des-Jahres‘ – außer ständig wiedergekäuten Kandidaten – wenig abgewinnen. Ein großer Teil der wirklichen Empfehlungen hat bereits unter dem auslaufenden Jahr in der dafür passenden Blog-Kategorien (siehe Auswahl im Footer) Erwähnung gefunden. Obendrein ist jeder Artikel (natürlich) verschlagwortet und sollte sich mit ein bisschen Glück über die Suche aufspüren lassen.

Da nicht jede Software-Eintagsfliege hier eine prominente Platzierung bekommt und ‚mickrige‘ Möchtegern-Meldungen‘ in ‚KlimBim‚-Zusammenfassungen gebündelt abgehandelt werden, bin ich rückblickend auf 2010 nicht unzufrieden mit meiner Trefferquote in den 759 Artikeln, die in den letzten zwölf Monaten entstanden.

Mit diesem Eintrag, Nummer 760, schließe ich für dieses Jahr die iPhoneBlog-Tore. Vielen Dank fürs Mitlesen, Kommentieren, Kritisieren und Anerkennen. Dadurch ist das zweite hauptberufliche Blog(-ger)-Jahr überlebt. In 2011 geht es an dieser Stelle weiter! Ich freue mich tierisch darauf.

Was kann der Apple TV?

In Finnland ist die zweite Apple-TV-Generation aktuell noch nicht verfügbar. Deshalb musste für mich ein deutscher Weihnachtsmann tätig werden. Aus dem Pool der ersten Million an verkauften Geräten ging deshalb mindestens ein Exemplar nach Helsinki.

Apple nutzt auch für diese Hardware sein vom iPad und iPhone bekanntes iOS-Betriebssystem als Unterbau. Entgegen den mobilen Geräten ist für den Nutzer bislang jedoch keine App-Store-Verbindung möglich und deshalb noch keine Installation von Drittanbieter-Software vorgesehen. Das Fundament scheint jedoch gelegt. Daher ist mit Spannung abzuwarten, ob wir im nächsten Jahr beispielsweise das iPhone als Spiele-Controller für Apps auf dem Apple TV am großen Flachbildfernseher sehen werden.

Doch was ist schon jetzt im Zusammenspiel mit den mobilen Geräten möglich?

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Die offensichtlichste Schnittstelle ist ‚AirPlay‚, die drahtlose Übermittlung von Video- und Audio-Inhalten an den Apple TV. Die ‚Video‘-Applikation des iPads übergibt darüber lokale Videodateien an die Set-Top-Box. Wer sich während eines Filmabends den Ausflug in die Badewanne nicht nehmen lassen möchte, schaltet kurzerhand auf den 10-Zoll-Bildschirm um. Im Bademantel lässt sich anschließend die aktuelle Abspielposition zurück auf die Wohnzimmer-Mattscheibe werfen. Gleiches gilt für Musik- oder Podcast-Inhalte in Audio-Form. Vom mobilen Gerät lässt sich die verdoppelte Abspielgeschwindigkeit nutzen während dies bei der Wiedergabe über iTunes oder das Apple-TV-Verzeichnis nicht möglich ist.

Wer der Großmutter einen Apple TV an die moderne Flachbildröhre klemmt (und ins WiFi einbindet), kann seine Fotos vom iPhone oder iPad beispielsweise in Form einer Diashow übertragen. Zum allgemeinen Unverständnis lassen sich keine selbst aufgenommenen iPhone-Videos aus der Fotoanwendung an den Apple TV schicken. Befindet sich das gleiche Beweg-Bildmaterial jedoch nach einem iTunes-Sync in der iPod- beziehungsweise ‚Video‘-Anwendung (siehe Home Sharing), lässt es sich abspielen. Eine mehr als komische Einschränkung.

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‚AirPlay‘ ist auch in der neusten iTunes-Version für Windows und dem Mac implementiert. So lassen sich in einem gemeinsamen Netzwerk Inhalte aus Apples ‚beliebtem‘ Media-Verwaltungsprogramm (fern-)abspielen. Wer nicht direkt an Maus und Tastatur sitzt und die Wiedergabe kontrolliert beziehungsweise initiiert, greift zu Apples ‚Remote‚-Anwendung. Darüber lässt sich eine entlegene iTunes-Mediathek aus der Ferne steuern.

Neben dem Apple-Videoverleih fehlt in Europa außerdem die Netflix-Anbindung. Dessen ‚IP-Check‘ widmeten wir uns bereits Anfang Dezember. Lassen wir einmal Flickr, MobileMe und das Podcast-Verzeichnis außer Acht, strömen nur Medien-Inhalte auf den Apple TV, die im iTunes-Index gelistet sind. Für diverse Audio- und Video-Formate bedeutet dies eine Konvertierung beziehungsweise der Wechsel des Medien-Containers. Dazu stehen unzählige Anwendungen zur Verfügung. Die aktuellen Nightly-Builds von HandBrake umfassen mittlerweile ein Set an Voreinstellungen für die zweite Apple-TV-Generation. Unter den Bezeichnungen Miro Video Converter, Evom, Videora oder Movies2iPhone finden sich ähnliche Mitbewerber, welche die Liste an Alternative noch lange nicht erschöpft.

Für Mac-Benutzer sei an dieser Stelle erneut die ‚Mediathek‚ zum Download von Sendungen aus dem Fundus der ARD, ZDF, 3sat, NDR, SWR, WDR, ARTE und SF als grandioser (Geheim-)Tipp empfohlen.

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Wer seine Videos konvertieren lässt, kann anschließend über ‚Folder Actions‚ oder Zusatzsoftware wie Hazel die fertig zusammengeschusterten Dateien automatisiert in seine iTunes-Bibliothek importieren. So stehen diese später auch für das Apple TV zum Abspielen bereit. Wer unterwegs ist und eine Apple-TV-taugliche ‚Fern-Konvertierung‘ zeitsparend bereits aus der Ferne anstoßen möchte, kann auf AirVideo zurückgreifen. Dort lassen sich Videos, neben der Live-Konvertierung, auch einer Vorab-Umwandlung unterziehen. Damit lässt sich der Filmabend gleich nach der Rückkehr in die heimischen vier Wände beginnen.

Leider ist der Zugriff von App-Store-Drittanwendungen für eine direkte Video-Ausgabe an den Apple TV aktuell noch über eine private Schnittstelle von Apple eingeschränkt.

Im Bereich ‚Eigenentwicklungen‘ (ohne tiefgreifende Software-Modifikation) macht sich derzeit Erica Sadun mit ihren Programmen ‚AirFlick‚ und ‚AirPlayer‚ kräftig verdient. AirPlayer transformiert den Mac in eine AirPlay-taugliche Abspielstation und nimmt Videos vom mobilen iOS-Gerät entgegen. AirFlick serviert dem Apple TV Dateien und (Stream-)URLs auch außerhalb von iTunes. Noch fällt die in Version 0.15 vorliegende Software rudimentär aus, implementierte jedoch bereits eine automatische Transkodierung.

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Apropos Non-iTunes-Streams: Die Mac- und PC-Anwendung ‚Airfoil‚ von Rogue Amoeba, kürzlich auf Version 4.0 aktualisiert, sendet aus allen anderen Computer-Programmen Audio-Signale an AirPort Express-Lautsprecher, das iPad und iPhone sowie den Apple TV. Wer den Ton des aktuellen YouTube-Videos oder die Spotify-Musikwiedergabe synchron in mehreren Räumen empfangen möchte, schleust das Signal über Airfoil.

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Für den Apple TV bleibt in seiner jetzigen Form erhebliches Verbesserungs-Potenzial. Das iOS-Fundament und die bereits gelungene Einbindung von iPhone und iPad zeigt jedoch die umfassenden Möglichkeiten auf, wohin die Reise noch gehen könnte und weshalb mit einer Investition von 119 Euro (Affiliate-Link) derzeit überhaupt nichts falsch gemacht werden kann.