Mobiler HotSpot-Dongle für iPod touch / weiter Gerüchte-Potenzial für ein CDMA-iPhone

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via BGR

Mit dem ‚ZTE Peel‘ vom Mobilfunkanbieter Sprint Nextel sollen ab nächster Woche die iPod-touch-Modelle der zweiten und dritten Generation über eine 3G(-CDMA)-Verbindung online geschickt werden. ‚The Boy Genius Report‚ berichtet über den UMTS-Hotspot, der als eine Art Schutzhülle auf Apples Handschmeichler gesteckt wird. Laut dem jetzt veröffentlichten Bildschirmfoto beträgt der Gerätepreis $80 US-Dollar und kann mit einem $30 US-Dollar-Monatsangebot für ein Gigabyte an Daten zum US-Kauf am 14. November bestückt werden.

Der ‚ZTE Peel‘ ist grundsätzlich nichts anderes als ein mobiler WiFi-Hotspot in einer alternativen Gehäuseform. Über seine Internetverbindung sollen gleichzeitig bis zu zwei Geräte ins Netz befördert werden.

Sowohl die (anscheinend) fehlende Kompatibilität zum iPod touch der vierten Generation, als auch die teure Monats-Verpflichtung, erscheinen unattraktiv. Trotzdem ist es Sprints erster Gehversuch im unbekannten iOS-Biotop.

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via FCC

In dieses Gewässer strebt auch weiterhin US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless. Ein mehr als fragwürdiges Bildschirmfoto einer möglicherweise geplanten Presse- beziehungsweise Werbemitteilung deutet auf den 10. Januar 2011 hin, an dem in US-Geschäften eine CDMA-Telefonvariante vom iPhone 4 erhältlich sein könnte.

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via TNW

[KlimBim] ‚Instant‘-Suche, ‚Real‘-Netzteile, Jailbreak-Code, Jambox-Lautsprecher, Wecker-Bug und MobileMe-Dienst

Unter Google.com schaltete der Suchmaschinen-Anbieter aus Mountain View in der letzten Woche auch für mobile Geräte die Einblendung der ‚Instant-Search‚-Suchergebnisse frei. Dabei blenden sich Ergebnisse bereits nach dem Tippen der ersten Buchstaben ein und erspart das explizite Drücken des kleinen Lupen-Symbols.

Google Instant startete Anfang September und konterte damit geschickt eine $100 Millionen US-Dollar Werbekampagne vom Konkurrenten Microsoft, der ‚Bing‘ als „bessere und schnellere“ Suchmaschine in den Medien platzieren wollte. Google gibt an, dem Benutzer über diese Funktion zwei bis fünf Sekunden pro Suche einzusparen.


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(Danke, Oliver!)

Real‚, die Handelskette der Metro AG, verteilte in der vorletzten Woche eine Angebots-Broschüre, in der ein simlockfreies iPhone für unter 1000 Euro beworben wurde. Durch den auslaufenden Exklusiv-Vertrieb zwischen Apple und der Telekom waren jedoch bereits vor dem Verkaufsstart von Real netzungebundenen Telefone für 629 (16 GB) beziehungsweise 739 € (32 GB) erhältlich. Real reduzierte daraufhin den Verkaufspreis der importierten Geräte.

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(Danke, Kupp!)

Woher die Telefone stammen, wollte Real nicht offenlegen. Fest steht jedoch, das der Packung keine Original-Apple-Netzteile beilagen. Zu aller Ungeschicktheit erwärmten sich einige dieser Stromadapter übermässig, so das Real eine Rückrufaktion, der nach eigenen Angaben 600 verkauften Geräte, startete.


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Das ChronicDevTeam veröffentlicht große Teile seines aktuellen iOS-Jailbreaks ‚greenpois0n‚ unter GNU General Public License auf Github.


DirektJambox

Headset-Hersteller Jawbone kündigt seine Bluetooth-Lautsprecher Jambox für den 16. November zu einem US-Vorbestellungspreis von $199 US-Dollar an.

via Technabob


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Nach der Umstellung auf die US-Winterzeit sollten wiederkehrende Wecker-Signale, die neu angelegt wurden, nun auch unter iOS 4.1 hierzulande wieder funktionieren. Apple deutete in der letzten Woche in einem Support-Dokument darauf hin.

Unter iOS 4.1 kann ich das verspätete Klingeln in keiner Kombination – von den sich wiederholenden Alarm-Einstellungen – mehr nachvollziehen, obwohl einige Benutzer weiterhin mit Problemen kämpfen. Ob dies mit Teilen der USA zu tun hat, die in diesen Stunden noch den besagten 07. November schreiben, bleibt wahrscheinlich genauso unaufgeklärt, wie das eigentliche Problem.

In einem CNN-Interview bestätigte Apple-Sprecherin Natalie Harrison, das mit iOS 4.2 der Fehler permanent behoben sei. Die finale Version der neuen iOS-Firmware deutet sich mit bereits verfügbaren Netzbereiber-Einstellungen an.


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Teile des kostenpflichtigen MobileMe-Dienstes könnten in Zukunft allen Apple-Kunden zur Verfügung stehen. So zumindest ein handfestes Gerücht, das man sich aus der Kombination von dem ‚Create Free Apple ID‚-Button in der (wahrscheinlich) finalen iOS-Version 4.2 sowie einem Webseiten-Besuch (mit dem mobilen Gerät) auf Me.com zusammenreimen kann.

via fscklog

‚VLC Media Player‘ als App-Store-Version gefangen zwischen Lizenz-Fronten

26. Oktober 2010. Große Aufregung in der Open-Source-Gemeinschaft rund um den populären ‚VLC Media Player‚: Nachdem am 21. September die iPad-Version und am 25. Oktober das ‚Universal-Paket‘ der populären Medien-Abspiel-Software den App Store erreichte, sendete einer der VLC-Hauptentwickler eine formale Copyright-Verletzung an Apple mit der Bitte, die Anwendung wieder aus dem Download-Angebot zu entfernen.

Vorweggeschickt werden muss, dass nicht das Open-Source-Team des plattformübergreifenden Programms den iOS-Ableger schusterte, sondern sich eine französische Firma namens Applidium dafür verantwortlich zeigte.

Der Mann, der die Beschwerde an Apple als (aktuellen) Software-Distributor von VLC (kostenlos; App Store-Link) schickte, nennt sich Rémi Denis-Courmont*, ist Franzose und arbeitet seit mehreren Jahren in Finland. Ich traf am gestrigen Donnerstag Rémi Denis-Courmont zu einem Interview, um mir die verworrenen Lizenzdiskussionen erklären zu lassen.

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Das Grundproblem, welches sich in unzähligen Foren-Debatten, Blog-Kommentaren und über Mailinglisten erstreckte, ist auf die verwendeten Lizenzen zurückzuführen. VLC steht unter der freien GNU General Public License (GPL), die nicht mit den App-Store-Bestimmungen von Apple vereinbar sein sollen. Rémi Denis-Courmont prangert an, dass Apples Fairplay-DRM, welches eine Installation der Software mit einem einzigen Benutzerkonto auf ‚lediglich‘ fünf Endgeräte reduziert, nicht mit der ‚freien Kopierbarkeit‘ vom VLC-Projekt einhergeht. Als noch schwerwiegenderen Knackpunkt sieht er die Unvereinbarkeit der „kommerziellen“ beziehungsweise „nicht kommerziellen“ Verwendung“, in denen sich der Software-Verkäufer Apple von der GPL-Lizenz abgrenzt.

Cupertino sagt: „(i) You shall be authorized to use Products only for personal, noncommercial use.“ während die GPL-Lizenz festhält: „You are allowed to sell copies of the modified program commercially, but only under the terms of the GNU GPL„.

Nur um das noch einmal klarzustellen: Als ‚Products‘ bezeichnet Apple alle App-Store-Anwendungen, die nur für den ‚persönlichen Gebrauch‘ einzusetzen sind. Das gilt sowohl für E-Mail-Programme, Twitter-Clients wie auch Medien-Player, obwohl eine ‚Kontrolle‘ in der Praxis (natürlich) ausbleibt.

Wichtig zu wissen: Das US-App-Store-Prozedere reagiert erst auf explizite Benachrichtigung für Copyright-Verstöße oder Lizenz-Probleme und steht nicht im Zusammenhang mit dem (technischen) Genehmigungsprozess. Für offensichtliche Verstöße mag das anders sein. Generell gilt jedoch die ‚Takedown Notice‘, wie sie jetzt von Denis-Courmont übermittelt wurde, unter dem Digital Millennium Copyright Act. Um sich in kein juristisches Schussfeld zu begeben, antwortete Cupertino (wahrscheinlich) nicht im Vorfeld auf Denis-Courmonts E-Mail-Anfrage, mit der er ein Statement zur Lizenz-Problematik forderte. Mit einer schriftlichen Antwort hätte man sich im Zweifelsfall (später) angreifbar gemacht.

Aber auch die offizielle ‚Takedown Note‘ muss nicht unbedingt beachtet werden, da die Chancen einer Klage – dem normalerweise nächsten Schritt – bei einem freien Softwareprojekt ohne finanzstarke Zugkraft, sehr gering ausfällt. Daher ist weiterhin offen, ob Apple 11 Tage nach der Übermittlung überhaupt noch in irgendeiner Weise reagiert.

Nach dem öffentlichen Bekanntwerden über die Zustellung der ‚Takedown Notice‘ Anfang dieser Woche, verbreitete sich rasant die Annahme Apple würde die Software aus eigenem Schutz sofort aus dem App Store entfernen. So flog‘ beispielsweise das GNU-Go-Projekt unter GPL-Lizenz im Mai 2010 aus dem Download-Portal.

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Trotzdem. Beide hier angesprochenen Regelwerke enthalten diverse Interpretations-Ansätze, über die sich Anwälte sicherlich jahrelang den Kopf zerbrechen können. So führen die aktuellsten App-Store-Bestimmungen beispielsweise den folgenden (neuen) Passus ein, mit dem Jean-Baptiste Kempf, ebenfalls ein VLC-Entwickler, die Frage aufwirft in welchem Kräfteverhältnis die App-Store-Restriktionen mit den Software-Lizenzen der Anwendung stehen.

Your license to each App Store Product is subject to the Licensed Application End User License Agreement set forth below. You agree that the terms of the Licensed Application End User License Agreement will apply to each Apple Product and to each Third-Party Product that you license through the App Store Service, unless the App Store Product is covered by a valid end user license agreement entered into between you and the licensor of the App Store Product (the “Licensor”), in which case the Licensor’s end user license agreement will apply to that App Store Product. The Licensor reserves all rights in and to the App Store Product not expressly granted to you.

Viele Leser, die mit der simplen ‚Aufreger-Meldungen‘ über eine VLC-App-Store-Verbannung Anfang November konfrontiert wurden, riefen (neben persönlichen Hasstiraden) spontan nach dem ‚greater good‘ – ‚dem Interesse des Gemeinwohls‘. Relativ direkt sagen sie damit: „Vergessen wir mal die Lizenzen (und die Entwickler-Rechte), Hauptsache VLC bleibt im App Store“. Nach gesundem Menschenverstand kann aber auch das keine favorisierte Lösung sein.

Ausgang ungewiss. Apples Lizenz-Regelwerk ließe sich ohne Frage entschlacken und zumindest ‚GPL-freundlicher‘ gestalten. Das Interesse daran darf jedoch als gering eingeschätzt werden. Für das VLC-Projekt scheint es unrealistisch, von den mehreren hundert beteiligten Entwicklern, welche über die letzten Jahre der Codebasis beisteuerten, Genehmigungen für den App-Store-Vertrieb einzuholen. Ob Apple, ähnlich dem zukünftigen Software-Vertrieb vom Mac-App-Store, mit alternative Installationsmethoden über das (ungefilterte) Netz, auch auf dem mobilen Gerät Gebrauch macht, bleibt derzeit noch (weit entfernte) Zukunftsmusik. Ohne Frage: Das würde viele der Lizenz- und Genehmigungsprozesse lösen, aber auch unleugbar neue (Sicherheits-)Fragen aufwerfen.

* Rémi Denis-Courmont ist seit zirka 2003 am VLC-(Hobby-)Projekt beteiligt, das als Streaming-Lösung in einer französischen Universität startete. Damals wollten die Studenten das Fernsehprogramm vom allgemeinen Aufenthaltsraum in ihre separaten Zimmer verlagern. Auch das Logo der Anwendung, ein orangener Verkehrskegel, entstand, mit einer schönen Legende, in dieser Zeit.

[KlimBim] frühe 4.2-Veröffentlichung?, Geschenk-Symbol im Kalender, ‚Google Street View‘ aktuell nicht unter iOS, ‚tote‘ Bildschirm-Punkte und Telekom-Quartalszahlen

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Apple adressiert mit einen Support-Dokument den bereits beschriebenen Wecker-Fehler. Dieser ließ durch die Zeitumstellung unter 4.1, bei sich wiederholenden Alarm-Konfigurationen, die Geräte eine Stunde zu spät klingeln. In der bevorstehenden Veröffentlichung von iOS 4.2 ist der Fehler bereits behoben. Die spannende Erkenntnis aus dem Dokument „iOS 4.1: Repeating alarms may trigger incorrectly before or after DST change„: Eine Lösung soll nach dem 07. November (diesen Sonntag) verfügbar sein, was auf eine zeitnahe 4.2-Veröffentlichung für iPad, iPhone und iPod touch hoffen lässt.

Update Wie in den Kommentaren angemerkt, könnte der Verweis auf den 07. November auch lediglich bedeuteten seine Weck(-er)-Zeiten (nach der US-Zeitumstellung) schlicht und ergreifend neu einzustellen. /Update-Ende


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Schöne iOS 4.2-Neuerung: Geburtstage bekommen im Kalender ein kleines Geschenk-Symbol.

(Danke, Martin + Qvex23!)


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2.89-Prozent der deutschen Haushalte beantragten eine Verpixelung ihrer Häuserfronten für Google Street View. Die iOS-Geräte griffen nach der Startphase jedoch (anscheinend) auf das Rohmaterial zurück, und zeigten die viel diskutierten Fassaden in ‚erkennbarem‘ Abbild. Google zog daraufhin jetzt den Stecker, so das Street View derzeit nicht über die Kartenanwendung an Apple-Geräten eingesehen werden kann.

Der Dank gilt 244.000 Haushalten im Privatsphäre-Wahnsinn!


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Apropos Pixel: ‚The Boy Genius Report‚ veröffentlich das Bildschirmfoto eines (anscheinend) internen Apple-Dokuments, das ein Regelwerk für Genius-Mitarbeiter beschreibt, ab welcher Anzahl von ‚toten‘ oder ‚fehlerhaften‘ Display-Punkten ein Umtausch stattzufinden hat. iPhone und iPod touch fallen dabei schon bei einem Pixel in diese Austauschbestimmungen.

via BGR


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Die Telekom legte am heuten 04. November ihrer Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2010 offen. Dabei stehen über 400.000 verkaufte iPhones in der Statistik, die damit das beste Verkaufs-Ergebnis, für die Apple-Hardware der vierteljährlichen Telekom-Zahlen, aus den letzten drei Jahre erreicht. In den telefonischen Erklärungen äußerte sich die Chefetage des Konzerns sowohl zur Rekordhöhe der iPhone-Verkäufe in Deutschland, dem Ende der Exklusivität-Vereinbarung und zum US-Geschäft.

Dabei bestätigte man, dass der Hauptgrund von wechselwilligen US-Mobilfunk-Kunden in der „Problematik iPhone“ zu finden sind. In Deutschland sieht man trotz dem Ende der exklusiven Partnerschaft mit Apple positiv in die Zukunft des Smartphone-Marktes. Konkurrenten wie Android ‚hätten in den USA bereits das iPhone hinter sich gelassen‘ und liefern im Zusammenhang mit Windows Phone 7 eine breitere Palette von Geräten um die (erwarteten?) Einbußen (hierzulande) zu kompensieren.

Als ‚Audio on demand‚ stehen die heutigen Aussagen zum Nachhören bereit.

Schlechte iPhone-3G-Performance unter iOS 4.0 führt zu US-Klage

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Die Amerikanerin Biana Wofford reicht Klage am ‚Superior Court‘ in San Diego, Kalifornien ein, weil das iPhone 3G unter der im Juni veröffentlichten iOS 4.0-Firmware für zirka zwei Monate nicht die Performance erbrachte, die es unter 3.1.3 zeigte. Version 4.0 des iOS-Betriebssystems erreichte das zwei Jahre alte iPhone 3G diesen Sommer – entgegen seiner aktuelleren Mitbewerber iPhone 3GS und iPhone 4 jedoch ohne Multitasking oder wechselbare Hintergrundbilder. Angeprangert war die spürbar niedrigere Geschwindigkeit, abstürzende Programme sowie Slowdowns bei App-Store-Software. Mit Version 4.1 besserte Apple nach und erreicht für das Gerät aus dem Jahr 2008 Anfang September wieder ein passables Niveau.

Die Grundlage der Klage:

„In essence, APPLE knowingly and intentionally released what it called a system software ‚upgrade‘ that, in fact, made hundreds of thousands of the Third Generation iPhones that were exclusively tethered to AT&T data plans ‚useless‘ for their intended purpose.“

Als erste Anmerkung empfehle ich den engagierten Anwälten eine Recherche in puncto ‚iPhone-Generation‘, bei dem das iPhone 3G nicht die dritte Generation der Apple-Telefonsparte ist.

Den ‚verbliebenden‘ Funktionsumfang vom iPhone 3G nach einem Update auf iOS 4.0 beschreibt die Klageschrift als „etwas höher als ein Briefbeschwerer“ („a device with little more use than that of a paper weight“), was sich nicht sehr einfach vor Gericht beweisen lassen sollte. Ob die jetzige Klageschrift ohnehin auf eine praktische Verhandlung abzielt, sei obendrein stark angezweifelt.

Das juristische Dokument wimmelt von Detail-Fehlern (4.1 erschien nicht am 30. September sondern am 08. September), ‚ungeschickten‘ Vorwürfen („Wofford is informed and believes that this whole situation was created to be a consumer catch-22 by Apple in order for the company to promote sales of its just released iPhone 4“) sowie fehlerbehafteten Behauptungen („Apple did nothing about, and essentially interfered with its exclusive carrier’s ability to perform on its data plan contracts in damages according to proof“).

Das lustige Schriftwerk in epischer Breite lässt sich bei Wired (PDF-Link) nachlesen.

Für 79 Tage iOS 4.0-Performance fordert die Klägerin $5.000 US-Dollar oder umgerechnet $63 US-Dollar pro Tag für diese nachvollziehbar schreckliche Zeit…

In addition to actual damages and restitution of fees imposed, Plaintiff also seeks the recovery of an additional $5000 for herself and each member of Plaintiff Class.

via TUAW + Ars Technica + Wired

[update II] Flash-Konvertierungsservice ‚Skyfire‘ erreicht den iOS-Webbrowsermarkt

Mit ‚Skyfire‘ (2.39 €; App Store-Link) erreicht ein Webbrowser den App Store, der Flash-Inhalte in Videoform umwandelt, und iOS-fähig zurück in die iPhone-App schickt. Spiele, Webseiten oder sonstige Web-Anwendungen schließen diesen externen Konvertierungsservice (natürlich) komplett aus. Ähnlich ergeht es beispielsweise dem Videodienstleister Hulu oder „anderen Premium-Seiten“.

‚Skyfire‘ ließ sich nach der Veröffentlichung seines gestrigen iPhone-Promo-Videos bereits als Heilsbringer der veralteten Adobe-Technologie für die Apple-Plattform glorifizieren. Diverse Medien Informationsportale titelten „Flash auf dem iPhone“, was sich im ersten Absatz zum Artikel (meistens) als selbst aufgetragene Lüge Ungenauigkeit Irreführung enttarnte. Business Insider zückte obendrein den medialen ‚Porn‘-Schlagstock indem sie Apple unterstellten, die Adobe-Technik aufgrund der weiten Verbreitung von erotischem Bildmaterial im Netz nicht auf ihren mobilen Endgeräten zu tolerieren. Den ‚Analysten‘ muss entgangen sein, dass die Videoportale für ‚explizite Darstellungen‘ gleich in erster Reihe mit iPhone- und iPad-tauglichen Formaten bereitstanden.

Egal.

Flash-Video(!)-Inhalte, und über nichts anderes reden wir hier, existieren noch in (beinahe) jedem Computer-Alltag. Einige der prominenten Video(!)-Beispiele fasst Skyfire auf seiner mobilen Startseite unter „Featured Sites“ zusammen. Eine ‚The Daily Show with Jon Stewart„-Episode schickt man über zwei Klicks zum HTML5-Umwandlungsprozess, der eine abgespeckte Stream-Qualität nach zirka 45 Sekunden (in meinen Tests) retournierte. Je nach Auslastung der Server kann dies länger oder kürzer dauern und variiert stark im reibungs- und pixelfreien Abspielprozess. Die ersten Durchläuft zeigten, dass eine konstante Klötzen-Bildung an der Tagesordnung zu sein scheint.

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Skyfire ist bereits seit mehreren Monaten – mit gleichem Leistungsumfang – für das Google Betriebssystem Android erhältlich. Version 2.0 zählt daher auch die iPhone-Nummerierung. Die Zitate der App-Store-Beschreibung, in denen Engadget Statements wie „this is easily the best browser“ vom Stapel lässt, entstammt genau dieser früheren Android-Version und nicht wie suggeriert dem iOS-Kandidaten. Dementsprechend geht die von den Skyfire-Entwicklern benutzte Textstelle im Original auch mit den Worten „we’ve used on the platform“ weiter…

Insgesamt bleibt festzuhalten: Nach iPhone-Maßstäben hinterlässt Skyfire nach den ersten Probeminuten ein unterdurchschnittliches Surfvergnügen mit konfuser Menüführung und enttäuscht durch eine fehlende Retina-Auflösung. Andere Konkurrenten vom mobilen Safari bieten schlicht und ergreifend mehr.

Update: Nach kurzem Aufenthalt ist die Anwendung derzeit wieder aus den internationalen App Stores verschwunden und im Moment nur als US-Download erhältlich. /Update-Ende

Update II: Skyfire gibt in seinem Weblog bekannt, dass der (eigenständige) Rückzug aufgrund des zu hohen Konvertierungsaufwand erfolgte. /Update-Ende

[KlimBim] US-Wahlen, VMWare View Client, Next-Episode, Fake-Table, Infinity Blade und die neuen Telekom-Tarife laufen an

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Die ‚Halbzeitwahlen in den USA‘ begleitet die ‚New York Times‘ mit einer iPad-tauglichen Webanwendung, die dessen Ergebnisse auf einer interaktiven (Land-)Karte visualisiert.

-> http://elections.nytimes.com/2010/results/senate


VMWare stellt einen „View Client“ für das iPad vor, der Anfang 2011 erscheinen soll. Konkurrent Parallels ist bereits seit Mitte Oktober mit ‚Parallels Mobile‚ (kostenlos, universal, App Store-Link) im App Store vertreten.


Next-Episode.net‚ bietet eine grausam gestaltete Webseite um seine (US-)TV-Shows im (Über-)Blick zu behalten. Die verbrüderte iPhone-Anwendung ‚Next Episode‚ (2.39 €; App Store-Link) ist kein annähernd so großes Verbrechen an den eigenen Augen, gewinnt in naher Zukunft jedoch auch keine Design-Preise. Nichtsdestotrotz: Der Funktionsumfang stimmt. Einzelne Episoden und/oder ganze Staffeln von der eigenen Lieblings-Serie lassen sich als ‚bereits angeschaut‘ markieren. Des Weiteren existiert eine Terminübersicht von kommenden Sendeterminen sowie Inhalts-Zusammenfassungen der einzelnen Folgen.

Kurioserweise besteht keinerlei Synchronisation zwischen Web- und iOS-Anwendung.


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Sicherlich wäre ein ‚Table Connect for iPhone‚ nicht unmöglich zu bauen; bei der jetzigen (Präsentations-)Form setze ich jedoch 10 Euro auf die Kategorie ‚Fake‚. Ohnehin ‚more appealing‘: Das gigantische iPhone von Jack Black (Minute 1:34).

(Danke, Wolfgang!)


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‚Project Sword‘, dessen App-Store-(Grafik-)Demo ‚Epic Citadel‘ mit seiner Unreal Engine 3 bereits für Aufregung sorgte, ist unter dem (angeblich) finalen Namen ‚Infinity Blade‘ weiterhin auf Veröffentlichungs-Kurs für Weihnachten 2010.

via Tap to Play! + Kotaku + TouchGen


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Am heutigen Tag treten die neuen Telekom-Tarife (Affiliate-Link) in Kraft, die nach dem Ende der vorherigen iPhone-Exklusiv-Vermarktung um einige Details ansprechender ausfallen – sowohl gegenüber der eigenen Vergangenheit (MultiSIM, Tethering, VoIP) als auch seinen Mitbewerbern (-> Mobilfunkprovider-Übersicht).

Die (Online-)Vertragsverlängerung um 24 Monate kann in einen höheren Tarif jederzeit erfolgen; gleichwertige und günstige Tarife sind frühestens nach 12 Monaten Laufzeit möglich.

Open-Source HTML5-Framework zur Ebook-Erstellung für das iPad

Adobe demonstrierte kürzlich ein Software-Werkzeug zum konvertieren von Flash-zu-HTML5-Inhalten und auch Microsoft driftet von seinem Silverlight-Ansatz in ein ähnliche Richtung ab. Mit dem ‚Baker Ebook Framework‚ erreicht ein Open-Source-Vorschlag unter BSD-Lizenz das Netz, der die Erstellung von elektronischen Büchern für das Apple iPad erleichtert. Die italienische Entwicklung erlaubt es, Schriftwerke in eine HTML5-Rahmenstruktur – ins sogenannte HPub-Format – zu pressen und mit wenig Aufwand für den Vertrieb im App Store vorzubereiten.

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Erste Ergebnisse kann man mit der iPad-Beispielanwendung ‚5×15 Tokyo‚ (kostenlos; App Store-Link) begutachten. Und obwohl das so erstellte Fotobuch noch nicht absolut flüssig läuft und auch eine Breitbild-Ansicht bislang keine Unterstützung findet, liefert das Baker Framework – bei geringem Aufwand – anschaulichere Ergebnisse als viele der lieblosen Massen-Anfertigungen für elektronische Lesewerke.

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via Mashable

Das ‚Baker Ebook Framework‘ (GitHub-Link) quetscht sich damit in einem Lücke zwischen die ‚One-Click‘-EPub-Erzeugnisse aus Apples Textverarbeitung Pages und komplex animierten Literaturwerke wie ‚The Tale of Peter Rabbit‚ ($4.99; US-Link) von Loud Crow Interactive.