In eigener Sache: Radiobeitrag ‚Marktplatz‘ im Deutschlandfunk über Smartphones

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Ich saß am heutigen Donnerstagmorgen in Berlin vor dem Radio-Mikrofon des Deutschlandfunks. Das Audio-Journal ‚Marktplatz‚ war thematisch überschreiben mit dem Titel: „Die Welt in der Jackentasche – Geräte, Tarife und Apps für das mobile Internet„.

Die einstündige Live-Sendung, die in einer Gesprächsrund mit Philip Banse, Jürgen Kuri und Jörg Borm stattfand, ist mittlerweile als Podcast veröffentlicht. Das ‚einsteigerfreundliche‘ Gespräch dreht sich um die absoluten Grundlagen von Android, BlackBerry und natürlich dem iPhone.

-> Journal am Vormittag: Marktplatz (RSS-Feed)

Sicherheits-Update: iOS 4.0.2 und 3.2.2 stehen für iPhone, iPod touch und iPad zum Download

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Das iOS-Update in Version 4.0.2 für das iPhone 3G, 3GS und 4, der zweiten und dritten iPod-touch-Generation sowie iOS 3.2.2 für das iPad, widmet sich der bekannten PDF-Sicherheitslücke. Dabei handelt es sich um einen Verarbeitungsfehler vom PDF-Betrachter im Webbrowser für eingebettete Schriftarten, die als Einfallstor für den Gesamtzugriff auf das Gerät ausgenutzt werden. Anfang letzter Woche erlangte dies durch Jailbreak(me.com) an Popularität.

Der (Mobilfunkbetreiber-)Unlock folgte zwei Tage später und konnte bis vorgestern zirka 800.000 Downloads verzeichnen.

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Die Baseband hat mit der neusten Aktualisierung keine Überarbeitung erhalten. Die Freischaltung über ‚ultrasn0w‘ setzt jedoch einen Jailbreak voraus, der durch die Schließung der Sicherheitslücke derzeit nicht möglich ist.

Da man sich aufgrund dieser Schwachstelle, innerhalb der letzten neun Tage, keinem PDF-Dokument im mobilen Apple-Betriebssystem mehr mit Sorglosigkeit nähern konnte („Viewing a PDF document with maliciously crafted embedded fonts may allow arbitrary code execution„), war eine Aktualisierung überfällig.

Der iOS-Download ist über iTunes, die (Mac-)Systemaktualisierung und diese direkten Webverweise möglich.

[iOS-Game] ‚The Incident‘

Mit ‚The Incident‚ trommelt es die ‚Old-School‘-Pixeljäger wieder aus ihren Höhlen. In einer bizarren Mischung aus Katamari Damacy, Doodle Jump (0.79 €; App Store-Link) und ‚eBoy FixPix‚ springt ein Bernd-Stromberg-Verschnitt über und unter außergewöhnlichsten Gegenstände dem Himmel entgegen. Viel zu oft überschüttet es die im Wind wehende Krawatte dabei jedoch mit rostigen Einkaufswagen oder blinkenden Verkehrsampeln.

DirektPixelschlachtplatte

Matt Comi schraubte den Programmcode, Neven Mrgan pinselte Pixel und Cabel Sasser komponierte die hervorragenden Chiptune-Klänge. Sieben Level gibt es in der repetitiven Kletterei zu überstehen. Dabei darf dem Protagonisten nicht zu häufig einer der spitzen Gegenstände auf den Kopf fallen.

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Für 1.59 € füllen sich kleine Zeitlücken im Lebenslauf, die mit einem einzigen Kauf das „leicht zu erlernende, aber schwer zu meisternde“ Retro-Abenteuer aufs iPhone und iPad bringt.

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-> App Store-Link

[iPad-Apps] ‚Times for iPad‘ und ‚Fotopedia Heritage‘

DirektTimes

„Your paper has arrived“ schreibt sich Dustin MacDonald von Acrylic Software mit der iPad-Umsetzung von ‚Times‚ auf die Werbefahne. Der RSS-Client für den Mac, der dieser App-Store-Anwendung als Vorlage diente, hat sich bei mir nie besonders wohl gefühlt. Das mag unter anderem daran liegen, dass ich am Rechner im RSS-Reader mehr ‚gearbeitet‘ als entspannt mit hochgelegten Füßen gelesen habe.

Mit dem iPad änderte sich das. ‚Times‚ verschlingt jedoch nicht automatisiert ganze Feed-Kataloge sondern schießt sich auf einige ausgewählte News-Quellen ein. Diese sind manuell hinzuzufügen. Eine Synchronisation – beispielsweise über Google Reader – wird bislang nicht geboten. Diese Beschränkung kann jedoch durchaus ihren Reiz besitzen, um sich ungestört – ohne soziale Störquellen wie Facebook oder Twitter, die Flipboard mehr ins Visier nimmt – zu konzentrieren. Das Zeitungsbrett, auf welchem sich einzelne Textseiten vermerken lassen, ist als temporäre Ablage gut gemeint – eine Instapaper-Anbindung wäre mir lieber.

Insgesamt erinnert ‚Times‘ an die Editors‘ Choise-App (kostenlos; App Store-Link) der ‚New York Times‘, und ist bei weitem nicht die erste Anwendung in der Nachrichten-Kategorie des App Stores. Als Vorkämpfer mit ähnlichem Feature-Set zeigten sich unter anderem ‚Fluent News Reader‚ (kostenlos, universal; App Store-Link), ‚Pulse News Reader‚ (2.99 €; App Store-Link), ‚NewsRack‚ oder ‚The Early Edition‚. Wer jedoch eine Anwendung mit dem oben beschriebenen Funktionsumfang sucht, findet hier einen soliden Vertreter seiner Klasse.

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-> App Store-Link

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DirektFoto

Fotopedia Heritage‚ ist das verlorengegangene Bilderarchiv der Wikipedia. Mit seinem französischen Gründer Jean-Marie Hullot, einem ehemaligen Apple-Angestellten, sprach Robert Scoble in einem dreißigminütigen Interview.

Die Anwendung ist eine Zusammenstellung von lizenzfreien beziehungsweise freigegebenen Fotos einer Fotografen-Gemeinschaft, die sich in einer endlosen (Creative-Commons-)Bilderflut durchschwimmen durchforsten lässt. Wunderschöne Aufnahmen, die bereits einen harten Auswahlprozess überstanden haben, werden in Zukunft Beistand durch immer wieder neue Ablichtungen erhalten – eine Teilnahme ist ausdrücklich erwünscht.

Die Anwendung präsentiert nicht nur willkürlich sondern auch nach bestimmten Standardorten gestaffelt Bild- und Info-Material seinem Benutzer, und kitzelt dabei unheimlich am Fernweh-Nerv.

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-> App Store-Link

Entwickler können Apps der Kategorie ‚Bildung‘ günstiger an Universitäten vergeben

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Um den Bildungsbereich an Universitäten und Schulen war Apple bereits in der Vergangenheit sehr bemüht. Die neusten Zahlen betreffend der Studienanfänger, die mit einem Mac(-Laptop) ihre Hochschulausbildung beginnen, klingen zu positiv, um realistisch auszufallen. Das Momentum dagegen (33-Prozent Wachstum zum Vorjahresquartal und Rekordverkauf in Mac-Stückzahlen), ist ohne Zweifel auf Cupertinos Seite.

In der letzten Nacht überarbeitet Apple seine iTunes-Connect-Lizenzbestimmungen und ermöglicht Entwicklern damit über das „App Store Volume Purchase“-Programm einen bis zu 50-prozentigen Preisnachlass für US-Bildungseinrichtungen. Von der Lehranstalt initiiert, müssen mindestens 20 Kopien der teilnehmenden iOS-Software abgenommen werden.

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Apropos iTunes-Connect: Bereits Anfang August eingerichtet, lässt sich die Veröffentlichung von freigegebenen iOS-Updates vom Entwickler nun zeitlich eigenständig terminieren („Version Release Control„).

via twitter@sophiestication

[KlimBim] FaceTime über E-Mail, Rooms, Prepaid-Wiki, ‚Frash‘ for iPhone, Locktopus und Papermaster-Entlassung

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In der letzten Woche verteilte Apple eine neue Beta-Version seiner anstehenden iOS-4.1-Aktualisierung an registrierte Entwickler. Diese enthält bereits (versteckte) Spuren der FaceTime-Aktivierung über eine (gewöhnliche) E-Mail-Adresse. Auch die Kopplung, an das für den iTunes-Account hinterlegte ‚Elektro-Postfach‘, wäre denkbar.

Erste Gerüchte für ein Authentifizierungsverfahren von Geräten, die die Videotelefonie in Zukunft unterstützen werden, trug am 15. Juli ‚The Boy Genius Report‘ in die Welt. Apple könnte durch die Umstellung beziehungsweise Erweiterung von der derzeitigen (stillen) SMS-Methode, FaceTime auf mehr mobile Geräte (iPod touch) oder den Mac (iChat) befördern.

via MacRumors


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Nach einer leidvollen Update-Odyssee ist Björn Teichmanns ‚Rooms – Your iPhone IRC Chat Client‘ (kostenlos; universal; App Store-Link) nach etlichen Wochen zurück im App Store und für die drei nächsten Tage kostenlos zu laden.


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Für den Sommerurlaub gerüstet: „Pay as you go providers with data by country (A-Z)„. Zu verwenden mit einem freien oder freigeschalteten Apple-Telefon.

(Danke, Hamsta!)


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Dem iPad folgt die (inoffizielle) iPhone-Portierung von Adobes Flash und zeigt (erneut), was man jahrelang nicht vermisst hat.

via Redmond Pie


DirektLocktopus

Apropos Jailbreak: Mit ‚Locktopus‘ steht für $2 US-Dollar eine Passwort-Sperre für das Verriegeln von einzelnen (App-Store-)Anwendungen über Cydia zum Kauf. Zumindest konzeptionell ein interessanter Ansatz.


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Prominente Apple-Entlassung: Wie die New York Times am Samstag berichtet, verlässt Mark Papermaster, Leiter der ‚Mobile-Device-Hardware‘-Abteilung das Unternehmen. „Bob Mansfield, senior vice president for Macintosh hardware engineering, will assume Mr. Papermaster’s responsibilities“.

Papermaster trat im April 2009 die Nachfolge von Tony Fadell an. Die Einstellung des ehemaligen IBM-Mitarbeiters wurde begleitet von einem Rechtsstreit, der außergerichtlich beigelegt wurde.

Weder Apple nach Papermaster kommentierten die Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Thematisch wird die Aufhebung der Anstellung mit der „Antennagate„-Problematik am iPhone 4 sowie einer Inkompatibilität zur Unternehmenskultur begleitet.

Apple schaltet ‚Genius‘-Empfehlungen für das iPad frei

Der Apple Empfehlungs-Algorithmus ‚Genius‘, der bereit über iTunes Musikstücke seinen Nutzern vorschlägt und im mobilen App Store für das iPhone Programm-Ratgeber spielt, findet sich seit heute auch auf dem iPad. Apple schaltet den Menüpunkt für die Programm-Vorschläge, die zum installierten Softwarekatalog auf dem eigenen Gerät passen (sollen), heute frei.

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Im gleichen Atemzug schließen sich an diese Neuerungen die „iPad Upgrades“ an, welche für (beliebige?) iPhone-Programme die entsprechenden iPad-Versionen empfehlen (sollen). Ob die automatisch generierte App-Store-Fibel aus den 225.000 Anwendungen eine sinnvolle Auswahl erstellt, bleibt auszuprobieren und ist individuell sicherlich von unterschiedlicher Treffergenauigkeit.

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Des Weiteren findet sich im US-Store seit wenigen Stunden eine „Try-Before-You-Buy“-Kategorie. Entgegen anderweitigen Berichten oder einer mutmaßlichen Einführung von Testversionen für iOS-Programme, handelt es sich hier lediglich um eine Zusammenstellung von kostenfreien Lite-Fassungen seiner bezahlten Programm-Ableger.

Nichtsdestotrotz würde ‚Probespielen‘, beziehungsweise ein zeitliche Beschränkung zum Ausprobieren von Software, dem App Store sicherlich gut zu Gesicht stehen.

[KlimBim] Jailbreak-Fix, MacWorld-Cover, Retina-Hintergrundbilder, Osmos, Ladegerät-Analyse, iOS 4.1 Beta 3 und MiTube

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist zweieinhalb Tage nach der Veröffentlichung des iPhone-Jailbreaks auf diese „kritische Schwachstelle“ hin. Angeraten wird: „Bis zur Verfügbarkeit eines Updates empfiehlt das Bürger-CERT PDF-Dokumente nicht auf mobilen iOS-Geräten zu öffnen, weder von Webseiten noch aus E-Mails oder anderen Applikationen heraus„.


Gegenüber CNET News gibt ein Apple-Sprecher an: „We’re aware of this reported issue, we have already developed a fix and it will be available to customers in an upcoming software update„.


Macworld fotografiert sein aktuelles Cover-Bild der Print-Ausgabe mit einem iPhone 4. Die nachträgliche Bildbearbeitung geschah mit den App-Store-Anwendungen PhotoForge (2.39 €; App Store-Link) und Resize-Photo (0.79 €; App Store-Link).

One app that I wish had been available when I was photographing the cover was Camera+ 1.2 with separate touch exposure and touch focus.

Camera+ kündigt mit der Version 1.2.1 den ‚VolumeSnap‘ an, bei dem man über die Lautstärkeregler (oder wahlweise die Fernbedienung am Kopfhörerkabel) ein Foto schießen soll. Es wird gespannt auf den App-Store-Genehmigungsprozess geschaut…

via Peter Belanger


Nebenbei bemerkt: Einer der besten Tricks, für ein wackelfreies Foto aus diversen Anwendungen heraus, ist das Festhalten des Auslösers. Nimmt man den Finger behutsam vom Fotoknopf, erfolgt die digitale Aufnahme des Bildes.

-> http://fiftyfootshadows.net/2010/08/03/iphone4-retina-wallpaper/


Nach einer sehr unterhaltsamen iPad-Version folgt der Retina-aufgelöste iPhone-Ableger der Indie-Spielerei Osmos (2.39 €; App Store-Link). Anbei 1.5 Minuten sphärische Eindrücke, wer nicht eh schon auf dem Weg in sein iTunes ist.

DirektOsmos


Reverse engineering Apple’s secret charging methods

Als kleiner Nachtrag zur Strom-Diskussion von Montag dient diese ‚Reverse-Engineering‘-Bemühung im Video sowie einer detaillierten Beschreibung im dazugehörigen Weblog.

(Danke, an alle Einsender!)


Die aktuelle Entwicklerversion iOS 4.1 Beta 3, die seit Dienstagnacht zum Download bereitsteht, kickt das für den Herbst geplante ‚Game Center‘ von Apple für iPhone 3G und den iPod touch der zweiten Generation.


MiTube von Max Weisel kletterte innerhalb von 24 Stunden an die Position sieben der US-Charts, bevor es von Apple aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Anwendung veranlasste einen lokalen Download oder eine höher aufgelöste Stream-Qualität von YouTube-Videos.


In der Vergangenheit erfreute YourTube aus dem Cydia Store von Daniel Peebles mit dieser Funktionalität einige Käufer.

Obwohl mir der Nutzen nur begrenzt sinnvoll erscheint, war Apples App-Store-Politik in diesem Punkt bislang eindeutig. Eindeutig ablehnend. Wie MiTube im ersten Versuch überhaupt eine Genehmigung erfahren konnte, bleibt völlig schleierhaft.

(Danke, AppStoreExperte!)