Für registrierte Entwickler stellt Apple wie angekündigt das fertige iOS 4 zum Download bereit. Sollten keine gravierenden Fehler im ‚Build 8A293‘ mehr entdeckt werden, ist dies die Version, die am 21. Juni kostenlos auf alle iPhone 3Gs, 3GS‘ und iPod touches gespielt werden kann. Das iPhone 4, welches am 24. Juni in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan veröffentlicht wird, enthält in seinem Auslieferungszustand ebenfalls iOS 4.
Der Namenswechsel von iPhone OS 4 zu iOS 4 berührt ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Cisco. Wie im Weblog des US-Telekommunikationsunternehmens bekanntgegeben wurde, einigte man sich mit Apple über die Verwendung dieses Begriffs.
“Cisco has agreed to license the iOS trademark to Apple for use as the name of Apple’s operating system for iPhone, iPod touch and iPad. The license is for use of the trademark only and not for any technology.”
Apple war bereits vor Veröffentlichung ihrer allerersten Telefon-Generation im Jahr 2007 in einen Rechtsstreit mit Cisco über den Namen ‚iPhone‘ verstrickt, der jedoch außergerichtlich beigelegt werden konnte.
Entwickler besitzen seit der letzten Nacht ebenfalls Zugriff auf die Goldmaster-Version des iPhone SDKs 4 (Build 10M2262), iTunes 9.2 beta sowie iAds JS zum Gestalten von „hochwertigen und interaktiven“ Werbeanzeigen. Apple startet mit iAds am 01. Juli als mobiler Werbeanbieter.
Der von Sam Mendes produzierte Werbespot zur Videotelefonie ‚FaceTime‘, zeigt (unter anderem) wie man während eines Gesprächs zwischen der Front- und Hinterkamera hin- und herschaltet.
Die US-Webseite von Apple führt Bildmaterial des weißen iPhones 4, das es noch nicht auf die deutsche Seite geschafft hat.
Apropos Bilder. Aus allen Ecken strömt Fotomaterial ins Netz. Engadget drückte mehrmals auf den Auslöser und fing zusätzlich noch ein erstes FaceTime-Telefongespräch ein, das jemand freundlicherweise auf YouTube geladen hat.
TechCrunch sicherte ein paar Impressionen der aktuellen App Wall, die bereits im letzten Jahr für Aufsehen sorgte. Auf 30 LED Cinema Displays mit jeweils 24-Zoll, werden die Top 50.000 App-Store-Apps präsentiert.
Genau wie in den USA beginnt auch hierzulande der iPhone-4-Vorverkauf am 15. Juni.
MacRumors entdeckt auf der offiziellen iPhone 4-Feature Webseite einen Dialog in der E-Mail-Anwendung, der mit dem Wort „Keynote“ auf die Umsetzung der iWork-Suite vom iPad hoffen lässt.
US-Mobilfunkanbieter AT&T finalisiert die Upgrade-Preise für das iPhone 4.
Unzählige Flickr-Sets füllen sich mit Bildmaterial.
Fehler passieren Steve Jobs gewöhnlich nicht in seiner Keynote. Heute störten sich die über 500 WiFi-Verbindungen, die einen Teil der Präsentation verhinderten. CNET zeigt die besagten 2 Minuten und 30 Sekunden, die dem Apple-Chef nicht geschmeckt haben dürften…
Zur Eröffnung der diesjährigen WWDC-Keynote zeigt Apple das neue iPhone 4. Das Gerät ist am 24. Juni 2010 in Deutschland erhältlich. Bereits am 21. Juni wird für iPhone 3G, 3GS und iPod touch die ‚iOS 4‘-Firmware verfügbar sein. Entwickler bekommen die Version innerhalb der nächsten Stunden. Die größten Features sind Multitasking, Ordner für Apps, iBooks und eine verbesserte E-Mail-Anwendung.
Im iPhone 4 werkelt, der aus dem iPad bekannte A4-Prozessor. Das Gerät liefert ein ‚Retina Display‘, das eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi liefert. Zum Vergleich: Die aktuelle iPhone 3GS-Generation ist mit einem 320 x 480 px-Bildschirm mit 163 ppi ausgestattet. Das Gerät ist 24-Prozent dünner als sein Vorgänger.
Zwei Kameras (Vorder- und Rückseite) sind 5-Megapixel stark und ermöglichen HD-Videoaufnahmen in 720p mit 30fps. Mit einem Dock Connector-zu-VGA-Adapter soll die Ausgabedarstellung 1024 x 768 Pixel betragen. Ein LED-Blitz hellt Bilder in dunklen Aufnahmeverhältnisse auf. Über das App-Store-Programm ‚iMovies for iPhone‘ ($4.99 US-Dollar) soll umfangreicher Videoschnitt am mobilen Gerät möglich sein. ‚FaceTime‘ beschreibt die Möglichkeit für (WiFi-)Videotelefonate, die zwischen iPhone 4 und iPhone 4 geführt werden können.
Das Apple-Gerät kommt neben den bekannten Sensoren (Beschleunigung, Annäherung und Umgebungslicht) mit einem ‚3-Achsen-Gyrosensor‘, der eine detaillierte Positionierung des Geräts im Raum ermöglicht. Das Gerät (mit besserer Antenne) funkt in UMTS/HSDPA/HSUPA auf 850, 900, 1900 und 2100 MHz.
Die Batteriezeit ist erheblich verbessert. Unter UMTS-Bedindungen sollen Sprechzeiten von 7 Stunden möglich sein. Als Standby-Dauer wird 300 Stunden angegeben. UMTS-Internetnutzung schlägt mit 6 Stunden ein, während sich die Video-Wiedergabe auf 10 Stunden hochkämpft.
Die Geräte werden in den Farben weiß und schwarz erhältlich sein und 16- beziehungsweise 32GB-Flashspeicher mitbringen. In den USA kosten die 16GB-Geräte mit einem zweijährigen AT&T-Vertrag $199 US-Dollar. 32GB-iPhones schlagen mit $299 US-Dollar zu Buche. Preise für Deutschland stehen bislang noch aus. Die Telekom wird bis auf Weiteres den exklusiven Vertrieb übernehmen.
In weniger als einer halben Stunde betritt Steve Jobs die Bühne und eröffnet die diesjährige Entwicklerkonferenz im Moscone Center in San Francisco. Alle erwähnenswerten Ereignisse in Bild und Text trage ich in diesem Beitrag über die nächsten (voraussichtlich) 1.5 Stunden zusammen.
Anschließend arbeiten wir alle iPhone OS-relevanten Vorkommnisse detailliert auf. Einen schönen Abend wünsche ich uns!
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20:55 Uhr: Keynote ist vorbei. Kurze Pause, dann Aufarbeitung! Vielen Dank für eure Teilnahme.
20:49 Uhr: (US-)-Vorbestellung ab 15. Juni. iOS4-Download am 21. Juni. 24. Juni iPhone 4-Release. iPhone 3GS-, iPhone 3G- und iPod touch-Update kostenlos.
20:40 Uhr: Zwei Modelle. Weiß und Schwarz. $199 US-Dollar für ein 16GB-Modell mit zweijährigem AT&T-Vertrag. $299 US-Dollar für das 32GB-Modell. Anscheinend kein 64GB-Modell. Verkaufsstart 24.Juni 2010
20:36 Uhr: ‚FaceTime‘: Keine Konfiguration. WiFi-Only („Need to work a little bit with the cellular providers.“). Hoch- und Querbilder werden unterstützt. Video-Gespräche funktionieren nur von iPhone zu iPhone. Beide Kameras können verwendet werden. Codec: h.264, AAC, SIP, STUN, TURN, ICE, RTP, SRTP
20:32 Uhr: One more thing…Videotelefonie!
20:22 Uhr: Der iTunes-Store hat bereits 150 Millionen Benutzerkonten. Jetzt: iAds-Präsentation. Bereits Interesse verkündet haben: Nissan, Citi, Unilever, AT&T, Chanel, GE, Liberty Mutual, State Farm, Campbell’s Soup, Sears, JCPenny, Target, Best Buy, etc.. iAds lässt sich innerhalb eines Nachmittags installieren. Auszahlung über iTunes Connect. iAds startet am 01. Juli 2010.
20:18 Uhr: iBooks synchronisiert über alle Geräte die Notizen und den aktuellen Lesestand. iPhone, iPad + iPod touch. Erneuter Download eines bereits gekauften Buchs kostenlos.
20:15 Uhr: Bing wird ebenfalls als Suchmaschine zur Verfügung stehen. Google bleibt jedoch die Standard-Einstellung. Ein ‚Golden Master‘ der iOS 4-Firmware gibt es für Entwickler HEUTE.
20:07 Uhr: Namensänderung: iPhone OS 4 heißt ab sofort „iOS 4“ – Funktionen sind soweit bekannt. ‚Gesammelte Inbox‘ für mehrere Accounts, Ordner, Multitasking, etc.
20:06 Uhr: Steve bitte um das Ausschalten der WiFi-Geräte…
20:05 Uhr: $4.99 US-Dollar. Steve jokes, „If we approve it.“
20:01 Uhr: Die Kamera zeichnet die Geo-Position auf. Effekten, Themes, Musik, etc. – „iMovie für die Hosentasche“.
19:58 Uhr: HD-Video: 720p at 30fps. Eigene Movie-Anwendung.
19:54 Uhr: 5-Megapixel-Kamera. „Backside illuminated sensor“ – weniger Bildrauschen.
19:51 Uhr: Kreiselkompass (Gyroskop). Neue Schnittstellen für Entwickler (CoreMotion).
19:48 Uhr: A4-Prozessor. Erhöhte Akku-Laufzeit. 40-Prozent mehr Gesprächszeit. Insgesamt 7 Stunden oder 6 Stunden beim UMTS-Browsing, 10 Stunden WiFi-Surfen oder Video-Wiedergabe.
19:45 Uhr: 326 ppi. Kontrastverhältnis 800:1. 960 x 640. Das ‚Retina Display‘ zählt 78-Prozent der iPad-Pixel. Entwickler müssen sich um die Grafiken kümmern, den Rest übernimmt das iPhone OS 4.
19:42 Uhr: Das gibt Ärger. Präsentation scheitert, weil iPhone 4 nicht ins Netzwerk kommt.
19:40 Uhr: ‚Retina Display‘ mit 326ppi – das ist ein großer Wurf.
19:37 Uhr: Name: iPhone 4.
19:33 Uhr: 9.3 Millimeter dünn. 24-Prozent dünner als das aktuelle iPhone. Frontkamera. LED-Blitz. „Noise cancellation“. Mikro-Sim. Besser Antennenempfang. Geräte in weiß und schwarz.
19:32 Uhr: Es wird spannend. Das neue iPhone.
19:29 Uhr: „Apple has paid out over $1 billion dollars to iPhone developers so far.“
19:27 Uhr: Letzte Woche: Fünf Milliarden App-Store-Downloads.
19:24 Uhr: Guitar Hero von Activision bringt Queen und die Rolling Stones auf das iPhone.
19:19 Uhr: Zynga stellt Farmville vor, was zirka 70 Millionen monatliche Spieler besitzt. „More people play Zynga games than watch the season finales of Lost and 24.“ Release: Ende Juni zum ersten Geburtstag von Farmville.
19:16 Uhr: Die Netflix-App kommt noch diesen Sommer auf das iPhone.
19:13 Uhr: 100-Prozent HTML5-Unterstützung. Jobs adressiert den App-Store-Regulierungsprozess.
19:11 Uhr: iBooks-Update Ende diesen Monats. PDF-Kompatibilität.
19:07 Uhr: iPad: Jede drei Sekunden ein Verkauf. Das iPad ist im Moment in 10 Ländern vertreten. Bis Ende Juli folgen neun weitere. Durchschnittlich 17 Apps pro Gerät. 35 Millionen Downloads. 2,5 Bücher pro iPad. In 65 Tagen über 5 Millionen verkaufte Bücher.
19:00 Uhr: Nach der Titelmusik ‚What a wonderful world‘ betritt Steve Jobs die Bühne. “It’s great to be here.”
18:54 Uhr: Berichterstatter sind wie gewohnt ‚umfangreich‘ vertreten.
AllThingsD publizierte soeben das volle Steve Jobs-Interview der vergangenen Woche. Walt Mossberg und Kara Swisher sprachen dabei mit dem Apple-Chef 1.5 Stunden über den App Store, Foxconn, Google, iAds, Gizmodo und AT&T.
Wer sich die kommenden vier Stunden bis zur WWDC-Keynote noch vertreiben möchte, findet das Video auf der D8-Konferenz-Webseite oder hier eingebunden.
Das Gejammer der deutschen Verlagshäuser nimmt mittlerweile Dimensionen an, die (mich) nur noch nerven. Ich habe gerade ein paar Minuten damit verbracht, eine elegantere Beschreibung zu finden, bin jedoch immer wieder zurück auf die simple Wortwahl ’nervend‘ gestolpert.
Zeitschriften brauchen auch auf dem iPad Pressefreiheit und wollen sich nicht auf die Rolle von Inhaltelieferanten reduzieren lassen.
Wie die Überschrift zeigt, bleibt jedoch nicht verborgen, worum es eigentlich geht:
Und genau diese Verquickung von dem guten Argument der Pressefreiheit auf der einen Seite, und dem gierigen Finanzgebaren auf der anderen Seite, ist es das, was (mich) ’nervt‘.
Ohne Frage: Das was der US-Konzern Apple mit dem App-Store-Regulierungsprozess anstellt, ist fernab eines Idealzustands. Soviel hat jeder bereits hinlänglich verstanden. Doch was tut die hiesige Printlandschaft um dem entgegenzuwirken?
Nein, das ist als durchaus ernsthafte Frage zu verstehen. Außer einem ständigen Gezeter, welcher in Zeiten vom iPad-Hype und den Spekulationen um ein neues iPhone sicherlich nicht ganz ungünstig platziert ist, sehe ich keinerlei eigenständige Entwicklung. Beinahe schizophren feiert man den App Store als Heilsbringer des Zeitungswesens und prügelt zur gleichen Zeit gegen ‚hohe Umsatzbeteiligung‘ und ’nicht zugängliche Nutzerdaten‘.
Die Frage steht daher im Raum: „Was macht ihr eigentlich?“ Die Debatte um das Leistungsschutzrecht ist doch nur ein simpler Subventionierungsversuch.
Die Zeitungsverleger stellen ihre Produkte freiwillig kostenlos ins Netz, weil sie nicht glauben, dass die Leser bereit sind, dafür Geld zu zahlen, kassieren sie aber über den Umweg eines Leistungsschutzrechtes dann trotzdem dafür ab.
Ungebremst Geld schaufelt sein Unternehmen trotzdem. Achtung Überraschung: Und das schafft Facebook sogar ohne große Mithilfe ihrer App-Store-Anwendung. Diese ist zwar populär auf mobilen Endgeräten, bietet (ohne Reklame) jedoch keinen großen Mehrwert und wartet seit Ewigkeiten auf eine Aktualisierung. Eine iPad-Umsetzung gibt es bislang noch überhaupt nicht. Das soziale Netzwerk stellt seine Informationen über eine triviale Webseite den Besuchern komfortabel zur Verfügung.
Wenn wir zur Abwechslung einmal ehrlich sind, bieten die derzeitigen App-Store-Programme deutscher Verleger für dessen Nachrichtenblätter nur einen zusätzlichen Vertriebskanal. Ein Zusatznuten des digitalen Abos ist hier oft nur an den Haaren herbeidiskutiert.
Eine Umsetzungen in gleicher Qualität ließe sich in vielen Fällen auch über neue Techniken im Webbrowser realisieren. Ein ‚Mehrwert‘ kostet jedoch Geld, und das scheint man derzeit nicht bereit zu sein auszugeben.
Geiz ist geil, meckern geht trotzdem?
Von einer unabhängigen Presse erwarte ich, dass diese zumindest versucht auf eigenen Beinen zu stehen. Wie kann es sein, dass die Verlagshäuser finanzielle und innovative Aufwendungen scheuen, nicht einmal daran versuchen mitzuwirken, sondern sich hilflos in die Abhängigkeit eines einzelnen Anbieters begeben.
Über eine Web-Anwendung lassen sich, auch auf Apple-Telefonen, problemlos „hüllenlose Schlagzeilen“ titeln oder was sonst als Qualitätsjournalismus gefeiert wird.
Die Realität ist anders. Bislang scheinen keine Antwort gefunden zu sein, wie sich Inhalte im Netz verkaufen lassen. Selbstzensur und untertäniger Gehorsam sind der leichte (Aus-)Weg?
Apple ist das „Seite-1-Girl“ der Bildzeitung zwar mittlerweile egal, zuvor hatte der Axel Springer Verlag aus eigenem Ansporn niedliche Sternchen über die monierten Körperteile verteilt. Bloß den US-Konzern nicht verärgern…
Dann tut dies nicht! Schafft andere Angebote. Seit Samstag beschäftigen sich die Rundfunkreferenten der Bundesländer damit, ob Apple verpflichtet werden kann, Inhalte in sein Angebot aufzunehmen (Spiegel: „Deutsche Rundfunkpolitik will Apple zähmen„).
Die Chancen dafür kann sich jeder Halbwüchsige mit klarem Verstand selbst ausrechnen. Macht was Eigenes, über das ihr Kontrolle habt, die kompletten Umsätze einfahrt und die registrierten Nutzerdaten ‚weiterverarbeiten‘ könnt.
Ein Anfang: Eine iPhone OS-freundliche Webseite, die nicht nervt!
Das Marktforschungsinstitut Nielsen wertet ihre Smartphone-Erhebungen für den US-Markt des ersten Quartals 2010 aus. Gegenüber dem Vorjahr (Q2/2009) wird dabei insgesamt ein Wachstum von 16- auf 23-Prozent festgestellt.
Ohne weitere Überraschung verzeichnen die Betriebssysteme Android und iPhone OS dabei die größten Steigerungsraten, während Microsofts Windows Mobile und RIMs BlackBerry OS im gleichen Zeitraum abnehmen. Auch in puncto ‚Betriebssystem-Treue‘ tendieren Google und Apple bei ihren Käufern an oberer Position: 80-Prozent der iPhone OS-Kunden und 70-Prozent des Android-Klientel wollen auch für das nächstes Gerät auf ihrer aktueller Plattform verbleiben. Dies unterscheidet sich nach Nielsen stark von den anderen Anbietern. 53-Prozent der Blackberry-Benutzer und 66-Prozent der Windows Mobile-Kundschaft zeigen sich für die nächste Anschaffung ‚wechselwillig“.
Nielsen erhebt ihre (!) Daten aus einer landesweiten Befragung, bei denen der ‚Smartphone Market Share‚ vom Apple iPhone OS zirka dreimal so hoch ausfällt, wie der von Googles Android. Mit einer solchen plakativen Interpretation wäre ich jedoch durchaus vorsichtig, da die aktuellen Wachstumsraten gerne übersehen werden. Ebenfalls uneindeutig: Der iPod touch läuft unter dem gleichen iPhone OS, dürfte jedoch nicht in der ‚Smartphone‘-Statistik auftauchen.
Bereits am 01. Juni fanden sich im Nielsen-Weblog Analysen über ‚The State of Mobile Apps‘, die aus einer Umfrage mit 4.200 Teilnehmer geniert wurden. Daraus erwähnenswert ist die Anzahl der durchschnittlich installierten Anwendungen, bei der das iPhone mit 37 Programmen an oberster Position rangiert. Android (22), BlackBerry (10), Palm (14) und Windows Mobile (13) folgen.
Sigma ist eines dieser Spiele, die das Gehirn an seine Grenzen stoßen lässt. Genau genommen ist es die Kombination aus motorischen Fähigkeiten und analytischer (Bild-)Interpretation, die unsere grauen Zellen ein bisschen aufbleicht.
Die sich gegeneinander verschiebenden Kreisel aus Farbblöcken müssen im besten Tetris- oder Lumines-Prinzip zusammensortiert werden. Schaffen es mindestens drei der eingefärbten Blöcke in horizontaler oder vertikaler Position auf- oder nebeneinander, zerplatzen diese. Die Quader können zwar von link nach rechts beliebig die Seite wechseln, tun dies jedoch nur durch eine einzige Öffnung in der Spielfeld-Mitte.
Durch das taktile Drehen der Farbblöcke sowie das Umsortieren der darin befindlichen Würfel, entsteht in Kombination mit einer sehr simplen Steuerung ein herausforderndes Spielprinzip. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich zwar selbst wählen, steigt mit den höheren Leveln jedoch nicht rasant an, was die einzelnen Partien in die Länge zieht. Dagegen hilft der Modus ‚Time Attack‘, der das Spiel auf wenige Minuten begrenzt.
Die Kombos, welche gleichzeitig mehrere Block-Segmente auf einmal zerstören, spornen zum Weiterspielen an. Als Inspirationsquelle diente ganz offensichtlich Lumines. Die Musik ist ebenfalls der Q Entertainment-Entwicklerstubeentliehen angelehnt.
Nichtsdestotrotz: Wem Sigma im Einzelspielermodus noch nicht genügend Zeit stiehlt, verbringt diese in Mehrspielerduellen oder arbeitete sich in der Highscore-Tabelle des Plus+-Netzwerkes empor.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.