App Store-Steigerung innerhalb eines Jahres; Mitbewerber im Vergleich

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Am 16. Januar 20089 zählte der App Store 15.000 ‚überschaubare‘ Programme. Pi mal Daumen ein Jahr später durchschlägt das Software-Einkaufsparadies des iPhones die Marke von 130.000 verfügbaren Anwendungen. Soweit die neusten Distimo-Statistiken.

Die Erhebung von prozentualen Steigerungen innerhalb eines Jahres überlasse ich den Mathematikern…

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Zum derzeitigen Stand zählt die BlackBerry App World 3.900 Apps; der Nokia Ovi Store ist mit 7.900 Programmen am Start; der Palm App Catalog überschreitet die Hürde der ersten Tausend Software-Anwendungen; der Windows Mobile Marketplace ist mit 944 Apps auf Palm-Tuchfühlung und der Google Android Market soll 16.000 Applikationen aufweisen.

Die Zahlen beruhen auf Distimo-Angaben ihres Portals AppStores.info und unterliegen den gewohnten Interpretationseinschränkungen. Mit einem stark wachsenden Mobilfunkmarkt nehmen auch die mobilen Analysten und Werbetreibenden eine wichtigere Position ein. AdMob und Quattro Wireless sind innerhalb der letzten 1.5 Monate von Google und Apple einverleibt worden.

Ein dritter, hier ebenfalls öfters genannter Anbieter namens Flurry, erhielt am gestrigen Dienstag eine weitere Finanzspritze. Diesmal fließen sieben Millionen US-Dollar an das in San Francisco stationierte Unternehmen, welches kurz vor Weihnachten seinen Zusammenschluss mit Pinch Media bekanntgab.

Doch das sind alles (nur) Zahlen.

Die letzten 365 Tage fasst das kleine Preview-B(u)ild von ‚Zen Bound 2‘ wunderschön in einen Rahmen, indem es die Unterschiede zwischen OpenGL ES 1.1 und 2.0 aufzeigt. Das iPhone 3GS besitzt trotz aller Gerüchte über eine Nachfolge, noch offensichtliches Steigerungspotenzial.

Die erste Version des dreidimensionalen Bondage-Spaßpäckchens (1.59 €; App Store-Link) fesselte ebenfalls vor knapp einem Jahr, im Februar 2009, unzählige Spieler.

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via toucharcade

John Gruber wirft zurecht die Frage und Feststellung in den Raum: ‘Does My Company Need an iPhone App?’ is the New ‘Does My Company Need a Web Site?’. Daran lehnt sich auch das TV-Magazin ‚Neues‘ mit ihrem Beitrag ‚Apps: Das große Geschäft‘ vom vergangenen Sonntag an.

Video

Den ersten Jahrestag zählt übrigens auch das (zurecht hochgelobte) Finanzverwaltungsprogramm iOutbank, das zum App Store-Geburtstag den Preis seiner Pro-Version von 6.99 € auf 0.79 € senkt. Heute.

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-> App Store-Link

Air Video-Mod streamt Live-TV von Set-Top-Boxen

Über Air Video (2.39 €; App Store-Link) haben wir an dieser Stelle schon des Öfteren gesprochen. Mit gleichbleibend hoher Qualität streamt diese iPhone-Anwendung seit Mai 2009 Videodateien, die auf Windows- oder Mac-Festplatten abgelegt wurden, auf ein iPhone oder einen iPod touch. Mit kinderleichter Konfiguration sogar über eine UMTS-Verbindung.

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Die kleine Server-Software befindet sich unter ständiger Entwicklung und darf (nach eigenen Tests) auch problemfrei in seiner Beta-Gestalt 2.1.8-beta9 empfohlen werden. Selbst für EyeTV-Aufnahmen mit separatem Export, verwende ich mittlerweile AirVideo. Zu störungsanfällig gestalten sich (derzeit bei mir) die NAT-Einstellungen der EyeTV-Anwendung (3.99 €; App Store-Link). Beängstigend zuverlässig dagegen konvertiert und übermittelt Air Video bewegten Bilder ohne Synchronisation zwischen iPhone und Desktop.

Soweit die Videoverarbeitung für bereits aufgezeichnete Sendungen. Wer Zuhause noch eine Dreambox oder Dbox2 mit einem Linux Betriebssystem wie Enigma oder Neutrino vorfindet, und einen entsprechenden Basteldrang mitbringt, darf mit dieser Air Video-Modifikation jetzt auch ein Live TV-Signal verschicken, umwandeln und am iPhone schauen.

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Theoretisch lässt sich mit der in Englisch und Deutsch hinterlegten Anleitung auch eine Bilderflut von Webcams, eigenen Überwachungskameras oder anderen Set-Top-Boxen abgreifen. Es bleibt jedoch, ein von mir nicht getesteter Bastelspaß.

-> LiveTV on iPhone and iPod Touch

(Danke, JockyW!)

Spekulationen um vierte iPhone-Generation Ende April / Anfang Mai

Ende November 2009 startet der iPhone-Verkauf in Südkorea. Der dortige Mobilfunkpartner nennt sich KT und feierte mit knapp 60.000 Vorbestellungen zum Erstverkaufstag einen erfolgreichen Einstieg in Apple-Geschäft. Bis Januar sollen 220.000 Geräte verkauft worden sein.

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Die Korea Times, eine von drei englischsprachigen Printzeitungen im Land, berichtet heute über einen möglichen Verkaufstart der nächsten iPhone-Generation im April 2010. Das Medium bezeichnet unter Berufung auf hochrangige (aber ungenannte) KT-Mitarbeiter den 3GS-Nochfolger als ‚4G iPhone‘, welcher mit OLED-Bildschirm, Videochat und zwei Prozessoren daherkommen soll.

Während ‚organische Leuchtdioden‚ für einen zukünftigen Mobilfunk-Bildschirm und die Videotelefonie bereits seit Monaten im Gerüchte-Suppentopf köcheln, mildert die Erwähnung einer ‚austauschbaren Batteriezelle‘ die Plausibilität der Nachrichtenquelle erheblich ab.

They said the coming 4G iPhones will be equipped with organic light emitting diode (OLED) screens on surface and live video chat functionalities, while removable battery is highly likely.

Apple fährt mittlerweile für alle Gerätschaften (inklusive der Notebook-Sparte) einen relativ unmissverständlichen Produktkurs in puncto ‚wechselbaren Akku‘.

Die Anspielung auf einen ‚Dual-Core Prozessor‘ im Artikel bietet ein breites Feld an Spekulationen. AppleInsider erwähnt dazu (abermals) die neuen Cortex-A9 von ARM, die von Haus aus mit zwei Kernen hereinspazieren. Im iPhone 3GS arbeitet bekanntlich der ARM Cortex-A8; gedrosselt von 800 auf 600 MHz.

Zu dessen Performance machte Anfang Januar ein Video die Runde, dass einen Cortex-A9 auf 500 MHz-Basis gegen einen 1.6 GHz Atom-Prozessor antreten ließ. Man darf sich vorstellen, was ein Cortex-A9 mit 2.0 GHz anzustellen vermag.

DirektARM

Interessant bleibt die ‚Korea Times‘-Aussage über die April-Veröffentlichung in Verknüpfung mit den heutigen Nachrichten aus Frankreich. Das Wirtschaftsmagazin Challenges.fr spricht von einer nächsten iPhone-Generation Anfang Mai. Beide Termine spekulieren damit erheblich früher, als das sich mittlerweile eingebürgerte iPhone-Sommerupdate im Juni beziehungsweise Juli.

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Wirbelsturm um Apple’s Tablet

Die berühmte Ruhe vor dem großen Sturm.

Während sich das eine oder andere Medium durch die überdimensionalen LCD-Bildschirme der CES ablenken konnte, visiert die IT-Berichterstattung geschlossen in Richtung eines einzigen (Presse-)Termins: Apple soll sich am 26. und 27. Januar im Yerba Buena Center in San Francisco eingebucht haben. Offizielle Einladungen stehen dafür bislang aus. Sicher ist im Moment nur, das am 25. Januar die – höchstwahrscheinlich fantastischen – Quartalszahlen für das Weihnachtsgeschäft in einer Telefonkonferenz bekannt gegeben werden.

Die Erwartungen von Aktien- und Technik-Freunden könnten sich für beide Veranstaltungen nicht frenetischer übertreffen. Seit Jahren grölt man einem Touch-Tablet von Apple entgegen. Das es nichts bringt, voreilig kapazitive Schiefertafeln auf den Markt zu werfen, hat das Scheitern der TabletPCs vor einigen Jahren gezeigt. Wir hatten sie ja schon, die Transformer-Notebooks, die sich umklappen und verdrehen ließen. Sie versagten allesamt an zu hohen Preisen und einem fehlenden Bedienkonzept.

Falls sich Apple an diesem Markt, der durch das iPhone imprägniert im Jahr 2010 endlich für ein Massenpublikum bereit zu sein scheint versucht, darf man ihnen das lange Aussitzen nur zugute halten. Kurzfristig hätte ein Apple-Tablet sicherlich auch vor einigen Jahren schon Erfolge verzeichnen können. Auf Erfahrungen mit der Touch-Technologie, dessen sinnvoller Einsatz und die geschlossene Unterstützung einer breiten Programmierer-Gemeinde hätte man damals jedoch verzichten müssen. Praxiserfahrungen, die im Rückblick auf das iPhone und die App Store-Geschichte sicherlich nicht zu gering einzustufen sind. Mittlerweile sollen App Store-Genehmigungen für Software innerhalb von wenigen Tagen erfolgen und keine wochenlangen Wartezeiten mehr in Anspruch nehmen. So berichten es zumindest eine Vielzahl von (erfreuten) Entwicklern.

Herausforderung: Betriebssystem

Die ‚“it’s a big iPhone, but it’s not just a big iPhone‚-Hardware dürfte dabei nur die kleinste der bevorstehenden Herausforderungen sein. Jonathan Ive schnitz dafür bestimmt schon etwas aus seinem Aluminium-Klotz. Als 10 Zoll-Glasdisplay handelt MacObserver dieses abgebildete Prachtstück, das dem iPhone-Design erstaunlich angelehnt erscheint.

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via MacObserver

Der wesentliche Fokus dürfte auf der Integration einer angepassten Steuerungskonzeption liegen. Digitale Tastatur oder/und intuitive Gesten?

If you’re thinking The Tablet is just a big iPhone, or just Apple’s take on the e-reader, or just a media player, or just anything, I say you’re thinking too small — the equivalent of thinking that the iPhone was going to be just a click wheel iPod that made phone calls. I think The Tablet is nothing short of Apple’s reconception of personal computing.

daringfireball

Wir erinnern uns noch alle an die August 2009-Videos aus dem MacRumors-Forum? Dabei soll nicht die eigentliche Hardware sondern eine Workstation für das OS zu sehen sein, welches App Store-Anwendungen im Dashboard-Stil auf einen großen Bildschirm zaubert.

DirektGone

Alles andere, als nicht den Erfolg der Micropayment-Verkäufe zu übernehmen, wäre absolut unlogisch. Daher machen die Gerüchte um die Einladung ausgewählter App Store-Produzenten Sinn, die ihre Programme ein wenig höheraufgelöst vorbereiten sollen.

„They’ve told select developers that as long as they build their apps to support full screen resolution — rather than a fixed 320×480 — their apps should run just fine,“ our source says.

businessinsider

Auch die jüngste Akquisition des Werbevermarkters Quattro Wireless erscheint in einem ganz anderen Licht, wenn man es mit dem Apple-Patentantrag ‚Advertise in Operating System‚ für ein reklamefinanziertes Betriebssystem in einen Topf wirft.

Wie das Tablet-Konzept in die aktuelle Produktlinie zwischen iPhone und Notebook gepresst werden soll, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen offen – als Gedankenexperiment aber nicht nicht unmöglich. Das es Spaß macht, iPhone-Spiele möglicherweise gemeinsam auf einen etwas größeren Multitouch-Bildschirm zu werfen, steht außer Frage.

DirektIllusion

via geek.com

via fffff.at

Was zirka zwei Wochen vor dem mutmaßlichen Termin bleibt, sind unterschiedlichste Quellen, die über ‚große Produktankündigungen‘ (Digital Daily) mit Null-Aussagen wie ‚a good bit of new sexy to it‘ (Business Insider) ins Blaue spekulieren. So wie die Chefetage der französischen Telecom, die hypothetische Aussagen durch eine schnelle Gegendarstellung, noch tiefer in den Gerüchtesturm vergräbt.

Was was macht man gewöhnlich bei einem solchen Wirbelorkan? Untertauchen und warten bis sich der Himmel aufklärt.

CES 2010 – ein Rückblick mit iPhone-Färbung

Am gestrigen Sonntag neigte sich in Las Vegas die Consumer Electronics Show dem Ende entgegen. Weltumspannenden iPhone-Ankündigungen blieben ohne Überraschung aus. Das reicherte die Luft mit mehr Sauerstoff für das Android- und Palm web(-)OS an.

Cnet verschenkte vergab seinen ‚Best of CES Award‘ in der Kategorie ‚Smartphones‚ an das Android-betankte ‚Motorola Backflip‘. Der Palm Pre erfährt nach gerade einmal sechs Monaten Marktreife eine ‚Plus‚-Aktualisierung. Microsoft möchte, auf dem im Februar anstehenden Mobile World Congress, mehr zu seiner Mobilfunkstrategie verraten. Nokia hatte an dieser Stelle im letzten Jahr ihre Kooperation mit Skype angekündet, die VoIP-Software auf den Flagschiff-Produkten vorzuinstallieren.

Das Google Nexus One, welches sich seit dem 05. Januar im Online-Verkauf befindet, bleibt natürlich ebenfalls Gesprächsthema. TechnoBuffalo widmet sich in einem 18-minütigen YouTube-Video einem detaillierten Vergleich zum iPhone 3GS.

DirektVergleich

via technobuffalo

Doch damit endet die, so menschlichen Gegenüberstellungen natürlich nicht. Am Wochenende machte ein ‚Stress Test‘ der kapazitiven Touch-Bildschirme die Runde, in denen sich das iPhone gegen ein HTC Droid, Motorola Droid und das Nexus One in puncto Display-Genauigkeit behaupten konnte.

DirektGitternetz

Soweit zu den bereits vorliegenden Produkten. Aber keine Elektronik-Messe kommt ohne hochtrabende Ankündigungen aus. Bei manchen dieser ‚Preview-Bekanntgaben‘ bleibt nicht auszuschließen, sie nie das Licht eines Verkaufsgeschäfts erblicken werden.

Nehmen wir beispielsweise die iType-Tastatur oder den iDiscover-Klimperkasten. Die Firma iOn Audio möchte über die Dock-Schnittstelle zwischen Apple-Telefon und ihrer Hardware-Komponente Tastatur-Eingaben und Klaviernoten austauschen. Mit der (möglicherweise) bevorstehenden Ankündigungen eines iSlate TabletPC iPads von Apple, dürfte sich das Thema schnell erledigt haben. Ganz unabhängig vom Sinn beziehungsweise Unsinn bezüglich der Transportschwierigkeiten oder limitierten Verwendung innerhalb einzelner Software-Anwendungen.

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Als Luftnummer drahtlosen Zusatzspeicher kündet sich AirStash an. Ein SD-Cardreader, der SDHC-Speichersticks mit einer Größe bis 32 GB über WiFi mit dem iPhone teilen soll. Sowohl die iPhone-Anwendung als auch das eigentliche Gehäuse-Design waren auf der Messe weder final noch funktionsfähig.

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via Engadget

Mit großer Spannung darf dagegen der Quadrocopter AR.Drone von Parrot erwartet werden. Mittels einer WiFi-Steuerung soll sich die kleine Propeller-Drohne ab Sommer mit dem iPhone fliegen lassen, und Augmented Reality-Spiele ins heimische Wohnzimmer bringen. The Telegraph.co.uk will einen Preis von £320 (zirka 390 €) erfahren haben.

Und zu guter Letzt, eine weitere Gaming-Anekdote: Das Videospielweblog Kotaku sprach mit Mark Rein, dem Vizepräsident von Epic Games, über die bereits vor Weihnachten angekündigte Unreal Engine 3 für die aktuellen iPhone 3GS- und iPod Touch-Geräte.

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Es scheint beeindruckend zu bleiben…

But it was impressive, the best-looking 3D shooter I’ve seen on the iPhone platform. That’s due in part to the fact that every iPhone game I’ve played has been compatible with all generations of Apple’s phone.

via kotaku

[app] 2Do – Aufgabenverwaltung am iPhone

Montagmorgen. Genau der richtige Zeitpunkt, sich mit ‚ToDos‘ auseinanderzusetzen.

Abstrahiert man die iPhone-Funktionalität für klassische Aufgabenzettel, Einkaufslisten und ‚Post it‘-Klebenotizen, ist das Apple-Telefon ideal geeignet, diese zu transportieren. Und was kitzelt Cupertino selbst aus diesem unerschöpflichen Fundus an Möglichkeiten heraus? (Fast) gar nichts!

Die Notizzettel im großen OS X-Betriebssystembruder Apple Mail sind ein schlechter Witz; die Aufgabenverwaltung im Kalenderprogramm iCal nicht verwendbar. Während es knappe zwei Jahre dauerte bis die gelben Haftnotizen vom Desktop (via USB) auf das iPhone synchronisiert werden konnten, wartet man immer noch vergeblich auf einen iCal ToDo-Abgleich.

Dieser Zustand rief diverse Drittanbieter auf den Plan. Als Sync-Service über das Internet haben sich Evernote, ‚Remember the Milk‚ oder Toodledo eine breite Beliebtheit erkämpft. Das iPhone profitiert von nativen App Store-Anwendungen. Während diese drei Netzdienste mit monatlichen Kosten aufgewertet werden (müssen/können), sagt dem einen oder anderen ein Offline-Austausch vielleicht eher zu.

OmniFocus (15.99 €; App Store-Link) und Things (7.99 €; App Store-Link) sind extrem komplexe Software-Produkte für das iPhone, entfalten ihre volle Wirkung jedoch ausschließlich mit der höherpreisigen Desktop-Anwendung. Wer sein Leben nach der GTD-Intelligenz ausrichtet, wird ohne mit der Wimper zu zucken über die Ausgabe von 79.95  für OmniFocus oder 41.97  für Things hinwegsehen.

Für viele Benutzer reicht jedoch vielleicht die Basis-Funktionalität der kleinen Merkzettelchen…

Mit 2Do (4.99 €; App Store-Link) bin ich auf eine optisch sehr interessante Alternative hingewiesen worden. (Danke, Jojoom!)

Die Benutzeroberfläche erschlägt. Sowohl an Komplexität als auch Benutzbarkeit, was eine wirklich schöne Abwechslung zu manch anderen Vertretern darstellt. Das Stichwort ‚ToDo‘ liefert derzeit im deutschen App Store 285 Treffer. Ich möchte den anderen Software-Konkurrenten überhaupt nicht ihre Nützlichkeit absprechen. ‚2Do‘ sticht derzeit jedoch durch sein Erscheinungsbild, eine funktionierende iCal-Synchronisation und einen günstigen Anschaffungspreis hervor.

Mit dem Kalenderabgleich wird die schlechte Apple-UI auf dem Desktop erstmals nützlich. Ich habe mich jedoch vor zirka vier Wochen von iCal verabschiedet und bin für $40 auf eine Art ‚Pro-Version‘ gewechselt. BusyCal verteilt Kalender im Netzwerk, synchronisiert ohne Probleme mit dem Google Calendar und erweitert die hier im Vordergrund stehenden Aufgaben um Zeitzonen, angehängte Grafiken und Schlagworte. BusyCal synchronisiert alle eure Kalender natürlich über iTunes oder MobileMe auch auf das iPhone.

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Aber zurück zu den Aufgaben.

2Do sendet (nach Bedarf) Push-Benachrichtigungen und kann Einträge mit Anrufen, E-Mails oder Webseiten verknüpfen, die direkt aus der App gestartet werden. Einziges Manko ist bisweilen die Beschränkung auf eine ausschließliche WiFi-Synchronisation. Derzeit läuft jedoch eine Abstimmung, welcher Online-Service von den Entwicklern in Betracht gezogen werden soll. Im Zwischenspurt der Konkurrenten WebDav, Windows Calendar, Remember the Milk, Toodledo und Google, liegt derzeit der Suchmaschinenanbieter vorne.

Ein Online-Sync bleibt im Moment jedoch noch Zukunftsmusik. Die heimische Synchronisation mit dem Mac kann schon jetzt überzeugen: Wer den Abgleich bis zum Exzess treiben möchte, schafft eine gleichzeitige Replizierung zwischen ‚Things‘ + ‚BusyCal‘ + ‚iCal‘ und ‚2Do‘.

Jetzt gilt es nur noch, die überall vermerkten Aufgaben abzuarbeiten.

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-> App Store-Link

[jailbeak] Infinidock – das rollende iPhone-Dock

Kurz vor Weihnachten veröffentlichten die Cydia Store-Entwickler Ryan Petrich und Grant Paul eine Jailbreak-Anwendung, die sich ‚ProSwitcher‘ nennt. Das Softwarepaket für inoffizielles Multitasking im Stil vom Palm Pre webOS erfreut sich seitdem, zur schnellen Navigation durch unterschiedliche Anwendungen, großer Beliebtheit. In Kombination mit ‚Backgrounder‘ laufen Programme auch beim Fensterwechsel im Hintergrund weiter. Mit regelmäßigen Performance-Aktualisierungen hat sich das kostenfreie Paket über die letzten drei Wochen auf meinem iPhone erfolgreich gegen eine Deinstallation gewehrt.

Mit Infinidock veröffentlicht Grant Paul in der letzten Nacht nun sein kleines Solo-Projekt: ein iPhone Dock-Tweak. Das, was Apple auf maximal vier Programmsymbole am unteren Ende jeder Homescreen-Seite an fester Position begrenzt, entfesselt Inifinidock. Die $0.99 Cent-Systemverfeinerung lässt euch mehrere Anwendungen à la SixRows zusammenrücken und aktiviert einen unbegrenzten Scrolling-Spaß.

Auf horizontaler Ebene lassen sich damit beliebig viele Anwendungen unterbringen. Eine weiteres Update (‚Stack‘-Integration) ist bereits angekündigt. Wer jedoch schon jetzt einen persönlichen Anwendungsfall erkennt, interessiert sich vielleicht für unsere kurze Anwendungs-Demonstration.

DirektInfini*

*music: Infinity – Kamarius (CC)

Jailbreak-Nachbarschaftsstreit; geprellte Käufer und  + v

Seitdem Apple am 08. Oktober 2009 ihre Firmware 3.1.2 auf die öffentlichen Download-Server stellte, ruht die Jailbreak-Szene. Für die populären Werkzeuge ‚blackra1n‚, ‚redsn0w‚ oder das ‚PwnageTool‚ waren lediglich marginale Anpassungen notwendig, um alle Apple-Geräte erneut freizuschalten.

Auch über die Weihnachtszeit hinweg herrschte bedachte Stille im Vorgarten von Geohot und MuscleNerd. Man könnte denken, es regiert die Langeweile…

Doch für Abwechslung wurde jetzt gesorgt. Eine kanadische Schneebrise brauste über die nachweihnachtliche Idylle und bescherte einen ‚Orkan von Aufregung‘. iH8sn0w veröffentlichte nach unzähligen Fehlalamierungen eine Beta-Version seiner Software von ‚sn0wbreeze‚.

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Auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem erzeugt die kleine Software eine individuelle Firmware, die über iTunes auf alle iPhones und iPod Touches eingespielt werden kann. Als Ausnahme gelten die aktuellsten iPhones (3GS) und iPod Touches mit neuem Bootrom. Wer auf eigene Bootlogos oder die vorgeschaltete Konfiguration der Paketmanager verzichten kann, bekommt hier lediglich alte Geschenkte in neuer Verpackung.

Da das Dev-Team nach eigenen Aussagen jedoch ebenfalls an einer Windows-Version seines PwnageTools schraubt, sieht man sich amateurhafter (aber immerhin unerfreulicher) Konkurrenz ausgesetzt. Aus diesem Grund fiel es sicherlich doppelt leicht, den kleinen Nachbarjungen mit seiner Nase in die Schmutzstellen der neuen ‚Schneewehe‘ zu drücken.

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Tollpatschig verschnürte diese die Apple Bootloader-Dateien in sein Download-Paket. Als Eigentümer gilt dafür die Firma Apple. Lizenz-Verletzungen, vor denen man sich pfiffigerweise in Acht nimmt. Das Dev-Team löst diese ‚Unwegsamkeit‘ dadurch, in seiner Benutzeroberfläche einen Link zur entsprechenden Google-Suche anzubieten.

Apropos Dev-Team. Auch aus deren Programm-Fundus wurde sich anscheinend bedient. Teilweise findet sich Quellcode unter Copyright-Bestimmungen, teils unter GPL-Lizenz ohne entsprechende Urheber-Erwähnung, in der ’neuen‘ sn0wbreeze-Software.

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Der kleine Nachbarjunge, der so gerne bei den größeren Anrainer-Kindern mitspielen würde, zog daraufhin seine Beta-Version erst einmal zurück. Jetzt langweilen sich wieder alle.

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Nicht ganz.

Wenigstens regt man sich nun wieder gemeinsam über jene Leute auf, die einen kommerziellen Nutzen aus der Jailbreak-Software ziehen. So wurde zum Jahreswechsel der Server von einem Anbieter namens ‚iPhoneUnlockUK‘ gehackt. Darauf fand sich anscheinend eine Datenbank mit 21.000 Käufern, die für eine Jailbreak-Software (vom Dev-Team) bezahlt hatten.

Diese glücklichen 21.000 Käufer finden dieser Tage eine E-Mail in ihrem Postfach, der einen Verweis auf den Betrug und die kostenlose Downloadseite liefert.

-> Hacker rattles 21,000 iPhone unlockers

via theregister.co.uk

Als kleiner Hack-Nachtrag sei in diesem Zusammenhang noch der frisch belebte Verbose-Mode erwähnt. Auch unter Firmware 3.1.2 darf man nun bei allen iPhones während ihres (i)Bootvorganges die Kommandozeile mit den entsprechenden Parameter-Ausgaben begutachten.

DirektVerbose

via cmdshft