Auch wenn’s bestimmt keine Absicht war, ich mag den Zeitpunkt, den Google zur Überarbeitung seines ‚News‘-Services gewählt hat.
Der Axel Springer-Verlag bellte vor kurzem laut alle Mitarbeiter iPhone-Anwender an, beißt jedoch bislang noch nicht. Mediengigant Murdoch erwägt die Angebote seiner News Corporation von keinem Google-Suchmaschinenroboter mehr abgrasen zu lassen. Konsequente Schritte folgten bislang nicht. An der technischen Umsetzung sollte es nicht scheitern. Diese erklärte eigenständig das Googleblog mit süffisantem Unterton. Die Hamburger Bankrott-Erklärung braucht man an dieser Stelle nicht noch einmal aus dem verstaubten Schuhkarton zu wühlen…
Wer genau wie ich darauf wartet, das verkrüppelte RSS-Feeds ohne Volltext endlich das Zeitliche segnen und Kommentarsysteme länger als 50-Prozent der Tages geöffnet bleiben, schaut sich nach Alternativen um.
via sueddeutsche.de
Dabei hilft die überarbeitete Nachrichten-Sektion des Suchmaschinenherstellers, der (nach eigenen Angaben) weltweit über 25.000 Quellen abklappert um den ‚verfügbaren‘ Qualitätsjournalismus aufzuspüren. Wo auch immer sich dieser versteckt.
Unzählige Twitter-Programme schwemmen in den App Store. Nur ein paar gute, der unzähligen Software-Kompositionen halten sich dort. Birdfeed (2.39€; App Store-Link) ist ein solcher Erfolgskandidat, der aktuell auf Version 1.2 springt und damit Geo-Positionierung und Flickr-Unterstützung seinen Benutzern liefert.
Das Birdfeed-Weblog zur Anwendungspräsentation befindet sich auf den Tumblr-Servern. Dieser kostenfreie Weblogdienstleister ist jedoch nicht nur aufgrund seiner intuitiven Benutzerführung zu empfehlen, sondern punktet im Speziellen mit seiner grandiosen iPhone-Anwendung (kostenlos; App Store-Link ). Mit dem Update aus der letzten Nacht lassen sich damit nun auch 3GS-Videos auf das eigene Tumblr-Blog verschieben. Die Anwendung filtert aus der Photo-Bibliothek das bewegte Bildmaterial heraus oder lässt euch direkt neue Clips aufnehmen.
Beim Veröffentlichen vom iPhone aus darf man hier ebenfalls die Geo-Koordinaten mitschicken. Noch konnte ich diese in den Beiträgen nicht aufspüren. Es darf jedoch damit gerechnet werden, dass uns in einigen Wochen ein paar hübsch-gezeichnete Weltkartenbilder um die Ohren gehauen werden.
Letztes war jedoch begleitet von einem Rechtsstreit mit der Firma Air-O-Matic. Die ‚Pull My Finger‘-Anwendung erhob Anspruch auf ‚blähenden Klänge‘. Der Streit wurde außergerichtlich beigelegt und mit der gemeinsamen App Store-Produktion ‚Clear the Air‘ bgefeiert.
Jetzt richtet der ‚ernsthafte Geschäftsmann‘ in einem Video seine App Store-Kritik über den ungleichen Zulassungsprozess – hier am Beispiel ‚limitierter Benutzer-Funktionalität‘ – an Steve Jobs. Und ich findet damit hat er vollkommen Recht!
Nicht nur (s)eine, sondern wirklich alle dies ‚beschränkten‘ Anwendungen gehören aus dem Apple-Programmkatalog gestrichen…!
Auf dem Markt für Navigationssoftware bleibt es bunt. TomTom aktualisiert seine zahlreichen Anwendungen (App Store-Link) auf Version 1.2. Damit verbessert sich das interne Kartenmaterial und die Sonderzieldatenbank. Neu hinzu kommt die IQ Routes-Technologie sowie ein deutschsprachiges ‚Text-to-Speech‘.
Des Weiteren bietet TomTom ab sofort eine Autohalterung mit GPS-Empfänger für alle iPod touch-Geräte an. Das Car-Kit für iPhone, iPhone 3G und 3GS ist ebenfalls über die TomTom-Webseite für 100€ zu bestellen.
Als Randnotiz sei noch die Preisreduktion der Navi-Software Skobbler (4.99€; App Store-Link) vermerkt, die derzeit zirka 40-Prozent vergünstigt angeboten wird.
Skobbler kommentiert in der dazugehörigen Pressemitteilung, dass derzeit mit dem App Store-Konkurrenten Navigon rechtliche Auseinandersetzungen bestehen. Skobbler hat nach eigenen Aussagen eine einstweilige Verfügung gegenüber der Navigon AG erwirkt, die wiederholt Beschwerden über Vertrags- und Lizenzverletzungen an Apple einreichten. Ein entsprechendes Bestätigungsschreiben soll dem Handelsblatt vorliegen.
Skobbler gründete 2008 der ehemalige Navigon-Aufsichtsrat Peter Scheufen. Eine offizielle Aussage von Navigon steht bislang aus.
Der Werbeanbieter AdMob veröffentlicht nach seiner Google-Akquisition ein Konzeptvideo (YouTube-Link) von ‚interaktiver‘ Reklameschaltung. Demnach wird ein Software-Trailer dem Programmstart vorgestaltet, der eine direkte Verknüpfung zum mobilen App Store bzw. der Amazon-Webseite aufmacht.
Sling Media produziert Set-Top-Boxen, die im heimischen Wohnraum Mediensignale in verschiedene Haus-Ecken verteilen. Dabei verkabelt man den breiten Plastik-Backstein ins AV-Setup und streamt über eine Netzwerkverbindung das Signal an Computer, Browser, BlackBerrys oder iPhones.
Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Kabel-Receivern, Sat-Empfängern oder DVD-Spielern. Und obwohl keines dieser Geräte meinen Haushalt mit seiner Anwesenheit beglückt, frisst die Slingbox natürlich auch alle anderen Videoquellen wie Spielkonsolen, AppleTV oder einen iPod touch, der seinem Videosignal über den Dock-Anschluss freien Lauf lässt.
Wenn ihr also den Bedarf habt, das bewegte Bild eines stationären Gerätes zu verteilen, um dies beispielsweise im Büro oder auf Reisen zu konsumieren, könnte diese Lösung grundsätzlich von Interesse sein. In Amerika ist Sling Media seit einigen Jahren extrem populär. Geschäftsleute streamen sich ihre Aufzeichnungen vom Festplattenrekorder auf das Mobilfunktelefon. In den heimischen vier Wänden kann es angenehm sein, einen Laptop mit dem SlingPlayer zu bestücken um diesen beispielsweise beim Kochen mit in die Küche zu nehmen.
Fußball-Freunde wissen worum’s geht…
Aber genug der Vorrede.
Seit Mai 2009 befindet sich der SlingPlayer Mobil im App Store. Seine Veröffentlichung trat zur damaligen Zeit (erneut) eine große Diskussion um das beliebte ‚WiFi-only‘-Thema los. App Store-üblich beschränkt Apple die Verwendung von ressourcenintensiven Streaming-Programmen auf das Wlan-Netz und lässt nicht über UMTS den Bildempfang zu. Wer sich mittels Jailbreak diesen Limitierungen (3G Unrestrictor) nicht entledigen möchte, ist zum Empfang auf einen WiFi-Zugang angewiesen.
Während meine ersten Eindrücke nicht sehr positiv ausfielen (siehe YouTube-Datei), geht die Videoqualität nach längerer Benutzung schon ganz in Ordnung. Speziell ein zweimal durch die YouTube-Mangel gedrehtes Video kommt am iPhone über ein schnelles Netzwerk noch ‚genießbar‘ an. Der SlingPlayer am Rechner produziert mit durchschnittlich 2500 Kbps ein ebenfalls akzeptables Bild.
Wer Geräte im Haushalt hat, die als Fernbedienung von der Abspielsoftware unterstützt werden, profitiert doppelt. Sowohl die Desktop-Software als auch das iPhone-Programm bedienen so das angeschlossene Equipment fern. Die Einrichtung über die PC- und Mac-Software ist komfortabel und sehr benutzerfreundlichen. Hier lassen sich auch Firmware-Updates einspielen, die den Benutzer auf keine abstrakten FTP-Server schickt, sondern alles ins Gewand der Desktop-Anwendung hüllen.
Spätestens hier merkt man, das das Zusammenspiel aus Hard- und Software über mehrere Jahre gewachsen ist und Kindheitskrankheiten weitgehend ausgeschlossen werden.
Trotzdem bleiben die Alltagstücken: In einem weiteren Test habe ich das AppleTV an die Slingbox angeschlossen, für die ein Fernbedienungsprofil existiert aber bei mir (und anderen) nicht funktioniert. Ob dies ein akutes Problem durch das kürzliche 3.0.1 Software-Update ist, oder bereits länger versagt, mag ich nicht zu beurteilen.
Fazit
Die Slingbox verfolgt einen interessanten Ansatz, der für spezielle Hardware-Installationen die stationär-gefangenen Inhalte befreit. (Verarbeitungs-)Qualität der Hard- und Software stimmen. Die iPhone-Anwendung ist für 24€ (App Store-Link) ihr Geld absolut wert. Erfolgreich aufgebaute Verbindungen zur Slingbox genießen Beständigkeit. Eine intuitive und ansprechende Benutzeroberfläche runden den Streaming-Spaß ab.
Wer auf bereits digitalisierte Inhalte zurückgreifen möchte, findet beispielsweise mit Air Video bessere Werkzeuge. Doch diesen Kampf möchte die Slingbox gar nicht ausfechten und setzt alle Ressourcen darauf, TV-Inhalte netzwerkzugängig zu machen.
* Wer die Slingbox oder irgendein anderes Produkt seiner Wahl über diesen Amazon-Banner bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.
Verlosung
Zu den Testfeierlichkeiten spendiert Sling Media eine Slingbox Solo sowie einen Slinglink Turbo im Gesamtwert von 260€. Wer Interesse an der Teilnahme hat, setzt einen Kommentar mit erreichbarer E-Mail-Adresse unter diesen Beitrag. Wer die Artikel-URL mit Twitter oder Facebook verknüpft, nimmt ebenfalls teil – dazu ist bis Sonntag den 22.11. um 18 Uhr Zeit.
Ich wünsche eine freudige Teilnahme.
Update
Der Kommentar von Matthias Hövelmanns ist im Gewinnspiel-Zufallsgenerator als erstes aufgeschlagen. Wenn der gute Mann mir eine Postadresse zuschickt, kann ich mich um den Versand der Slingbox kümmern.
Vielen Dank an alle für die umfangreiche Teilnahme!
Am 31.Oktober startet der iPhone-Verkauf in China. Dabei veräußert (vorerst) ausschließlich das volkseigene Telekommunikationsunternehmen China Unicom die Geräte ohne Wi-Fi-Funktionalität. Angeboten werden Vertragsbindungen aber auch vertragsfreie iPhones zu den Preisen 3999cny (iPhone 3G 8GB ≈ 400€), 4999cny (iPhone 3GS 16GB ≈ 500€) und 5999cny (iPhone 3GS 32GB ≈ 600€).
Die monatliche Vertragsverpflichtung zum Neukauf verlangt den gleichen (hohen) Startbetrag wie die vertragslosen Geräte, telefonieren diese finanzielle Vorleistung jedoch als Guthaben über die Laufzeit ab – ein ‚Kredit mit Mindestverbrauch‘ oder eine ‚umgekehrte Subventionierung‘ sozusagen.
Die Gespräche mit China Mobile, dem weltweit größten Mobilfunkanbieter laufen derzeit wohl noch.
„I think the iPhone is a very good phone for consumers and is very popular with young customers so China Mobile has continued negotiations with Apple to introduce the iPhone on China Mobile’s network,“ said Wang Jianzhou, chairman and CEO of China Mobile at the GSM Association’s Mobile Asia Congress in Hong Kong on Wednesday.
Hinter den Kulissen sind diese Verhandlungen jedoch relativ trivial, da China Mobile und China Unicom vormals eine gemeinsame Firma darstellen, die auf ‚Wunsch‘ der Regierung getrennt wurden. Es soll kein monopolistischer Eindruck entstehen…
Technisch wirft China Mobile viel Geld auf die Entwicklung einer UMTS-Alternative zum hierzulande bekannten W-CDMA-Standard, das sogenannte TD-SCDMA. ‚Vertragsfreie‘ iPhones von China Unicom lassen sich daher nur ohne 3G-Verbindung mit China Mobile-Simkarten betreiben. Durch die ‚Vorfinanzierung‘ mit einem hohen Geldbetrag auf der Simkarte, gestaltet sich ein Wechsel zu einem ‚anderen‘ Anbieter jedoch in keinem Fall reizvoll.
Über die Verkäufe nach den ersten drei Wochen existieren keine offiziellen Zahlen. Die ersten vier Verkaufstage sollen 5000 Geräte abgesetzt haben. Plagiate und grau-importierte iPhone mit WiFi zu teils günstigeren Konditionen als dessen Vertrags-Pendant, gestalten die Lage nicht einfacher.
Und wie poliert man diese Zahlen auf?
Erste, derzeit nur in chinesischer Sprache vorliegende Gerüchte (1, 2, 3), sprechen von iPhone-Zwangskäufen für China Unicom-Mitarbeiter. Die Geräte sollen von der Firma ‚vorfinanziert‘ sein und im Falle magerer Verkäufe vom Gehalt der Arbeitnehmer abgezogen werden. Das verbessert natürlich erheblich die Statistik und treibt auf der anderen Seite (eventuell) zu erhöhtem Engagement.
China Unicom dementierte die Vorwürfe, ihre (festen) Angestellten würden mit Kommissionszwängen unter Druck gesetzt werden.
Kategorie: Kurz angespielt und eine Kamera mitlaufen lassen. Diese drei App Store-Spiele genießen zur Zeit die Internet-Aufmerksamkeit und sollen im kürzesten Text- und Bild-Format an dieser Stelle Beachtung finden.
Das Musik- und Klangerlebnis mit kniffligem Spielelement namens Auditorium ist seit seinen ‚alten‘ Flash-Tagen zurecht hochgelobt. Die iPhone-Version steht dem in nichts nach.
Die Aufforderung zum Probespielen unter http://www.playauditorium.com/ sei hiermit ausgesprochen. Danach können für kleines Geldeinheiten die Musikströme auch auf dem iPhone geschubst werden.
Anhänger von Rollenspielen wie The Elder Scrolls oder auch Baldur’s Gate dürfen nun auch am iPhone große Zeitressourcen verbrennen.
Ravensword erzählt in mehreren Spielstunden die Geschichte eures gedächtnisschwachen Protagonisten. Im mittelalterlichen Ambiente stapft ihr dabei durch eine offene Spielwelt der Game-Engine Unity. Neben dem Umsägen von allerlei Zwergen und ‚Hüppelwesen‘, rüstet ihr euren Charakter auf und erledigt für den finanziellen Unterhalt ‚Auftragsarbeiten‘.
Ein sehr vielversprechender Titel, der ganz beeindruckend auf einem iPhone 3GS über den Bildschirm fleucht.
THQ fliegt mit offizieller Star Wars-Lizenz in den Todesstern App Store. In einer Sternenschlacht bestreitet man den Missions- oder Arcade-Mode, in dem man sich mit ein paar flinken Tie Fightern um die Zukunft von Darth Vaders Neubau duelliert. Wer sich nicht allzu ungeschickt im schwerelosen Raum anstellt, hat noch wenigen Minuten das Pulver des Spiels verschossen. Danach helfen auch nicht die originalgetreuen Zwischensequenzen des Films oder eine Highscore-Hatz weiter, um den Titel noch einmal zu starten.
Zwei neue, 30-sekündige Wohlfühl-Spots schaltet Apple seit Gestern auf ihrer Webseite und verweist darin auf die überschrittene Höchstmarke von 100.000 App Store-Programmen. Die deutschen Spots (1, 2, 3) sind diesbezüglich noch nicht so fortgeschritten und wollen ’nur‘ von 90.000 Anwendungen wissen…
Am 09.November 2007 startete das iPhone für 399€ mit drei Tarifstufen (Complete M, L + XL) im regnerischen Deutschland. Kunden der ersten Stunden durften Anfang letzter Woche ihre Classic-Geräte offiziell vom Sim- und Netlock befreien lassen.
Dazu ist die telefonische Angabe der eindeutigen IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) notwendig. Diese war bei der ersten Gerätegeneration noch in dessen Metall-Rückseite eingraviert. Mit der Veröffentlichung des iPhone 3G findet sich die 15-stellige Nummer ausschließlich unter den Einstellungen -> Allgemein -> Info sowie auf der Innenseite des Simkarten-Einsatzes (Danke an die Kommentare!)
Soweit aus unseren Kommentaren zu entnehmen, übermittelte T-Mobile die Nummern in mehreren Fällen erfolgreich an Apple, so das sich (möglicherweise ausgemusterte) Classics ab sofort (offiziell) mit jeder Simkarte betreiben lassen. Damit gibt das schnieke Geräte sicherlich ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk für jüngere Familienmitglieder ab.
Wie iPhoneBlog-Kollege Thorsten in der letzten ‚Bits und so‘-Folge berichtete, scheint (zumindest bei seinem Anruf) kein Datenbankabgleich zwischen IMEI-Nummer und Gerätetyp zu existieren. ‚Schusselig‘ wie der gute Mann ist, übermittelte er der netten Telefondame seine IMEI des T-Mobile 3GS-Gerätes, das sich knapp 24 Stunden später als sim- und netlockfrei gegenüber iTunes auswies.
Der Unlock ‚überstand‘ ganz regelkonform sogar einen zwischenzeitlichen Geräteaustausch, bei dem höchstwahrscheinlich alle IMEI-Einstellungen vom defekten Gerät auf das Austausch-iPhone überspielt wurden. Die ganze Geschichte gibt es in der aktuellen BUS #173 ab Minute 72.
Über ‚Verfahrens- oder Grundsatzfehler‘ sowie dessen Dauerhaftigkeit lässt sich lange spekulieren und erst ab einer höheren Fallzahl bei fortgeschrittener Zeit eine abschließende Bewertung tätigen. Für den jetzigen Moment bleibt es eine schöne Anekdote zum zweijährigen iPhone-Geburtstag in Deutschland.
MacRumors möchte aus mehreren Quellen erfahren haben, dass Cupertino an einer iPhone-Anwendungen für Apple Store-Besucher schraubt, die unterstützend bei Reservierungen und persönlichen Terminvereinbarungen unter die Arme greift. Dabei soll der ‚Concierge‘-Funktionsumfang der Apple-Webseite der jeweiligen Retail-Geschäft (beispielsweise München oder Hamburg) abgebildet werden. Anscheinend arbeiten bereits Apple Store-Mitarbeiter im Kundenkontakt auf einer entsprechenden Anwendung.
Eine öffentliche Endverbraucher-Software wäre sicherlich keine Revolution, jedoch ein weiterer kleiner Baustein, der zum ‚Apple Store-Einkaufserlebnis‘ beiträgt.
Das Thema ‚Einkaufen im Apple Store‘ bringt uns noch zu einer weiteren Neuerung, von der AppleInsider kürzlich berichtete. Demnach soll das mobile Bezahlsystem, mit dem die Store-Mitarbeiter ohne stationäre Ladenkasse Kunden den Einkauf erleichtern, von einem Windows-basierte PDA auf die iPod touch-Hardware umgestellt werden.
Die ‚EasyPay‘-Terminals bestehen aus WiFi-angebundenen iPod touch-Geräten, die in eine spezielle Hardware mit Kreditkarten-Lesegerät und Barcode-Scanner gegossen sein sollen. Bereits seit April halten sich die neuen Geräte für den ‚Point-of-Sale‘ in den Gerüchten. Das Firmware 3.0-Update war jedoch notwendig, um über den Dockanschluss mit externen Geräte (wie beispielsweise einem Barcode-Scanner) zu kommunizieren.
Erste Tests sollen im Palo Alto-Store in der Nähe von Cupertino bereits durchgeführt worden sein. Die Gerüchteküche möchte von einem schrittweisen Ausrollen der Bezahlsysteme in die weltweit knapp 300 Store über die nächsten sechs Monate erfahren haben.