Gary Hustwit-Doku ‚Objectified‘

Über Gary Hustwit’s Dokumentarfilm ‚Objectified‚ berichteten wir im März 2009 mit (s)einem Trailer. Seit einigen Tagen liegt die zweistündige Dokumentation im amerikanischen iTunes-Store zum (Kauf-)Download (Link) vor. Das habe ich zum Anlass genommen, die frisch überarbeitete AppleTV-Benutzeroberfläche auszuprobieren.

DirektObjectified

Objectified wirft einen Blick auf aktuelle sowie vergangene (Produkt-)Gestaltung und dessen Fertigungsprozesse. Die Palette von Objekten erstreckt sich über ‚analoge‘ Stuhlkonstruktionen bis hin zu ‚modernsten‘ Technik-Gadgets wie dem iPhone. Dabei kommen Designergrößen wie Jonathan Ive oder Dieter Rams zu Wort. Ein kurzer Ausschnitt, dass iPhone-betreffend, findet sich im eingebundenen YouTube-Video.

Gary Hustwit drehte bereits den Dokumentarfilm ‚Helvetica‚, der sich mit ‚Schriften‘ in jeglicher Art und Weise (und im Speziellen mit dem serifenlosen Font) auseinandersetzt. Leider ist auch diese grandiose Doku als digitaler Download nur im amerikanischen Store (Link) verfügbar beziehungsweise über Amazon.de als DVD (Link)* erhältlich.

* Wenn Ihr über diesen Amazon-Link irgendein Produkt bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

Entschlackung und offene Schnittstellen für iTunes!

Achtung, dieser Beitrag enthält Eigenwerbung!

Eigentlich kann man gar nicht oft genug auf iTunes schimpfen. Unvorstellbar, was für ein Ungetüm Apple bereits in ‚Version 9‚ mit sich herumschleppt. Während das eigene Betriebssystem schlanker, schneller und ressourcensparender wird, entwickelt sich die ‚Medienverwaltungs-Kauf-Konvertierungs-Organisierungs-Sync-und-Abspiel‘-Software genau entgegen diesem Trend.

Ich könnte mich jetzt den ganzen Tag mit einer Aufzählung von ‚Ungereihmtheiten‘ beschäftigen, überlasse jedoch gerne jedem Nutzer selbst sein ’schönstes‘ iTunes-Erlebnis! In den Kommentaren darf laut darüber nachgedacht werden…

Eigentlich ist die Lösung für ’schlechte‘ Software ganz einfach: Deinstallation bevor Eskalation!

Eigentlich. iPhone- und iPod-Besitzer sind zur Aktivierung und einer Befütterung der portablen Geräten auf die Schnittstelle zum Programm mit dem CD-Symbol (!) angewiesen. Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass seit Jahren eine offizielle Linux-Unterstützung aussteht. Dessen Benutzer müssen immer wieder ihre Hoffnung auf aktuelle Privatentwicklungen und Open Source-Player legen. Virtualpixel.de ist mit ‚Das iPhone und Linux‚ immer eine gute, deutschsprachige Anlaufstelle für die richtigen (Link-)Verweise.

Wie dem auch sei. Die unglückliche Zwangsheirat vom mobilen Apple-Gerät und iTunes (sowie dem digitalen Rechtemanagement) steht seit Jahren in der Kritik von europäischen Verbraucherverbänden.

Meine größte Kritik bezieht sich darauf, wie iTunes als Distributions-Instrument funktioniert. Beziehungsweise nicht funktioniert. Unser neues Videopodcast-Projekt ‚SuperHyperTurbo‚ führt mir ganz brühfrisch die praktischen Unannehmlichkeiten vor Augen.

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Photo: twitter@kyriii

So sieht die Netzwerkstatistik aus, wenn wir eine neue Episode des Videospielpodcasts (diesmal auch mit iPhone-Inhalten) veröffentlichen. Als privat ausgerichtetes Projekt haben wir keine Ressourcen, mehr als einen schnell-angebundenen 80 €-Server für dessen Verteilung zur Verfügung zu stellen.

Da sowohl HD- als auch SD-Episoden jedoch besonders zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung nachgefragt sind, bieten wir einen BitTorrent-Feed (HD / SD) an. Dank vieler bandbreitenspendender Zuschauer, ist eine 900 MB-Episode in wenigen Minuten durch die Leitung gerutscht, während der iTunes-Feed im Superstau feststeckt.

(Leider) erfordert es nach dem Torrent-Download zwei (!) Klicks mehr, eine Episode in iTunes und dann auf das iPhone zu synchronisieren. Einen ‚Umweg‘, den derzeit noch zuwenige Abonnenten in Kauf nehmen. Das laste ich besonders iTunes und Apple an, die keine offenen Schnittstelle für ihre portablen Endgeräte anbieten oder mit zeitgemäßen Filesharing-Protokollen umgehen können.

Die Alternativen sind (wären) nämlich bereits da.

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DoubleTwist beispielsweise findet beim Programmstart neue Mediendateien, wandelt diese bei Bedarf formatgerecht um und synchronisiert unter Windows direkt auf das iPhone. Die Mac-Version hat seit der gestrigen Nacht zumindest einen ‚Read-only‘-Modus für das Apple Telefon.

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Noch komfortabler ist das Open Source-Programm Miro, das direkt mit BitTorrent-Feeds umgehen kann. Damit genießt man jeglichen ‚iTunes-Komfort‘ und dessen RSS-Funktionalität, setzt jedoch auf fortschrittliche Technik.

Lange kann sich Apple nicht mehr einer kompletten iTunes-Überarbeitung verwehren. Ich befürchte jedoch, das dies aus den falschen Gründe geschieht. Im Vordergrund sollte eine Aufteilung von ‚Store‘, ‚Synchronisation‘ und ‚Medienverwaltung‘ stehen. Dabei würde ich mir offene Schnittstellen wünschen, die es anderen Programmen ermöglicht, (Medien)dateien auf das externe Gerät zu schieben.

Navigationsprogramme sind der Hit, Google Maps mischt mit

Navigationssysteme für das Auto sind in Deutschland ein Renner. Das merke ich ganz persönlich am Feedback für Beiträge, die Worte wie ‚Navigon‘ oder ‚TomTom‘ enthalten. Unter den Top 5 der umsatzstärksten Programme im App Store finden sich seit Wochen vier der fünf Anwendungen im Bereich (Auto-)Routing:

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Obwohl der Ländervergleich ausbleibt, scheint Deutschland anscheinend immer noch eine Nation von Autofahrern.

Wie dem auch sei, das Geschäft ist hart umkämpft. Der MobileNavigator D-A-CH (69.99 €; App Store-Link) implementiert in seiner neu veröffentlichten Version 1.3.0 die bereits angekündigte ‚Traffic Live‘-Funktion als In-App-Kauf. Für einmalig 20 € (ab Dezember 25 €) kann man sich damit in Echtzeit Stauinformationen abrufen.

Der Service beruht auf einem Datenpool, in den neben Echtzeit-Informationen zum Beispiel aus Verkehrsschlaufen auch Daten von NAVIGON Live-Nutzern und von Fahrzeug-Flottenpartnern (Floating Car Data) eingehen.

Navigon kündigte außerdem an, MobileNavigator Europe (79.99 €; App Store-Link) mit europäischem Kartenmaterial noch bis zum 09.November um 20-Prozent vergünstigt anzubieten. Hier ist Version 1.2.0 jedoch noch nicht ‚Traffic Live‘-fähig.

Das Geschäft scheint lukrativ. Seit dem heutigen Morgen versucht auch Google seine Schäfchen in dieser Garage unterzustellen. Mit ‚Google Maps Navigation‘ startet in den USA eine erste Beta-Phase der lange erahnten (und absolut logischen) Funktions-Implementation von Auto-Navigation ins populäre Kartenmaterial des Suchmaschinenherstellers. Bislang sind die Funktionen jedoch ausschließlich auf Android 2.0-Geräten sowie dem erst in acht Tagen veröffentlichten Motorola Droid bei Verizon abzurufen.

DirektNavi

CNET News zitiert jedoch den Vizepräsidenten der Google-Entwicklungsabteilung Gundotra, der von Gesprächen mit Apple berichtet, die auf allen iPhones vorinstallierte Google Maps-Anwendung um Navi-Funktionalität nachzurüsten.

Noch gestaltet sich der Markt für Anbieter von ‚Turn-by-Turn‘-Navigation recht offen. Fest zu stehen scheint jedoch, dass sich langsam aber sicher (dedizierte) ‚All-in-One‘-Geräte, die Hard- und Software unzertrennlich mit einander koppeln, zum Auslaufmodell entwickeln.

App Store: Status quo-Beschreibungen

Bei der Verkündung der aktuellen Quartalszahlen am 19.Oktober sprach Apple von 85.000 verfügbaren App Store-Programmen. Diese Zahl stammt aus einer Pressemitteilung vom 28.September.

Die Webseite App Shopper möchte zur Entstehung dieses Artikels 93.000 verfügbare Anwendungen gezählt haben. Schaut man auf die Anzahl der genehmigten Programme nach App Shopper-Angaben (!), ist die Grenze von 100.000 Applikationen bereits durchbrochen. Soweit, so unspektakulär oder hat jemand die letzten 15.000 Anwendungen aktiv bemerkt?

App Shopper_ iPhone Apps, Deals and Discovery.jpg

Allerlei von diesen ‚Internet-Menschen‘ haben sich in letzter Zeit über den App Store Gedanken gemacht und diese veröffentlicht. Der ‚Scobleizer‚ trat eine wahre Link-Flut auf seine Webseite los, als er die ‚85.000 Gründe für den anhaltenden iPhone-Erfolg‘ aufzählte.

-> 85,000 reasons why Apple’s iPhone isn’t going to be disrupted

Der Artikel fällt jedoch kürzer aus, als man für 85.000 Gründe erwarten würde. Zweifelsfrei angenommen wird dabei die Argumentation, dass bei der gigantischen Anzahl von verfügbaren Anwendungen ‚für jeden etwas dabei‘ ist. Auch mir würde es durchaus schwerfallen, Abstriche in Punkto Software (1Password, Tweetie, iOutBank, Things, BeejiveIM) zu machen, ’nur‘ um auf eine andere Plattform zu wechseln.

Leider sind alle derzeitigen Gegenspieler (noch) nicht ’smart‘ genug, um über eine ‚phone‘-Benutzung hinaus, dem Apple Telefon genügend Gegenwind zu bieten. Erst dann wird sich zeigen, wie ‚unvernünftig‘ die iPhone-Nutzerschaft ist, nicht zu wechseln.

Until then I have 85,000 reasons to be unreasonable.

John Gruber steigt in die Diskussion mit ein und fragt zurecht nach dem Gleichgewicht für ‚Qualität und Quantität‘.

Is the App Store popular because the iPhone is great? Or is the iPhone great because the App Store is popular?

Dabei zieht er aus der uralten Mac-vs.-PC-Debatte den Vergleich zu Windows, und stellt die reine Menge an Programmen dessen Qualität gegenüber. Nichtsdestotrotz verzeichnet Apple derzeit in jeder Konsumentenbefragung Höchstwerte:

Survey shows iPhone threatens BlackBerry; Palm holds steady | Circuit Breaker - CNET News.jpg
ChangeWave-Konsumentenbefragung; n=4.255

Ich würde diesen Argumentationspunkt gerne um die Komponente ‚Kostenpunkt‘ erweitern. Diesmal jedoch nicht aus Käufer-, sondern Verkäufer-Perspektive.

Durch den niedrigen Einstiegspreis in die iPhone-Entwicklung konnten viele neue Gesichter für ‚die App Store-Szene‘ gewonnen werden. Lediglich ein Laptop und die Jahresgebühr von $100 sind für den Entwicklungs-Kaltstart auf einer neuen Technikplattform notwendig, und damit weiterhin (fast) unschlagbar. Doch genauso ‚preiswert‘ könnten die Anstrengungen auch wieder verworfen werden.

Ich will gar nicht das Schwarzmalen beginnen, weil es völlig unangebracht wäre. Trotzdem liegt es an Apple sein Produkt in Punkto Hard- und Software weiter nach vorne zu pushen, auch wenn die Konkurrenz derzeit abgeschlagen hinterherhechelt.

Und die Dev-Gemeinde? David Whatley (geoDefense Swarm; 1.59 €) sagte im letztes Touch Arcade-Podcast so schön wie ‚überdrüssig‘ er klagenden iPhone-Entwicklern ist, deren App Store-Spiele keine Medienbeachtung finden.

„Life is not fair!“; auch wenn er dies aus einer ziemlich luxuriösen Erfolgsposition erklärt.

Rennsimulation: Rally Master Pro 3D im App Store

DirektPro

Nach unzähligen Fun-Racern steht mit ‚Rally Master Pro‘ aus dem norddeutschen Fishlabs-Entwicklerstudio in Hamburg eine ernstzunehmende Rennsimulation im App Store. Wir hatten an dieser Stelle bereits am 10.Oktober das exklusive Video-Preview veröffentlicht. Seit einigen Tage gondel ich mit der finalen Version über die 27 Rennstrecken und kann mich weiterhin für den Titel begeistern.

Man darf sich jedoch nicht täuschen lassen: ‚Rally Master‘ fokussiert auf Freunde der gepflegten Simulation, welche den Kampf gegen die Zeit auch gerne mehrfach ausfechten! Eure Rennkontrahenten finden sich ausschließlich auf (den oberen Positionen) der Anzeigetafel für die schnellsten Rennrunden, und nicht im Verfolgerfeld auf den schmalen Pisten.

Die Reparatur eurer Boliden wird in kleinen Geschicklichkeitsspielen zwischen den Straßenabstechern vollzogen. Mit drei verschiedenen Steuerungsmechanismen sowie vorzüglicher Grafik- und Soundpräsentation findet Rally Master bei allen Spielern gefallen, die auch Firemints Real Racing (5.49 €; App Store-Link) genossen.

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-> App Store-Link

[KlimBim] 3G-Blaupause, Star Wars, Die Siedler von Catan, Firewall, App Store-Ausgabekontrolle und ein Dream Theater-Konzert

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Von der iPhone 3G-Blaupause photoshopped Mac-Entwickler Patrick Stein die entsprechenden iPhone- und Desktop-Hintergründe in Schwarzweiß.

-> iPhone 3G blueprint wallpaper


DirektTrench

Mit einer zugstarken Lucas-Lizenz im Rücken, plant THQ den Sonntagsausflug im X-Wing. ‚Star Wars: Trench Run‘ soll sich komplett per Accelerometer steuern lassen und im galaktischen 3D-Ambiente für $5 authentische Musik- und Sound-Effekte des Sternenkrieges nach Hause liefern.

via starwars.com


Der USM-Verlag aus München setzt mit viel Liebe zum Details das Brettspiel ‚Die Siedler von Catan‘ (3.99 €; App Store-Link) als iPhone-Version um. Die ersten Prädikate der Kundenrezensionen lesen sich vielversprechend, auch wenn Siedlungen und Handelsstraße nur im Single-Player aufgezogen werden können.


DirektFirewall

Mit der zunehmenden Anzahl von ’nach-Hause-telefonierenden‘-Anwendungen, ist das Bedürfnis den Apps auf ihre ‚Netzwerkaktivitäten‘ zu schauen, gewachsen. Ein Jailbreak-Projekt widmet sich der Implementation einer Firewall, die im besten Little Snitch-Stil alle ausgehenden Verbindungen überprüft.

Die Konzeptphase scheint bereits überstanden. Ab wann jedoch alle AdMob- und AdWhirl-Werbe-Pings gestoppt werden können, bleibt derzeit noch offen.

via i-phone-home.blogspot.com


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Clemens Schulz veröffentlicht ein weiteres Update seiner App Store-Ausgabekontrolle. Der ‚Expense Monitor‘ schaut in den iTunes-Ordner eurer Festplatte und ermittelt für die dort aufgefundenen App Store-Programme ihren aktuellen Verkaufspreis.

-> http://wetfish.de/

(Danke, Clemens!)


DirektBebot

Für den Konzerteinsatz von Dream Theater hilft die Synthesizer-Software Bebot (1.59 €; App Store-Link). Musikalisch sicherlich nicht für jedermann geeignet, technisch jedoch hervorragend!

(Danke, Matze!)

Cinemizer Plus – Videobrille von Carl Zeiss

Die erste Carl Zeiss ‚Cinemizer‘-Videobrille fiel in eine Zeit, als die iPhone-Firmware von Version 1.x auf 2.0 umgestellt wurde. Mit Kompatibilitätsproblemen kämpften damals alle Hardware-Anbieter von iPhone-Zusatzprodukten, so auch der Cinemizer. Das Nachfolgemodell kommt ganz ohne Software-Zicken aus und beherbergt von iPod Classic über iPod touch oder iPod nano bis iPhone alle Apple-Geräte, die in der Lage sind Video(filme) auszugeben.

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Die Videoausgabe erfolgt über den Dock-Anschluss mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln, dass derzeitige Apple-Maximum. Carl Zeiss sprach mir gegenüber von einer Akkulaufzeit von 8 Stunden, die Broschüre (PDF-Link) spricht von 4 Stunden. In meinem Test über das vergangene Wochenende konnte ich locker zwei Spielfilme mit der Brille ohne eine neue USB-Ladung anschauen. Falls sich der iPod-Ladestand dem Ende entgegen neigt, übernimmt die Cinemizer-Brille ab zirka 20-Prozent Restladung kleine Teile der Versorgung – Ziel ist der gemeinsame Akku-Tod.

Sehr löblich!

Die Brille stellt jegliches Videomaterial dar, das sich über die iPod-Anwendung am iPhone ausgeben lässt. Aber auch App Store-Anwendungen wie ‚Air Video‘ (iPhoneBlog-Link), die von einem Mac oder PC Videodateien per WiFi auf das iPhone streamen, lassen sich von der Zusammenarbeit mit der Brille überzeugen. Leider limitiert Apple die Videoausgabe und erlaubt nicht, Spiele oder andere Programme über den Dock-Anschluss und damit die Videobrille anzuzeigen.

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Die Cinemizer Plus verarbeitet auch 3D-Material. Dazu lässt sich derzeit als primäre Quelle YouTube nennen. Die Schlagwortsuche nach ‚yt3d swap=true‚ entdeckt rund 850 Dateien, die in plastischer Darstellungsform durch die 3D-Brille an die Auge gelangen.

Anwendungsfall

Als klassische Anwendungsfälle für die Brille gelten Vielflieger. Wer nicht unbedingt erster Klasse reist, genießt das große Filmformat direkt vor den Augen und ärgert sich nicht mehr über die stark verfärbten Röhrenmonitore. Außerdem ist die Brille bereits bei Zahnärzten sehr populär, um den kleinen Kindern nicht den Zahnsteinbohrer sondern ein lustiges Donald Duck-Video vor die Nase zu halten. Aber auch privat habe ich es als sehr angenehm empfunden, mich auf den Rücken zu legen und an der ‚Decke‘ das gewünschte Videobild zu verfolgen.

Es bedarf einer gewissen Umstellung, mit diesem ‚Nasenaufsatz‘ so dicht am Gesicht einen Film zu schauen. Wer sehr empfindlich auf Druckstellen reagiert, friemelt eine ganze Weile bis die Brille richtig sitzt.

-> Video-Link*

Fazit

Wer sich einen persönlichen Anwendungsfall für die zirka 100g-schwere Videobrille vorstellen kann, stört sich nicht an der etwas plastikartigen Verarbeitung und dem kostenintensiveren Preispunkt.

Vornehmlich liegt es jetzt an Carl Zeiss-Partnern wie Apple und der Filmindustrie, hochaufgelöstes Material für den Endkunden – auch über die iPhone-/iPod-Schnittstelle – verfügbar zu machen. Insbesondere die Limitierung der Videoausgabe sollte Apple beschäftigen. Mit über 20.000 verfügbaren App Store-Spiele könnte die Zeiss-Brille ein echter Publikumsmagnet werden.

-> Affiliate-Link**

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
** Wenn Ihr über diesen Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

Jailbreak-Software Orbit mit Statistiken; blackra1n RC2 live

Die $2-Jailbreak-Software Orbit, zur schnellen Navigation durch’s Springboard, publiziert nach der ersten Verkaufswoche Statistiken zu Geräte- und Betriebssystemverteilung.

Bei den rund 45.000 registrierten Geräten teilen sich 3G und 3GS mit nahezu gleicher Prozentanzahl das Führungsfeld. Die Verteilung auf das iPhone-Betriebssystem betrachtet ausschließlich Firmware 3.0, da dies eine Voraussetzung für den über Cydia erhältlichen Programmcode ist.

via blog.steventroughtonsmith.com

Im gleichen Atemzug darf eine Aktualisierung von George Hotz‘ ‚blackra1n‘-Software Erwähnung finden, die ab sofort in Revision II – für Windows und Mac – verfügbar ist.

  • Fixed 3G issues
  • Tethered jailbreak for 3.1 OOTB ipt 8 GB and new 3GSes
  • Fixed Icy issues
blackra1n jailbreak by geohot RC2.jpg

via iphonejtag.blogspot.com