Um die feinen Perlen aus dem riesigen App Store-Teich zu fischen, bedarf es viele gute Empfehlungen, häufigen Rückschlägen und am Ende auch ein bisschen Glück. ‚Blimp‘ ist solch ein Glücksfall, der irgendwo in meinem Feedreader auftauchte und sich im großen iTunes-Haifischbecken durch Liebe zu Qualität bewährt.
Ihr steuert einen kleinen Heißluftballon, der unversehrt Arbeiter von A nach B über C bringen muss. Der Geschicklichkeitstitel spielt sich ein wenig wie ‚Heißer Draht‚ in luftigen Höhen. Mit einem Zeitlimit im Nacken müsst ihr unverletzt euren Ballon durch zwanzig Level-Architekturen navigieren. Dies erfordert ein ruhiges Händchen, Konzentration und in späteren Leveln auch taktisches Vorgehen. Wer die kürzeste Flugroute ermittelt, kann ein paar Gesundheits- und Bonuszeit-Container einsammeln.
Mit detailverliebter Audio- und Video-Präsentation begeistert das abwechslungsreiche Leveldesign. Ein echter Hingucker. Wer sich jedoch nur kurzfristig von dem Grafik-Erlebnis ablenken lässt, wird dies mit einem Level-Neustart bezahlen. Man muss schon die richtigen Nerven mitbringen, um sich immer wieder für einen neuen Anlauf zu begeistern.
Auf die Steuerung kann man sein Versagen jedoch nicht schieben. Hat man den Dreh raus, wieviel Luft in den Ballon aufzufüllen ist und wie weit der Bildschirm geneigt werden muss, steuert das luftige Gefährt präzise.
Die besten Blimp-Piloten werden auf Facebook mit ihrem Highscore gekürt.
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Apple schweigt sich bekanntlich zu technischen Prozessor- und Arbeitsspeicher-Innereien seiner Mobilfunkgeräte und iPod-Player beharrlich aus. Während sich der Geek in mir natürlich für die exakten Technik-Spezifikationen interessiert, ist es für den Endverbraucher ‚Jacke wie Hose‘ ob im neuen iPhone 3G S ein paar Megahertz mehr ticken. Einen schönen Artikel über die ‚Blackbox-Apple‘ hat am 09. Juni die Macworld veröffentlicht. In der vergangenen Keynote hieß es zu diesem Thema lediglich, dass Programmstarts von Spielen und Anwendungen gegenüber dem Vorgängermodell doppelt so schnell ablaufen würden. Dies lieferte bereits griffige Hinweise auf kleine Elektronik-Speedbumps. Die niederländischen T-Mobile Webseite verrät jetzt ein paar mehr Details, welche sich bereits im Vorfeld der WWDC in den einschlägigen Gerüchteküchen niederschlugen.
Es ist zu erwarten, dass iFixit in ihrem Sezierkurs die veröffentlichten Zahlen bestätigen wird. Für den Endverbraucher ist es trotzdem immer noch egal. Er freut sich weiter über einen flinkeren Programm-Aufruf.
Eine solche Zeichen-Schablone sollte in keinem Schulranzen eines guten iPhone-Designers fehlen.
Am gestrigen Abend rief Apple erneut seine Entwickler zu neuen Push-Benachrichtigungstests auf. Sechs Tage vor der offiziellen Firmware 3.0-Veröffentlichung soll mit der Gold Master-Version noch einmal die Serverkapazität an seine Grenze getrieben werden. Dazu steht den Entwicklern, von denen sich noch zirka 5.000 auf der WWDC in San Francisco herumtreiben, eine Vorabversion von AOL’s Instant Messenger AIM zum Download bereit.
Wie bereits angekündigt, wird auch das Multi-Messenger Programm BeejiveIM (7.99€; App Store-Link) in Kürze ein Update erfahren und Kurzmitteilungen durch’s Netzwerk ‚pushen‘.
(Danke, Bernd!)
Ein Bild sagt manchmal mehr als Worte. Peggle – hier im iPhoneBlog-Review – ist aktuell für derzeit 0.79€ im App Store (Link) erhältlich.
Id Software kann’s einfach nicht lassen: John Carmack zeigt die ersten Bilder und ein Trailer-Video von Doom Resurrection für die iPhone-Plattform. Dabei sollen die bewegten Bildausschnitte noch nicht finalisiert und freigegeben worden sein. Aber das Internetz vergisst bekanntlich wenig.
An dem Projekt haben die Escalation Studios mitgewirkt, welche bereits am Ngmoco-Titel Dr. Awesome (1.59€ App Store-Link) gearbeitet haben. Nach einer Entwicklungszeit von sieben bis acht Monaten steht die zu Doom 3 parallel verlaufende Storyline fest. Über den Release-Zeitpunkt gibt es keine konkreten Aussagen.
Bereits bald soll aus dem gleichen Entwickler-Haus die iPhone-Version von Doom Classic folgen, welche als Open Source-Variante auf die Entwickler-Spielwiese geworfen wird.
Am heutigen Nachmittag überarbeitete T-Mobile sein Shop-System und bietet zu den bereits aufgelisteten Tarifen eine Vorausbuchung des neuen iPhones an. Das Gerät wird bei entsprechender Verfügbarkeit zum 19. Juni zugestellt bzw. kann in einer nahegelegenen Filiale abgeholt werden. Die zweite Möglichkeit verspricht sicherlich eine höhere Wahrscheinlichkeit bereits am angeschlossenen Wochenende mit dem 3G S herumzuspielen.
Soweit das Angebot für alle Neukunden.
Der bereits bestehende iPhone-Kundenstamm muss sich noch in Geduld üben und wird innerhalb der nächsten Woche mit Informationen versorgt, zu welchen Konditionen auf das neue Gerät umgeschwenkt werden kann.
T-Mobile schließt bereits jetzt im Kleingedruckten die Modemnutzung (Tethering) über die jetzt zu reservierenden Complete-Tarife aus.
Die Apple Design Awards 2009 für Macintosh- und iPhone-Software gehen mit BoinxTV und Things auch an zwei deutsche Entwickler-Teams. Als Mitglieder der BoinxTV-Produktion sind meine Podcast-Kollegen, die Coding Monkeys, ausgezeichnet worden.
Herzlichen Glückwunsch!
Aus der iPhone-Fraktion schafften es dieses Jahr MLB.com, Postage, Topple 2, Tweetie (iPhone Developer Showcase), Wooden Labyrinth 3D (Best iPhone Student App) und als 3.0-Beta-Anwendung das noch nicht veröffentlichte AccuTerra.
‚Blimp – The Flying Adventures‘ ist erst am gestrigen Dienstag in den App Store eingeschwebt und zum Einführungspreis von 0.79€ (App Store-Link) erhältlich.
Der knuddelige Zeppelin sieht nach einer echten Geschicklichkeits-Empfehlung aus.
Bereits im Februar tauchte die matt-schwarze Gehäuse-Rückseite – iPhone-passgenau – in der MacRumors-Spekulationsschmiede auf und war seitdem eines der am heißesten gehandelten Gerüchte für die neue Apple-Mobilfunkgeneration. Nach der gestrigen FCC-Veröffentlichung der iPhone 3G S-Spezifikationen stellt sich heraus, dass die damals eingravierte Modellnummer (579C-A1303A) exakt der Prüfstellen Zulassungs-ID (BCGA1303A) entspricht.
An einen Zufall darf nicht geglaubt werden. Ob wir ein entsprechendes iPhone-Modell noch zu erwarten haben oder das Plastik-Gehäuse lediglich als Testexemplar diente, bleibt abzuwarten.
Am Montag verteilte Apple an seine Entwickler die 3.0-Goldversion der iPhone-Firmware, welche auf die Bezeichnung 7A341 hört. Erwartungsgemäß überschlagen sich seit Gestern dazu die (persönlichen) Erfahrungsberichte im Internet.
Obwohl mittlerweile das SDK seit seiner Veröffentlichung über 1.000.000 Mal heruntergeladen wurde, konfligiert die (gefühlte) Quantität dieser ‚Erlebnisberichte‘ mit der Anzahl von registrierten Entwicklern.
Es scheint, als würde Apple’s Download-Provider bis zur offiziellen Firmware-Veröffentlichung am 17. Juni der ein oder andere Megabyte abgenommen werden…
Die Hardware-Veränderungen des iPhone 3G S integrieren eine OpenGL ES 2.0-Unterstützung. Ein Detail, das in der Keynote nur beiläufig Erwähnung fand und bis auf einige Ausnahmen auch in der Presse keine Rolle spielte. In unserer aktuellsten ‚Bits und so‘ Podcast-Episode entfachte darüber eine spannende Diskussion, die ich mit ein paar Gedanken noch einmal anreichern möchte.
Das Thema 2D- sowie 3D-Computergrafik, Parallax scrolling oder jegliche Art von Licht-Effekten, sind für das iPhone ein riesiges Thema, da der App Store-Anteil an Spielen exorbitant steigt. Mit Firmware 2.0 und dem nativen Entwicklungskit zog OpenGL ES auf das iPhone ein. Als lustiges Randdetail ist mir noch in Erinnerung, dass der SDK-Simulator mit den ersten Beta-Versionen (bis SDK Beta 4) noch keine OpenGL-Unterstützung lieferte, obwohl dies hochtrabend in der Präsentation angekündigt wurde.
OpenGL® ES is a royalty-free, cross-platform API for full-function 2D and 3D graphics on embedded systems – including consoles, phones, appliances and vehicles. It consists of well-defined subsets of desktop OpenGL, creating a flexible and powerful low-level interface between software and graphics acceleration. OpenGL ES includes profiles for floating-point and fixed-point systems and the EGL™ specification for portably binding to native windowing systems. OpenGL ES 1.X is for fixed function hardware and offers acceleration, image quality and performance. OpenGL ES 2.X enables full programmable 3D graphics.
Möchte man dem Werbeanbieter Mobclix vertrauen, hat sich die prozentuale Kategorie-Verteilung in den folgenden Monaten nicht großartig verändert. Im März 2009 vermeldeten die ‚Analysten‘ 6.200 Videospiele, aus 26.000 verfügbaren Programmen. Die aktuellen Zahlen sprechen von 12.000 Spielen bei der Gesamtpopulation von 42.000 Anwendungen. Auf der WWDC wurde dieser Wert bereits auf 50.000 Programme erhöht.
Wie dem auch sei.
Games waren, sind und werden ein großes Thema für das iPhone. Auch in der Zukunft. Eine Technologie, die mehr Performance für diese Spezifikation der plattform- und programmiersprachenunabhängige API gewährleistet, ist daher kein geringer Geschwindigkeitsschub wie erhöhte Prozessorleistung oder ein wenig mehr Arbeitsspeicher – obwohl das iPhone 3G S hier ebenfalls zulegt.
Große Worte, die gleichzeitig einen ganzen Fragekorb aufwerfen. A) Welche Entwickler können sich die kostenintensive Neuentwicklung eines bestehenden Spiels leisten? B) Ist es bei 40.000.000 App Store-fähigen Geräten im Markt überhaupt sinnvoll eine ‚bessere‘ 3G S-Version zu schustern? C) Tritt bei steigendem iPhone 3G S-Marktanteil eine Aufteilung zutage, bei der zwei verschiedene Spiel-Versionen im App Store verkauft werden?
Ohne konkrete Antworten für die aufgeworfene Fragebatterie in der Hinterhand zu halten, trotzdem einige Vermutungen: Mit steigender iPhone 3G S-Durchsetzung müssen große Publisher tiefer ins Portemonnaie greifen, um ihre Titel von der Konkurrenz abzuheben. Im Laufe der Zeit wird (und muss) es grundsätzlich eine Verschiebung zu aufwendigeren Projekten mit längeren Entwicklungszeiträumen geben. Der App Store wird weiterhin auf unbestimmte Zeit ein kreuchender und fleuchender Kreativ-Tümpel, bei dem sich Einzelpersonen und kleine, innovative Entwickler einen Namen machen können.
Ob die iPhone-Plattform signifikante Anteile aus dem Handheld-Markt abziehen kann, wird meiner Meinung nach im Wesentlichen davon abhängen, wie viele große Publisher dies mit Geld- und Entwicklungskraft bezuschussen und was die Zubehör-Fraktion an Controllern und Eingabe-Geräten auf den Markt wirft. Die Schnittstelle zum Dockanschluss könnte aus dieser Perspektive ein ganz elementarer Schachzug von Apple gewesen sein.
Insgesamt drei Video-Stream-HD-Podcast-Audio Empfehlungen an nur einem Morgen.
Mittlerweile hat sich die WWDC-Keynote auch als HD-Stream auf den Apple-Servern eingefunden. Zusätzlich wird über das Podcast-Verzeichnis in iTunes kräftig die zweistündige Präsentation verteilt.
Neben der 1.24 GB-starken iPhone-, Macintosh- und Snow Leopard-Vorstellung, liefern die Undsoversum-Server sowohl eine kommentierte Audio-Version der Geschehnisse, als auch eine ‚reguläre‘ ‚Bits und so‘-Folge (#151) aus.
In einer Pressemitteilung aus Bonn heißt T-Mobile als exklusiver Vertriebspartner in Deutschland das iPhone 3G S willkommen. Zu den oben abgebildeten Tarife lässt sich das neue Apple-Telefon am 19. Juni erwerben.
Auch die Complete 60-1200 Tarife (mit Inklusivminuten) bleiben zu buchen. Die Details unterscheiden sich nicht zum aktuellen Angebot. Die Gerätepreise pendeln zwischen einem 1€ und 249.95€ je nach Größe des gebuchten Paketes.
Weiterhin nicht finalisiert sind die Konditionen für die Modem-Nutzung (Tethering) und Angebote zur vorzeitigen Vertragsverlängerung für Bestandskunden. In beiden Fällen ist jedoch eine Gebühr zu erwarten.
Nach unterschiedlichen Aussagen der T-Mobile Hotline am heutigen Morgen, bestätigte jetzt der Mobilfunkanbieter gegenüber dem fscklog offiziell die unten aufgeführten Preise für das iPhone 3G S.
iPhone 3G S 16GB in Weiß/Schwarz
Complete XS, Complete 60: 130Euro
Complete S: 100Euro
Complete 120: 90Euro
Complete M: 40Euro
Complete 240, 1200 sowie Complete L: 1Euro
iPhone 3G S 32GB in Weiß/Schwarz
Complete XS, Complete 60: 250Euro
Complete S: 220Euro
Complete 120: 180Euro
Complete M: 160Euro
Complete 240: 70Euro
Complete 1200: 50Euro
Complete L: 1Euro
iPhone-Bestandskunden sollen gegen eine Gebühr von 25€ pro Monat die verbleibenden Restmonate (maximal sechs) der zweijährigen Vertragslaufzeit auslösen können. Die Preis für die Unterstützung der Modem-Funktionalität (Tethering) stehen noch nicht fest, muss jedoch extra entlohnt werden.
Inwieweit bereits Vorbestellungen an der Hotline entgegen genommen werden, ist mir nicht bekannt. Alle weiteren Informationen mit den entsprechenden Links zu T-Mobile findet ihr hier nach dessen Bekanntgabe.
Das Star Treck-Holodeck darf einpacken, den mit Abstand coolsten Bildschirmschoner präsentiert Apple seine Entwickler im Moscone-Center. Die pulsierende App Store-Wand signalisiert, mit (kleiner) zeitlicher Verzögerung, die aktuellen Programm-Verkäufe über iTunes.
Eintausend Anwendungs-Symbole sollen pro Display dargestellt werden, die natürlich ein wahres Such-Vergnügen für seine anwesenden App Store-Entwickler bietet.
Eine lustige Anekdote findet sich derzeit noch auf der MMS-Werbeseite von Apple.
Dabei ist auf dem Screenshot ein fehlgeschlagener Multi-Media-Mitteilungsversand zu sehen. AT&T wird in Amerika bekanntlich erst im späten Sommer soweit sein, diese hochkomplexe Technik in ihr System zu integrieren.
Ab dann können auch die zuständigen Apple-Webdesigner erfolgreiche MMS-Übermittlungen ins Prospekt-Material einbauen…