Wenn in der nächsten Woche mehr oder weniger 5.000 iPhone- und OS X-Entwickler ins Mekka nach San Francisco zur WWDC pilgern, darf ein kostenfreier Lonely Planet-Reiseführer nicht fehlen.
Die aktuellen Werbemaßnahmen des Verlagshauses funktionieren. Aber auch darüber hinaus punktet die ansonsten 12.99€-teure Applikation mit hochwertigen Restaurant-, Hotel- und ‚Getting Around‘-Informationen. Neben Offline-Karten, populären Suchbegriffen und detaillierten Fakten zur Geschichte der US-Stadt, wird die Datensammlung unterfüttert.
‚The Green Room Blog‚ listet die derzeit populärsten Gerüchte für die neuste iPhone-Generation in einem kleinen Schaubild (hier auch in voller Größe) auf.
Die Wahrscheinlichkeit der möglichen Neuerungen lädt zur Diskussion.
Ganz aktuell gesellen sich zwei Verweise aus den iTunes 8.2-Eingeweiden abermals zur Gesprächsrunde. Sowohl eine Nike-Jogging Unterstützung, die bereits im Mehrspaßdennje iPod touch der zweiten Generation verbaut wurde, als auch die Sprachsteuerung aus den aktuellen iPod shuffle-Geräten, halte ich für iPhone-kompatibel.
Der Nährboden für neue Gerüchte ist dieser Tage komplett überdüngt.
Die chinesische Webseite UMPC Fever (Beitrag aktuell nicht mehr verfügbar) veröffentlichte am Wochenende einige unscharfe Spion-Photos des möglicherweise neuen iPhone-Prototypen. Darauf ist eine Kompass-Applikation sowie die Benutzer-Schnittstelle für die Auto-Fokussierung der integrierten Kamera zu sehen.
Der Beitrag beschreibt, dass per Fingerzeig ein bestimmter Bildbereich ausgewählt werden kann, auf den dann die Bildschärfe gelegt wird. Ohne große Nachforschungen angefertigt zu haben, ist mir keine bislang verfügbare Digi-Knipse mit solch einer Funktionalität bekannt – per Touch-Eingabe schon gar nicht.Update: In den Kommentaren werden Modelle mit entsprechender Funktionalität empfohlen. Zur Demonstration der Photo-Qualität wurden die folgenden Beispielsbilder präsentiert, die den Unterschied zwischen der alten und neuen Kamera aufzeigen sollen.
Andere Baustelle: MacRumors veröffentlicht den folgenden Gehäuse-Rückseitenvergleich, der erneut die schwarz-matte Außenschale zeigt, die bereits im Februar im Internetz auftauchte. Durch die jetzt vorgelegte Gegenüberstellung mit der aktuellen Rückseite des iPhone 3Gs, gewinnt das Photo an Glaubwürdigkeit.
Ganz aktuell macht ein Werbeprospekt-Screenshot des kanadischen Mobilfunkanbieters Fido die Runde, welcher die Geräteplanung für diesen Sommer verraten soll. Darauf zu sehen ist ein 4GB iPhone-Modell für $99 mit ‚iChat‘-Funktionalität.
Obwohl darüber spekuliert werden darf, ob das aktuelle iPhone 3G von Apple – zu günstigen Konditionen – weiterhin über den Sommer abverkauft wird, ergibt das veröffentlichte Photo noch wenig Sinn.
Engadget möchte aus einer vertrauensvollen Quelle erfahren haben, das die ’neuen iPhones‘ mit den Speicherkapazitäten 4GB, 8GB, 16GB und 32GB ausgestattet werden sollen.
Die Preisfrage wird sicherlich im zentralen Blickpunkt des sommerlichen Verkaufstanzes stehen. Mit dem Palm Pré und neuen Android-Gerätschaften im Nacken Hintergrund, würde Apple eine breiter angelegte iPhone-Aufstellung mit unterschiedlichen Preismodellen zuträglich sein.
iTunes bereitet sich mit einem Software-Update am heutigen Abend langsam aber sicher auf die finale iPhone-Firmware 3.0 vor. Als Vorab-Version war die Multimedia-Software allen iPhone-Entwicklern bereits seit der Beta4 zur Verfügung gestellt worden.
Bislang unbekannte Funktionen konnten gegenüber der ‚unfertigen‘ iTunes-Version noch nicht ausgemacht werden. Verschlüsselte iPhone-Backups und Notiz-Synchronisation erhalten Einzug (Firmware 3.0 vorausgesetzt), unschöne Sicherheitslücken wurden rausgeworfen. Der zentrale Fokus dieses Updates liegt eindeutig auf der mobilen Geräteseite:
iTunes 8.2 now supports iPhone or iPod touch with the iPhone 3.0 Software Update. iTunes 8.2 also includes many accessibility improvements and bug fixes.
Traditionell zurückhaltend warnt das Dev-Team vor einer Aktualisierung. Sowohl die Identifizierung als auch SSH über die USB-Schnittstelle verhindern die Verwendung von QuickPwn und dem PwnageTool. Eine gezielte Verhinderung der Jailbreak-Aktivität schließt das Team aus und arbeitet bereits ebenfalls an der Aktualisierung.
Lassen sich im veröffentlichten iTunes 8.2-Build eigentlich noch ipcc-Profile einspielen? Mit der letzten Vorab-Version flog das manuelle Einspielen der Netzbetreibereinstellungen bekanntlich raus…
Langsam wird es spannend: In diesem Jahr kehrt die E3 – Electronic Entertainment Expo – zurück nach Los Angeles ins Convention Center – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren eventuell dann auch zu alter Größe. Apple wird dieses Jahr mit der iPhone-Plattform noch nicht selbst Vorort sein. Die Prognosen für 2010 werden bei gleichem App Store-Wachstum und der dazugehörigen Ausrichtung jedoch relativ eindeutig…
Aber auch schon diese Saison werden an dem einen oder anderen Drittanbieter-Messestand die Videospiel-Hits aus dem digitalen iTunes-Angebot zu sehen sein. Capcom, Electronic Arts, Activision und Sega dürften mit aktuellen und bald erscheinenden Neuheiten in den zwei Messehallen auftrumpfen.
Während die Messe erst am Mittwoch so richtig loslegt, sollte man die drei wichtigen Konferenzen von Sony, Microsoft und Nintendo am heutigen Montag und morgigen Dienstag im Auge behalten. In guten sieben Stunden geht es mit der Xbox los. Handheld-Marktführer Nintendo wird Morgen nachziehen. Sony präsentiert dann zu guter Letzt wohl eine neue PSP.
Gamespot liefert (beispielsweise) den Live-Videostream:
Wer am heutigen Pfingstmontag (noch) nicht am Computer sitzt, verfolgt den Radio-Stream von Michael Praetorius und Ruben Schulze-Fröhlich am iPhone. Dazu darf erneut das kostenfreie FStream (App Store-Link) empfohlen werden.
Auch Teile des ‚Games und so‚-Teams werden vor Ort sein und – falls die Schaltung zustande kommt – im Anschluss der Konferenzen (aber vor dem offiziellen Messestart) uns in Podcast-Form berichten.
Agile Web Solutions veröffentlicht ein lange überfälliges 2.0-Update ihrer 1Password Touch-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) für das iPhone. Für mich ist die dazugehörige Desktop-Anwendung zur Verwaltung aller Passwörter sowie sensiblen Notiz- und Registrierungs-Informationen mehr als unersetzlich. Deshalb basiert, das von mir als ‚überfällig‘ bezeichnete Touch-Update, nicht auf einer technischen Notwendigkeit sondern lediglich dem Bedürfnis ‚endlich etwas Neues‚ haben zu wollen.
Geschraubt wurde an der im Video von David Chartier zu sehenden WiFi-Synchronisation. Außerdem lässt sich ein Logbuch eures Abgleiches per E-Mail versenden. Einträge ins Portemonnaie können jetzt auch von Unterwegs erstellt werden und übertragen sich auf umgekehrten Weg zurück auf das Laptop.
Einhergehend mit der Aktualisierung der App Store-Anwendung, ist eine neue 1Password-Version verfügbar (2.9.17.Beta-3/7472). Agile Web Solutions arbeitet derzeit fleißig am großen 3.0 Versions-Sprung des $40-Dollar-Programms. Doch schon jetzt lohnt ein Umstieg auf den Agile-Schlüsselbund um sich bequemer auf alle Webseiten – mit allen Browsern außer Google Chrome – einwählen zu können.
Die immer noch kostenfreie iPhone-Anwendung (for a limited time only…) ist dafür eines der besten Verkaufs-Argumente der Desktop-Applikation.
Space Ace ist der ganz normale Wahnsinn aus den 80-ziger Jahren. Gestern bereits kurz vorgestellt, musste ich heute trotzdem noch einmal zur Videokamera greifen und dem Titel – mit einem etwas längeren Artikel für alle Nostalgiker – an dieser Stelle Platz einräumen.
Meine Wenigkeit war im zarten Alter von vier Jahren, als die damalige Jugend das Geld ihrer Eltern in den Spielhallen an diesem Titel verbraten hat. Genau vier Monate zuvor wurde das ebenso trickfilm-interaktive Dragon’s Lair bis zum Abwinken gespielt. Die Phrase ‚bis zum Abwinken‘ darf dabei gerne wörtlich genommen werden.
Menschen mit einem Hang zur Hyperaktivität, ungeplanten Wutanfällen oder hartnäckigen Aggressionen dürfen sich die vier Euro gerne sparen. Alle Anderen versuchen die Stimmungslage von Kommandeur Borf zu kippen. Mit dem richtigen Tastendruck zum richtigen Zeitpunkt nehmt ihr am lebendigen Comic-Abenteuer teil. Die Schwierigkeitsstufen reichen von ‚Spezialist‘ bis ‚Experte‘ – Grünschnäbel spielen mit unendlich Leben.
Das Spiel startet rasant und verliert nie an Fahrt. Kunterbunte Grafikorgien springen euch ins Gesicht. Die Musik lädt zum Trällern ein. Space Ace ist sicherlich nicht für jedermann geeignet, bietet dafür aber den begeisterungswilligen Fans die gelungene Packung Verrücktheit für das lange Pfingstwochenende.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Mit Google Wave zeigt der Suchmaschinen-Marktführer – auf seiner am gestrigen Tag beendeten Hauskonferenz I/O – ein sowohl kommunikatives als auch kollaboratives Web-Werkzeug. Dabei werden bekannte Techniken wie E-Mail, Instant Messaging, Chat-Boards oder sozialen Netzwerke in einen Topf geworfen und einmal kräftig durchgerührt.
Die erste dabei entstandene Entwickler-Preview hat nicht nur Microsofts Chandler Bing im Medienecho überrollt, sondern zeigt viele richtige Denkansätze wie wir mit Online-Gesprächssträngen in Zukunft umgehen werden. Wer sich 1.5 Stunden Zeit nehmen kann, bekommt einen kleinen Einblick in die für Ende des Jahres geplante Veröffentlichung des mächtigen Open Source-Codes.
Selbstredend, das Google auch den mobilen Markt nicht vergisst und in aller Kürze seine neue Wave-Technik auf einem Android sowie iPhone in die Präsentation einfließen lässt. Durch die Verwendung der Browser-Plattform ist der Programm-Code sowohl auf dem Desktop als auch der mobilen Version identisch.
Die extra Anforderungen für eine ‚tragbare‘ Version gibt Lars Rasmussen – Software Entwickler und ehemaliger Kopf hinter Google Maps – mit lediglich 5-Prozent an. Die iPhone-relevanten Aspekte der Präsentation habe ich auf kurze 2 Minuten zusammengeschnitten.
Google plant ‚Wave‘ ähnlich wie E-Mail als offenen Standard, der eure persönlichen Kommunikations-Fäden auch auf den eigenen Webserver ablegt und nicht über die G-Zugänge abgewickelt werden muss. Unabhängig des Rechennetzes sollen sich alle Teilnehmer austauschen können. Durch diese versprochene System-Offenheit schürt Google sehr große Erwartungen.