Mittlerweile zeichnen sich größer-angelegte Spieletitel – ähnlich dem etablierten Konsolenbereich – einen längeren Zeitraum vor dessen eigentlicher Veröffentlichung ab. So wie jetzt zu verfolgen bei Dexter, dem anstehenden iPhone-Spiel (Marc Ecko Entertainment) zur US-Fernsehserie. Nach einem einzigen ScreenshotArtwork folgten drei Screenshots und jetzt ein erster Videotrailer.
Dieser 33-sekündige Spot von IGN verrät vom eigentlichen Spiel zwar nicht viel, zeigt jedoch das eine Handvoll Dollar in die Lizenzierung der authentischen Stimme gesteckt wurde.
Jeder, der genügend schwarzen Humor aufbringt und sich noch nicht das TV-Drama um Serienmörder Dexter Morgan zu Gemüte geführt hat, sei die erste DVD-Staffel (Amazon Affiliate-Link) wärmstens empfohlen.
Nach dem (von beiden Seiten) unnötigen Hin-und-Her des letzten Tweetie-Updates, sei zur Abwechslung ein konkreter Blick auf die neue Version 1.3 geworfen.
Nicht nur unzählige iPhone Twitter-Clients trudeln mittlerweile durch den App Store, auch ‚ad infinitum‘ Vergleichs-Charts und Übersichts-Grafiken rotieren über die Festplattenköpfe der Internetserver. Nicht alle, aber ein sehr großer Teil dieser Gegenüberstellungen, sehen Tweetie in seiner Kategorie für bezahlte Applikationen an der Spitze.
Mein ‚Werdegang‘ für iPhone Twitter-Programme liest sich chronologisch folgendermaßen: Twitterrific (kostenlos; App Store-Link), TwitterFon (kostenlos; App Store-Link) und aktuell Tweetie (2.39€; App Store-Link).
Nach einem eher missglückten Start, welcher hauptsächlich die platzraubende Bubble-Ansicht zuzurechnen ist, wuchs Tweetie in seinem Funktionsumfang enorm schnell. In Version 1.1 bekam ein Bookmarklet seinen Auftritt, das euch auch vom iPhone aus kinderleicht URLs in einen Beitrag übergeben konnte (Video-Tutorial).
Version 1.2 brachte die tolle Instapaper-Integration, die euch digitale (Text-)Empfehlungen aus einem Tweet direkt in den Webservice abspeichert und so zum ’späteren lesen‘ vormerken lässt.
Brandneu in Version 1.3 ist die Implementation des Webdienstleisters Ping.fm. Der Dienst versteht sich alle eure kurzen Mikro-Bloggingbeiträge im kompletten sozialen Netzwerk zu verteilen. Von Facebook über FriendFeed bis Laconi.ca.
Das Feature zu finden ist allerdings nicht ganz leicht, weshalb ich diverse Weblogs und Support-Foren durchforsten musste, bis ich auf diese sehr gute Erklärung stieß und gleich ein eigenes Schaubild gebastelt habe.
Außerdem können mit der aktuellsten Version neben Twitpic neue Twitter-Photodienste wie Mobypicture oder yfrog angesprochen werden und auch eine deutsche Lokalisierung erhält erstmals Tweetie-Einzug Einzug in Tweetie.
Das Marktforschungs- und Analyse-Unternehmen Gartner Inc. tischt uns an diesem Freitag einmal mehr freudige Zahlenspiele auf.
Auch wenn sich darüber streiten lässt wie man den Smartphone-Markt genau definiert, nach Gartners Definition erfreuen sich alle Teilnehmer trotz Wirtschaftskrise einer positiven Gesamtentwicklung:
[…] according to Gartner, Inc. Global sales of smartphones for 2008 reached 139.3 million devices, up 13.9 per cent compared with 2007
Während Nokias Führungsposition in niedrigen Smartphone-Bereich weiter vernünftige Zahlen anbietet, strauchelt das finnische Unternehmen im höher-segmentierten Preissektor und verliert konstant an Wachstum. Im vierten Quartal 2008 schlich sich zugkräftig Samsung in die Top 5 und kegelte Sharp auf eine hintere Platzierung. Im Jahresüberblick sind diese Auswirkungen jedoch noch nicht zu erkennen.
Apple’s initial sell-through dropped significantly as sales fell during the fourth quarter. Nevertheless, Apple maintained its third position in the global rankings. Apple built an inventory of about two million iPhone units in the third quarter of 2008 which did not reduce significantly in the fourth quarter.
Auch Apple hat mit der auflodernden Konkurrenz eines RIM Storm oder T-Mobile G1 zu kämpfen und tut sich im Quartal 4 schwerer (als zuvor), was den Jahrestrend jedoch kaum beeinflusst.
Nokia had market share of 40.8 percent in the smartphone market at the end of the fourth quarter with RIM second at 19.5 percent. Apple had 10.7 percent.
Richtig viel Bewegung lässt sich im Vergleich der mobilen Betriebssysteme erkennen. Symbian verliert in nur einem Jahr (2007-2008) 6.1 Prozent. Vergleicht man jedoch lediglich das vierte Quartal im abgelaufenen Jahr, büßt das im Dezember 2008 von Nokia übernommene Betriebssystem (heute Symbian Foundation) spektakuläre 21.6 Prozent ein.
Ein Blick auf die weltweiten Smartphone-Verkäufe nach Betriebssystem an Endbenutzer für 2008 ergibt ein sehr eindeutiges Bild.
iBluetooth ist knappe 300kb groß, über Cydia verfügbar und erweitert die Möglichkeiten eures Blauzahn-Stacks. Somit wird es möglich Dateien über die kurze Funknetz-Distanz zu Versenden und Empfangen. Der italienische Jailbreak-Entwickler erklärt auf seiner Homepage warum man eine 3.99€-teure Lizenz für iBluetooth erwerben möchte:
Mainly, because apple didn’t want to include a full bluetooth stack to be used by the developers. Implementing a complete and stable stack (with all the bluetooth profiles) is nearly impossible for me in a short time, so i’ve considered the idea of buying a complete (and well-tested) stack. […]
Please, understand that the “free way” is not the right way. If you want this application “for free” then take the “a cracked version”, but you’re essentially removing yourself the possibility to have more features, such as: A2DP (Audio stereo), Serial Port (needed for bluetooth gps), DUN & LAP (internet navigation), implemented in a small time and used by all of the developer out there
Bei meiner Testinstallation kam ich jedoch nicht über den Bildschirm für die Lizenzierung hinaus. Die Aktivierungsserver, welche ebenfalls die siebentägige Testbenutzung freischalten, scheinen vollkommen überlastet.
Das sich der Programmcode mit (anscheinend) unlauteren Mitteln beschafft wurde und das Programm alle Nase lang abstürzen soll, nehmen mir jegliche – nicht existente – Motivation mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.
Blackboard ist eine webbasierte Lehr- und Lernumgebung, die Schulen und Universitäten ihren Zöglingen zur Recherche und als Informationsplattform für aktuelle Veranstaltungshinweise zur Verfügung stellen können.
Die virtuelle Lernumgebung, auch unter ‚Course Management System‘ bekannt, findet in den USA am College und an High Schools große Verbreitung obwohl die Software preislich jenseits von Gut und Böse liegen soll. Open Source-Alternativen sind ebenfalls in ausreichendem Maße vorhanden.
Trotzdem steht uns von Blackboard bald eine iPhone-Applikation ins Haus, die hier in einem Video bereits kurz vorgestellt wird.
Vor drei Tagen haben wir über den iPhone-Prototyp berichtet, der auf Ebay feilgeboten wird. Die Auktion hat es nach einigen tausend Dollar nicht bis zum Ende seiner Laufzeit geschafft, da Apple vorher den Stecker zog.
Noch hat der heiße Tanz sich jedoch nicht komplett abgekühlt, da jetzt die auf dem Gerät installierte Beta-Firmware und der dazugehörige NOR dump im Forum von MacRumors aufgetaucht sind. Über Sinn und Unsinn das Paket von Rapidshare zu laden, darf gerne diskutiert werden.
Viel Aufregung um eine minder-spektakuläre Geschichte: Tweetie (2.39€; App Store-Link), mein aktuell-favorisierter Twitter-Client, wurde in Version 1.3 im App Store zur Überprüfung eingereicht.
Eingereicht und abgelehnt.
Ein ahnungsloser Mitarbeiter war anscheinend noch nicht mit der öffentlichen Zwitscher-Trendliste vertraut. Die ‚Trends‘ werden nach Stichwörtern über alle beteiligten Twitterianer generiert und Tweetie zeigt diese Zusammenstellung lediglich auf dem iPhone an. Der betroffene App Store-Mitarbeiter befürchtete durch die dort aufgeführte Bezeichnung #FuckItList einen Regelverstoß und teilte dies dem Programmierer-Team mit.
Er begründete die Ablehnung explizit und belegte sein Statement mit einem Screenshot. Die Webgemeinde regte sich 2 Stunden am Mittwoch auf, dann wurde Tweetie problemlos durchgewunken.
Klar kann argumentiert werden, dass das öffentliches Interesse den Druck erhöht hat. Klar ist der ganze Software-Genehmigungsprozess bei der derzeit einprasselnden Anzahl von Applikationen für die Katz.
In diesem speziellen Fall kann es sich jedoch auch einfach nur um einen individuellen Fehler handeln, der zeitnah ausgebessert wurde.
Es folgen: Zwei, drei kleinblumige Impressionen nach den ersten Stunden mit der überarbeiteten iTunes 8.1-Version. Natürlich exklusiv zugeschnitten auf das iPhone.
Wie bereits bei uns in den Kommentaren berichtet, sollen beim USB-Sync (erstmals) die Kalenderfarben aus iCal richtig übertragen werden. Ich nutze für dessen Abgleich seit geraumer Zeit den MobileMe-Service, bei dem dies kein Problem darstellte.
Hat jemand gleichsam erfolgreiche Erfahrungen mit dem Farbtopf gesammelt?
Eine sehr schöne Neuerung befindet sich in den Synchronisations-Einstellungen für Filme. Liegen eure iTunes-Movies in keinem iPhone-kompatiblen Format vor, werden diese ausgegraut und stehen nicht zum Transfer auf das mobile Gerät bereit. Zuvor durfte man fleißig seine Filme ankreuzen um danach blindlings in diverse Fehlermeldungen zu rennen.
Keine wesentliche Veränderung, aber für den Perfektionisten in mir, eine kurze Randerwähnung: Klickt man in der Hauptansicht auf die gelistete Serien-Nummer des angeschlossenen iPhones, taucht der ‚Identifier‘ auf. Soweit nichts Neues.
Für Entwickler ist dies ein sehr hilfreiches Feature. Möchte man Personen eine Preview-Version seiner Software per Adhoc-Netzwerk vorab zur Verfügung stellen, muss ein entsprechendes Zertifikat auf die entsprechende UDID-Adresse ausgestellt werden. Diese 16-stellige Nummer kann man außerhalb von iTunes lediglich in der Entwicklungsumgebung XCode einsehen.
Die Kurzbezeichnung des ‚Identifiers‘ (in der deutsch Version: ‚Identifizierung‘) erhält, mit der in Klammern gesetzten Angabe ‚UDID‘, Einzug in iTunes 8.1 wie auf dem vergleichenden Bildschirmphoto zu erkennen ist.
Über den (von Apple) vermeldeten Geschwindigkeitsvorteil der neuen Version lässt sich streiten, über die behobenen Sicherheitslücken nicht. Deshalb wird zur Installation dezent aufgefordert.
iPhoneBlog-Leser Philipp Wegner (E-Mail) hat uns das folgende PPTP-VPN Tutorial geschickt, um sich von Unterwegs in sein heimisches Netzwerk einzuwählen. Natürlich mit einem iPhone.
Ohne andauerndes Port-Forwarding werdet ihr so auch ‚auf Reisen‘ zum Teil eures eigenen LANs und tunnelt neben VoIP, IM euren ganzen wichtigen NAS-Dokumenten den Inhalt eures Webservers, der nicht ins Internet gestellt werden soll.
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Eine kurze Anmerkung vorweg: Als meinen eigenen Debian-Homeserver betreibe ich die Slug, ein NAS-Gerät von Linksys, welches kaum mehr als zwei Watt Stromverbrauch verzeichnet, aber ein vollwertiges Debian für ARM bereithält.
Schritt 1: Aufsetzen des Servers
Ab Kernel 2.6.15 wird bei Debian MPPE unterstützt. Mit dem Befehl
apt-get install pptpd
installiert ihr den pptp-Dienst. Danach in der /etc/pptpd.conf-Konfigurationsdatei die Lokale- und die Remote-IP setzen. Die lokale IP wird auf die IP des pptp-Servers eingestellt, die Remote-IP ist die Range, die an Geräte vergeben wird, die sich per VPN verbinden.
localip 192.168.1.23
remoteip 192.168.0.220-230
Die Einträge sind beispielhaft auskommentiert. Einfach die Raute wegnehmen und die IPs anpassen. Dann in der /etc/ppp/pptpd-options einen DNS-Server eintragen:
ms-dns 192.168.1.1
Auch dieser Eintrag ist auskommentiert schon vorhanden, weshalb eine weitere einfache Anpassung genügt. Jetzt können die Geräte auch Namen auflösen.
Schritt 2: User hinzufügen
Danach in der /etc/ppp/chap-secrets einen Benutzer hinzufügen. Für einen iPhone-User beispielsweise:
iphone pptpd "passwort" *
Das Passwort muss tatsächlich in Anführungszeichen geschrieben werden. Passwörter ab 12 Stellen gelten als sicher. ‚iphone‘ ist hier ein beispielhafter Benutzername. Als Server kann man ‚pptpd‘ eintragen.
Schritt 3: Server-Neustart
Damit alle Settings aktiv werden gilt:
/etc/init.d/pptpd restart
Schritt 4: iPhone konfigurieren
Dieser Screenshot ist eine mögliche Konfiguration für den oben genannten User:
Optional:
Ich weiß nicht ob man es braucht, aber ich habe noch IP-Forwarding aktiviert:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Der TCP-Port 1723 für pptp sollte vom Router auf den Server zeigen, womit der Leitweg dann auch korrekt funktionieren müsste.
Die Linux-Distibution DD-WRT für WiFi-Router unterstützt die PPTP-Einstellungen übrigens schon von Haus aus.
Engadget erhielt am heutigen Donnerstag eine Apple-Presseeinladung. Am nächsten Dienstag – nach heutiger Zeitrechnung in ungefähr fünf Tagen – soll ein kurzer Einblick in die Entwicklung der kommenden iPhone-Firmwareversion gegeben werden.
Viele Details aus der Cupertino-Vorladung sind noch nicht bekannt. Die Textzeile „advance preview of what we’re building“ deutet jedoch stark darauf hin, dass mögliche neue Funktionen vorgestellt aber noch nicht veröffentlicht werden.
Vielleicht bloggen wir das Event mal wieder live hier – könnte sehr spannend werden!
Seit ein paar Stunden steht iTunes in Version 8.1 zum Download bereit – den angekündigten ‚Geschwindigkeitsschub‘ konnte ich dabei nicht wirklich feststellen. Trotzdem gibt’s gute Neuerungen.
iTunes DJ
Was in iTunes 8.0.2 noch ‚Party Shuffle‘ hieß, nennt sich jetzt ‚iTunes DJ‘ und erlaubt im Zusammenspiel mit der iPhone-Applikation Remote 1.2 (App Store-Link) deren Fernsteuerung. Ein entsprechendes Endgerät vorausgesetzt, können sich damit Partygäste eurer iTunes-Bibliothek annehmen und über die nächsten Musiktitel abstimmen. Songs mit den meisten (Herz-)Bewertungen rutschen in der Wiedergabeliste vom iTunes DJ weiter nach vorne.
Nette Funktion, die in der Praxis den Umstand mit sich bringt erst einmal fleißig WiFi-Passwörter an die jeweiligen Partygäste zu verteilen – ansonsten wir die Partizipation schwierig. Dagegen wird wohl auch kein Gast-Netzwerkbetrieb der neuen Time Capsule helfen…?
Bewertungssystem
Die (Kunden-)Bewertungen der iPhone-Programme ist ein langwieriges Thema, dem sich Apple mit der neuen iTunes-Version endlich umfassender annimmt. Ab sofort kann eingesehen werden, auf welche Versionsnummer und zu welchem Datum die jeweilige Rezension abgegeben wurde. Diese Änderungen gelten sowohl für den mobilen App Store als auch für die Desktop-Version in eurem iTunes.
Zusätzlich ist es möglich, die simple ‚fünf Sterne-Bewertung‘ auch in iTunes zu vergeben. Bislang war das System extrem undurchsichtig, da dieses ‚Rating‘ ausschließlich beim Löschen eines Programms vom iPhone aus abgefragt wurde aber vollständig in die Gesamtbewertung einfloss.
Die Umstellung des Bewertungssystems – beziehungsweise dessen Erweiterung – scheint derzeit noch in vollem Gange. In meinem mobilen App Store wird ein Großteil der Applikationen mit Null Rezensionen angezeigt. Klickt man (derzeit) auf ‚No Reviews‘ kommt man jedoch problemlos zu den Einschätzungen der Kunden.