Yesterday, the Commission has adopted decisions closing four market investigations that were launched on 5 September 2023 under the Digital Markets Act (DMA), finding that Apple and Microsoft should not be designated as gatekeepers for the following core platform services: Apple’s messaging service iMessage, Microsoft’s online search engine Bing, web browser Edge and online advertising service Microsoft Advertising.
Eine Verpflichtung zur Interoparabilität – dem Austausch von Nachrichten über Messenger-Grenzen hinweg – klingt in der Theorie erstrebenswert. Diese Idee ignoriert jedoch a) die praktische Realität der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie b) das plattformübergreifende Schnittstellen keine Weiterentwicklung erfahren – so wie SMS und E-Mail das zeigen.
Zwar stellen sie den kleinsten gemeinsamen Nenner dar und sind insofern wertvoll, doch in Bezug auf (Sicherheits-)Features verzeichnen sie keinen Fortschritt.
Dennoch konnte die EU-Kommission Druck aufbauen: Apple kündigte zuletzt an, den RCS-Standard noch in diesem Jahr in seine Nachrichten-App zu integrieren.
I wanted a place to unload thoughts as we get into this election season. I thought I was going to do it over at, they call it, Apple TV+. It’s a television enclave, very small. It’s like living in Malibu. But they decided, they felt, that they didn’t want me to say things that might get me in trouble.
Apples dünne Haut gegenüber diesen Reizthemen wundert mich nicht. Aber warum wurde das vor der Zusammenarbeit – die nur für 20 Episoden reichte – nicht (vertraglich) besprochen?
Das klingt nach einem dicken Anfängerfehler von einem Neuling im Streaming-Geschäft.
Eltern wissen: Kinder stellen die meisten Fragen, wenn sie bereits im Bett liegen und einschlafen sollen. Damit Papi auch dann, ohne iPhone in der Hand, Antworten parat hat, bemüht er ChatGPT über Petey.
Wer den Bot ausschließlich auf der Watch verwendet, kommt hier ohne laufende Kosten aus – mit einer einmaligen Zahlung von 6Euro (GPT-3.5) respektive 13Euro (GPT-4). Alternativ bringt ihr einen eigenen API-Schlüssel von OpenAI für die App von Hidde van der Ploeg mit.
Der Umgang mit Text ist auf watchOS natürlich arg begrenzt. Wenn das Large-Language-Model jedoch nur als Siri-überlegende Suchmaschine für Informationen dienen soll, legt ihr es euch als Komplikation aufs Zifferblatt.
Die Suchergebnisse lassen sich als Text kopieren, vorlesen und weiterleiten – falls ihr davon überhaupt Gebrauch machen wollt. Ein Verlauf eurer letzten Suchanfragen ist ebenfalls verfügbar.
Das Sprachdiktat zur Eingabe der Fragen ist auf Apples aktuellen Uhren besonders flott; eine Online-Verbindung bleibt aber selbstverständlich notwendig.
Petey’s Alleinstellungsmerkmal findet sich im Zugriff auf ChatGPT über watchOS. Auf iPhones, iPads und dem Mac rate ich zur offiziellen App oder der Webseite. Ich habe diese Indie-Software tatsächlich nur auf der Apple Watch installiert.
Es ist jedoch bemerkenswert, dass Bing, Copilot, Google, Perplexity oder ChatGPT die Apple Watch mit ihrer Software ignorieren. Keine dieser Apps bietet eine Erweiterung für watchOS an. Das ist eine ziemlich deutliche Absage an Apples Software-Plattform.
Trotzdem bleibt’s verwunderlich: Große Sprachmodelle arbeiten mühelos mit… Sprache – einer primären Eingabemethode der Uhr. LLMs fassen komplexe Themen kurz und prägnant zusammen – ideal für kleine Bildschirme. Das übertrumpft nicht immer Siri, etwa bei tagesaktuellen Sportergebnissen. Es ist jedoch für viele allgemeine Informationen vorteilhaft, auch deshalb, weil ChatGPT gewöhnlich weniger streng mit Formulierungen und der Wortwahl eurer Fragen umgeht.
Meine Angst, etwas zu verpassen, nahm leicht ab, obwohl sich die Vorfreude sogar noch steigerte. „Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleichmäßig verteilt,“ wie es William Gibson so treffend formulierte.
Oder, um es mit den lyrischen Worten eines anderen großen Künstlers zu sagen: „I’m just letting you know, y’all ain’t leaving me behind in this terrible looking world. I’m gone forever. I’m wearing this bitch everywhere. It’s over.“
Ich wühlte mich in den vergangenen sieben Tagen bis zum Bodensatz aller Social-Media-Videos über die Apple Vision Pro. Ich fand’s bemerkenswert, wie viele Personen mit Apples Headset auf dem Kopf durch den öffentlichen Raum laufen, obwohl das keinerlei Funktionalität bietet. Absolut keine.
Natürlich sind’s Stunts; der Kampf um Aufmerksamkeit. Klar, aber ignorieren wir das für den Moment. Ich bin ernsthaft überrascht, wie grundlegend positiv das Design aufgenommen wurde – trotz all seiner offensichtlichen Kompromisse.
Apple genießt hier einerseits viel Lob im Voraus, sieht sich auf der anderen Seite auf einem viel kritischeren Prüfstand. Es ist ein Fluch und Segen zugleich, dass jedes neue Produkt aus Cupertino einer derart präzisen Betrachtung unterzogen wird, während andere Unternehmen eine solche peinlich präzise Analyse nicht erfahren.
Jeder scheint sich einig, dass der Gesichtscomputer nicht abschließend nach wenigen Tagen zu bewerten ist. Trotzdem findet eine Normalisierung für die neue Form dieser Gerätekategorie statt, die zuvor kein anderes (VR-)Headset erreichte.
Erinnert ihr euch noch an die schlechten, aber unermüdlichen „AirPods-als-Zahnbürstenkopf“-Witze? All diese Scherze übersahen, wie das Design – die weißen Stäbchen – ein ikonisches und überall erkennbares Produkt bewarben.
Vision Pro hat im Vergleich dazu so viel mehr Einschränkungen (Größe, Gewicht, externes Batteriepack etc.), erfährt aber (gefühlt) andere Kritik? Man streitet über den Preis und wofür man sie nutzt, aber nicht grundsätzlich über die dahinterstehende Idee und Optik, oder? Vielleicht ist der Mehrwert auch so groß, dass das in Kauf genommen wird?
Produkte scheitern an vermeintlichen Trivialitäten. Google Glass kam etwa von der falschen Firma, setzt unpassende Prioritäten und startete schlicht in eine Gesellschaft, die sich dagegen wehrte.
Bei Produktveröffentlichungen sind nicht nur die Möglichkeiten der Hardware abzuwägen, sondern auch das Timing und die gesellschaftliche Akzeptanz. Die Technik kann rational beurteilt werden; die Gefühle der Kunden (sowie den Nicht-Kunden) jedoch nicht.
Apple gelang es mit einigen Produkten, seinen intern institutionalisierten „guten Geschmack“ nach außen zu tragen. Es scheint ein vielversprechendes Zeichen, wenn Vision Pro jetzt schon mit nach draußen genommen wird.
Das ist kein „Hot Take“, sondern lediglich eine Beobachtung nach meiner ersten Woche ohne Apple Vision Pro.
Drafts steckt weiterhin das Wort „Verarbeitung“ in den Begriff Textverarbeitung. Ich habe es Apples Notizen-App und Ulysses vorgeschaltet und täglich in Verwendung, um kurze Gedanken über ein Sprachdiktat festzuhalten.
Hier das Intro zur Episode:
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Mein „Read-Later“-Workflow (hier im Video), bei dem ich einen Netzartikel sowohl zu Matter, als auch zu Pocket speichere, wurde deutlich einfacher.
Anstelle zweimal das Teilenmenü zu bemühen, schickt dieser banale Kurzbefehl die Artikel-URL zu beiden Diensten – in einem Rutsch.
Nur für Beiträge hinter Paywalls speichert die dedizierte Share-Sheet—Erweiterung zuverlässiger – so meine Erfahrung.
Bonus-Tipp: Sobald ich GoodLinks öffne, läuft der „Import from Pocket“-Shortcut über eine iOS-Automation. Kurzbefehle, die bei App-Start von selbst und im Hintergrund loslaufen, sind ausgesprochen bequem.
Meine Schwiegereltern entdecken gelegentlich kurze iPhone-Videos aus der Babyzeit meiner Kinder. Diese iPhone-5-Clips bekomme ich dann per Nachrichten-App zugeschickt. Apples Metal-Framework – hübsch verpackt in Unsqueeze – bügelt mir dort dann ein paar Falten aus den bewegten Bildern.
Zügelt jedoch die Erwartungen: Dieses Upscaling produziert keine knackig scharfen Clips, so wie sie heute ein iPhone aufnimmt. Je nach Inhalt des Videos dreht es jedoch die Auflösung hoch, büßt dabei jedoch keine Bildschärfe ein.
So zumindest das Versprechen. Mit Videoloupe oder video-compare (#873) platziert ihr zwei Clips nebeneinander und vergleicht den potenziellen Qualitätsgewinn.
Auf dem iPhone tut es die (extrem unspektakuläre) Video Compare App – ohne eine Seiten-an-Seiten-Ansicht, aber einen Button, der augenblicklich zwischen zwei laufenden Videos umschaltet.
Unsqueeze dreht etwa die Auflösung von 540 x 950 (12 Megabyte) auf 1080 × 1920 (157 Megabyte) und benötigt für ein zweiminütiges H.264-Video auf meinem iPhone 15 Pro lediglich eine halbe Minute. Aber auch das schwankt. Als Faustregel merkt man sich: Die Umwandlung dauert in etwa die Hälfte der Laufzeit des Videos.
Für die Software von Finn Voorhees spricht a) der überschaubare Preis für den Universal-Kauf, b) die direkte Auswahl der Clips aus eurer iCloud-Bibliothek sowie c) die korrekte Übernahme aller Metadaten.
Unsqueeze bietet derzeit zwar keine Option, das Originalvideo nach dem Upscale zu löschen, speichert die neue Kopie aber mit allen korrekten Informationen (Ort, Kamera-Model, Datum, etc.) zurück in eure Mediathek. Es erweitert lediglich den Dateinamen, der dann die Unterscheidung von den zwei nebeneinander platzierten Clips ermöglicht. Für mich ist das ein unverzichtbarer Komfort!
Man vermisst ihn schmerzlich, wenn man Apps wie Video AI auf diese Dateien loslässt. Die macOS-Software denkt sich zwar mehr Pixel aus (nicht sprichwörtlich gemeint), verliert jedoch alle Metadaten und benötigt für unser Beispielvideo nicht 30 Sekunden, sondern auf meinem M2-Pro rund 16 Minuten.
Das ist auch völlig gerechtfertigt, um altes Videomaterial für eine aktuelle Arbeit aufzubereiten. Für ein paar persönliche Erinnerungen im Bewegtbild erscheint mir das jedoch Overkill und Unsqueeze wesentlich bequemer.
Ignoriert die inszenierten Stunts der „Vision Bros“ auf Social Media und gebt den wirklich wichtigen Antworten ihren Raum: den neuen Stühlen, Tischen und Serviertabletts in den US-Apple-Stores für die Vision-Pro-Demos.
You can’t launch a platform twice. Apple had one shot to get the Vision Pro demo experience right. They nailed it. People aren’t just talking about the device, they’re talking about just how good the demo is. How essential it is to understanding spatial computing. This is Apple Retail at its finest.