Apple Music hat erstmals preisgegeben, was Musiker:innen für die Wiedergabe eines Musikstücks bei dem Streaming-Dienst erhalten: Es werde im Durchschnitt rund 1 Cent pro Stream bezahlt, hieß es am Freitag in einem Schreiben an auf Apple Music vertretene Künstler, wie das Wall Street Journal berichtet. Die „Penny pro Stream“-Vergütung von Apple Music liege deutlich über Spotify: Der Marktführer zahle im Durchschnitt nur rund ein Drittel bis die Hälfte eines Cents pro Stream.
Spotify wehrt sich mit Händen und Füßen dedizierten Webseiten gegen den Vergleich der finanziellen Ausschüttung pro gestreamten Song. Teilweise gerechtfertigt: Apple Music hat im Gegensatz zu Spotify kein werbefinanziertes Angebot, das zwangsläufig anders abrechnet.
Apples offener Brief an Künstler:innen – in dem sie ihre Position darlegen – ist ohne Frage ein PR-Manöver im (Rechts‑)Streit mit Spotify. Es darf aber außerdem als Marketing für Musikverleger verstanden werden.
Ob’s hilft, sei dahingestellt. Musiker:innen wissen, was sie auf welcher Plattform verdienen. Uns Abonnenten und Abonnentinnen dürfte die Vergütung der Musiker ebenfalls recht egal sein, weil man im Streaming-Zeitalter ohnehin nicht explizit aussucht an welches Label anteilig unsere 10Euro fließen.
Die Major-Labels dürften allerdings zuhören. Für viele Jahre konnten sie mit Spotify auf den gemeinsamen Feind Apple zeigen. Während den „iTunes Music Store“-Tagen vereinte die iPod-Firma so viel Entscheidungsmacht auf sich, dass sie die Regeln für den Musikverkauf diktierten.
Das iPhone beendete Apples einflussreiche Position in der Musikbranche. Das Schreckgespenst Raubkopie verlor an Schlagkraft als das Smartphone unser primärer Computer wurde. Die dauerhafte Onlineverbindung führte mit Streaming zu neuen Geschäftsmodellen – bereits im Jahr 2008 schaffte es die Spotify-App in den App Store.
Apple verschlief den Streaming-Trend und Spotify baute sich eine Vormachtstellung aus, die inzwischen ähnlich unangenehm für die Labels ist, wie zu den ehemaligen „iTunes Music Store“-Hochzeiten.
Und weil Spotify weiterhin das Streaming-Volumen hat, heißen Musiklabels die (durchschnittlich) höhere „Penny-per-Stream“-Quote von Apple willkommen. Hauptsache man verhandelt über die Rechtevergabe mit vielen Mitbewerbern.
Wenn euch ein einziger XLR-Eingang ausreicht, ist man bereits mit 100Euro dabei; das 2i2 kostet mit zwei Eingängen 50Euro mehr. Beide Varianten gehören zu einer Handvoll an USB-Audio-Interfaces, die von ihrem Hersteller als explizit kompatibel mit dem iPad ausgewiesen werden.
Bei mir verbindet ein Standard-USB-C-Kabel die handflächengroße Box mit dem Ferrite Recording Studio – eine separate Stromversorgung ist nicht notwendig. Die kleine Kiste versorgt außerdem das Shotgun-Mikrofon mit der notwendigen Phantomspeisung.
Die rote Box hängt dank einer selbstgedruckten Halterung unter meiner Tischplatte. Ohne weiteren Adapter bekomme ich damit nicht nur ein XLR-Mikrofon ans iPad, sondern gleichzeitig auch Lautsprecherboxen und einen Kabel-Kopfhörer – notwendig für präzisen Audioschnitt.
Benutzt man einen Hub, versorgt man das iPad zeitgleich mit Strom. In meinen Setup fehlt eine solche Stromversorgung; dafür halte ich den Aufbau kompakt.
Natürlich verbindet man den Mikrofonvorverstärker auch mit dem Mac – inklusive den neuen Apple-Silicon-Macs. Für Firmware-Updates und alle Einstellungen fürs Audiorouting ist ein Mac oder Windows-PC sogar notwendig: Ein Scarlett-Interface für iPadOS fehlt.
Seit 18 Wochen funktioniert die Scarlett nun bereits problemlos. Das Gerät ist bei mir keinesfalls im Dauereinsatz, läuft bislang aber absolut fehlerfrei. In Benutzung mit einem iPad kann man weder die Focusrite-Hardware noch die iPadOS-Software falsch bedienen. Es ist simples „Plug & Play” und ich kann ich mich darüber richtig freuen.
Diese „Le Snack“-Folge stellt euch der gute Manu zum kostenlosen Download. Für das „komplette Frühstück“ unterstützt man den täglichsten Spielepodcast der Welt hier oder hier.
Überraschend komplex: das Teilen-Menü von iOS und iPadOS. Man unterschätzt, wie viel dort drinsteckt. Deshalb habe ich seine Funktionsweise in dieser Woche einmal aufgedröselt und in der Recherche selbst dazugelernt.
Hier das Intro zur achtminütigen Episode:
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It’s very hard to create something, create a modality that is intrinsically fun from an exercise standpoint in your house, just because you have what you’re dealing with in your house, which is a limited amount of space. Mountain biking does not fit in your bedroom. Skiing does not fit in your living room, but what if they could? And that’s what we set out to build, something that was intrinsically fun, intrinsically entertainment, and something you wanted to do over and over again that had the extra benefit of exercise because that’s the thing that makes it easy to keep coming back to.
Chris Milk ist VR-Fitness-Chef von Supernatural (für Oculus Quest 2). Und alles was er ins Podcast-Mikrofon bei Decoder spricht, könnte auch für Apples Startangebot gelten.
When I asked a senior Apple executive why iMessage wasn’t being expanded to other platforms, he gave two answers. First, he said, Apple considers its own user base of one billion active devices big enough to provide a large enough data set for any possible AI learning the company is working on. And second, having a superior messaging platform that only worked on Apple devices would help sales of those devices — the company’s classic (and successful) rationale for years.
Dieses Statement stammt nicht aus den aktuellen Gerichtsunterlagen im Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games, sondern entsprang einem offiziellen Interview vor fünf Jahren.
Es ist also weder neu, noch ist es „verrückt” für die wirtschaftliche Entscheidung einer Firma alle Pro- und Contra-Argumente einander gegenüberzustellen. Solange es keine Verpflichtung für plattformübergreifendes Messaging gibt (Lasst uns das ändern!), darf man in Position von Phil Schiller feststellen: „iMessage für Android schadet [uns] mehr, als dass es uns nutzt”.
Laut einer technischen Definition handelt es sich auch nicht um einen „Lock-In”, wenn man in Apples Nachrichten-App per SMS kommuniziert und jederzeit die Möglichkeit hat seine Telefonnummer wieder von Apples Dienst zu trennen. Oder funktionieren nicht alle Messenger so?
Wenn die „Empörung” über die eidesstattlichen Aussagen also ernst gemeint ist – was ich in einigen Fällen bezweifle – dann sagt das zuallererst etwas über die reibungslose, verständliche und sichere Funktionsweise von iMessage aus.
Wichtig waren die LG-Taschencomputer zwar schon seit einigen Jahren nicht mehr, aber ein Blick auf die Branche ist es.
Today, there are six phone makers left at scale: Apple, Samsung, Huawei, BBK, Xiaomi and Transsion. Apple remains unassailable with the best customers and the majority of industry profits. Samsung survives through scale and integration with other parts of the Samsung chaebol. Xiaomi has built a loyal following through some very solid marketing. Huawei had pulled far ahead, but its future now is not bright. Transsion is mostly a feature phone business, with solid inroads in Africa and now India. And then there’s BBK Group. […]
They own Vivo, Oppo, RealMe and OnePlus as well as a few other brands. Depending on who’s counting BBK is now the second or third largest handset vendor on the market. There are a couple of other brands still out there — notably the legacy business of the one-time leaders — HMD (the brand owner of Nokia), Sony (Ericsson) and Lenovo (Motorola), but their collective share is small.
What really strikes us from this list is that we are almost back to the point where we started. Take Huawei off the list because their status is so unclear, and take off Transsion because their smartphone share is tiny — and we are left with four companies. The industry that has radically altered our lives has almost the same market structure as it did twenty-five years ago, albeit with a different set of players.
Pager trommelt den (Push‑)Alarm für individuelle Suchbegriffe in euren Subreddits.
You can create monitors to match post titles or post flairs, match usernames or submitted domains, query the number of upvotes or comments, as well as the position on the subreddit.
Define the frequency of the alerts, set a custom Reddit application to allow you to open new links in your favorite 3rd party app.
Zehn Überwachungen sind in der kostenlosen Anwendung erlaubt. Eine kostenpflichtige Version, die dieses Limit aufhebt, gibt es (bislang) nicht.
Die unkomplizierte Einrichtung der Suchbegriffe ist das beste Argument für Pager (und gegen Web‑Monitoring‑Dienste oder IFTTT ‑Rezepte). Obendrein lassen sich die eingerichteten Suchen teilen und ein empfangener Push öffnet direkt in eurer Lieblings-Reddit-App1 — beispielsweise Apollo.
Randnotiz: Wenn euch das „Ask to Open In App“-Pop-up im mobilen Safari-Browser nervt, schaltet es aus. ↩