R-Type Dimensions EX (universal; 5,99 Euro) ist identisch zur Switch-Version aus dem letzten Winter – abzüglich seinem Koop-Modus. Das erneute Remake von R-Type (1987) und R-Type II (1989) – das auf Knopfdruck nahtlos zwischen der alten und neuen Grafik überblendet, ist sicherlich nicht die erste Kopie, die ihr von diesem Klassiker besitzt: Selbst aufs iPhone hatte es das Shoot ’em up zuvor bereits geschafft.
Mit dem neuen „Infinite-Mode” dürfen nun auch Newcomer das gesamte Spiel erleben. Es ist eine der besten Erweiterungen, die dem „Classic-Mode” mit begrenzter Anzahl von Anläufen wirklich nichts wegnimmt.
Einziger, aber echter Wermutstropfen: Die erste Version diese Neuauflage erreicht den App Store (unverständlicherweise) ohne MFi-Controller-Unterstützung.
Homepagewerk.de gestaltet euren Webauftritt – komplett nach eigenen Wünschen, aber zu erschwinglichen Preisen. Das Unternehmen aus Bad Homburg baut Webseiten, die auf eure Branche zugeschnitten sind, verlangt dafür aber keine horrenden Agenturpreise.
Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass mehr mittelständische Unternehmen eine eigene Webpräsenz bekommen – eine Facebook-Seite oder ein Google-Maps-Eintrag reichen wirklich nicht mehr aus. Egal ob handwerklicher Betrieb, Restaurant oder Freiberufler: Die eigene Marke muss unter der eigenen Domain im Netz zu finden sein!
Ihr müsst das aber nicht selbst machen. Eure Zeit und euer Geld sind ohnehin besser in die eigene Firma investiert. Deshalb fragt doch jemanden, der sich damit auskennt. Homepagewerk.de zeichnet sich nicht nur durch technisches Know-how aus, sondern ist als Rundumservice tatsächlich erreichbar. Ein persönlicher Ansprechpartner hilft bei allen Fragen und Änderungswünschen.
Der nächste Jahreswechsel steht an, aber ein eigener Webauftritt muss keine Zeit verschlingen und durch hohe Kosten vorab wirklich kein Loch ins Budget reißen. Eine solche Investition kann durch überschaubare monatliche Zahlungen sehr planbar sein.
Vielen Dank ans gesamte Team von Homepagewerk.de für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
Seit Mai 2017 vertraue ich Things 3 von Cultured Code alle meine Aufgaben und Projekte an. Die Weiterentwicklung ist bis heute nicht eingeschlafen. Ganz im Gegenteil: Fast wöchentlich liegt eine neue Beta-Version der ToDo-App auf meinem TestFlight-Account.
Ich bin garantiert kein „Getting-Things-Done-ler”. Ich habe mir über die Jahre jedoch ein paar (ganz eigene) Arbeitsweisen angeeignet, die ich in dem folgenden Video weitergebe.
Hier das Intro zur achteinhalbminütigen Episode:
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Der folgende Artikel ist über 10.000 Zeichen lang. Um ihn ein bisschen zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn erneut eingesprochen. Hier könnt ihr die Audiodatei herunterladen und in euren bevorzugten Podcatcher werfen. Für Abonnenten von #one findet sich dieses File zusätzlich im persönlichen RSS-Feed.
Ankündigung am Montag, verschickt am Dienstag und auf meinen Ohren am Mittwoch: Apple meistert die Logistik. Das bleibt ein entscheidendes Erfolgsrezept.
AirPods stecken täglich in meinen Ohren. Und das ist fast eine untertriebene Beschreibung. Sie spielen Podcasts auf meinem Weg zur Arbeit. Ich facetime darüber mit der Familie und ich schiebe sie selbst dann in die Ohren, wenn ich mir nur kurz einen Kaffee hole. AirPods lesen mir Artikel vor, damit ich dafür nicht an den Schreibtisch gefesselt bin. Sie sind meine bevorzugten Kopfhörer für den Apple TV und manchmal höre ich damit sogar Musik.
Ich wünschte Apple würde mir die Gesamtspielzeit anzeigen – die Zeit, wie lange ich die AirPods tatsächlich in den Ohren hatte. Einfach nur um hier zu unterstreichen, welche prominente Position diese Kopfhörer für mich einnehmen.
Und weil ich diese Ohrstöpsel so häufig nutze, zählt für mich jede Verbesserung der Hardware. Deshalb habe ich auch nie den Kauf der 2. Generation bereut, der lediglich ein paar Monate zurückliegt.
Mein Resümee im April lautete:
Unterm Strich ist die zweite Generation der AirPods eine evolutionäre Weiterentwicklung einer verdammt fantastischen ersten Generation. Ich persönlich hätte mir zwar eine Abschirmung gegenüber Außengeräuschen und eine Wasserfestigkeit gewünscht, der Performance-Boost beim Wechsel der Kopfhörer zwischen verschiedenen Geräten sowie „Hey Siri” als Freisprechfunktion sind für mich aber Grund genug hier erneut zuzuschlagen.
Guess what? Die AirPods Pro kommen mit einer aktiven Geräuschunterdrückung sowie dem Schutz vor Schweiß und Wasser.
Die Qualität von Apples proprietärem „Noise-cancelling”-Feature ist sehr gut. Mir fehlt zwar der direkte Vergleich zu den aktuellen Spitzenkandidaten von Sony und Bose, aber (Over-Ear‑)Kopfhörer mit ANC hatte ich in der Vergangenheit en masse.
Der Filter für die Umgebungsgeräusche in den AirPods ist nicht aggressiv. Es lässt sich eher als ein Fade-Out von der Außenwelt umschreiben; eine Art Schleier, die sich über alle unangenehmen Geräusche von draußen legt.
Beispiel gefällig? Ich spaziere täglich an einer Bahnstrecke entlang, die alle paar Minuten von (S-Bahn‑)Zügen ins Zentrum von Helsinki frequentiert wird. Mit meinen bisherigen AirPods ist beim Vorbeifahren von einem solchen Zug mein Podcast nicht mehr zu verstehen. Auch die AirPods Pro entfernen diese Zuggeräusche nicht vollständig, aber sie dezimieren sie auf ein Minimum. Ich höre weiterhin den an mir vorbeiratternden Zug, aber es wirkt so als würde ich viele hunderte Meter entfernt laufen.
Absolute Stille darf man nicht erwarten. Diese Intensität ist durch die Bauform und die In-Ear-Position wahrscheinlich auch unrealistisch. Ein mächtiger Over-Ear- oder On-Ear-Kopfhörer hat viel mehr Platz und schirmt vor Außengeräuschen alleine durch seinen Sitz über dem Ohr ab.
Versteht mich nicht falsch: Die Geräuschunterdrückung der AirPods muss sich vor den Top-Kandidaten nicht verstecken! Die AirPods Pro schupsen euch jedoch in kein geräuschtotes Loch.
Nett: Die Geräuschunterdrückung verfälscht den für mich sehr passablen Klang kaum. Der Druckausgleich über den integrierten Luftkanal ist ein tatsächlich unterschätztes Features. Obendrein tragen sich die Silikontips sehr bequem, weil sie nicht über einen Plastik-Stengel gezogen werden. Ich habe eine solche Konstruktion noch bei keinem anderen In-Ear-Kopfhörer gesehen. Es wird nicht lange dauern, bis diese Konstruktion kopiert wird.
Mit dem „Passtest für die Ohreneinsätze” wird herausgefunden, welche Größe optimal abdichtet – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Um tatsächlich die bequemsten Ohreinsätze zu finden, empfehle ich alle drei Varianten auszuprobieren. Insbesondere wenn ihr euch unsicher seid, wechselt die Silikonaufsätze nach einigen Tagen unbedingt noch einmal. Ich persönlich bin bei zwei unterschiedlichen Größen für jedes Ohr gelandet.
Die aktive Geräuschunterdrückung erzählt jedoch nur die halbe Geschichte: Der Transparenzmodus, der euch über die Mikrofone die Außenwelt dazuschaltet, ist mindestens gleichbedeutend. Es ist kein Zufall, dass ein längerer Druck auf das nun deutlich kürzere Kopfhörer-Stäbchen zwischen diesen zwei Modi wechselt.
Es ist eine Herausforderung diesen künstlichen Klang über die Mikrofone zu beschreiben, weil er oft gar nicht so künstlich klingt. Man spricht selbst bei eingesteckten Kopfhörern mit anderen Personen in normaler Lautstärke und hört seine Außenwelt weitgehend unverfälscht und natürlich in Stereo!
Teilweise verstärken die Mikrofone der AirPods jedoch individuelle Umgebungsgeräusche, die das eigene Ohr nicht hervorheben würde. Ein Schotterweg knirschte in der letzten Woche unter meinen Schuhen deutlich lauter als gewohnt. Ich höre die Tastenanschläge von meinem Keyboard klicken, während ich diese Zeilen tippe. Es sind Soundeffekte, die das Gehirn weitgehend ausblendet, aber Nuancen, die die Mikrofone (noch) nicht verstehen und deshalb falsch betonen.
Beinahe magisch wird es, wenn ihr im Transparenzmodus die eigene Musik auflegt. „Music is the soundtrack of your life“ und diese Untermalung kann jetzt ein ständiger Begleiter sein. Fast wie in einem Film geht ihr banalen Alltagsereignissen nach, sprecht mit Leuten, kocht und lebt, während ein Soundtrack euer Handeln untermalt.
Noch sind wir nicht soweit. Noch ist das Paket aus den miniaturisierten Computerchips nicht richtig clever. Die Entwicklung ist jedoch absehbar: Die Kopfhörer, die bereits heute verschiedene Sounds filtern oder hervorheben, euch Textnachrichten reinreichen oder Siri aufrufen, fallen ohne Frage in den Bereich „Ambient Computing” – eine konstante und omnipräsente Beziehung zwischen Mensch und Maschine.
Mit der weitreichenden Integration in iOS und den (teilweise exklusiven) Software-Features setzen sich Apples Kopfhörer unverkennbar von der Konkurrenz ab. AirPods konkurrieren jedoch nicht nur als Kopfhörer, sondern im faszinierenden Bereich von „computational audio” – mit derzeit nur wenigen Mitbewerbern. Die Microsoft Surface Buds und die Pixel Buds 2 von Google klingen noch am vielversprechendsten, sind bislang aber lediglich angekündigt.
All das führt natürlich auch zu neuen sozialen Fragen und Benimmregeln. Ich persönlich finde es weiterhin ausgesprochen unhöflich seine Kopfhörer nicht herauszunehmen, bevor man mit jemandem ins Gespräch kommt – und sei es nur fürs kurze Dankeschön an der Supermarktkasse.
Allerdings ist das wirklich nicht mehr notwendig: Der Transparenzmodus lässt euch ganz natürlich mit jemandem sprechen. Würde man nicht deutlich die weißen Stengel sehen, die euch aus dem Gehörgang ragen, würde der Gegenüber nicht bemerken das ihr Kopfhörer tragt.
Vergleichbar schwierig bleibt auch nach fünf Jahren noch der (längerer) Blick auf die Apple Watch. Wer die Uhr trägt, der weiß das ein (kurzer) Blick auf die Uhr den (längeren) Blick zum Telefon ersetzt. Für alle anderen Leute wirkt das aber immer noch unhöflich.
Egal ob Handgelenk oder Ohr: Wearables wie die Apple Watch oder die AirPods machen nicht nur die größten Generationssprünge, sondern sie werfen gleichzeitig auch die größeren Fragen auf.
Für die AirPods Pro bleibt mein Fazit aber simpel: Wenn ich morgen früh diese Kopfhörer aus irgendeinem Grund verliere, bestelle ich am Nachmittag ein neues Pärchen. Es ist das beste Kompliment, das ich den neuen Apple-Kopfhörern machen kann.
Hier noch zwei oder drei lose Anmerkungen und Details, die nicht in den Textfluss gepasst haben.
Apple verkauft AirPods Pro (279 Euro) ergänzend zu den bisherigen AirPods (179 Euro). Wenn es preislich drin ist (und eure Ohren es erlauben), rate ich grundsätzlich zum deutlich überlegenden Pro-Modell – auch akustisch.
Das neue Ladecase hat kein gutes Format. Es lässt sich nicht mehr so befriedigend mit einer Hand aufschnipsen und zuklappen. Das ist etwas, dass meine Finger gerne als Beschäftigungstherapie tun. Allerdings bleibt das neue Case auch offen liegen, was ich (aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund) sehr mag.
Selbstverständlich kann man die Geräuschunterdrückung der AirPods auch komplett ohne Musikwiedergabe nutzen – für ein Drumherum in reduzierter Lautstärke.
Um AirPods aus dem Ladecase zu entnehmen, drückt ihr mit dem Zeigefinger von hinten gegen den Kopfhörer. Ihr legt euren Finger quasi in den aufgeklappten Deckel und drückt dann den AirPod nach vorne. Dort fängt der Daumen den Kopfhörer ab.
Selbst mit dem Abstand von einer Woche sind Ähnlichkeiten zum Peashooter oder Birdo nicht von der Hand zu weisen.
Ein Druck auf den weißen Stiel der AirPods wechselt zwischen den unterschiedlichen Modi. Zwischen welchen der drei Modi ihr so umschaltet, lässt sich in den Einstellungen bestimmen. Alle drei Modi haben individuelle Töne, an denen man sie erkennt. Andere Kopfhörer benutzen oft eine Ansage welcher Mode gerade aktiviert wurde.
Laden die AirPods Pro auf einem Qi-Ladepad, kann man sie ganz leicht antippen, um über das kleine LED-Lämpchen den Akkustand abzulesen – dem Beschleunigungssensor sei Dank.
Klebeknete reinigt die alten AirPods; für das Pro-Modell wird man ein Set aus Silikontips günstig nachkaufen können.
AirPods Pro besitzen einen eigenen Menüeintrag in den Bedienungshilfen. Dort lässt sich beispielsweise die „Geräuschunterdrückung mit (nur) einem AirPod” einstellen.
Entnimmt man einen AirPod während man Musik mit Geräuschunterdrückung hört, pausiert die Wiedergabe. Spielt man seine Musik nur mit einem AirPod im Ohr weiter, bleibt die Geräuschunterdrückung abgeschaltet. Setzt man jetzt wieder den zweiten AirPod ein, schaltet sich die Geräuschunterdrückung automatisch dazu.
Der Drucksensor am AirPods-Stiel ist kein Button. Drückt man ihn, klickt nichts. Es bewegt sich auch nichts. Ihr hört lediglich einen Klick, der den Button simuliert – so wie damals bei Touch ID im iPhone 7. Das ist schlicht Perfektion.
Bislang hat mir Instapaper (universal; Laden) meine gespeicherten Webartikel vorgelesen; seit einigen Wochen übernahm Pocket (universal; Laden). Der konkurrierende Später-Lesen-Dienst, der bereits seit über zwei Jahren unter der Führung von Mozilla operiert, steigert tatsächlich deutlich die Qualität von gesprochenem Text.
Pocket spricht Artikel zwar schon seit vier Jahren, wechselte aber erst im letzten Herbst auf Amazon Polly – einen Bezos-Cloud-Service, der Text in lebensechte Sprache konvertiert. Die Sprachausgabe, die ich in Deutsch und Englisch täglich ausprobiere, klingt in meinen Ohren nicht nur generell natürlicher, sondern auch fehlerfreier. Pocket unterscheidet beispielsweise oft richtig zwischen: „I live in New York“ gegenüber „Live from San Francisco“.
Depending on your connection, Pocket will either use high quality streaming voices or lower quality text-to-speech voices. When you’re online, the high-quality voices will be used, and when you’re offline or drop your connection, Pocket will automatically switch to the other text to speech. Then, if your device comes back online, Pocket will resume using the high-quality voices for the next article.
Außerdem sagt mir die Integration zu. Vorgemerkte Artikel sortieren sich in eine Art Wiedergabeliste, die dann abgearbeitet wird. Man muss nicht nach jedem angehörten Beitrag die Vorleseoption neu anstoßen.
The TV app is not an app. It’s a store. And Apple knows a thing or two about running stores. They know the more you walk in and hang out, the more likely you will spend some money while you are in there. If I see a new show that looks compelling from Showtime? I can subscribe right there in app. See a movie that I want to rent? Bam, one click of my remote, and I’m watching it. It’s a smorgasbord of impulse buys.
And Apple gets a cut of just about everything in there.
Das erste Jahr für Apple TV+ ist relativ unbedeutend: Das Millionenpublikum, das im Moment zuschaut, hat durch den Kauf von einem neuen Gerät bereits dafür gezahlt. Und solange die Apple-eigenen Shows nicht komplett durchfallen – was sie meiner Meinung nach definitiv nicht tun – bleibt die App eine Anlaufstelle. Eine Anlaufstelle auf dem iPhone, auf dem iPad, dem Apple TV und vielen Smart-TVs.
Deshalb muss man fragen: Wie viele Shows umfasst der Service in einem Jahr – am 1. November 2020? Sind es 20, 25 oder sogar 30 neue Serien? Und wie sieht es am 1. November 2021 aus? Sprechen wir in zwei Jahren über 50 oder 60 exklusive TV-Shows?
Jede neue Show – mit hochkarätigen Schauspielern und Schauspielerinnen – zieht nicht nur Aufmerksamkeit und Zeit von Netflix, HBO und Co. ab, sondern erhöht auch den Druck; den Druck als konkurrierender Streamingdienst in der Apple TV-App vertreten zu sein.
Apple hat an diesem Wochenende bereits die eigenen App-Store-Regeln deutlich übertreten und wirbt per unzulässigem Push und rotem Badge am App-Icon. Das ist traurig, aber es zeigt auch die Absichtserklärung allen Apple-Kunden_innen das Angebot vorzulegen. Zur Erinnerung: Jedes Jahr kommen derzeit 200 Millionen neue iPhone-Nutzer_innen dazu – iPads, Macs und Apple TVs nicht eingerechnet.
Apple TV+ muss obendrein nicht direkt Geld verdienen. Aus Prestigegründen darf der Dienst natürlich nicht floppen und ich wette, die internen Zielvorgaben liegen hoch: „Apple TV+, die Plattform für Apple Originals von den weltweit besten Storytellern“ ist nicht nur Marketing-Sprech, sondern wahrscheinlich eine naheliegende Erwartung.
Die ersten Shows schießen in die verschiedensten Richtungen. Das ist kein Zufall: Es soll für alle etwas dabei sein. Und Apple hat Zeit; mehr Zeit als jeder andere.
Reuters berichtete am Montag von der möglichen Übernahme; Google bestätigte dann am Freitag die (viel zu teure) Akquisition.
Over the years, Google has made progress with partners in this space with Wear OS and Google Fit, but we see an opportunity to invest even more in Wear OS as well as introduce Made by Google wearable devices into the market. Fitbit has been a true pioneer in the industry and has created engaging products, experiences and a vibrant community of users. By working closely with Fitbit’s team of experts, and bringing together the best AI, software and hardware, we can help spur innovation in wearables and build products to benefit even more people around the world.
Google übernimmt allem voran ein einschlafendes Geschäft mit Fitness-Trackern.
In den Geschäftsbüchern von Fitbit stehen knapp 30 Millionen Nutzer und Nutzerinnen – fast alle benutzen preiswerte Schrittzähler. Trotz mehrerer Anläufe konnte Fitbit keine reizvolle Smartwatch entwickeln. Ob sie unter Google-Führung die Herausforderungen beim Design, der Technologie und im Bereich Fashion lösen können, die ein modernes Wearable auszeichnen, bleibt abzuwarten.
Fitbit dürfte nun zumindest die notwendige Zeit und die entsprechenden Ressourcen besitzen, weshalb der Aufkauf aus ihrer Sicht die bestmögliche Zukunftsperspektive darstellt.
Google demonstrierte in den letzten Jahren allerdings echtes Desinteresse, nachdem die eigenen Vorstößen mit Wear OS erfolglos verliefen. Apple Watch hat dagegen gezeigt, das Kunden*innen aufgrund einer Uhr ihr Smartphone wechseln beziehungsweise beim iPhone bleiben. Das alleine dürfte für Google ein Grund sein sich dem „Health and Fitness“-Thema noch einmal aktiv zuzuwenden. Eine solche Kurskorrektur wird jedoch viele Jahre in Anspruch nehmen, wenn sie überhaupt greift. Wer liebäugelt denn wirklich mit einer elektronischen Fußfessel einem „Activity Tracker“ von Google?
Die Nutzerdaten stehen im ersten Schritt jedoch nicht im Vordergrund: Apple Watch ist inzwischen eine etablierte Plattform, die zunehmend Einfluß aufs Smartphone hat. Android hält kaum Spielkarten in der Hand um diesen Markt in eine bestimmte Richtung zu schupsen. Fitbit ist ein Mitspieler, der daran noch am ehesten etwas ändern kann. Ich bin skeptisch, dass das klappt, aber die Übernahme ist sehr nachvollziehbar.
Dieses Support-Dokument ist für alle (potenziellen) Abo-Fragen zu Apple TV+ eine gute Anlaufstelle. Drei Aspekte möchte ich daraus hervorheben.
Qualifiziert sind alle neuen iPhone-, iPad-, iPod touch-, Apple TV- oder Mac-Geräte mit den neuesten iOS-, iPadOS-, tvOS- oder macOS-Versionen, die nach dem 10. September 2019 von Apple oder einem autorisierten Apple-Händler erworben wurden.
Die Registrierung für das kostenlose Probeabo richtet sich nach der hinterlegten Apple-ID.
Apples „Originals” sind nicht nur auf dem iPhone, iPad, Mac und dem Apple TV verfügbar, sondern auch unter https://tv.apple.com/de/. Im Web ist eine hinterlegte Kreditkarte notwendig.
Wenn Sie das Angebot annehmen, stimmen Sie zu, dass unmittelbar nach Ablauf des einjährigen kostenlosen Probeabos ein monatliches Abonnement beginnt, das automatisch verlängert wird, sofern Sie es nicht kündigen. […] Sie können jederzeit mindestens einen Tag vor dem nächsten Verlängerungsdatum in den Einstellungen kündigen. Wenn Sie während Ihres kostenlosen Jahres kündigen, verlieren Sie und Ihre Familienmitglieder sofort den Zugriff auf Apple TV+, und der Rest Ihres einjährigen kostenlosen Testzeitraums verfällt. Das Probeabo lässt sich nicht wieder aktivieren.
Der Testzeitraum verfällt, wenn man vor dem Ende des kostenlosen Probeabos kündigt. Wer jedoch ein tatsächlich bezahltes Apple TV+-Abonnement in Anspruch nimmt, behält die verbleibende Probezeit von sieben Tagen beziehungsweise die bezahlte Restlaufzeit von seinem Monats- beziehungsweise Jahresabo.
Keine offizielle Erwähnung findet bislang das Angebot für Studenten, die mit ihrem Apple-Music-Abo offenbar Apple TV+ kostenlos beigelegt bekommen.