Mir ist der flotte Account-Wechsel eben aus Versehen passiert. Warum erfahre ich erst jetzt, dass Twitterrific eine ganze Handvoll (!) sinnvoller Gestenkürzel besitzt?
Available on PS3 as a download, and on PS4 as a download and a collector’s edition disc bundled with two other games. Coming soon to PC via the EPIC Store.
This is the most accessible game on the list. It only takes two hours to play from start to finish, and it costs just $15. I recommend playing it alone, in the dark, with no interruptions, in a single sitting. A good sound system (or headphones) really enhances the experience.
To avoid spoilers, finish the game before reading the article I wrote or listening to the podcast I recorded about the game.
Craig ist ein „multi-track voice channel recording bot for Discord“, der euch hinreichend gut auch mit einem iPhone oder iPad an Gruppengesprächen teilnehmen lässt.
Die Einrichtung ist super-simple: Ihr legt euch einen kostenlosen Discord-Server an, ladet den Bot dorthin ein und gebt ihm das Kommando ➝ :craig:, join
Die Discord-App nutzt entweder das im iPhone oder iPad eingebaute Mikrofon, eure verbundenen AirPods oder externe Aufnahmegeräte (Shure MV51 / RØDE NT-USB). Discord bietet nur limitierte Mikrofoneinstellungen, weil iOS nicht mehr erlaubt. Nichtsdestotrotz lässt sich mit der automatischen Sprachverarbeitung ausreichend gut arbeiten.
Beendet ihr durch das Kommando ➝ :craig:, leave eine Aufzeichnung, bekommt ihr direkt im Anschluss den Zugriff auf die einzelnen Audiospuren von den einzelnen Teilnehmern – alternativ gibt es auch eine Abmischung mit allen Beteiligten.
Der Bot zeichnet das Audiogespräch auch dann weiter auf, wenn sich Mitwirkende abmelden oder rausfliegen. Diese Erfahrung habe ich (unfreiwillig) selbst gemacht: Während einem Gespräch hat sich die Beta-Version von iOS 13 auf meinem iPad Pro verabschiedet. Nach einem kompletten Neustart konnte ich mich allerdings schnurstracks wieder in die Discord-App einwählen und weiter am Talk teilnehmen. Die Aufzeichnung funktionierte lupenrein; während der Neustart-Phase war auf meiner Tonspur schlicht Stille zu hören.
Apropos Aufzeichnung: Mit der Erweiterung EnnuiCastr lässt sich die Aufnahmequalität noch einmal steigern. Mit dem Opus-Codec, auf den EnnuiCastr setzt, sollte das für jede Form von einer Gesprächsrunde qualitativ ausreichen. Wer die Webapp aktiviert (➝ :craig:, ennuicastr on), bekommt obendrein einen Link, den man als Einladung an Gesprächsgäste verschickt. Diese Gäste müssen nicht zwangsläufig Discord installieren, sondern können auch über einen (modernen) Browser teilnehmen.
Ein kleines aber feines Detail sei noch erwähnt: Craig lässt sich mit eurem Google Drive verknüpfen. Jede Aufzeichnung ist direkt im Anschluss an das Gesprächsende dort als ZIP-Datei mit den einzelnen Tonspuren herunterzuladen. Ich konnte diese Tracks (in meinem Fall waren es .AAC-Dateien) direkt zu Ferrite importieren und dort mit der Bearbeitung beginnen.
Warum erwähne ich all das?
iOS fasst auch mit iOS 13 noch nicht das große Thema ‚Audio‘ an. Es ist weiterhin nicht möglich Audiostreams aus verschiedenen Apps zusammenzuführen oder ein Skype-Gespräch lokal aufzuzeichnen. iOS erlaubt es nämlich nicht mit einem Mikrofon an einem Gespräch teilzunehmen und dieses Mikrofon gleichzeitig aufzuzeichnen.
Ich glaube fest daran, dass sich das Thema für iPadOS in den nächsten Jahren weiterentwickeln muss. Bis das jedoch soweit ist, werde ich im iPhoneBlog nicht nur alternative Wege beschreiben, sondern die fehlende Funktionalität auch zukünftig kräftig kritisieren.
Q3/2019 war Apples zweites Geschäftsquartal in dem die Wearables-Kategorie das Umsatzwachstum antrieb – allem voran mit AirPods und der Apple Watch. Dieser Geschäftszweig erreicht „bald die Größe einer eigenen Fortune-50-Firma“.
So richtig an Bedeutung gewinnt diese Gerätekategorie jedoch erst wenn man die fehlende Konkurrenz bedenkt – nicht unbedingt für Kopfhörer, aber zweifellos für Computeruhren. Die Entwicklung von ‚Wear OS‘ scheint eingeschlafen; die Tracker von Fitbit werden von Monat zu Monat irrelevanter.
Während watchOS, der Software-Teil von Apple Watch, seit 2015 einige fundamentale Richtungswechsel erfuhr, war die Hardware gleich im ersten Anlauf ein Erfolg. Insbesondere die Idee der austauschbaren Armbänder ist dabei nicht hoch genug zu bewerten.
Während die goldene Apple-Watch-Edition grandios gegen die Wand fuhr1, avancierten die Armbänder zu einem Aushängeschild für Mode & Design. Ich würde die Handschlaufen auf eine Ebene mit den weißen Kopfhörern hängen, die dem iPod vor 17 Jahren seine Persönlichkeit aufdrückten.
Zur Erinnerung: Apple konnte sich damals eine Werbekampagne leisten, die nur Silhouetten von Kopfhörerkabeln zeigte – und jeder wusste, welcher Musikplayer an diesen Ohrstöpseln hängt. Ich bin mir sicher: Mit einigen Apple-Watch-Armbändern könnte man heutzutage eine ähnlich abstrakte Kampagne fahren und es gäbe keinen Zweifel welche Uhr gemeint ist.
Es war jedoch nicht nur die Idee der wechselbaren Armbänder, die gelang, sondern auch die Umsetzung: Apple verkauft bis heute das Original-Sportarmband, während andere Armband-Typen radikal aussortiert wurden. Wer erinnert sich noch ans Nylon-Armband oder das klassische Lederarmband?
Neben dem allerersten Sportarmband ist für mich das Sport Loop der bislang größte Erfolg aus der Kollektion. Diese Armbänder sind bequem, sie sind in unzähligen Farben erhältlich, man nimmt sie nach dem Sport mit unter die Dusche, aber kann sie gleichzeitig auch für ein feines Abendessen tragen.
Es ist jedoch nicht nur die persönliche Individualisierung, die man mit einer ganz bestimmten Farbe ausdrückt, sondern mit jedem neu erworbenen Armband kauft man sich gefühlt eine neue Uhr. Ein anderes Material und eine andere Verschluss-Methode führen ganz von selbst zu einem neuen Tragegefühl. Man wechselt nicht nur ein Hintergrundbild auf seinem Screen oder klebt einen Sticker auf seinen Laptop-Rücken: Man wechselt das komplette Erscheinungsbild von seinem Computer.
Eine solche Transformation ist einer von vielen Gründen, warum Apple rund 60Euro für ein „Nylongewebe mit Klettverschluss“ verlangen kann. Und dort wo sie es nicht können, bei günstigeren Drittanbietern, verdienen sich über das Lizenzprogramm für das Armbandverbindungsstück mit.
„Switzerland is in trouble“ soll Jonathan Ive einmal gesagt haben: Einer der Gründe ist die brillante Idee der wechselbaren Armbänder.
„Even with the lowest possible numbers within this framing — 10,000 units sold of a minimum $10,000 product — that still means Apple made a hundred million dollars on the first-generation Edition. I’m not making a judgement on whether this is good, obviously, but it’s noteworthy.”
AirPlay 2 + die fehlenden Mikrofone machen die SYMFONISK (Tischleuchte / Regal-WiFi-Speaker) zu einem interessanten Deal – technisch ohne Frage besser als alle (dummen) Lautsprecher-Boxen, die nur über Bluetooth (oder Kabel) anzusteuern sind. Die Klangqualität ist dagegen wohl eher mau. Weitere Voraussetzung: Die Optik muss euch gefallen.
Keine Geschmacksfrage ist dagegen der YouTube-Kanal von Kollege Dantz für alles was mit Heimautomation zu tun hat: ‚Spiel und Zeug‘ gehört abonniert.
Intransparenz und eine fehlende „Opt-out”-Möglichkeit waren die Probleme.
In response to concerns raised by a Guardian story last week over how recordings of Siri queries are used for quality control, Apple is suspending the program world wide. Apple says it will review the process that it uses, called grading, to determine whether Siri is hearing queries correctly, or being invoked by mistake.
In addition, it will be issuing a software update in the future that will let Siri users choose whether they participate in the grading process or not.
Den kompletten Prozess anzuhalten, die Zusammenarbeit mit den beauftragten Unternehmen zu überprüfen sowie zukünftig eine explizite Erlaubnis seiner Nutzer einzuholen, ist der einzig richtige Ansatz, wenn man zuvor so mit gigantischen Plakaten warb.
Selbst die sonnigen Sommermonate sollen uns nicht davon abhalten, unsere digitale Dokumentenverwaltung einmal komplett zu überarbeiten…
Nur Spaß, geht nach draußen! Wenn ihr in den nächsten Wochen aber mal einen verregneten Sonntag ganz für euch alleine habt, dann könnt ihr einen Blick auf meine persönliche PDF-Bürokratie werfen – als Anregung, wie man seine digitalen Dokumente organisieren könnte.
Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.
Apple contractors regularly hear confidential medical information, drug deals, and recordings of couples having sex, as part of their job providing quality control, or “grading”, the company’s Siri voice assistant, the Guardian has learned.
Although Apple does not explicitly disclose it in its consumer-facing privacy documentation, a small proportion of Siri recordings are passed on to contractors working for the company around the world. They are tasked with grading the responses on a variety of factors, including whether the activation of the voice assistant was deliberate or accidental, whether the query was something Siri could be expected to help with and whether Siri’s response was appropriate.
In der Beobachtung über die Berichterstattung, die auf den Artikel im ‚The Guardian‘ erfolgte, bleibt faszinierend wie viele Publikationen auf den eigentlichen Gesprächsinhalten herumreiten: „Sex, Drogen und Arzttermine!“
Insbesondere die technisch-versierten Medien dürften doch verstehen, dass die Inhalte der Aufzeichnungen lediglich einen (banalen) Ausschnitt des alltäglichen Lebens darstellen, und das es eigentlich darum geht wie wir mit Spracherkennung umgehen.
[…] die Handhabung mit diesen Datenschätzen, die Amazon, Google und Apple einen gravierenden Wettbewerbsvorteil erbringen, weitgehend intransparent. Deshalb sollte man sich merken: Hinter jedem guten Sprachassistenten stehen viele einflussreiche und unbekannte Menschen.
Zwei Fragen seien jedoch noch einmal speziell an Apple gerichtet:
Warum steht die menschliche Qualitätskontrolle der Gesprächsschnipsel nicht explizit im ‚White Paper‘?
Und warum erfordert die Teilnahme an der Sprachanalyse durch reale Personen keine ausdrückliche Zustimmung („opt-in“)?