Die Reduzierung der Lautstärke funktioniert auch bei eingehenden Anrufen. Sobald die TrueDepth-Kamera eure Anwesenheit bemerkt, dreht das iPhone die Intensität seiner Klingel- und Hinweistöne runter.
Die Option „Aufmerksamkeitssensible Funktionen” unter ➝ Einstellungen ➝ Face ID & Code muss dafür aktiviert sein.
Die Möglichkeit, zwei Texte nebeneinander anzuzeigen und zu bearbeiten, ist nützlich beim Übersetzen, um zwei Versionen eines Dokuments zu vergleichen oder auch um Notizen im Blick zu haben, während man schreibt. Auf dem Mac steht die Funktion schon lange zur Verfügung, erst vor kurzem wurde sie durch die Integration eines nativen Split View in Ulysses für Mac weiter verbessert. Nun steht der native Split View auch auf dem iPad zur Verfügung. Ulysses- Nutzer können nicht nur zwei Texte gleichzeitig anzeigen, bearbeiten, durchscrollen und den verfügbaren Platz auf dem Bildschirm nach Belieben zwischen zwei Editoren aufteilen. Weil der Split View aus zwei vollfunktionalen App-Fenstern besteht, können sie auch navigieren oder eine Vorschau neben dem Editor anzeigen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ein exportierter Text aussehen wird.
Ulysses 16 | Pressemitteilung
Egal ob ihr ein iPad mini benutzt oder auf einem iPad Pro 12.9” tippt: Die neue ‚Split View‘ in Ulysses kennt lediglich zwei Bildschirmaufteilungen (50:50 oder 75:25) – genau wie sie iOS 12 derzeit auch anbietet wenn man zwei Apps nebeneinander platziert.
Das ist enorm hilfreich für den Moment (und insbesondere für eine Textverarbeitung sinnvoll), aber es lässt natürlich viel Spielraum ungenutzt. Apple ist hier gefordert den iOS-Entwicklern mehr Möglichkeiten für die Darstellung ihrer Inhalte anzubieten.
Nach dem Urteil der südkoreanischen Kartellbehörde sowie den Wettbewerbsstrafen der EU-Kommission bekam Qualcomm in dieser Woche nun auch von einem US-Gericht ordentlich auf den Hut. Einige Details aus dem Prozess haben mich laut auflachen lassen1.
”In sum, Qualcomm engaged in anticompetitive conduct with respect to Apple by (1) refusing to sell Apple modem chips or even share sample chips until Apple signed a license; (2) eliminating a competing standard supported by Intel; (3) attempting to require Apple to cross-license its entire patent portfolio to Qualcomm; and (4) and using Qualcomm’s monopoly power to enter exclusive deals with Apple that foreclosed Qualcomm’s rivals from selling modem chips to Apple from 2011 to September 2016.“
Apples eigene Rechtsstreitigkeiten mit Qualcomm, die nach einem zweijährigen Vorgeplänkel am ersten Verhandlungstag außergerichtlich beendet wurden, sind sicherlich nicht unbeteiligt an der Entscheidung, die die ‚Federal Trade Commission‘ – die US-Wettbewerbsbehörde – nun erwirken konnte: Apple legte als Abnehmer von Modem-Chips den Finger in die Wunde von Qualcomms Geschäftspraktiken und zeigte wie fairer Wettbewerb behindert wurde und wie sie eine marktbeherrschende Position missbrauchten.
Davon profitieren jetzt nicht nur Firmen, die Modem-Chips kaufen, sondern auch alle Android-Smartphone-Hersteller, die die Snapdragon Hauptprozessoren von Qualcomm verbauen.
„This discrepancy between their answers to their own counsel as compared to the FTC’s questions is something I also observed in my trial commentary on Twitter and on this blog. One detail that I noted was that Mr. Mollenkopf (Qualcomm CEO) generally wears glasses, but at the trial he took his glasses off when the FTC had questions, only to complain that he couldn’t quickly read some text that appeared in a smaller font on a screen.”
Die ‚Schnellscrollfunktion‘ – durch einen Tipp auf die obere Statusleiste – kennt ihr. Einige Apps, darunter Apollo und Tweetbot, springen durch einen zweiten Tap auf die obere Bildschirmleiste zurück an die zuvor verlassene (Lese‑)Position. Ich wünsche mir dieses Feature für mehr Apps.
Bevor macOS in zwei Wochen eine signifikant neue Stoßrichtung bekommt, und uns anschließend das neue iOS 13 über den Sommer hinweg beschäftigen wird, werfe ich einen Blick auf meinen Mac. Es geht um die Programme, die ich am MacBook täglich benutze, wie diese Software teilweise bereits mit iOS zusammenspielt, und alles was den Mac zum Mac macht.
Kurzum: Dieses Video zeigt wie ich mit dem Mac arbeite.
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Der Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in Finnland liegt bei durchschnittlich zwölf Kilo pro Jahr. Um den Schnitt (als Zugezogener) nicht runterzuziehen, frequentieren wir Zuhause regelmäßig eine Jura ENA Micro 90 (Affiliate-Link). Wenn ich am Abend oder am Wochenende jedoch ein wenig Zeit und Muße habe, brühe ich einen Filterkaffee von Hand. Und das sieht dann so aus:
sowie die iOS-App ‚Filtru Coffee‘ (universal; Laden)
Der Nachfolger meiner Wilfa-Kaffeemühle ist der Wilfa Uniform Grinder. Der ist jedoch irrsinnig viel teurer, hätte zwar auch Bluetooth, arbeitet jedoch nicht mit der iOS-App ‚Filtru Coffee‘ zusammen. Und wie man in meinem Video bereits gesehen hat, ist die kabellose Zusammenarbeit zwischen der Bluetooth-Waage und der iOS-App ein zentraler Aspekt meiner Kaffee-Routine.
‚Filtru Coffee‘ erkennt beim App-Start automatisch und zuverlässig die Skale 2; der Umweg über die Bluetooth-Einstellungen ist nicht notwendig. Die Empfehlung für diese Waage stammt direkt aus der iOS-App, die auch andere Kandidaten (zu höheren Preisen) zeigt.
Hübsch wird’s wenn Filtru euch an die Hand nimmt und Schritt für Schritt das Aufbrühen erklärt. Egal ob AeroPress, Chemex oder Siphon: Neben den detaillierten Texterklärungen zeigt euch die App visuell an welche Wassermengen wie schnell hinzugegeben werden müssen („Real-Time Guidance).
Im Anschluss an jeden „brew” sieht man nicht nur den dazugehörigen Kurvenverlauf („Accurate Brewprint”), sondern Filtru vermerkt euren Kaffeekonsum auch in Apples Health-App.
Apple, Google, Huawei, and Samsung are competing aggressively on the strength of their camera — apart from the Internet, it is the most used feature on a smartphone. They are spending thousands of millions of dollars on software and hardware to improve the photography on their devices. Meanwhile, Nikon and Canon are racking up losses upon losses as camera sales stall. The camera industry is doing its best to paper over its looming doomsday scenario by releasing high-end interchangeable lens cameras that cost as much as a second-hand car. But you can see where this is going.
Die Antwort der traditionellen Kamerahersteller auf Smartphone-Fotographie war der Rückzug in die Highend-Nische. In den letzten fünf Jahren implodierte der Markt für Kompaktkameras während Nikon, Canon und Sony ihren Fokus auf hochpreisige Wechselobjektive verschoben.
Die Idee war gut: Ich liebe die Portrait-Fotos, die dieses Zeiss-Objektiv (Affiliate-Link) an meiner gar nicht mehr so neuen Sony a6500 (Affiliate-Link) einfängt. Ich habe gestern Nacht einen Schwung von Bildern mit Darkroom durchgearbeitet, die mich auf dem großen iPad-Bildschirm regelrecht anstrahlten. Auflösung, Bokeh und Fokus vermischten sich zu einer Bildkomposition, die ich auf den ersten Blick liebe.
Wenn ich mich aufraffe diese Kamera mit dem sperrigen Objektiv einzupacken, in den richtigen Situationen tatsächlich auch aus der Tasche zu holen, die Bilder anschließend in die iCloud Fotobibliothek zu überspielen und die Ortsinfos nachzutragen, dann war es all den Aufwand meistens auch wert.
Insbesondere fällt mir das bei den Fotos von meinen Kids auf, die für kein Bild still sitzen bleiben und die schwierigsten Lichtverhältnisse geradezu anziehen. Der Portrait-Mode des iPhones kann in diesen Situationen nicht annähernd mithalten.
Und auch Smart HDR im iPhone XS (Max) ist nicht mehr nur ‚nice-to-have‘, sondern etwas, dass ich von einer Kamera erwarte. Ich habe kürzlich meine Eltern im strahlenden Sonnenschein fotografiert während Helsinki und viel blauer Himmel im Hintergrund standen. Das Bild, das die spiegellose Sony-Kamera schoss, war ohne Nachbearbeitung nicht zu benutzen, während das iPhone sowohl die Personen im Vordergrund ausgeleuchtet hat, gleichzeitig aber auch den blauen Himmel festhielt.
Smartphones erhalten zukünftig nicht nur ein oder zwei Objektive, sondern sie kompensieren vor allem durch Software mehr und mehr Funktionen, die sie aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichtes nicht erreichen können.
Mein Kabelmanagement für unterwegs hat sich dank vieler Zuschriften von Lesern und Leserinnen abermals erleichtert: Mein separates USB-A auf Micro-USB-Kabel ersetzt nun ein noch kompakterer USB-C auf Micro-USB-Adapter – fürs Aufladen der (hoffentlich) letzten Geräte mit diesem Anschluss.
Auf Amazon kostet der UGREEN-Dongle exakt zehn Euro (Affiliate-Link); direkt aus Fernost zahlt man nicht mehr als drei US-Dollar.