Spotify is in talks to buy Gimlet for more than $200 million. That’s a big deal for the podcasting world. Spotify wants to break out of the music streaming business. Gimlet, the company behind shows like Crimetown and Reply All, can help.
Würden diese Shows dann exklusiv nur Spotify-Abonnenten zukommen? Möglich. Würden diese Shows dann generell auf Werbung verzichten? Möglich. Würde ich nur deshalb Spotify abonnieren? Möglich.
Spotify braucht, sehr vergleichbar mit Netflix, eigene Inhalte – Unterhaltung, die tatsächlich ihnen gehört. Die Schweden haben kein Geld für exklusive Musikdeals und leiten ohnehin einen Großteil ihrer Umsätze lediglich zu den Musikverlegern durch.
Daniel Ek und sein Team haben mit ihrem Streamingservice grundlegend unseren Konsum von Musik verändert. Sie haben es geschafft, dass wir wieder für Musik bezahlen. Nicht für die eigentlichen Alben und Songs, sondern für einen bequemen Überall-Zugriff. Spotify steht dafür direkt neben Napster und iTunes in den Geschichtsbüchern und trotzdem ist Musik (alleine) wohl nicht ihre Zukunft.
Q1/2019 war Apples erstes Quartal ohne Nennung exakter Stückzahlen für verkaufte iPhones und iPads. Dafür hagelte es einen Strauß anderer Informationen, die Apple so konkret noch nie fallen ließ – beziehungsweise zu denen nur sehr alte Hausnummern existierten.
Beispielsweise erfuhren wir, dass die „iPhone installed base” die Marke von 900 Millionen Geräten überschritt. Insgesamt befinden sich dort draußen 1.4 Milliarden Apple-Geräte.
Diese Zahl ist so bedeutsam, weil sie die Zielgruppe für das Ökosystem umschreibt, die man als Entwickler von Software oder über Serviceangebote erreichen kann. Es ist die „user base”, über die wir auch im Zusammenhang mit Kundenzufriedenheit sprechen. Und es ist die potenzielle Anzahl von Kunden, die am Upgrade-Zyklus von Hardware teilnehmen.
Die iCloud-Umsätze haben im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40-Prozent zugelegt. Apple gewann in den letzten 12 Monaten zirka 120 Millionen Kunden und Kundinnen für seine bezahlten Aboangebote (Musik, Speicherplatz, Apps, etc.). Apple News hat in seinen drei Ländern, in denen es derzeit verfügbar ist (USA, UK und Australien), insgesamt 85 Millionen „monthly active users” und Apple Pay verdoppelte die Anzahl seiner Transaktionen (1.8 Milliarden) gegenüber dem Vorjahresquartal.
Apple legte erstmals den iPhone-Modell-Mix offen: Im Weihnachtsquartal hat sich unter den neuen Geräten (!) das iPhone XR am besten verkauft; gefolgt wird es vom iPhone XS Max. Das iPhone XS war am wenigsten nachgefragt.
Die iPhone-Umsätze fielen weltweit um 15-Prozent – dafür ist nicht nur China verantwortlich, sondern eine generell stagnierende Nachfrage für Smartphones. Apple hat mit seinem iPhone definitiv nicht nur ein Problem in China.
Einige der Gründe für die sinkende Nachfrage kennen wir aus Apples zurückgeschraubter Umsatzprognose. Die Telefonkonferenz ließ jedoch durchblicken, dass iPhone-Kunden nicht auf Android-Geräte wechseln, sondern als bestehende Kunden primär ihre alten Geräte länger behalten.
Apple zielte in diesen Quartalszahlen thematisch kräftig auf die Service-Sparte. Man sollte das jedoch richtig einordnen: Apples Wert liegt im Ökosystem aus Hardware, Software und Services. Services sind nicht neu, sondern waren schon immer ein Bestandteil davon – angefangen bei iTunes über Apple Care bis zu Apple Maps.
Apple musste in diesem Quartal demonstrieren, dass ihre anderen Geschäftsfelder so finanziell bedeutend sind, dass sie selbst schwächelnde iPhone-Verkaufszahlen abfedern können. Und das hat größtenteils geklappt: Apple ging mit einem Umsatz von 85 Milliarden US-Dollar sowie einem Gewinn von 20 Milliarden US-Dollar nach Hause. Unterm Strich war es ihr zweitbestes Jahresviertel in der Firmengeschichte.
Seit Weihnachten spiele ich mit Lightroom (universal; Laden) auf dem iPad. Ich war nämlich neugierig, was die hochgelobte Adobe-App gegen mein geliebtes Darkroom (universal; Laden) anzubieten hat – für mich, als jemanden der das nicht beruflich macht, sondern lediglich Spaß an Fotos hat.
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Apple has shut down Facebook’s ability to distribute internal iOS apps, from early releases of the Facebook app to basic tools like a lunch menu. A person familiar with the situation tells The Verge that early versions of Facebook, Instagram, Messenger, and other pre-release “dogfood” (beta) apps have stopped working, as have other employee apps, like one for transportation. Facebook is treating this as a critical problem internally, we’re told, as the affected apps simply don’t launch on employees’ phones anymore.
The shutdown comes in response to news that Facebook has been using Apple’s program for internal app distribution to track teenage customers with a “research” app.
Apple fand einen eleganten Weg um Facebook gegen das Schienbein zu treten. Zuckerbergs Führungsriege tauscht spätestens heute ihr iPhone gegen ein Android.
Facebook employees told Business Insider that their colleagues at the company are „pissed“ and „angry“ about the news and looking for someone to blame, alternately attacking Apple or their own colleagues working on the project for the setback. […]
Affected apps include internal builds of Workplace, Facebook’s internal version of Facebook for employee communications; Workplace Chat; Instagram; Messenger; „and other internal apps like Mobile Home and the Ride app.“ (The versions of the apps used by ordinary people aren’t affected.)
In the meantime, Facebook employees are being told to download public versions of the affected apps from Apple’s App Store, which don’t receive the same beta updates — dramatically slowing development. And some apps, like the Ride app (which deals with public transportation) and Mobile Home (which provides employee information) aren’t available publicly, so they’re totally unavailable for now.
Auch diese (anscheinend eskalierte) Situation wird sich eher früher als später wieder aufdröseln. Dafür braucht es nicht Mark Zuckerburg und Tim Cook an einem gemeinsamen Tisch, sondern die mittlere Managementebene von beiden Unternehmen, die die eingefahrene Pattsituation noch einmal feststellen. Googles Entschuldigung für ein vergleichbares Vergehen nimmt den Ausgang der Diskussion vielleicht schon vorweg.
Facebook kann es sich (finanziell) nicht leisten ihre tatsächlichen App-Store-Apps – von WhatsApp bis Instagram – in Gefahr zu bringen. Apple hat über den Widerruf der Enterprise-Zertifikate deutlich die Muskeln spielen lassen. Aber auch Apple kann sich keine ‚Kill-Switch‘-Kontroverse rund um den streng kontrollierten Software-Vertrieb erlauben. Ärger wie dieser hier zeigt die wackeligen Beine, auf denen der eingezäunte App Store steht.
Egal was hier oder demnächst vor dem obersten US-Gerichtshof passiert: Apple täte gut daran einen Plan in der Schublade zu haben, der beschreibt wie man iOS-App auch außerhalb von Root-Zertifikaten oder dem App Store installiert.
Since 2016, Facebook has been paying users ages 13 to 35 up to $20 per month plus referral fees to sell their privacy by installing the iOS or Android “Facebook Research” app. Facebook even asked users to screenshot their Amazon order history page. The program is administered through beta testing services Applause, BetaBound and uTest to cloak Facebook’s involvement, and is referred to in some documentation as “Project Atlas” — a fitting name for Facebook’s effort to map new trends and rivals around the globe.
Root-Zertifikate für „Research”? 65 Cent pro Tag für eine voll umfassende und fortlaufende Einsicht in Teenager-Profile? Das ist selbst für Facebook arg niedrig.
Mich beängstigt, dass wir bislang noch nichts von rebellierenden In-house-Teams gelesen haben. Koum und Acton (Ex-WhatsApp) sowie Systrom und Krieger (Ex-Instagram) können doch nicht die einzigen Personen sein, die ihre persönliche Konsequenzen gezogen haben? Wie haarsträubend darf sich Facebook noch verhalten, ohne das die gutverdienende (mittlere) Managementebene hinwirft?
Apropos hinwerfen: Dass das alles auch auf Apples Plattform passiert, kann Cupertino nicht ignorieren. Es verletzt nicht nur unmissverständlich die Richtlinien, denen alle Entwickler folgen müssen, sondern ist ein ganz offensichtliches „F*ck you” gegen Apples Philosophie.
Natürlich suchen Tim und sein Team nach einem cleveren Ausweg, bei dem sie sich nicht in eine problematische Gatekeeper-Position bewegen. Beispielsweise könnte man abwarten, ob Facebook für seine letzte Aktion eine Klagewelle entgegenrollt um damit einen externen Anlass zu haben, der es rechtfertigt die Facebook-Entwicklerzertifikate (temporär) zu deaktivieren.
Für manche Dinge lohnt es sich aber auch einfach mal proaktiv einzustehen. Ein App Store ohne Facebook-App wäre ein wundervoller Gesprächsaufhänger.
Ich bezahle für eine Handvoll Newsletter, die ich an eine E-Mail-Adresse von meinem RSS-Dienst Feedbin weiterleite. Dadurch schlagen diese Abos dann als Beitrag im RSS-Reader meiner Wahl auf (und archivieren sich in meiner Inbox automatisch).
Stoop (universal; Laden) funktioniert vergleichbar. Der Dienst gibt euch eine persönliche E-Mail-Adresse an die Hand, die ihr dann bei einer Newsletter-Anmeldung angebt.
Diese Abos umschiffen so euren Posteingang und stapeln sich anstelle dessen in der App – zum zeitsouveränen Nachlesen beziehungsweise Nachhören. Meine Newsletter-Abos konsumiere ich mittlerweile nämlich wie Podcasts: auf Spaziergängen, beim Sport oder auf dem Weg zur Arbeit. Möglich wird dies weiterhin durch die iOS-Bedienungshilfe „Text vorlesen“.
Stoop ist noch keine drei Monate alt, und das merkt man an einigen Stellen noch deutlich. E-Mail-Newsletter erlebten in den letzten Jahren jedoch eine kleine Renaissance und gestalten mittlerweile einen nicht unerheblichen Teil von meinem eigenen Nachrichtenkonsum. Ich behalte den Dienst deshalb nicht einfach nur im Blick, sondern habe meine E-Mail-Weiterleitungen entsprechend auf die Stoop-Mail-Adresse umgebogen.
Apple hat die neue Gruppen-FaceTime-Funktion in der Nacht auf Dienstag deaktiviert, um die Ausnutzung eines erheblichen Bugs zu unterbinden. Mit einem kleinen Trick ist ein Anrufer in der Lage, das iPhone-, iPad- oder Mac-Mikrofon des Angerufenen aus der Ferne zu aktivieren – bevor dieser abgehoben hat.
Um dies zu bewerkstelligen muss bei einem Anruf nur die eigene Nummer als weitere Person für ein Gruppentelefonat ergänzt werden, dadurch wird das Mikrofon auf Seite des Angerufenen sofort aktiviert, wie Nutzer feststellten. […]
Lehnt der Empfänger den FaceTime-Anruf durch Drücken der Standby-Taste ab, wird zusätzlich das Live-Video-Bild an den Anrufer übermittelt, wie The Verge feststellte – dies passiere auch beim Drücken der Lauter/Leiser-Knöpfe.
Einige Stunden nach der Welle, auf der diese Nachricht durchs Netz ritt, drehte Apple serverseitig die Funktion ab. Mittlerweile ist es nicht mehr notwendig FaceTime manuell zu deaktivieren.
Ein Software-Update für diesen Albtraum-Bug – ironischerweise am #DataPrivacyDay – soll im Verlauf dieser Woche folgen.
Diese Exklusivmeldung ist so flach an Fakten, wie die Spieltiefe von Leisure Suit Larry.
Apple is planning a subscription service for games, according to five people familiar with the matter.
The service would function like Netflix for games, allowing users who pay a subscription fee to access a bundled list of titles. Apple began privately discussing a subscription service with game developers in the second half of 2018, said the people, all of whom requested anonymity to discuss unannounced plans.
It’s unclear how much the subscription will cost or what kind of games Apple will offer. The service is still in the early stages of development, and Apple could ultimately decide to abandon it.
Warum beispielsweise ein „Netflix for games“? Apple ist durch den App Store bereits an allen Umsätzen von allen Videospielen mit jeweils 30-Prozent beteiligt. Wo liegt Apples Vorteil von einem iOS-Games-Bundle? Tipp: Das häufig zitierte Servicegeschäft wächst dadurch nicht.
(Finanziell) mehr Einfluß hätte man lediglich als Publisher – auch diese Option schneidet der Artikel an. Ich plädiere seit Jahren für solche Investitionen. Anstelle viele Millionen US-Dollar in den zweiwöchigen Exklusivvertrieb für ein Musikalbum zu stecken, könnte man mehrere kleinere Entwicklerstudios über Jahre durchfüttern.
Ich würde mich extrem freuen, wenn Apple das Kulturgut Videospiele, das ihnen mit dem iPhone-Erfolg mehr oder weniger zufällig in den Schoß fiel, ernster betreiben würde. Fakt ist aber: Apple hat bislang weder Interesse dafür gezeigt, noch Expertise aufgebaut. Zumindest wissen wir von keinen unterstützten Spieleentwicklern (dessen Projekte sich gewöhnlich über viele Jahre erstrecken), noch haben wir von Jobausschreibungen in diesem Bereich gelesen.
Der oben verlinkte Artikel ist seit Jahren ein erster Hoffnungsschimmer, den ich aufgrund der sehr dünnen Informationen jedoch mit großer Skepsis betrachte.