Duet Display – das iPad als zweiter Monitor für den Mac

As of macOS 10.14.2+ & duet v2.0.3.8+, Duet Display is now fully hardware accelerated, making the fastest way to turn your iPad into a second display even faster.

@duetdisplay

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich Astropad Studio und Duet Display (universal; 10,99 €) einander gegenübergestellt; inzwischen ist der größte Herausforderer von Duet Display, mit dem das iPad zu einem Zweitbildschirm für den Mac avanciert, der Hardware-Adapter Luna Display – dessen Name seit Monaten durch Podcast-Werbung springt.

Duet Display ist inzwischen vier Jahre alt. Die Software spielt weiterhin das ewige Katz-und-Maus-Spiel um mit den regelmäßigen iOS- und macOS-Updates kompatibel zu bleiben. Aktuell funktioniert das unter macOS Mojave wieder hervorragend, wenn man der Installation einer Kernel Extension bei der Installation zustimmt.

Die App kostet einmalig 11 Euro; die In-App-Abos braucht man nur wenn man die Druckempfindlichkeit von Apples Pencil nutzen möchte, das iPad auch kabellos als zweiter Bildschirm genutzt werden soll oder Duet Display als ‚Remote desktop‘ eingesetzt wird.

Wer sich einfach nur mehr Bildschirmplatz wünscht, um ein YouTube-Video oder ein Handbuch für Softwareentwicklung dort auszulagern, schließt ein USB-A auf Lightning-Kabel (beziehungsweise USB-C für die neuen iPad Pros) an und ist mit der Standard-App ausreichend versorgt. Vorausgesetzt wird jedoch die aktuelle macOS-Version (10.14.2+).

„Samsung Smart TVs to Launch iTunes Movies & TV Shows and Support AirPlay 2”

Samsung Electronics Co., Ltd. announced today it will offer iTunes Movies and TV Shows and Apple AirPlay 2 support on 2019 Samsung Smart TV models beginning this spring. Support on 2018 Samsung Smart TVs will be made available via firmware update. In an industry first, a new iTunes Movies and TV Shows app will debut only on Samsung Smart TVs in more than 100 countries. AirPlay 2 support will be available on Samsung Smart TVs in 190 countries worldwide.

news.samsung.com

Zum zweiten Mal signalisiert Apple, dass ihre Services eine höhere Priorität besitzen als die eigene Hard- und Software. Zumindest ist das der Eindruck, den man bereits im Dezember beim Apple-Musik-Deal mit Amazon gewinnen konnte. Also bedeutet das: HomePod und Apple TV raus, Services rein?

So simple ist es garantiert nicht. Apple will keine Fernseher oder billige Smart Speaker bauen; sie möchte aber mit ihren Milliarden-Investitionen für Filme, TV-Serien und Musik die potenziell größte Kundschaft erreichen. Diese Inhalte nur exklusiv im eigenen Ökosystem auszugeben, beschneidet unnötig streng die mögliche Zielgruppe. Als ‚Content‘-Produzent ist eine Cross-Plattform-Strategie verpflichtend.

Die Ankündigung besitzt Tragweite, weil Apple nicht nur iTunes-Inhalte (und später garantiert auch sein eigenes Film- und TV-Show-Angebot aus der TV-App) zu den „leading TV manufacturers” bringt, sondern auch AirPlay 2 und Siri-Support.

Über die Sprachsteuerung, eine Fernbedienungs-App sowie AirPlay 2 („Convenient built-in controls appear in apps, on the Lock screen, and in Control Center. So you can easily play, pause, fast-forward, rewind, and adjust the volume on your TV.”) übernimmt Apple dann entscheidende Aufgaben, die zuvor das (Android-)Betriebssystem auf dem Fernseher übernahm – ohne Benutzerinformationen innerhalb der iTunes-App an die jeweiligen TV-Hersteller durchzureichen.

Apples Set-Top-Box, der Apple TV, besitzt das grundlegende Problem, dass er nur an einem TV-Eingang steckt. Bei den meisten Fernsehern muss man aktiv auf diesen „Input” umschalten; tvOS konnte so nie mit dem Betriebssystem des Fernsehers konkurrieren. Das ändert sich nun (teilweise): Siri beziehungsweise ein iOS-Gerät bedienen ausgewählte Funktionen auf Flimmerkisten „führender TV-Hersteller” – und obendrein werden dort alle eigenen Film- und TV-Produktionen aus Cupertino sichtbar.

Erste Klage gegen Wetter-Apps, die Standortverläufe verkaufen

Thursday, the city of Los Angeles sued The Weather Channel for its alleged inappropriate use of location data—the lawsuit claims that the Weather Channel “takes advantage of its app’s widespread popularity by using it as an intrusive tool to mine users’ private geolocation data, which the Weather Channel then sends to IBM affiliates and other third parties for advertising and other commercial purposes entirely unrelated to either weather or the Weather Channel App’s services.”

Stop Using Third-Party Weather Apps

Aus dieser Ecke hätte ich keine Klage erwartet. Wer letztendlich aber diese Anwendungen vor Gericht zerrt, ist nicht wichtig: Die versteckte Aufzeichnung von persönlichen Ortsdaten mit einer (bezahlten) Weitergabe an Dritte, sollte nicht nur mit der Justiz über Geldstrafen verhandeln, sondern sich auch Sorgen um seinen Verbleib im App Store machen müssen.

Diese Akteure stellen nicht nur ehrliche Mitbewerber in ein schlechtes Licht (siehe die Überschrift „Stop Using Third-Party Weather Apps“), sondern vergiften insgesamt den App-Store-Brunnen.

CARROT Weather, einer der vertrauenswürdigen Anbieter für Wetterinformationen, äußerte sich zu den aktuellen Ereignissen so:

I will never sell your location information to third parties. Full stop.

All requests to weather providers are stripped of IP addresses and other identifying information, so they cannot track you because they have no clue who you are.

Your location is only stored on CARROT’s servers if you turn on notifications. The database entry is anonymized and only the most recent location is stored, so that data can’t be used to track you either. You can also delete your data from CARROT’s servers at any time.

r/CARROTweather

totallee: Thin iPhone XS Max Case

Apples „Clear Case” für das iPhone XR kam spät; und es kam nur für das iPhone XR. Die Rückseiten des iPhone XS (Max) – in den Farben Silber, Space Grau und Gold – hätten auch ein transparentes Case von Apple verdient.

Deshalb habe ich Apples erstes offizielles „Clear Case” für das iPhone zum Anlass genommen mir transparente Schutzhüllen von Drittanbietern anzuschauen. Die Firma totallee bietet mit ihren „Thin iPhone Cases” die ersten Überzieher-Hüllen an, die ich als erwähnenswert empfand.

Die Hülle ist nicht starr, sondern passt sich im Stil von Apples Silikon Case der Form des iPhones an. Sie lässt sich überraschend einfach an- und wieder ablegen. Einmal angelegt, bietet sie keinerlei Spielraum für das iPhone – das Case wirkt wie eine zweite Haut für das Telefon.

Hersteller totallee behauptet, dass ihre „Thin”-Cases die weltweit dünnsten iPhone-Hüllen sind. Ich habe keine Ahnung ob das stimmt, aber ich glaube das behauptet jeder Hüllenhersteller.

Anzumerken ist: Der obere Rand schließt nahezu identisch mit dem iPhone-Bildschirm ab und bietet keine deutliche Kante wie es beispielsweise Apples Silikon Case tut. Wer sein Telefon mit dem Bildschirm nach unten ablegt, profitiert nicht von dieser Hülle.

Das Case umschließt das komplette Telefon – inklusive einer Umrandung der Lautsprecher sowie dem Lightning-Anschluss am Gehäuseboden.

Den rückseitigen Kameras spendiert man eine extra Einfassung, so dass die Objektive nicht direkt auf der Tischplatte aufliegen. Die Lautstärketasten sowie die Standby-Taste besitzen deutlich zu fühlende Aussparungen. Es braucht mit Hülle minimal mehr Kraft diese Tasten durchzudrücken.

Das Case verzichtet komplett auf die Nennung von Namen und Logo seines Herstellers. Das klingt nach einem Pluspunkt, aber ganz ernsthaft: Wer mir sowas als Dritthersteller auf ein Case druckt, kommt ohnehin nicht in die engere Auswahl.

Mit Case greift man das iPhone merklich sicherer. Wirklich griffig ist es durch die glatte Rückseite aber trotzdem nicht. Ich hatte hier komplett andere Erwartungen. Nichtsdestotrotz: Das iPhone lässt sich viel einfacher in eine Jacken- oder Hosentasche stecken als mit Apples Silikon Case.

Das „Thin“ trägt nicht dick auf; es konzentriert sich auf die Vermeidung von Kratzern auf der Rückseite und fängt leichte Stöße ab – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Selbstverständlich lässt sich das iPhone samt Hülle weiterhin kabellos aufladen.

Für die neusten iPhones bestellt man die Cases wahrscheinlich direkt bei totallee – hier im Blog ist das „Thin iPhone XS Max Case” im „glossy finish”-Look zu sehen. Für altere Telefone finden sich die Schutzhüllen in ihren verschiedenen Formen auch auf Amazon.de (Affiliate-Link).

Apple schraubt Umsatzprognose für Q1/2019 zurück

Apple wird am 29. Januar nur das zweitbeste Quartalsergebnis in seiner Firmengeschichte vorlegen: Apple senkte seine Umsatzprognose im einstelligen Prozentbereich. Für die vergangenen drei Monate wurde zuerst ein Umsatz zwischen 89 bis 93 Milliarden US-Dollar vorausgesagt; nun sind es 84 Milliarden US-Dollar.

Tim Cooks offener Brief an Investoren liest sich unnötig kompliziert. Steve Jobs war vor 16 Jahren, als Apple das letzte Mal (!) seine Quartalszahlen vorzeitig korrigierte, mit seinen zwei erläuternden Absätzen dagegen unmissverständlich.

“Like others in our industry, we are experiencing a slowdown in sales this quarter. As a result, we’re going to miss our revenue projections by around 10%, resulting in slightly lower profits,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “We’ve got some amazing new products in development, so we’re excited about the year ahead. As one of the few companies currently making a profit in the PC business, we remain very optimistic about Apple’s prospects for long-term growth.”

via John Gruber

Natürlich würde auch ein Steve Jobs sich heutzutage nicht mehr in dieser Kürze erklären können: Wall Street würde die Wände hochgehen. Und zurecht: Alle Apple-Produkte lassen sich zwar als Gegenstände auf einem einzigen Tisch aufstellen, deren weltweiter Vertrieb ist jedoch hochkomplex und mit unzähligen Faktoren sowie Abhängigkeiten verzahnt.

Trotzdem ist das kein Grund ein solches Puzzle aus Erklärungsansätzen vorzulegen, die mehr Fragen als Antworten aufwerfen.

Die chinesische Wirtschaft steht bei den schwächeren iPhone-Verkäufen ohne Frage im Mittelpunkt. Allerdings kaschierten die iPhone-Verkäufe in China auch für viele Jahre die Probleme aus anderen Regionen.

Zu diesen Problemen gehört beispielsweise das Akkuaustauschprogramm, dass sich bei den gleichzeitig gestiegenen Verkaufspreisen der neuen iPhones als „günstige“ Alternative zum Neukauf anbot. Ob Apple 90 Euro oder 30 Euro für einen Batterietausch kassiert, ist finanziell nicht bedeutend: Durch die Aufmerksamkeit, die der Batterietausch jedoch bekam, wurden ganz sicher erst Kunden und Kundinnen auf die Idee gebracht ihr altes iPhone noch ein weiteres Jahr zu benutzen.

Frech formuliert: Die iPhones der letzten Jahre sind so gut, dass sie deutlich den Upgrade-Zyklus hinauszögern. Und wenn jeder, der sich ein iPhone leisten will, bereits ein iPhone besitzt, sind alle Trends, die die Lebensdauer dieser Geräte verlängern, umgehend zu spüren.

Damit steht unweigerlich auch das iPhone XR in der Diskussion. Vielleicht hätte sich Apple hier preislich näher an ihren vorangegangenen Telefonen orientieren sollen. Vielleicht ist das iPhone XR, in seiner Aufgabe um Android-Kunden abzuwerben, immer noch zu teuer.

Nur um mein (flapsiges) Intro noch einmal zu unterstreichen: Diese Korrektur der Umsatzprognose ist für Apple kein Beinbruch. Sie unterstreicht jedoch, auf eine unbequeme Art, wie abhängig Apple vom iPhone ist. „Wenn das iPhone hustet, steht Apple vor einer Erkältung.

Boxcryptor [Sponsor]

Weil’s so ein schöner Neujahrsvorsatz ist, bleibt Boxcryptor mein ‚Sponsor der Woche‘. Die Software verschlüsselt private Dateien bei Dropbox, im Google Drive oder auf OneDrive. Die Software aus Augsburg arbeitet seit kurzer Zeit auch Hand in Hand mit Apples Dateien-App auf iOS. Richtig gelesen: Die Boxcryptor-Anwendung zeigt sich als neuer Speicherort in der integrierten Dateien-App von Apple. Das ermöglicht ein bequemes Durchsuchen und schnelles Auffinden von allen euren verschlüsselten Dokumenten!

Sicherheit durch Verschlüsselung bei maximaler Bedienerfreundlichkeit: Niemand hat mehr eine Ausrede seine Dateien nicht zu schützen. Und so geht es: Erstellt einen verschlüsselten Ordner innerhalb der Boxcryptor-App. Nun verschiebt ihr eure persönlichen Dokumente und wichtige Bilder mittels Drag & Drop auf das Boxcryptor-Laufwerk, die dadurch automatisch verschlüsselt werden und anschließend über die iOS-Dateien-App erreichbar sind. Leichter geht es kaum.

Schaut unbedingt im Boxcryptor-Blog für mehr Informationen vorbei. Boxcryptor kann man in einer Basisversion – mit einem Cloud-Konto und zwei Geräten – dauerhaft und kostenlos testen. Eine individuelle Jahreslizenz kostet lediglich drei Euro im Monat.

Vielen Dank an das gesamte Team von Boxcryptor für die erneute Unterstützung von iPhoneBlog.de!

„Netflix permanently pulls iTunes billing for new users“

Netflix is further distancing itself from Apple’s iTunes tax bracket. Earlier this year, the streaming giant enabled iOS users in more than two dozen markets to bypass the iTunes payment method as part of an experiment. The company now tells VentureBeat that it has concluded the experiment and has incorporated the change globally.

“We no longer support iTunes as a method of payment for new members,” a Netflix spokesperson told VentureBeat. Existing members, however, can continue to use iTunes as a method of payment, the spokesperson added.

VentureBeat | Manish Singh

Das Armdrücken zwischen Netflix und Apple um die App-Store-Provision von 30-Prozent1 führt zu einem schlechteren Anwendererlebnis. Das dürfte weder Apple noch Netflix egal sein, jedoch gewann hier bei beiden Firmen das finanzielle Argument.

Netflix gehört zu den umsatzstärkste App-Store-Apps. Sie testen seit Monaten (in 33 Ländern) wie sich das Anmeldeverhalten für ihren Streaming-Dienst ändert, wenn es keine In-App-Bezahloption gäbe. Da sie diese Bezahlmöglichkeit für Neukunden nun streichen, dürften ihre Tests keine großen Veränderungen von Neuanmeldungen gezeigt haben. Zu unterstreichen ist: Netflix wagt sich nicht an die Bestandskunden, die weiterhin per In-App-Abo bezahlen können.

Netflix ist im Gegensatz zu kleineren Anbietern jedoch in einer luxuriösen Position: Ihre Marke ist außerhalb vom App Store bekannt; sie genießen ‚Mindshare‘, der vergleichbar ist mit Spotify und Amazon. Kleinere Anbieter sind dagegen auf die Sichtbarkeit und die tatsächliche Kundenbeziehung angewiesen, die der App Store herstellt.

Netflix besitzt nach eigenen Angaben 130 Millionen Abonnenten; Apples Ökosystem verzeichnet aktuell „30,000 third-party subscription apps“ mit „over 330 million paid subscriptions“. Der größte Abo-Anbieter – höchstwahrscheinlich Netflix – soll weniger als 0,3-Prozent von Apples Servicesparte repräsentieren. Eine Angabe, die Tim Cook sicherlich nicht zufällig während der letzten Quartalszahlen verriet.


  1. Apps, die Apples Bezahlschnittstelle verwenden, müssen 30 Prozent ihres Umsatzes an Apple abtreten. Bei Abo-Angeboten senkt Apple die Provision ab dem zweiten Jahr auf 15 Prozent. 

Boxcryptor [Sponsor]

Boxcryptor verschlüsselt private Dateien bei Dropbox, im Google Drive oder auf OneDrive. Die Software aus Augsburg arbeitet seit kurzer Zeit auch Hand in Hand mit Apples Dateien-App auf iOS. Richtig gelesen: Die Boxcryptor-Anwendung zeigt sich als neuer Speicherort in der integrierten Dateien-App von Apple. Das ermöglicht ein bequemes Durchsuchen und schnelles Auffinden von allen euren verschlüsselten Dokumenten!

Sicherheit durch Verschlüsselung bei maximaler Bedienerfreundlichkeit: Niemand hat mehr eine Ausrede seine Dateien nicht zu schützen. Und so geht es: Erstellt einen verschlüsselten Ordner innerhalb der Boxcryptor-App. Nun verschiebt ihr eure persönlichen Dokumente und wichtige Bilder mittels Drag & Drop auf das Boxcryptor-Laufwerk, die dadurch automatisch verschlüsselt werden und anschließend über die iOS-Dateien-App erreichbar sind. Leichter geht es kaum.

Schaut unbedingt im Boxcryptor-Blog für mehr Informationen vorbei. Boxcryptor kann man in einer Basisversion – mit einem Cloud-Konto und zwei Geräten – dauerhaft und kostenlos testen. Eine individuelle Jahreslizenz kostet lediglich drei Euro im Monat.

Gewinnspiel

Apropos Jahreslizenz: Wer sich bei mir auf Twitter (@iphoneblog) bis zum 31.12.2018 meldet, und im Tweet den Hashtag #Boxcryptor erwähnt, kann eine von drei Jahreslizenzen abstauben.

Vielen Dank an das gesamte Team von Boxcryptor für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Weihnachtswoche!