„Vimeo pivots business from media to tech”

Ich bezahle für Vimeo damit meine Videos werbefreie hier im iPhoneBlog laufen – außerdem gefällt mir deren Videoplayer besser. Obendrein bietet mir der „Pro Plan” alle notwendigen Einstellungen meine Videos für Abonnenten darüber anzubieten (Domain-level privacy, review & approval tools, teams, replace video files, etc.).

Vimeo entwickelte sich für mich in den letzten Jahren zu einem Software-Werkzeug; nicht zu einem YouTube-Konkurrenten. Das Unterfangen mit Googles Videoplattform in den Ring zu steigen, war schon länger aussichtslos. Deshalb bin ich froh, dass sich der Webservice aus New York in seinem vierzehnten Jahr neu aufstellt.

“Today 100% of our business model is software as a service, like a Dropbox or a Slack … We just saw so much organic growth from the software tools side among the creators that it became a no-brainer that this is what we should focus on.”

“Most large video-viewing destinations, like YouTube and Facebook, are ad supported, and are focused on keeping content and eyeballs on their platform. But if you’re a creator, you need an agnostic and independent home to create and distribute your work and there really are no other creator platforms that do that at scale.”

Anjali Sud, CEO of Vimeo | via Axios

Auch die Vimeo-App (universal; Laden) reflektiert mit ihrem letzten Update den neuen Fokus auf Videoproduzenten. Es ist deutlich einfacher seine Inhalte aufzurufen, lokal runterzuladen oder Einstellungen zu ändern.

Durch die Bank positive US-Testberichte für das iPhone XR

Es braucht keine wissenschaftlichen Tests um sich zwischen dem XS (Max) und dem XR zu entscheiden – deshalb mochte ich das kurz Video von Joanna Stern.

Wer den bestmöglichen Bildschirm in einem iPhone will, so wie Nilay Patel, greift zum XS (Max).

Personally, I would pay the extra money for a better OLED screen in a heartbeat, because I am extremely picky about displays. But I think most people can find way better ways to spend $250 than on things like infinite black levels and 60 percent wider dynamic range when viewing photos. And in that case, the iPhone XR is a no-brainer upgrade.

Wer die meisten Fotos mit dem Teleobjektiv knipst, sowie Matthew Panzarino, der zahlt den Aufpreis für das XS (Max).

I found myself missing the zoom lens a lot. This is absolutely a your mileage may vary scenario, but I take the vast majority of my pictures with the telephoto lens. Looking back at my year with the iPhone X I’d say north of 80% of my pictures were shot with the telephoto, even if they were close ups. I simply prefer the “52mm” equivalent with its nice compression and tight crop. It’s just a better way to shoot than a wide angle — as any photographer or camera company will tell you because that’s the standard (equivalent) lens that all cameras have shipped with for decades.

Wide angle lenses were always a kludge in smartphones and it’s only in recent years that we’ve started getting decent telephotos. If I had my choice, I’d default to the tele and have a button to zoom out to the wide angle, that would be much nicer.

Viele Unterschiede der iPhones im diesjährigen Line-up sind jedoch nicht nur Kompromisse in puncto Preis, sondern vielmehr Präferenzen. John Gruber resümiert:

The difference here isn’t about the XS models being A-team phones and the XR being a B-team phone. It’s more like the XS models are a bit luxurious — an extra camera, stainless steel frames instead of aluminum, OLED instead of LCD — and the XR is a bit more practical. But they’re all on the A-team in terms of quality and performance. The XR is actually better in some ways, notably battery life and low-light Portrait Mode photography.

In vielen Bereichen fühle ich mich beim Lesen der Reviews an die zwei Apple-Watch-Modelle erinnert: Die Edelstahl-Version ist luxuriöser als die Aluminum-Variante, sie erfüllen aber grundsätzlich die gleichen Aufgaben.

Strikt genommen ist es natürlich nicht so einfach (wassergeschützt nur bis zu einem Meter, kein Gigabit-LTE, kein 3D Touch, etc.), aber unterem Strich kauft man ein iPhone aus der gleichen „schlicht phänomenalen” Liga.

Google Maps: Live-Standort während einer laufenden Navigation teilen

Google Maps is improving journey sharing on Android and bringing it to iOS, making it easier to share your ETA (Estimated time of arrival) with loved ones so you can keep your hands off your phone and your eyes on the road.

Google Maps

Die Standortfreigabe „in Echtzeit mit Familie und Freunden“ sowie die Berechnung der voraussichtlichen Ankunftszeit sind keine brandneuen Funktionen, aber Google verbesserte zuletzt die Möglichkeit eure aktuellen Standortinformationen auch bequemer an WhatsApp oder den Facebook Messenger durchzureichen. Nach dem Start einer Navigation wählt man dafür die berechtigten Personen aus, die dann euren Live-Standort mitverfolgen. Nach eurer Ankunft oder nach einem festgesetzten Zeitraum schaltet sich die Standortfreigabe automatisch ab.

Seit Anfang August beinhalten solche Standortfreigaben auch euren Batteriestatus – eine Information, die dem Gegenüber eventuell ein besseres Lagebild vermittelt. Die Chat-App Path experimentierte vor vier Jahren bereits mit dieser Art von Zusatzinformationen, die sie damals „Ambient Status” nannten.

Auf meinem iPhone sind weiterhin beide großen Karten-Apps installiert: Google Maps bietet die präziseren POI-Einträge; Apple Maps ist oft in der Navigation überlegen (weil ich ‚Schritt-für-Schritt‘-Fahranweisungen über die Apple Watch einsehe).

Vorbestellungsstart für das iPhone XR

Verkaufsstart für das iPhone XR ist am Freitag – Freitag, der 26. Oktober. Seit gestern lässt sich Apples neues Telefon vorbestellen. Zwei volle Tage nach dem Vorbestellungsstart sind hierzulande alle Farbvarianten für das mittlere 128 GB-Modell im Online-Store noch direkt für Freitag verfügbar. Ebenso erhältlich ist die große iPhone-Variante mit 256 Gigabyte. Alle Farben mit diesen Speicherkapazitäten lassen sich derzeit also noch direkt am Freitag, den ersten Verkaufstag, ergattern.

Nur das 64 GB-Modell ist im Apple-Online-Store bereits vergriffen. Weiß, Schwarz, Blau und Gelb werden frühestens am 30. Oktober zugestellt; „Koralle“ und „Product Red“ sogar erst am 12. November.

Die exakten Daten sind relativ unwichtig: Die Verfügbarkeit passt Apple regelmäßig an. Unabhängig davon werden die offiziellen Apple Stores, die separat vom Online-Geschäft laufen, jeden Tag neu beliefert.

Die interessante Erkenntnis, die man aus der Verfügbarkeit zumindest ableiten kann, ist die höhere Nachfrage für das günstigste Modell. Bemerkenswert ist das auch deshalb, weil ein Upgrade auf die 128 GB-Speichergröße lediglich 60 Euro kostet.

Überraschend ist das aber nicht. Ein zentrales Argument für das iPhone XR ist sein Preis: Das preiswerteste iPhone XR (ab 849 Euro) kostet 300 Euro weniger als das günstigste iPhone XS (ab 1.149 Euro). Im Vergleich mit dem iPhone 8 (ab 679 Euro) zahlt man für ein iPhone XR genau 170 Euro drauf; gegenüber dem iPhone 7 sind es 330 Euro.

Das iPhone XR liegt preislich also genau in der Mitte: 330 Euro drunter findet sich das (betagte) iPhone 7; 300 Euro drüber das (brandneue) iPhone XS. Über die generelle Höhe der Verkaufspreise kann man diskutieren, aber nicht über die Vergleichbarkeit zwischen den unterschiedlichen Modellen – die ist absolut nachvollziehbar.

Das iPhone XR im „Hands-on” einiger YouTuber

Video

Apple zeigte bereits im letzten Jahr einigen YouTubern das damals aktuelle iPhone X vorab. Auch diesmal war der ausgewählte Kreis an Personen recht überschaubar: Sara Dietschy, SuperSaf TV, Sam Sheffer, Tyler Stalman, Bridget Carey (CNET), Pete Pachal (Mashable), MarzBarVlogs und FASHION Magazine.

Keins der Videos liefert wirklich neue Informationen. Zugegeben: Das ist auch nicht der erwünschte Auftrag, wenn man als Firma sein Produkt nur in einer derartig kontrollierten Umgebung zugänglich macht. Vielmehr geht es (für Apple) um ein „Endorsement”, einen Fürspruch. Die YouTuber bekommen im Gegenzug Aufmerksamkeit. Das ist keinesfalls wertend gemeint; jedem Beteiligten (inklusive den Zuschauern) sollte im Idealfall aber klar sein, was ein „Hands-on” bedeutet.

Die Qualität der Videos ließe sich stark verbessern, wenn man den (Kurz‑)Filmemachern mehr Zeit geben würde. Die Erfahrungsberichte fanden, wie auf den Telefonen in den Videos zu sehen ist, am 17. Oktober statt. Veröffentlicht wurden die meisten Beiträge zeitgleich einen Tag später – ich tippe deshalb auf eine (übliche) Sperrfrist für die Veröffentlichung. Alle Beteiligten hätten davon profitiert, wenn für die Videoproduktion ein oder zwei Tage mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte.

FiLMiC Pro ❤️ AirPods

In FiLMiC Pro kann man die Apple AirPods als Mikrofon benutzen. Die Tonspur im folgenden Clip ist nicht von mir bearbeitet worden.

(Vimeo)

Der Vergleich zwischen den integrierten iPhone-Mikrofonen und den Bluetooth-AirPods ist in der gewählten Situation ein wenig unfair: Apples AirPods unterdrücken die naheliegende Straße und den Wind sehr auffällig. Aber das ist gleichzeitig auch mein Argument: Die AirPods klingen zwar mehr „aus der Dose”, sind in einigen Situationen aber die bessere Wahl.

#126 — Die ‚Anamorphic Lens‘ von Moment

Moment nennt seine neue ‚Anamorphic Lens‘ den „holy grail of filmmaking”. Nun ja: Marketing sei ihnen erlaubt.

Nach den ersten vier Wochen mit dem interessanten Aufsteck-Objektiv kann ich aber den Spaß nachvollziehen, den man damit haben kann. Und durch die iOS-Software, die diese sehr breiten Bewegbilder mit Lens-Flare-Effekten wieder zusammenstaucht, ist es kinderleicht solche Aufnahmen direkt vom iPhone aus weiterzuverarbeiten.

Hier das Intro zur siebenminütigen Episode:


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Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

30. Oktober: „There’s more in the making.“

Individuelle Einladungen. Wow.

„Live from Brooklyn“, aus dem Gilman Opera House, findet (für uns) zu einer eher ungewöhnlichen Uhr statt. Nachmittags um 15 Uhr geht es am übernächsten Dienstag los. Eine Kalendereinladung für das iPad- und Mac-Event kann man sich hier rauslassen.