Apple rutschten am gestrigen Abend zwei Werbebilder in ihren Teststream für die nächste Apple Keynote am 12. September, die die kommende Apple Watch sowie zwei der neuen iPhone-Modelle zeigen. 9to5mac fischte die Promo-Fotos der Series 4 und dem iPhone XS aus einem Videostream.
Das ist ein ordentliches „Oops!” aus Phil Schillers Marketingabteilung. Tatsächliches Werbematerial von zukünftigen Produkten hält Apple gewöhnlich erfolgreich bis zur Veröffentlichung unter Verschluss. Die letzte Ausnahme dieser Regel ist das iPhone 7, deren Bilder Apple vor zwei Jahren eine Stunde zu früh über ihr eigenes Twitter-Konto scheuchte.
Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, relativiert sich für mich jedoch der Leak. Insbesondere gilt das für die zwei Telefone, für die lediglich die neue Farbe (Gold) und eine ungefähre Bezeichnung (iPhone XS, iPhone Xs oder iPhone X S?) bekannt wurden. Die ‚Headliner Features‘ kennen wir noch nicht.
Die Apple Watch Series 4 zeigt da schon ein wenig mehr: Die Seitentaste scheint – zumindest aus der gewählten Perspektive – tiefer eingelassen als zuvor; an der rechten Außenseite befindet sich eine Öffnung, die dort bislang nicht existiert. Die digitale Krone für das LTE-Modell der Apple Watch fällt deutlich dezenter aus: Der komplett rote Punkt aus der Series 3 weicht einer roten Umrandung. Die Uhr wirkt insgesamt dünner, die Farbe Gold scheint dem neuen Goldton der kommenden iPhones zu ähneln und das größere Display ist natürlich klar von der Series 3 zu unterscheiden.
Das neue (runde!) WatchFace, das acht beziehungsweise neun Komplikationen offenbart, liefert die spannendsten Informationen dieser ungewollten Veröffentlichung. Ob es sich dabei nur um ein einzelnes neuentwickeltes WatchFace handelt oder ob Apple insgesamt die Zifferblatt-Darstellung angegangen ist, die der größere Bildschirm unterstützen würde, halte ich für die interessanteste Frage. Komplikationen sind mir vielfach wichtiger als die dazugehörigen Apps. Ich benutze mehrere WatchFaces um dort unterschiedliche Komplikationen unterzubringen. Eine höhere Informationsdichte und mehr Positionen für diese Informationshäppchen sind sehr erstrebenswert.
In welcher Speichergröße kauft ihr eure iPhones und iPads?
Das aktuelle Line-up von Apples Telefonen unterscheidet ja nur noch zwischen 64 und 256GB – klein beziehungsweise groß. Das iPad Pro ist mit seinem 512GB-Modell ein Ausreißer. Aber braucht es überhaupt so viel lokalen Speicherplatz? Oder anders gefragt: Welche Daten beanspruchen tatsächlich Speicherkapazität auf eurem Gerät, die sich nicht auslagern lassen? Ich habe das für meine Geräte in dieser Woche einmal aufgedröselt.
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Das iPhone 4s war Apples erstes Telefon, das zu einem Herbsttermin in den Verkauf schritt. Alle iPhones zuvor waren bereits ab Sommer erhältlich. Alle Jahre wieder packt mich rund zwei Monate vor einem neuen iPhone-Start die Ungeduld auf neue Hardware. Für einen ‚Blick über den Tellerrand‘ – zumindest rechtfertige ich es so – kaufe ich mir deshalb ab und an Konkurrenzgeräte. Mehr als eine Handvoll Smartphones abseits des iPhones sind es in den letzten Jahren zwar nicht geworden, aber ich halte konstant Ausschau.
In diesem Jahr, indem es tatsächlich nur noch zwei Smartphone-Betriebssysteme gibt, fällt mir positiv auf, dass zumindest einige namhafte Hersteller ein paar Telefone mit Android One in ihr Programm aufgenommen haben. Das Xiaomi Mi A2 beziehungsweise Xiaomi Mi A2 Lite sehen vielversprechend aus. LG zeigt zur IFA das G7 One, LGs erstes Smartphone mit Android-One-Label. Das Nokia 3.1, 5.1, 6, 7 plus und 8 Sirocco gibt es allesamt ohne modifiziertes Betriebssystem und ohne hässliches Skin zu kaufen.
Optimum statt Minimum: Während Android Go auf eher leistungsschwache Smartphones in aufstrebenden Märkten abzielt – um dort einen einsteigerfreundlichen Mindeststandard zu schaffen – visiert Android One auch hierzulande Smartphones an, die die Relevanz von zügigen Sicherheitsupdates, neuen Features und weniger Bloatware erkennen. Und da viele dieser Geräte preislich sehr erschwinglich sind, ändert das (zumindest minimal) die Dynamik im von Android dominierten Smartphone-Markt.
Wenn Google sein Pixel 3 am 9. Oktober in New York vorstellt, klebt dort wieder ein Preisschild von mindestens 700Euro drauf. In den letzten Jahren waren Googles eigene Telefone nahezu der einzige Weg um an „Stock Android” zu kommen. Und da Android-Smartphones im ‚High-End‘ bislang immer gegen das iPhone den Kürzeren zogen, entstand der Eindruck, Kunden hätten kein Interesse an einer Version von „Android – schlicht und in seiner reinsten Form”.
Vielleicht war das nicht nur ein Eindruck und im unteren Preissegment zählt wirklich nur der Verkaufspreis. Ich mag das aber nicht glauben. Deshalb bin ich gespannt wie Smartphones mit Android-One-Etikette angenommen werden – und persönlich sehr erfreut auf Android endlich mehr (Aus-)Wahl zu haben.
Kimmo Lahtinen, ehemals in den Diensten von Housemarque, haut mit Barbearian (universal; 9,99€) ein chaotisches und liebenswertes ‚Hack and slash‘ raus – mit simultanem Release auf Steam und iOS.
Barbearian ist hart und ich finde es spielt sich besser mit einem MFi-Controller. Die ersten 10-Prozent hatte ich in gut einer Stunde erreicht. Das Spieltempo macht deutlich den Reiz aus, weil es nicht darauf ausgelegt ist jeden Snack und jede Loot einzusammeln, sondern dich regelrecht von Portal zu Portal treibt. Stirbt man, drückt man ein paar virtuelle Punkte ab und beginnt umgehend von vorne.
Barbearian hätten In-App-Käufe ruiniert; Mr. Lahtinen ist als Entwickler erfahren genug darauf komplett zu verzichten. Zwei Jahre dauerte die Fertigstellung – der Prozess ist akribisch dokumentiert.
Barbearian zählt exakt zu der Sorte von Indie-Spielen, die ich auf iOS sehen will.
Nicht still und heimlich, sondern mit Pauken und Trompeten tritt dann doch die AirPort Express ab: Apple spendiert der zweiten Generation, die ab Juni 2012 verkauft wurde und dem Gehäuse des Apple TV ähnelt, ein (letztes?) Firmware-Update. Alle Lautsprecher, die am Klinkenausgang der Basisstation hängen, lassen sich dann über AirPlay 2 ansprechen.
Ich konnte über das AirPort-Dienstprogramm (universal; Laden) soeben problemlos die Firmware-Version 7.8 aufspielen, ein Lautsprecherpärchen über Klinke anschließen und dann über AirPlay 2 anspielen.
Weitere Tests stehen aus; ich erwarte aber keine Wunder in puncto Verzögerung und Zwischenspeicher. Die Basisfunktionalität gelingt, womit die AirPort Express (Affiliate-Link) eine relativ günstige Möglichkeit ist ein bestehendes Soundsystem via AirPlay 2 zu bespielen.
Most people probably get their heart rates measured only at doctor visits. Or maybe they participate in a limited study. But modern smartwatches and fitness bands can track your pulse continuously, day and night, for months. Imagine what you could learn if you collected all that data from tens of millions of people!
That’s exactly what Fitbit has done. It has now logged 150 billion hours’ worth of heart-rate data. From tens of millions of people, all over the world. The result: the biggest set of heart-rate data ever collected.
Fitbit also knows these people’s ages, sexes, locations, heights, weights, activity levels, and sleep patterns. In combination with the heart data, the result is a gold mine of revelations about human health.
Die ersten Generationen der Fitness-Tracker und Computeruhren boten viel Spielerei. In ein paar Jahren wird es uns fahrlässig vorkommen, wenn wir nicht selbst unsere Gesundheits- und Fitnessdaten aufzeichnen, im Blick behalten und entsprechend reagieren.
To give you a better understanding of how much you watch, we’ve built a profile that’s available in your account menu rolling out starting today. This profile tells you how long you’ve watched YouTube videos today, yesterday and over the past 7 days.
Und? Wie viele Minuten/Stunden verbringt ihr pro Tag/Woche auf YouTube? Die Antwort findet ihr in der YouTube-App (universal; Laden) unter ➝ Konto ➝ Wiedergabezeit.
There’ll be a new high-end iPhone, internally dubbed D33, with a display that measures about 6.5-inch diagonally, according to the people familiar with the matter. That would make it the largest iPhone by far and one of the biggest mainstream phones on the market. It will continue to have a glass back with stainless steel edges and dual cameras on the back. The big difference on the software side will be the ability to view content side-by-side in apps like Mail and Calendar. It will be Apple’s second phone with a crisper organic light-emitting diode, or OLED, screen. […]
Apple also plans an upgrade to the current iPhone X with a 5.8-inch OLED screen, which is internally dubbed D32, the people said. The main changes to the new OLED iPhones will be to processing speed and the camera, according to the people familiar with the devices. […]
Perhaps the most significant phone will be a new, cheaper device destined to replace the iPhone 8. Codenamed N84, it will look like the iPhone X, but include a larger near 6.1-inch screen, come in multiple colors, and sport aluminum edges instead of the iPhone X’s stainless steel casing. It will also have a cheaper LCD screen instead of an OLED panel to keep costs down.
Apple setzt in dieser Season nicht wie gewohnt nur ein neues iPhone-Modell an ihre Spitze, sondern tauscht gleich das komplette Team aus. Wir hatten eine vergleichbare Situation vor fünf Jahren schon einmal: Zusammen mit dem iPhone 5s probierte sich Apple damals an einem farbenfrohen iPhone 5c. Nach einem Jahr wurden die beiden Speicherausführungen – 16GB und 32GB – eingestellt; ein neues 8GB-Modell vom iPhone 5C hielt sich (nur) noch ein weiteres Jahr.
Der (relativ hohe) Preis war ein Problem; das 5c scheiterte allem voran jedoch als Statussymbol. Das 5c war nie Apples Flagship-Telefon, wohingegen ältere iPhone-Modelle, die nach einem Jahr günstiger verkauft werden, diesen Status behielten. Mit dem iPhone 5c kaufte man (für jeden offensichtlich) das „billige iPhone”; ein älteres iPhone-Modell löst diese gedankliche Verbindung nicht aus.
Mit drei neuen Modellen, die alle mit einem ‚Edge-to-Edge‘-Display ausgestattet sind und alle die neue iOS-Gestensteuerung beherrschen, weil sie alle Face ID statt dem betagten Homebutton einsetzen, scheint Apple aus diesem Fehler gelernt zu haben.