Die World Gallery, die seit dem heutigen Abend Apple.com übernimmt, ist eine nüchterne (definitiv vorbereitete) Antwort auf Samsungs zahlreiche Seitenhiebe, die es im Rahmen der Vorstellung des Galaxy S6 verteilte1.
Schön, dass Samsung endlich Premium-Design zeigt – inklusive fest verbautem Akku, dem Verzicht auf die SD-Karte und einem vernünftigem Fingersensor. Das EDGE-Modell scheint reine Spielerei; als OS wünscht man sich weiterhin die unbehandelte Play-Edition. ↩
Apple Watch gets a 12-page spread in the March issue of Vogue, part of the run-up to the wearable device’s launch in April. Rate-card value: north of $2.2 million.
Apple platziert erstmals interaktive Elemente auf seinen Karten: Das London Eye dreht sich; Big Ben zeigt die echte Uhrzeit.
Diese Info kam über den offiziellen Pressekanal. Ich würde mir wünschen, dass Apple mehr von seinen Maps-Ausbaustufen, neue Flyover-Städte, aktualisiertes Kartenmaterial, Fehlerkorrekturen, etc., öffentlich dokumentiert.
For the second time in our history Apple has picked our app to be “App of The Week” on the App Store! Yes, Printer Pro becomes a free download (usually $6.99) for 7 days worldwide! It’s an honor and we cannot be excited more than this.
Apples kostenlose ‚App der Woche’ – immer Donnerstags neu – verliert grundsätzlich mehrere Stunden, oft einen ganzen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe, seinen Preis. Jede App-Store-Preissuchmaschine schlägt dann Alarm; der teilnehmende Entwickler scheint die Promo aber noch nicht kommunizieren zu dürfen.
As of today, anyone can sign up for an Apple ID to access Pages, Numbers, and Keynote for free. The software suite lets users create and edit text documents, presentations, and spreadsheets from their browsers. Signing up for a free Apple ID account entitles users to 1GB of complimentary iCloud storage to be used with the apps for storing documents.
1GB Cloudspeicher gratis für alle; 5GB Cloudspeicher für alle, die ein 600Euro Telefon kaufen.
Apple hat heute einen 1,7 Milliarden Euro-Plan zum Bau und Betrieb von zwei Rechenzentren in Europa bekannt gegeben, die beide zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Anlagen, die sich in der Grafschaft Galway in Irland und in der Region Mitteljütland in Dänemark befinden, werden die Online-Dienste von Apple wie den iTunes Store, den App Store, iMessage, Karten und Siri für Kunden in ganz Europa versorgen.
In jeder Hinsicht: 1.7 gut investierte Milliarden.
Harry McCracken über LINE, den lediglich vier Jahre alten Messenger mit 560 Millionen Nutzern und einem jährlichen Umsatz von über 650 Millionen US-Dollar:
Because of the Line stars’ vivid personalities, people bond with them in a way that they don’t with emoticons or emoji—or with stickers from other apps that cribbed the feature after it took off on Line, such as Facebook. „Stickers like Cony and Brown are fun to use because they have a wide range of emotions, without many limitations,“ says Melissa Palacios, an artist in San Francisco whose own sticker featuring a tabby named Tora was recently voted Best Sticker in the Universe by Line users. „Anyone can see a little bit of themselves in them.“
Zwei Milliarden Sticker verschickt LINE pro Tag. Nicht nur Künstler verdienen Geld durch die Gestaltung und den Verkauf, sondern auch das Lizenzgeschäft brummt – mit allen seinen (Merchandising‑)-Folgen.
Wenn wir, im Westen, mobile Kommunikation diskutieren, denken wir zuerst an Sprachnachrichten, Emoji oder Smiley – den Facebook-Daumen als graphischen Ausdruck für Zustimmung. Apple Watch, „das persönlichste Produkt, das wir je entwickelt haben“, hat das Potenzial die heutige Messenger-Welt noch einmal neu zu formen. Durch den begrenzten Display-Platz gilt es ‚mehr Nachricht auf weniger Raum‘ zu transportieren. Man stelle sich vor, was das Sticker-Business auf der Apple Watch leisten kann.
Mir gefiel schon einmal ein Philips Fidelio. Und auch der NC1 für zirka 230Euro (Affiliate-Link), das OnEar-Modell mit Geräuschunterdrückung, ist seit langer Zeit mal wieder ein kabelgebundener Ohrwärmer, den ich auffällig regelmäßig trage. Ich vermute, er gefällt mir.
Ein erstes Anzeichen: Ich kann ihn für Stunden aufsetzen; mit Brille und ohne darunter zu schwitzen. Zwei ‚Bits und so‘-Podcast-Sitzungen, gewöhnlich kein Kurzformat, beweisen das. Hinzu kommt: Er fühlt sich so angenehm aufgeräumt an. Das liegt vornehmlich am Kabel, das die Klinkenverbindung nur zwischen der linken Ohrmuschel und dem iPhone zieht. Die abgeknickten Stecker sind auf beiden Seiten massiv; das stoffummantelte Kabel denkt nicht einmal im Traum daran sich zu verdrehen.
Aber auch die Ohrhörer selbst wirken luftig. Sie drücken nicht auf die Ohren, sondern schweben eher über unseren Audioeingängen. Das heißt aber auch: Für einen kurzen Sprint zur abfahrenden S-Bahn, wenn man mal wieder spät dran ist, hält man besser mit einer Hand den Kopfbügel fest. Vorteil: Der NC1 baumelt angenehm um den Hals und falten sich für Bügelkopfhörer recht kompakt zusammen.
Aktive Lärmkompensation
Herausstechendes Merkmal – nicht nur auf dem Datenblatt, sondern auch in der Praxis: die Geräuschunterdrückung. Über einen fingernagelgroßen Schalter lassen sich prompt nervige Umgebungsgeräusche aus der Musikwiedergabe filtern. Die Verantwortung dafür tragen vier Mikrofone. Das ist ideal im Flugzeug auszuprobieren, lässt sich aber auch mit der Hilfe von YouTube simulieren, wo sich mehrere Stunden Sound aus der Flugzeugkabine oder Weißes Rauschen findet. Nach einer halben Teststunde vor dieser Geräuschkulisse ließen sich die ersten Familienmitglieder heute (besorgt) im Arbeitszimmer blicken.
Noise Cancellation betrifft aber nicht nur um Musik. Selbst mit übertriebener Störgeräusch-Beschallung lassen sich so Spielfilme anschauen oder Hörbücher genießen. Es ist extrem faszinierend, den Schalter im laufenden Betrieb umzulegen um den Unterschied der Geräuschunterdrückung zu erleben. Die Dämmung ist kein Weltraum-‚Totenstille‘-Effekt, sondern eher eine angenehme Verstärkung des Kopfhörersignals. Bildlich gesprochen: Umgebungsgeräusch verblassen; der Klang aus den Kopfhörern gewinnt an Schärfe. Ich empfinde das als sehr angenehm.
Dieses Feature benötigt Batterien. Philips gibt für den fest eingebauten Akku eine Wiedergabezeit von 30 Stunden an. Aufgeladen wird über einen im Kopfhörer eingelassenen Micro-USB-Anschluss. Der Kopfhörer funktioniert natürlich auch ohne Strom weiter.
Außerdem zu erwähnen: Die offene Bauform schirmt eine extrem laute Audiowiedergabe nicht komplett nach außen ab. Ein Testlauf im Freundeskreis hat jedoch ergeben, dass sich niemand als Sitznachbar davon gestört fühlt – selbst auf einer Lautstärke, die das iPhone im roten Bereich als „sehr laut“ bezeichnet.
Der Fidelio präsentiert sich insgesamt mit einem warmen Klang, der sich selbstsicher bei seiner ausgewogenen Balance gibt. Er eckt nicht an, sondern eignet sich gleichermaßen für Musik, Podcasts und Filme.
Das Kopfhörerkabel besitzt eine ausreichende Länge um das iPad im Flugzeug auf den unbesetzten Nachbarplatz zu stellen. Das Mikrofon an diesem Kabel nimmt mit einem langen Knopfdruck Befehle für Siri entgegen und pausiert die Wiedergabe. Lautstärkeknöpfe finden sich an der griffigen Fernbedienung nicht.
Verdict
Für einen Bügelkopfhörer ist der NC1 ein ideale Reisebegleiter – schon alleine für die (grundsätzlich eingeschaltete) Geräuschunterdrückung. Die Soundqualität erzeugt auf hohem Niveau keine Aufregung, sie kommt ohne Ecken und Kanten aus, bleibt damit aber für viele unterschiedliche Anwendungen eine Empfehlung. Mir sitzen obendrein die Schaumstoff-Polster sehr angenehm auf den Ohren.
Eine persönliche Schlussbemerkung: Ich verbrachte im letzten Jahr viel Zeit mit Bluetooth-Kopfhörern. Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand – eine Aufzählung ist sicherlich überflüssig. Trotzdem sei noch einmal separat erwähnt wie angenehm es ist, mal wieder zum Kabel zurückzukehren. Mit einer klickenden Fernbedienung, ohne Setup und garantiert ohne Sound-Aussetzer. Außerdem genieße ich zunehmend das Konzept von OnEar-Bügelkopfhörern. Der Unterschied zu Ohrstöpseln ist wie Tag und Nacht. Der Klang entfaltet sich ganz anders – selbst für meinen, von Podcast dominierten Konsum ist das eine nette Abwechslung.
Mit Eintrag #031 endet diese kurze iOS-Grundlagen-Serie – zumindest vorerst. Einen Monat hatte ich mir vorgenommen; ein Monat ist es geworden. Das verbleibende Tipps-und-Tricks-Material (vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen!) würde aber noch bis zum Jahresende reichen.
Für mich war es ein spannendes (und lehrreiches) Experiment, das noch Raum hat sich zu entwickeln. Zu jedem Video gab es mindestens eine Rückmeldung, die sich bedankte, weil sie den entsprechenden Fingerzeig noch nicht kannte. Das hat mich sehr gefreut. Mal sehen, wie und wohin man die zugrundeliegende Idee in Zukunft noch strecken kann.
Apple on Thursday sent out invites for a special event to be held on March 9, 2015. The event will be held in San Francisco at the Yerba Buena Center for the Arts, a venue that Apple has used many times before for special events.
Search ads on Google Play will enable developers to drive more awareness of their apps and provide consumers new ways to discover apps that they otherwise might have missed.
In the coming weeks, a limited set of users will begin to see ads from a pilot group of advertisers who are already running Google search ads for their apps.
Gekaufte Links auf Google.com klicke ich nie an. Nicht aus Prinzip, sondern weil sie fast immer mein Thema verfehlen. Ich erinnere mich an keinen einzigen Link, der als Ad gekennzeichnet war und mich weitergebracht hat. Und auch App-Empfehlungen erhoffe ich mir nicht von den „gesponserten Suchergebnissen“ im Play Store.
Die gestartete „Pilotphase“ ist in ein paar Monaten der Standard. Ob Apple darauf reagiert? Eine (schlagfertige) Antwort wäre es die 70/30-Preisteilung zugunsten der Entwickler neu festzulegen.
Google Play Music hebt das Speicherlimit für eigene Song-Uploads von 20.000 auf 50.000 Titel an. Zwei Gedanken:
Die Zeit eigener MP3-Pflege läuft aus. Eine Zukunft, in der Musik-Streaming nicht die beherrschende Form für Musik-Konsum ist, scheint abwegig. Apple gesellt sich spät, aber sicherlich nicht zu spät, dazu. Die bestehende iTunes-Infrastruktur, der Kauf von Beats Music sowie die Stellenausschreibungen für Musikexperten (seit 2013) versprechen (für dieses Jahr) viel. iTunes Match erleichterte den Übergang von der lokalen Bibliothek in den Wolkenspeicher, hat (für mich) aber mittlerweile ausgedient. Ich habe mein Abo nach zwei Jahren nicht mehr verlängert. Und iTunes Radio war ein Testlauf, der als Puzzlestück ganz offensichtlich auf das größere Bild wartet.
Google Play Music (kostenlos; universal; App-Store-Link), mittlerweile im Material-Design, ist ‚as good as it gets‘ um seine Songs kostenlos und einfach hochzuladen. Konsumiert wird anschließend plattformunabhängig. Die iOS-Apps sind ansprechend; die Organisation über den Webbrowser verständlich. Trotzdem bleibt es ein Datensilo, das keinen der Vorteile von Musik-Streaming-Diensten (geteilte Wiedergabelisten, Empfehlungen, Follower, etc.) mitbringt.