ElevenLabs übernimmt das Omnivore-Team

First, all Omnivore users are invited to create a free account with ElevenReader. Our team has already shipped valuable updates to the ElevenReader app, and it’s incredibly powerful as a go-to reader and audio listening app that’s free.

Next, all Omnivore users will be able to export their information from the service through November 15 2024, after which all information will be deleted.

Lastly, ElevenLabs is committed to the developer community and the Omnivore codebase will remain 100% open-source for all users. This decision ensures that the broader development community can continue to build upon and improve Omnivore’s technology.

Omnivore is joining ElevenLabs

Omnivore war immer leicht zu empfehlen. Es war die (Open-Source-)„Read-it-Later“-App für alle, die Safari’s Leseliste als zu simple empfanden, aber nicht für Readwise oder Matter bezahlen wollten.

Das Bild zeigt ein Smartphone mit der App "GoodLinks" geöffnet. Die App hat Kategorien wie "Ungelesen", "Markiert", "Untagged", "Gelesen" und "Hervorgehoben", mit entsprechenden Artikelzahlen. Der Hintergrund ist rot, und oben wird angezeigt, dass Artikel heruntergeladen werden.

Während die mobile Software von ElevenLabs ihren Schwerpunkt (sehr nachvollziehbar!) auf die Vorlesefunktion legt, kann ich mit Fokus auf Lesezeichen das günstige GoodLinks empfehlen.

(Danke, Smith!)

Immer noch Schulter an Schulter: Mac mini und iPad Pro an Apples Studio Display

Am Studio Display wechsele ich regelmäßig zwischen dem Mac und iPad – Universal Control macht’s möglich. Dieses Setup hatte ich im Frühling bereits beschrieben.

Das Bild zeigt einen modernen Schreibtisch mit einem großen Monitor in der Mitte, einem Mikrofon auf der linken Seite und einem iPad auf der rechten Seite. Eine mechanische Tastatur und eine ergonomische Maus befinden sich auf dem Tisch. Der Hintergrund ist durch einen Vorhang abgedeckt, und die Beleuchtung schafft eine gemütliche Atmosphäre.

Sobald ich den Mac abstecke, springt macOS aufs vertikale LED Cinema Display und lässt sich mit der gleichen Tastatur, Maus sowie Apples Trackpad weiterarbeiten. Stöpsel ich zurück, erscheint macOS wieder auf dem Studio Display; alle Eingabegeräte funktionieren weiter auf allen Computern1.

Über den Sommer haben sich vier Ergänzungen ergeben:

  • Die Diktierfunktion habe ich mir auf dem iPad in ➝ Einstellungen ➝ Allgemein ➝ Tastatur auf doppeltes Antippen von Command gelegt.
  • Die (wichtige) Weltkugeltaste (der „Globe Key“) liegt als „Modifier Key“ (➝ Hardware Keyboard) auf der Feststelltaste meiner Tastatur (dem „Caps Lock Key“).

Randnotiz: Die erste Beta-Version von iPadOS 18.2 legt so ChatGPT unter meine Finger2. Ich drücke „Caps Lock + S“, diktiere über doppeltes Antippen von Command meine Frage, bestätige mit ENTER und bekomme eine (zu kopierende) Antwort im Pop-up-Fenster. Command + H schließt die Siri-Eingabe wieder.

  • Drückt und haltet einen der seitlichen Mausknöpfe und scrollt über das Drehrad auch von links nach rechts (und wieder zurück). Ich erleichtere es mir, und schubse den Mauszeiger/Pointer über das zusätzlich angeschlossene Magic Trackpad mit seinen (auf iPadOS unverzichtbaren) Trackpad-Gesten.
  • Moom 4 greift macOS beim Fenstermanagement unter die Arme. Mit einem Klick stelle ich dort eigene Anordnungen (wieder-)her.

  1. Sollte Universal Control mal zicken, reicht es aus, das iPad in den Standby-Mode zu schicken und erneut zu entsperren. 
  2. Mit der aktuellen Entwicklerversion reicht es aus, die US-Regionaleinstellungen zu wählen, Englisch als System- und Siri-Sprache zu verwenden und sich mit einem US-Account in den App Store einzuwählen

#428 – mit Lifetime-Lizenz

Bieten Abo-Apps die Kaufmöglichkeit einer „Lifetime-Lizenz“, fängt der Kopf seine Rechnungen an – ähnlich wie Zach Galifianakis in Hangover.

Meine Faustregel: Drei Abo-Jahre müssen teurer ausfallen als der veranschlagte Einmalpreis. Erst dann denke ich darüber nach. Aber wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Hier das Intro zur Episode:
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Disney+, eine „Reader-App“

Disney is no longer allowing its customers to sign up for and purchase subscriptions to Hulu or Disney+ through Apple’s App Store, cutting out any subscription fees that Disney would have needed to pay to Apple for using in-app purchase.

Juli Clover | MacRumors

Das sind die allerersten drei iPhone-Screens, die man als jemand sieht, der Interesse an Disney+ hat – von Zugriffsrechten und Cookie-Hinweisen, über eine fehlende In-App-Abo-Option bis zu Warnhinweisen.

Das Bild zeigt drei iPhones mit der Disney+ App. Auf dem linken Bildschirm wird eine Erlaubnisanfrage angezeigt, um lokale Netzwerke zu finden. Der rechte Bildschirm warnt davor, dass man die App verlässt und zu einer externen Website weitergeleitet wird, wobei Apple nicht mehr für Transaktionen verantwortlich ist.

Jeder einzelne dieser Aspekte wurde hier im Blog bereits (hinlänglich) aufgedröselt; die Summe der Sprünge durch Feuerreifen für Kund:innen, die sowohl Apple als auch Disney verlangen, verliert aber nicht an Faszination.

Tipp: Navigation durch die Ordnerstruktur in der Dateien-App

Über „Touch & hold“ auf Zurück navigiert ihr direkter durch eine verschachtelte Ordnerstruktur – seit iOS 14.

Ähnlich komfortabel, aber ohne visuellen Hinweis: Tippt doppelt (oder länger) auf „Browse“ (unten rechts), um auf die oberste Dateiebene zu springen.

„iPad mini (A17 Pro)“

Die ersten vier Minis folgten direkt aufeinander – „back-to-back“ in den Jahren 2012, 2013, 2014 und 2015.

Zwischen der fünften, sechsten und jetzt siebten Generation verstrichen dreieinhalb Jahre (2019), zweieinhalb Jahre (2021) sowie drei Jahre (2024).

Alle Minis benutzen weiterhin Touch ID. Daran ändert auch das neue Modell nichts, das in der nächsten Woche mit doppelt so viel Speicher wie seine Vorgängergeneration in den Verkauf startet.

Das Bild zeigt mehrere iPads in verschiedenen Ansichten, die verschiedene Anwendungen und Grafiken darstellen. Eine Hand hält einen Apple Pencil und interagiert mit einem der iPads. Die Geräte sind in einer modernen und ansprechenden Präsentation angeordnet.

Es ist jedoch erst das zweite iPad mini ohne Hometaste auf der Vorderseite („All-Screen Design“) und fällt dadurch deutlich bildschirmfüllender aus – trotz seines kräftigen Displayrands.

Es ist außerdem erst das zweite iPad mini mit USB-C-Anschluss – der im Vergleich zur letzten Generation doppelt so flott Daten schiebt (10 Gbit/s).

Die Begeisterung war groß, als das iPad mini den aktuellen Designwechsel vollzog. Und obwohl das schon drei Jahre zurückliegt, ist das neue Modell erst die zweite Hardwareausführung (in den exakt identischen Abmessungen).

Das Bild zeigt eine Hand, die ein iPad mini hält. Auf der Rückseite des Geräts ist das Apple-Logo sichtbar. Das Design ist minimalistisch und elegant.

Persönlich wünsche ich mir Tandem-OLED und ProMotion aus den Pro-Modellen (auch für Games im Razer Kishi Ultra). Technisch wäre es (vielleicht) realistisch, aber (wahrscheinlich) fehlt hier schlicht die Zielgruppe.

Wir unterschätzen, wie viele dieser Geräte in Firmen und im beruflichen Umfeld zum Einsatz kommen, bei denen a) der Preis und b) ein unveränderter Formfaktor entscheidend sind. Gleichermaßen wird sicherlich überschätzt, wie viele Käufer:innen für ein „mini Pro“ signifikant mehr als den Einstiegspreis von aktuell 600 EUR zahlen würden.

Die zwei großen Neuerungen sind der A17-Pro-Chip (mit 8 GB Arbeitsspeicher) sowie die Unterstützung des Pencil Pro. Smart HDR 4, WLAN 6E und Bluetooth 5.3 fallen für mich eher unter die kleineren Updates.

Der Ex-iPhone-Chip scheint Apple sogar so bedeutsam, dass das Mini auf der Vergleichsseite nicht den Beschreibungen der letzten Modelle folgt („5th generation“ / „6th generation“), sondern sich dort als „iPad mini (A17 Pro)“ identifiziert.

Das Bild zeigt drei iPad mini Modelle: die 5. Generation, die 6. Generation und das iPad mini mit A17 Pro Chip. Jedes Modell ist in der Farbe "Space Grau" abgebildet. Die Geräte unterscheiden sich in Design und Displaygröße.

#427 – Kagi.com, ein Jahr später

Für Suchmaschinen wird es in den nächsten Jahren derbe spannend. LLMs krempeln schon heute kräftig um und ändern so zwangsläufig die Geschäftsmodelle.

Ich besitze mit diesem Blog ein ganz eigenes Interesse, im Netz über Suchmaschinen gefunden zu werden. Aber auch ich bin Nutzer dieser Services und stelle mir regelmäßig die Frage, für wie wertvoll ich sie erachte.

Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

„Apple Business Connect“ lädt zum Markenauftritt

Das Bild zeigt drei iPhones mit unterschiedlichen Bildschirminhalten. Das erste Display zeigt eine Zahlungsaufforderung über $17,25 an "Lin & Daughters". Das zweite Display zeigt Informationen über einen Blumenladen namens "artichokes & pomegranates", und das dritte Display zeigt eine E-Mail von United Airlines mit einer Flugbestätigung.

Nicht nur ohne Standortpräsenz, sondern gleich zum ganzen Markenauftritt: Apple Business Connect lockt Firmen mit der Integration in Apple Karten, Wallet und Mail.

„Brands“ bewerben damit ihre Marke über ausgewählte Dienstleistungen und Software von Apple – von einem hervorgehobenen Design ihrer Mails, über das eigene Logo bei „Tap to Pay“-Zahlungen bis (im nächsten Jahr) zu einer Anrufererkennung („Business Caller ID“).

Ab sofort kann sich jedes Unternehmen für Business Connect registrieren, um eine visuelle Markenidentität zu schaffen, die es einfacher macht, mit Kund:innen in Kontakt zu treten und Vertrauen aufzubauen. Das gilt auch für Unternehmen, die eine Dienstleistung anbieten, komplett online oder ohne physischen Standort arbeiten.

Apple.com/Newsroom

Gestern waren es lediglich hübsche Apple-Maps-Einträge; heute schafft man Wiedererkennungswert in ihren anderen Software-Immobilien. Es ist eine Einladung zur Katalogisierung, mit der Business Connect die bisherigen Grenzen von Apple Maps deutlich übertritt.