Die juristischen Scharmützel zwischen Nokia und Apple erklimmen zwei weitere Bergetappen. Vergangenen Freitag erteilte ein US-Richter der internationalen Handelskommission ITC einer Patentklage von Nokia gegenüber Apple ein Absage. Fünf Verletzungen monierte der finnische Mobilfunkbauer im letzten Herbst. Leicht beleidigt formulierte Apple eine Gegenklage in 13 Fällen.
Das aktuelle Urteil ist bislang jedoch nur vorläufig. Grund genug, noch einmal nachzulegen. Eine weitere Beschwerde erklärt Patent-Verletzungen aus dem Bereich „multi-tasking operating systems, data synchronization, positioning, call quality and the use of Bluetooth accessories„. Expliziter wird die Nokia-Presseerklärung bislang nicht.
Dem Weblog ‚Floss Patents‘ liegt mittlerweile jedoch die Klageschrift in gesamter Ausführung vor. Diese zeigt, dass die komplette Apple-Produktpalette im Beschwerde-Fokus steht.
Die Streitigkeiten datieren zurück bis in den Oktober 2009. Eine übersichtliche ‚Battlemap‘ des Unsinns, die bis zum Dezember 2010 reicht, findet sich auf Scribd. Nach den neusten Ereignissen scheint sich dieses Skizzierungs-Projekt in den nächsten Monaten (und Jahren) noch erheblich aufzuplustern.
Das auf Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen Kaspersky Lab warnt in einer Pressemitteilung vor „Schlechten Aussichten“ weil sich die „Mobile Bedrohungslage verschärft„. Nach eigener Analyse, zwischen August 2009 und Dezember 2010, stießen die Experten auf „insgesamt 46 neue mobile Schädlingsfamilien„. Gegenüber dem letzten Erhebungszeitraum, „innerhalb von 17 Monaten„, hat sich damit die Anzahl der „neuen Schädlinge für mobile Geräte […] praktisch verdoppelt„.
Das trifft sich gut, weil die in der Pressemitteilung zur Bedeutsamkeit zitierte Bitkom-Studie, ebenfalls für das letzte Jahr die „Zahl der Handy Surfer […] verdoppelt“ sieht. Exakt diese Verbindung lässt die Pressemitteilung jedoch unter den Tisch fallen. Na gut, der Leser ist sicherlich mehr als zugeneigt, einen Blick in die Aufstellung der detaillierten Daten zu werfen. Wo wäre der Spaß an Wissen, wenn es einfach so auf dem silbernen Tablet serviert werden würde?
Ein Blick in die besagte „Virologie mobiler Geräte“ zeigt, dass drei Plattformen für Schadprogramme auffallend herausstehen: J2ME, Symbian und Windows Mobile. Mehr oder minder – ich möchte nicht übertreiben – der ‚heiße Scheiß‘ von Vorvorgestern.
Aber keine gute Pressemitteilung kommt dieser Tage ohne die Erwähnung des Begriffs ‚iPhone‘ aus. Das macht sich schon allein beim Google Ranking gut! Ich zitiere:
Weiterhin tauchte ein iPhone-Wurm (Net-Worm.IphoneOS.Ike.b) auf, der von Cyberkriminellen für zielgerichtete Phishing-Attacken auf Kunden einer holländischen Bank eingesetzt wurde.
Der informierte Benutzer mag schmunzeln. Doch das Lachen verstummt sequenziell im Hals, wenn man fast bis auf die letzte Seite der Detail-Erklärung krabbeln muss, um die aufgeworfene Behauptung ein wenig ‚einzuschränken‘.
Von einer Infizierung waren jene Anwender bedroht, die auf ihrem iPhone oder iPod Touch einen Jailbreak durchgeführt und das Standard-SSH-Passwort nicht geändert hatten.
Ich mag allerdings sehr, wie ausführlich die Beobachtung dann an dieser Stelle trotzdem ausfällt:
Ernsthaften Schaden hat er den Anwendern allerdings nicht zugefügt: Ike ersetzte den Startbildschirm auf dem Smartphone des Anwenders mit einem Bild von Rick Astley, einem Sänger aus den 80er Jahren. Andere Aktivität zeigte dieser Wurm nicht.
Okay, auch die verwurmte Abspaltung namens „Net-Worm.IphoneOS.Ike.b“ fand Erwähnung, welche über eine Phishing-Seite ans holländische Bankkonto wollte. Daraus jedoch die Schlussfolgerung zu ziehen: „bei Ike [handelt es sich] um einen echten „Geld machenden“ Schädling für gehackte Versionen von iPhone und iPod Touch„, liegt wohl außerhalb meines Komik-Verständnisses.
Mit ‚Cloud Drive‚ und ‚Cloud Player‚ legt das Online-Versandhaus ein digitales Angebot für eine ‚Musik-Schatzkammer‘ auf ihren S3-Servern vor. Nach dem Kauf von Amazon-MP3s können diese direkt auf den ausgelagerten Speicherort verschoben werden. Der lokale Download bleibt weiterhin angeboten, aber „empfohlen“ wird das ‚Wolken-Laufwerk‘. 5GB gibt es für US-Kunden als Lock-Angebot. Mehr Speicher kosten mehr Geld: 20GB sind zum Jahresbeitrag von $20 US-Dollar erhältlich. Der Preis korreliert exakt mit dem zusätzlichen Online-Platz (50GB = $50 US-Dollar, etc.).
Über Amazon gekaufte Musiktitel dezimieren jedoch nicht diesen Speicherplatz. Nur wenn man eigene Daten oder die persönliche Musikbibliothek hochlädt, purzeln die Mega- und Gigabyte. Als Werbeaktion kann man innerhalb des laufenden Jahres ein vollständiges Album über Amazon.com kaufen und der ‚Webspace‘ erhöht sich auf 20GB. Dies gilt jedoch nur für die Laufzeit der anschließenden zwölf Monate.
Wenn man auf einen kleineren Tarif zurückstuft, besitzt man auch nach dem Ablauf der Tarif-Runde „für eine begrenzte Zeit“ Zugriff auf seine Daten. Was nach dieser „begrenzten Zeit“ passiert, wenn sich der (beispielsweise) ausgelastete 20GB-Tarif wieder auf 5GB verringert, ist bislang nicht dokumentiert (oder ich hab’s nicht gefunden).
Die Dateien auf den Servern sind nicht über FTP oder WebDAV verfügbar sondern lediglich via Browser abzurufen. Über iPhone oder iPad ist diese Bedienung nur sehr holprig zu verwenden. MP3s spielen zwar im Safari-Webbrowser (auch im Hintergrund), lassen sich jedoch nur über die Dateistruktur als „Download“ anstoßen. PDF-Dokumente ‚öffnet‘ man über einen identischen Weg und schickt diese dann zur favorisierten Applikation.
„Das geht schon„, trotzdem fehlt ein optimiertes Web-Interface beziehungsweise eine native App-Store-Anwendung. Ob Amazon diese bereits versucht hat bei Apple einzureichen, ist nicht bekannt. Nach der gängigen Gerüchtelage plant Cupertino eine ähnliche Dienstleistung. Derzeit beschäftigt ein „Musik-EndLager“ für den Jahresbeitrag von $20 US-Dollar die Gerüchteküche.
Nicht ungerade unpassend dazu, twittert Apples App-Store-Account (zeitlich passend) ihre aktuelle Antwort auf die Streaming-Frage. Ich nehm‘ euch mal die Spannung: Der Link führt zu einer Hilfeseite über die ‚Privatfreigabe‚ im Heimnetzwerk (!) von iTunes und hat daher nicht viele Gemeinsamkeiten mit der Amazon-Serverlösung.
Doppelt lustig: Das Twitter-Konto verweist eigentlich ausschließlich auf App-Store-Anwendungen. Der direkte Verweis auf eine Apple.com-Webseite ist daher mehr als eindeutig eine indirekte Antwort auf Amazons Präsentation.
Für Android steht bereits ein Update zum Download, das den ‚Cloud Player‘ in den Amazon-MP3-Store integriert. Von hier aus lässt sich auf die Songs per Stream zugreifen. Außerdem lassen sich die Daten auch lokal laden. Schöne Option: Auf Wunsch besorgt die Android-App automatisch im Hintergrund alle Neukäufe und hält diese auf dem mobilen Gerät vor.
Ernsthaft schwierig ist mittlerweile das Wirrwarr bei Amazon um die Unterscheidung nach .com beziehungsweise .de. Mit einer US-Adresse lässt sich relativ leicht auf das neue Cloud-Drive zugreifen. Das System jedoch anschließend wieder zurück auf seine internationalen Einstellungen zu bringen, bereitet Kopfschmerzen. Allein die Tatsache, dass der ‚Amazon MP3 Downloader‘ in (mindestens) zwei Versionen vorliegt (wenn man deutsche oder amerikanische Musik kaufen möchte) ist großer Humbug. Amazon trifft diesbezüglich sicherlich nur eine Mitschuld. Den Rest verursachen Firmen, die mittlerweile jenseits der Realität agieren.
Aus dieser Perspektive ist es daher schon ein wenig absurd, dass wir uns genau um dessen Geschäftsmodelle – wie hier am Beispiel Amazon – sorgen.
Apples diesjährige WWDC Entwickler-Konferenz verkaufte ihr verfügbares Ticket-Kontingent innerhalb von 10 Stunden. Die Ankündigung für das in San Francisco stattfindende Event im Juni sticht damit den Rekordverkauf vom letzten Jahr aus. Vergangenen Sommer blieben immerhin acht Tage Zeit, sich für eine Teilnahme zu entscheiden. Im Jahr 2009 dauerte der Ausverkauf noch über einen Monat.
Eine eindeutige Verbesserung gegenüber 2010 stellt die größere Vorlaufzeit dar. Insbesondere international anreisende Entwickler dürfte gefreut haben, dass nicht wie im letzten Jahr nur der Monat Mai blieb, um Flüge und Hotels zu organisieren.
Die hohe Eintrittskarten-Nachfrage überrascht in keinem Fall. Wenn lediglich jede größere App-Store-Entwicklerbude einen Vertreter entsendet, lassen sich die knapp 5.000 Tickets für Moscone West mit einem Augenzwinkern ausverkaufen. Seit letztem Jahr versucht Apple mit einer frühzeitigen Veröffentlichung der Film-Aufzeichnungen dem Ansturm zu begegnen. Die kostenlosen Videos standen bereits eine Woche nach der Verabschiedung zum Download.
Die iOS- und Mac-Plattform zieht mittlerweile neben Software-Schraubern auch eine Vielzahl von Medienvertretern an. In dessen Fokus stehen neben dem Interesse an neuen (App-Store-)Projekten mögliche Hardware-Ankündigungen mit Infos, welche über die traditionelle Keynote-Vorstellung hinausreichen.
Nach einhelliger Gerüchte-Meinung scheint Apple dieser eingeschliffenen Tradition diesmal einen Strich durch die Rechnung zu machen. Jim Dalrymple schreibt für ‚The Loop‚, dass in 2011 keine Hardware-Ankündigungen zur WWDC zu erwarten sind. John Paczkowski (All Things Digital), MG Siegler (TechCrunch) und Joshua Topolsky (Engadget) schließen sich mit eigenen Quellen an.
Die Berichterstattung driftete daraufhin – wie zu erwarten – schnell auf ‚eine Verzögerung‘ vom iPhone 5 ab. Wilde Gerüchte über Veröffentlichungen Anfang 2012 stellten einige Vertreter der Regenbogenpresse in den Raum.
Jedes halbwegs seriöse Presseorgan, das sich mit dem Thema beschäftigt, weiß natürlich, dass ‚eine Verzögerung‘ einer vorherigen Ankündigung bedarf. Davon auszugehen, dass Apple einen gleichbleibenden ‚Jahr-für-Jahr‘-Rhythmus einhält, ist schon aus Mitbewerber-Perspektive unrealistisch. Samsung, HTC und Co. wüssten sicherlich gerne, wie Apples Roadmap für die kommenden zwölf Monate aussieht.
Ungeachtet dessen erscheint eine Entkopplung zwischen Hard- und Software extrem sinnvoll. Apple kann sich derzeit ziemlich sicher sein, dass selbst bei kurzfristigen Presseeinladungen ‚ein paar‘ Journalisten auftauchen. Dazu bedarf es keiner WWDC, die man zusätzlich mit einer Produkt-Neuankündigung überschattet. Ich persönlich fände es daher sehr reizvoll, wenn die WWDC wieder ihren Software-Fokus zugeschrieben bekommt und nicht in der Berichterstattung auf die zweistündige Keynote reduziert bleibt.
Was oft übersehen wird: „Die Zukunft von iOS und Mac OS„, welche in der Pressemitteilung so glorreich angekündigt wurde, ist mittlerweile ausschlaggebender für einen Produkterfolg als die eigentlich Hardware. Viele der angekündigten 2011-Tablets stechen beispielsweise das iPad 2 auf dem Specs-Datenblatt aus. Trotzdem zeichnet sich an keiner Front ab, dass ohne entsprechendes Ökosystem und massentauglichem Betriebssystem damit mehr als die übliche Technik-Geekschaft bedient wird.
Anfang März wunderten wir uns über das ziemlich wuchtige 4.3-Update. Noch nie zuvor kickte eine iOS-Punkt-Aktualisierung die Software-Unterstützung für ein Gerät – so wie diesmal das iPhone 3G.
Im Durchschnitt nahm sich Apple in der Vergangenheit rund drei bis vier Monate Zeit zwischen ihren Software-Schritten. Nach dieser Rechnung dürfte dies auch im aktuellen Jahr die WWDC treffen, um direkt mit den Entwicklern Neuerungen und mögliche Verquickung zu Mac OS abzusprechen.
Aber wie gesagt: Bei diesen Voraussagen sind wir alle nur ‚Bundestrainer‘ – jeder weiß es irgendwie besser. Ich persönlich bin derzeit jedoch weitaus gespannter auf iOS 5 als eine nächste iPhone-Ausführung.
Apple räumt in einer kleinen Galerie, unter der treffenden Bezeichnung ‚Apps for iPhone‚, prominenter Software ein Plätzchen Apple.com-Werbefläche ein. Die kostenfreien Reklame-Bemühungen sind nur ein minimaler Ausschnitt des Repertoires an automatischer Vermarktung, die mit einer App-Store-Veröffentlichung einhergehen. Als weitere Promo-Werkzeuge bedient sich Apple bislang der ‚Feature‘-Darstellung im Store oder zaghaften Twitter-Bemühungen.
Der Amazon ‚Appstore for Android‚, seit der letzten Woche offiziell gestartet und bereits pünktlich mit einer Markenklage von Apple überzogen, experimentiert mit einem richtig netten ‚Testlauf‘. Für US-Besucher blendet sich ein ‚Test-Drive-Now‘-Menüpunkt auf der Webbrowser-Seite ein, die ein Simulator-Fenster startet. Darin spielt der potenzielle Käufer bereits mit dem Mauszeiger vor, was später die Finger auf den mobilen Geräten übernehmen sollen. Ganz ernsthaft: ‚Daumen hoch!‘
Erwirbt man eine App über Amazon ist diese automatisch auf allen Geräten verfügbar, die mit diesem Benutzerkonto versehen sind. Es ist also keine zusätzliche Synchronisation notwendig sondern lediglich ein direkter Download auf dem jeweils kompatiblen (!) Gerät. Die Hardware-Vielfalt aus dem Android-Lager, die (zwangsläufig) bei einer heterogenen Geräte-Aufstellung zum Tragen kommt, ist an dieser Stelle besonders deutlich sichtbar.
Bislang ist der Amazon Appstore nur für US-Kunden mit entsprechender Adresse und passender Kreditkarten-(1-Klick-)Zahlungsmethode verfügbar. Ich habe die US-Umstellung meines Kontos und die ‚Installation‘ in der letzten Woche ausprobiert und wohl rund zwei Monate meiner Lebenszeit für diesen Stress eingebüßt. Die ‚8 Schritte‚ zur Store-Installation grenzen an Kunden-Verspottung. Da der offizielle (Konkurrenz-)’Market‘ das zweite Mitbewerber-Geschäft nicht führt, erfordert die Installation die Geräte-Option „Downloads aus unbekannter Quelle zuzulassen„. Wer sich mit dem Betriebssystem auskennt, findet im Anschluss des Prozedere zurück zu dieser Einstellung und deaktiviert sie wieder. ‚Otto-Normal-Kunde‘ wird den Schalter jedoch nicht nie wieder umlegen und dürfte daher mit seinem Gerät ab sofort recht ‚aufgeschlossen‘ durchs Netz surfen.
Möchte man Apples Store-Politik (zur Abwechslung) einmal gutgemeint auslegen, könnte genau dies der Knackpunkt sein. Ohne Frage: Es wäre klein Problem, eine ähnliche Option für ‚Software-Installationen aus dem Netz‘ zuzulassen und damit der ‚Pro-Kundschaft‘ erheblich mehr Freiheiten einzuräumen. Doch was passiert, wenn so ‚ein Amazon‘ ankommt, und mit Sprüchen wie „Remember, it’s just Amazon“ ein riesiges Einfallstor aufreißt?
Auch mir geht die Entwicklung des App Stores teilweise viel zu träge. Wie lange hat es beispielsweise gedauert, bis der Store anhand des Benutzerkontos erkennt, dass eine App, die nicht installiert aber bereits gekauft wurde, mit dem Button ‚Installieren‘ statt ‚Kaufen‘ ausgezeichnet wird?
Nichtsdestotrotz: Speziell im direkten Vergleich mit den anderen digitalen Einkaufsgeschäften hat sich der Apple App Store über die letzten 2.5-Jahre als vertrauensvolle Marke etabliert. Kunden investieren immerhin (wieder) Geld in Software. Aus dieser singulären Perspektive lässt sich sogar der Streit um die ‚App-Store‘-Namensrechte nachvollziehen.
Apple kündigt ihre diesjährige Entwickler-Konferenz WWDC in San Francisco an. Dessen Termin schlägt im Sommer zum 06. bis zum 10. Juni 2011 auf, bei dem laut Pressemitteilung „die Zukunft von iOS und Mac OS enthüllt werden soll„.
More than 100 technical sessions presented by Apple engineers on a wide range of technology-specific topics for developing, deploying and integrating the latest iOS and Mac OS technologies
over 1,000 Apple engineers providing developers with code-level assistance, insight into optimal development techniques, and guidance on how they can make the most of iOS and Mac OS technologies in their apps
the opportunity to connect with thousands of fellow iPad®, iPhone® and Mac developers from around the world
Apple Design Awards which recognize iPad, iPhone and Mac apps that demonstrate technical excellence, innovation and outstanding design
Nette Randbemerkung: Nach dem Unmut über die fehlenden ‚Mac Design Awards‘ aus dem letzten Jahr, kehren diese zurück in den Veranstaltungskalender.
Die Tickets lassen sich ab sofort Online vorbestellen:
In unregelmäßigen Abständen halte ich an dieser Stelle meine persönlichen ersten zwei iPhone- und iPad-Homescreens fest (siehe 09/09, 01/10, 08/10 und 12/10). In Wort und Bild dient das dem eigenen Interesse – aber vielleicht kullert auch die eine oder andere Software-Empfehlung (für iPad-Neukäufer?) aus dieser Zusammenstellung. Deshalb beginnen wir diesmal mit dem iPad.
iPad
Seite 1
Omnifocus (31.99€) – mittlerweile eine mehr als feste Größe was meine Aufgaben angeht. Obwohl ich nur einen kleinen Ausschnitt des Funktionsumfangs nutze, habe ich mich an den funktionierenden Sync mehr als gewöhnt.
Instapaper (3.99€) – kann gar nicht weit genug vorne stehen. Konkurrenz ‚Read it Later‚ hält für mich nicht mehr mit.
GarageBand (3.99€) + iMovie (3.99€) – auch wenn man sie nur kurz ausprobiert, sind die Apple-Apps als Referenz unbedingt einen Blick wert.
Sonos (kostenlos) – breite AirPlay-Unterstützung lässt weiter auf sich warten. Bis jetzt war die Anschaffung des entsprechenden Lautsprechersystems im vergangenen Herbst ein wirklich glücklicher Griff.
Twitter (kostenlos) – auf dem iPad noch ohne #dickbar und deshalb mit sicherem Homescreen-Platz.
Seite 2
Skype (kostenlos) – immer noch ohne iPad-Anpassung und daher in grausamer Optik – das iPad 2 nutzt jedoch die Videotelefonie.
‚Games‚: GTA: Chinatown Wars (7.99€); Bit.Trip Beat (0.79€); Blimp HD (2.99€); Carcassone (7.99€); Back to the Future Ep.1 (5.49€); World of Goo (3.99€); Geometry Wars: Touch (0.79€) und Game Center.
‚Spielhalle‚: Perfect Cell (3.99€); Speedball 2 Evolution (0.79€); Overkill (kostenlos); Dungeon Defenders (2.39€); Rage HD (1.59€); Osmos HD (3.99€); Chicken Balls (0.79€) und Infinity Blade (4.99€).
‚Photography‚: Filterstorm (2.99€); Eyewitness (kostenlos); Big Picture (2.39€); ColorSplash (1.59€); PhotoSync (1.59€) und FaceTime + Photo Booth
‚Music‚: EyeTV (3.99€); Stereolizer (1.59€) und iPod und iTunes.
‚Entertainment‚: Al Jazeera (kostenlos); Remote (kostenlos); Watchlaterapp (2.39€) und Youtube + Videos.
‚Work‚: Air Display (7.99€); Air Sharing HD (7.99€); Cyberspace (2.39€); Cloud Calendar (2.39€); Handoff (1.59€); Screens (15.99€); everyAir (3.99€); Yojimbo (7.99€); iCab Mobile (1.59€); LogMeIn (23.99€) und Karten.
Superbrother: Sword & Sworcery EP (3.99€) – ein Indie-Titel, den man haben möchte.
Real Racing 2 (7.99€) – gegenüber dem iPhoneBlog bestätigte Firemint, dass die 1080p-Bildschirmausgabe als kostenloses Update bereitgestellt wird.
Max and the Magic Marker HD (3.99€) – noch zu kurz für ein abschließendes Urteil gespielt. Bereits erkennbar: Die (WiiWare-)Idee ist sehr liebevoll umgesetzt.
‚Entertainment‚: Air Video (2.39€); EyeTV (3.99€); BeejiveIM (7.99€); Facebook (kostenlos); Articles (2.39€) und Game Center.
‚Fotografie‚: Flickit Pro (3.99€); Filterstorm (2.99€); Big Picture (2.39€); 360 Panorama (1.59€) und Lab (0.79€).
‚Games‚: Dodonpachi (6.99€); Secret of Mana (2.99€); Grimm (0.79€); Perfect Cell (3.99€); Angry Birds Rio (0.79€); League Evil (0.79€) und Earth Defense Force (1.59€).
‚Review‚: WiFi2HiFi (2.99€); TimeLapse Pro (1.59€); Soundtracking (kostenlos); Eavesdrop (1.59€); Tap-Dictionary (0.79€); Qik Video Pro (2.39€); Fone (0.79€); Joypad (2.39€); Max and the Magic Marker (1.59€) und everyAir (3.99€).
* Alle Affiliate-Links (Danke!) führen direkt in den App Store.
AirPlay, diese feine Technik zum drahtlosen Übergeben von Audio- und Video-Inhalten, liegt seit iOS 4.3 stark verbessert vor. Zuvor schränkte Apple die Verwendung auf die reine Audio-Übertragung ein oder erlaubte nur einzelnen Apps den Video-Strom nach ‚außen‘ zu geben.
Große Portale wie YouTube und Vimeo binden ihr Video-Archiv bereit ‚AirPlay-fähig‘ ein, so dass sich dieses vom Mobile Safari an den Apple TV weiterreichen lässt. Falls ein gewisses HTML5-Attribut jedoch nicht gesetzt ist (x-webkit-airplay=“allow“), schickt das mobile Gerät auch weiterhin nur das Audio-Signal an den Fernseher.
Mit einem kleinen JavaScript-Bookmarklet (1/2) – sofern das Videoformat iOS-tauglich vorliegt und nicht anderweitig implementiert wurde (iFrame, etc.) – lässt sich diese Beschränkung jedoch aus den Angeln heben. Wer über ein solches Video im Netz stolpert, beispielsweise auf der Webseite von Tagesschau.de oder Spiegel Online, drückt das kleine Lesezeichen und erhält dann als Videoabspielstation den eigenen TV.
Apropos AirPlay: Ein Bloomberg-Bericht deutete in der letzten Woche an, dass Apple darüber nachdenkt den Streaming-Dienst an Flimmerkisten-Produzenten zu lizenzieren. Das könnte in einer fernen Zukunft den Apple TV als Empfangsstation einsparen.