[update] Apple versucht App-Store-Masseneinreichungen zu unterbinden. Aktuelles Beispiel: Radio-Stationen

Erneut große Aufregung in App-Storehausen: Auf RadioMagOnline.com berichtet Jim Barcus, Geschäftsführer von Digital JukeBox, dass Apple 10 ihrer Radio-Anwendungen ablehnte. Das geschah laut seinen Aussagen am 10. November. Und auch danach sollen ‚many more‘ es nicht über den Genehmigungsprozess hinaus geschafft haben.

Seine ‚Beschwerde-Mails‘ lassen die Gründe der Ablehnung weitgehend im Unklaren, da nicht zweifelsfrei aus seinen Beschreibungen ersichtlich ist, was als Zitat eines App-Store-Mitarbeiters gilt und auf welchen Paragraphen der App-Store-Richtlinien sich dabei gestützt wird. Das, was in der spontanen Beißreflex-Berichterstattung hängen blieb, ist ein Absatz, der zum Teil in Anführungszeichen (sprich: ein wörtliches Zitat) gestellt wurde:

On Nov. 10, 2010, we had 10 radio station apps rejected by Apple because Apple says „single station app are the same as a FART app and represent spam in the iTunes store“ and Apple „will no longer approve any more radio station apps unless there are hundreds of stations on the same app.“

Das Problem ist hier natürlich die Verallgemeinerung, bei der ein aktueller Einzelfall zum ‚Massenproblem‘ aufgeschaukelt wird.

Jim Barcus selbst führt den Absatz der Guidelines „2.20 Developers ’spamming‘ the App Store with many versions of similar apps will be removed from the iOS Developer Program.“ in die Diskussion ein. Das lässt tief blicken, verrät aber nicht, wie viele (möglicherweise identischen) Anwendungen das Entwickler-Konto von ‚DJB Radio Apps‘ übermittelte. Auf dessen Webseite zeigt sich ‚lediglich‘ die Praxis, mit der ‚DJB Radio Apps‘ Programme für Android, Blackberry und iOS produziert.

Here is what we need from you“ führt an: Ein Logo, eine Streaming URL, 325 Zeichen Beschreibung sowie ein Facebook-, Twitter- oder MySpace-Link. Die ganz ‚individuelle‘ App für $199.99 US-Dollar. Großartig!

Ein angebliches Argument der zuständigen App-Store-Review-Mitarbeiter (diesmal ohne Anführungszeichen) über „enriching end user experience“ wird von Barcus mit der Information gekontert, dass man doch mehr als 37.000 Downloads pro Monat verzeichnen würde. Schlagfertig, aber am Thema vorbei.

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Natürlich ließ es sich die Geschäftsführung von Digital JukeBox nicht nehmen, den E-Mail-Account von Steve Jobs zu kontaktieren. Dessen Antwort „Sorry, but we’ve made our decision.“ steht jedoch in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit den angeführten Vorwürfen. Das lässt sich ziemlich leicht recherchieren, wenn man die von Jim Barcus veröffentlichte Ausgangs-E-Mail einfach mal lesen würde…

Stichwort ‚gehaltvoll‘: Entgegen vielen Berichten, die über böse Apple-Machenschaften und den unschuldigen App-Store-Spammer schreiben, kommt ‚Your Tech Life‘ mit „Apple vs the Radio Industry? Not Quite“ zu substanziellen Schlüssen:

My own summary is that App developers submitting identical apps with just a logo/stream change under their own developer accounts are not looked well upon. […] Moral of this story for Radio stations – be creative, own the rights, own the application submission.

Ohne Frage: Der App Store ist mittlerweile mehr als ein Vertriebskanal. Er ist ‚Show-Room‘ und Präsentations-Plattform. Da möchte man Präsenz zeigen. Dann sollte man diesem Auftritt jedoch auch die entsprechende Zuwendung entgegenkommen lassen. ‚This American Life‚ liefert beispielsweise ein solches Stück Vorzeige-Software für ihre US-Radio-Show ab.

Radiosender, die nicht viel Geld in eine App-Store-Eigenentwicklung stecken wollen, sollten sich darauf besinnen, zuallererst den Stream ihres Rundfunksenders (komfortabel) auf mobilen Geräten anzubieten.

Vielleicht liege ich aber auch komplett falsch und ‚Single-Radio-Stations‘ fliegen in den nächsten Wochen nach und nach aus dem App Store. Vorstellen kann ich mir dies jedoch nicht. Der App Store ist und bleibt mit seiner gezwungenen Regulierung ein schwieriges Pflaster. Gefangen zwischen Spam-Einsendungen und Wachstums-Druck. Dabei bezieht sich das aktuelle Beispiel nach meiner Interpretation jedoch nicht auf den Bereich Radio-Stationen sondern auf Firmen, die ein und dieselbe Programm unter verschiedenen Flaggen ins iTunes prügeln.

Update

Radioszene.de veröffentlicht eine telefonische Apple-Stellungnahme:

Apple wird keine Radio-Apps löschen oder den Zugang von Radio-Apps zum Apple-Store verweigern. […] Apple bestätigte, dass identische Apps – welche von nur einem Entwickler bereitgestellt werden – nicht mehr aktiviert werden. […] Die Regelung gilt auch für Zeitungen und andere Bereiche. Wird die App aber direkt vom Radiosender hochgeladen, stellt dies kein Problem dar. Auch können Radiosender über den eigenen Account mehrere Apps hochladen.

Nielsen-Umfrage: Kaufinteresse der US-Kids im nächsten Halbjahr

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Das Marktforschungsunternehmen Nielsen Media Research ermittelt das Kaufinteresse von US-Jugendlichen für die nächsten sechs Monate. Dabei rangiert das iPad bei Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren an erster Position und bei Teenagern ab dreizehn Jahren auf dem vierten ‚Hitlisten-Platz‘. Sowohl iPhone als auch iPod touch finden sich im gesunden Mittelfeld ein, wo sie überwiegend mit Spielkonsolen von Nintendo, Microsoft und Sony konkurrieren.

Sicherlich eine Erwähnung wert ist dabei die Tatsache, dass der iPod touch in beiden Altersklassen die mobilen Handhelds von Nintendo mit ihrem DS, DSi, DS Lite und zukünftigem 3DS hinter sich lässt. Die PlayStation Portable ist abgeschlagen am unteren Ende der Skala gerade noch mit in die Aufzählung gerutscht. Wie ein E-Reader, insbesondere für die Generationen der Sechs- bis Zwölfjährigen es in die Erhebung schafft, bleibt mir, mit Blick auf meine Kindheit, ein Rätsel.

Im Übrigen dürfen die gängigen Einschränkungen solcher Erhebungen nicht außer Acht gelassen werden: Ein Nintendo 3DS, das mit fernem Veröffentlichungstermin im nächsten Jahr und ohne angelaufene Werbekampagne, derzeit mehr als unterbeachtet in den USA dasteht, liefert mit seiner Position sicherlich keine aussagekräftigen Werte. Einem Microsoft Kinect dagegen, das Werbe-Budgets in Höhe von 500 Millionen US-Dollar verpulvert und damit lediglich im unteren Drittel rangiert, schultert diese Statistik sicherlich nicht so leicht. Dessen erste Million an verkauften Geräte in rund zehn Tagen verlief, laut eigenen Aussagen, jedoch plangemäß.

Überdies hinaus soll nicht unerwähnt bleiben, dass kein anderer Tablet-Computer in der Umfrage zur Auswahl stand. Verwunderlich ist dies aufgrund fehlender (adäquater) Mitbewerber jedoch nicht.

Apropos Mitbewerber: Das abgefragte Interesse einer zukünftigen Anschaffung verzerrt natürlich, wenn die jeweiligen Produkte schon in den heimischen vier Wänden stehen und sollte auch bei einer Interpretation der hohen iPad-Platzierung gegenüber Xbox, Wii oder PS3 Beachtung finden.

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via blog.nielsen.com

3D-Zeichnen in ‚Augmented Reality‘

Mit ‚Star Wars Arcade: Falcon Gunner‚ (3.99 €; App Store-Link) erreichte Publisher THQ in der letzten Woche einen ersten zählbaren Etappensieg für Spiele in der ‚erweiterten Realität‚. Nicht umwerfend, aber unterhaltsam.

Die britische Firma String Labs Ltd versucht die spielerischen Augmented-Reality-Elemente auch Werbeträgern schmackhaft zu machen. Erste Teaser-Videos zeigen virtuelle Sneaker und Graffiti-Zeichnungen an Londoner Häuserwänden. Die dreidimensionale Malerei, die derzeit unter dem Projektnamen ‚Scrawl‘, einer Zeichen-App basierend auf der Unity-3D-Engine, angepriesen wird, soll zukünftig im App Store die Reklame-Trommel rühren.

Das erstellte ‚String SDK for iOS‚ möchten die Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt als Werkzeug ‚lizenzierbar‘ weitergeben.

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via TNW

[tipp] Schreib- und Tastatur-Hinweise für iOS 4.2

Für die Anwendung ‚Notizen‘ marschierten mit iOS 4.2 zwei neue Schrifttypen, ‚Chalkboard‘ und ‚Helvetica‘, auf dem iPad, iPod touch und iPhone ein und erweitern den Kreis um seinen Ureinwohner ‚Marker Felt‘. Genau genommen ist dies jedoch nicht der ersten ‚Helvetica‘-Auftritt. Durch das Umstellen der Tastatur-Sprache auf ‚Japanisch QWERTY‘ lies sich bereits 2008 die populäre Schriftart in den Notizen unterbringen.

Nicht, dass dies irgendwen groß interessieren dürfte, da unzählige Notiz-Anwendungen aus dem App Store ein weitaus besseres Schrift-Bild abgeben.

Doch das Stichwort ‚Tastatur‘ sei noch einmal aufgegriffen. Diverse Zuschriften im Zusammenhang mit der gestrigen iOS 4.2(.1) Aktualisierung beschäftigten sich mit (Doppel-)Belegungen der virtuellen Tasten. So zeichnet sich „É“ – das E mit Akut – bei deutschen Spracheinstellungen und deutscher Tastatur, durch eine unverständliche Abwesenheit aus.

Erst bei einem Wechsel auf die englische Tastatur ringt sich das Layout durch, diese Zeichenkombination dem Benutzer zur Auswahl zu stellen. Soweit, so unverständlich.

Der Buchstabe ‚ß‘ ist übrigens (wie bisher) ausschließlich ohne Feststelltaste, nur in Kleinschreibung, zu setzen.

(Danke, Steffen!)

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Detail-Neuerung: Die iOS-Tastatur beinhaltet seit iOS 4.2 nicht nur den Geviertstrich sondern auch den Halbgeviertstrich.

via Hering + gerritvanaaken

Auch neue Sprach-Versionen von Tastaturen sind am Start: ‚Deutsch (Schweiz)‘, Bulgarisch und Tibetisch lassen sich auf den ersten Blick – im Gegensatz zu iOS 4.1 – erkennen.

‚Swipe-to-Umlaut‘, einer der wichtigsten (Schreib-)Tipps (exklusiv) für das iPad, bereits mit mehrfacher Erwähnung, soll selbstredend im Zusammenhang mit der iOS-Tastatur, nicht (noch einmal) unerwähnt bleiben.

DirektSwipe

[KlimBim] Sony Reader, Foxconn-Produktion, Black Friday, Safari-Neuerungen, Sosumi, Fullscreen.me und World of Goo

Sony zeigt erste Bildschirmfotos seiner ‚Reader App‘ für Android und iPhone, die im Dezember eine Veröffentlichung erhalten soll.

Zwar verkauft der zweitgrößte japanische Elektronikkonzern weiterhin seine eigenen E-Book-Reader, der Release auf den Mitbewerber-Plattformen ist jedoch ein klares Eingeständnis über eine anstehende Niederlage, die hauptsächlich gegenüber dem Amazon Kindle geschuldet sein dürfte.

Laut DigiTimes-Informationen stockt Apples iPad-Produzent Foxconn die Produktion erheblich auf. Bislang soll das Werk in Shenzhen (China) den Löwenanteil, bis zu 10.000 Geräte pro Tag, gefertig haben. Eine neue Anlage in Chengdu (China) mit 50 zusätzlichen Produktionsstrassen, könnte nach Angaben des Online-Magazins bis zu 40 Millionen Einheiten jährliche erreichen.

Apple verkaufte im lezten Quartal 4.19 Millionen iPads. Die am Freitag beginnende ‚Holiday-Season‘ verlief in den letzten Jahren – ohne Ausnahme in allen Geschäftsbereiche – in erheblich größeren Dimensionen gegenüber den restlichen Verkaufsmonaten.

via DigitTimes

Stichwort ‚Holiday-Season‘: Mit einem Teaser kündigt Apple den ‚Black-Friday‘-Ausverkauf an, der auch Preis-Nachlässe bei iPads und iPods vermuten lässt (Affiliate-Link).


DirektAccelero

Mit der gestrigen Aktualisierung auf iOS 4.2, erreicht eine erweiterte Accelerometer– und Gyroskop-Unterstützung sowie WebSockets und HTML5-Formulare den mobilen Safari-Webbrowser.

via Mobile Web Programming


Wer sich dem PHP-Script ‚Sosumi‚ von Tyler Hall bediente, um über MobileMes ‚Mein iPhone suchen‘ seine Aufenthaltsposition abzufragen, steht seit der gestrigen Überarbeitung (erstmal) vor der Tür.

(Danke, Filid!)

Update Sosumi scheint wieder zu funktionieren. /Update-Ende

Update II Oder auch nicht. /Update-II-Ende

Update III Jetzt aber! /Update-III-Ende


Fullscreen.me zwingt Webanwendungen in den Vollbildmodus.


Der Puzzlespaß ‚World of Goo‚ wurde schon letzten Herbst sehnlichst auf der iOS-Plattform erwartet. Jetzt scheint es sich nur noch um Tage zu handeln.

‚AirPrint‘ derzeit nur mit ausgewählten Drucker-Modellen oder entsprechenden Software-Erweiterungen

Um das iPad ein kleines bisschen mehr in die Computer-Ecke zu rücken, kündigte Apple im September ‚AirPrint‘, die drahtlose Druck-Funktion, an. Strategisch ist dies kein unwichtiger Schritt, um dem Netbook-Markt ein paar Fleischklöße mehr als der Suppe zu fischen.

Doch die Enttäuschung über dieses „wenn-man-es-mal-braucht-ist-es-toll“ Feature ließ nicht lange auf sich warte: Die Aktualisierung auf Mac OS X 10.6.5 setzte die Unterstützung für ‚im Netzwerk freigegebene Drucker‘ – entgegen den vorangegangenen Entwickler-Versionen – wieder vor die Tür. Derzeit steuert man mit Apples Haus- und Hof-Werkzeugen daher drahtlos nur ausgewählte Geräte von Hewlett-Packard an.

Apples Übersicht lautet wie folgt:

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Hier die oben aufgeführten Modelle, welche sich bereits käuflich erwerben lassen (Amazon-Affiliate-Links) beziehungsweise zu denen es eine Webseite gibt:

HP ColorLaserJet Pro CP1025nw (223 ), HP LaserJet Pro CP1525n (271 ), HP LaserJet Pro CM1415fnw (389 ), HP LaserJet Pro CM1415fn (370 ), HP LaserJet Pro M1536dnf (339 ), HP Photosmart eStation (C510), HP Photosmart e-AiO (D110), HP Photosmart Premium Fax e-AiO (C410a) (225 ), HP Photosmart Premium e-AiO (C310a) (184 ), HP Photosmart Plus e-AiO (B210a) (139 ) und HP Envy eAll-in-One Drucker (D410a) (225 )

HP hat einen Fahrplan für 2010 mit zukünftigen Geräten, sowie einigen Erläuterungen zu den drahtlosen Druckfertigkeiten auf seiner englischsprachigen Webseite aufgeführt.

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Laut Apple ist dies lediglich der Beginn von neuen Geräten, die drahtlos drucken. Das betonte auch der angebliche Steve Jobs E-Mail-Account von letzter Nacht:

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via MacRumors

Wer sich jedoch schon jetzt mehr Flexibilität (und Unterstützung für seinen eigenen Drucker) wünscht, um schnell seine per E-Mail zugestellten Zugtickets auszudrucken, bedient sich a) einem selbst durchzuführenden Hack, b) nutzt mit ‚AirPrint Hacktivator‚ dessen ‚klickfertige‘ Lösung oder c) greift mit Printopia oder FingerPrint zu benutzerfreundlichen Systemerweiterungen für kleines Geld.

DirektLifehacker

Apple zeigt zweiminütige ‚AirPlay‘-Einführung

DirektAirplay

Apple veröffentlicht pünktlich zum iOS 4.2 Release einen passenden AirPlay-Trailer. Während beispielsweise die native Video- oder YouTube-Anwendung sowohl Bild als auch Ton drahtlos an den Apple TV weitergibt, ist über Programme wie AirVideo, VLC oder ein mobiles Safari-Browserfenster nur der Ton an den Apple TV (mit neuster Firmware) zu überreichen.

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(Danke, Manuel!)

Auf diese Art und Weise lässt sich beispielsweise auch der Sound eines selbst aufgezeichneten Videos, das in der Fotobibliothek liegt, über einen AirPlay-Lautsprecher (Airport Express oder Apple TV) ausgeben. Dazu spielt man das Video ab und wechselt über die Multitasking-Bar (Doppelklick auf den Home-Button) zu dem AirPlay-Button.

Die externe Videoausgabe läuft, wie oben im Trailer zu sehen, auch dann weiter, wenn man die eigentliche Anwendung verlässt.

Auch iTunes in Version 10.1 lässt sich wie ein iOS-Gerät verwenden und drückt Bild und Ton – beispielsweise von einem Laptop – auf den Apple TV und damit (großen) Fernseher.

(Danke, sgrtho2!)

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(Danke, Michael)

[update IV] Live: Apple veröffentlicht iOS 4.2

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Die iOS-Aktualisierung in Version 4.2 ist soeben ‚Live‘ geschaltet worden und über iTunes als Download für iPad, iPhone 4, 3G und 3GS sowie den iPod touch der zweiten, dritten und vierten Generation zu beziehen.

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Die jetzt veröffentlichte iOS-4.2-Version kennzeichnet sich über eine identische Build-Nummer (8C148) mit der ‚Golden-Master‘-Entwicklerfassung vom 18. November (Ausnahme: iPhone 3GS).

Die direkten Download-Links finden sich hier.

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Laut Apple sollen über 100 neue Funktionen in dem Update bereitgehalten werden. Vieles, so wie Multitasking, Ordner, einheitlichen Posteingang oder das Game Center, sind jedoch bereits vom iPhone und iPod touch bekannt. Der größte Schub an Neuerungen entfällt deshalb auf das iPad, welches von iOS 3.2.2 einen riesigen Satz vollführt. Glaubt man den Entwickler-Versionen, war es auch genau diese iPad-Version, die mit WiFi-Problemen die einheitliche Firmware-Zusammenkunft verzögerte.

AirPlay + AirPrint

Allen iOS-Geräten neu sind die Funktionen ‚AirPlay‘ sowie ‚AirPrint‘. Die Streaming-Möglichkeit von Musik, Videos und Fotos vom iPad zum Apple TV erfordert ebenfalls ein Update für Apples TV-Box, welches am heutigen Abend bereitgestellt werden soll. Sobald eine Dia-Show oder eine Film-Übertragung begonnen hat, lassen sich problemlos andere Programme am iPhone oder iPad verwenden. Die Wiedergabe auf dem externen Gerät setzt genau dort an, wo das iPad aufgehört hat – beziehungsweise umgekehrt.

Musik verteilen die Geräte drahtlos auch an AirPort Express Router (Affiliate-Link) oder zukünftigen Lautsprechersystemen mit dieser Technik.

Schalter

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Die ‚Rotations-Verriegelung‘ mutiert zum ‚Stumm-Schalter‘. Eine (zusätzliche) ‚Multitasking‘-Leiste ermöglicht sowohl beim iPad als auch iPhone den Zugriff auf die Lautstärke und die Bildschirm-Sperre.

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Fehler-Behebungen

Neben einer nicht unerheblichen Sicherheitslücke in der Passwort-Sperre, nimmt sich das Update außerdem einer fehlerhaften Funktion des Annäherungssensors an sowie weiteren Performance-Verbesserungen älterer Geräte-Generationen.

Ein umfangreiches Support-Dokument aller sicherheitsrelevanten Änderungen in 4.2 findet sich hier.

Safari

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Über die Safari-Suchmaske lassen sich einzelne Wörter auf kompletten Webseiten aufspüren.

Einstellungen

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Neue ‚Einschränkungen‘ unterbinden ‚In-App-Käufe‘ oder ‚Game-Center-Aktivitäten‘; Notizen lassen sich in unterschiedlichen Schriftarten darstellen und zusätzliche SMS-Nachrichten-Töne stehen zur Auswahl. Der Kalender erlaubt Antworten auf Einladungen und die 30 neue Tastatur-Layouts sowie eine erhöhte Kompatibilität mit neuen Bluetooth-Geräten wird angegeben.

Mit iOS 4.2 wird es möglich, TV-Serien direkt auf dem iPad über die iTunes App zu leihen.

Mein iPhone suchen

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Mein iPhone suchen‚ (kostenlos; universal; App Store-Link) erhält ein 1.1-Update und mit einer Apple ID ab sofort eine kostenlose Dienstleistung. Nach der App-Store-Beschreibung gilt dies jedoch nur für die aktuellsten Geräte-Modelle iPhone 4, iPad sowie den iPod touch der vierten Generation.

DirektFind

(Danke, Simon + Marc!)

Einhergehend mit der Veröffentlichung gibt Apple in seiner Pressemitteilung an, dass der App Store bereits über 300.000 Anwendungen für 125 Millionen iOS-Kunden in 90 Ländern bereithält. 40.000 Apps stehen speziell für das iPad zur Verfügung.

Update

Mittlerweile findet sich auch das AppleTV-Update in Version 4.2.1 (8C150) auf den Servern ein.

Update II

Obwohl Apple die Bezeichnung 4.2 an unterschiedlichsten Stellen angibt, nennt sich das iPhone intern iOS 4.2.1.

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(Danke, Michi!)

Update III

Mittlerweile ist auch die Erstellung einer Apple ID direkt vom mobilen Gerät möglich. Dazu bedarf es jedoch einem iPhone 4, iPad oder iPod touch der vierten Generation. Falls jemand die erfolgreiche Einwahl in die ‚Mein-iPhone-finden‘-App (über eine bereits aktivierte Apple ID) mit einem iPhone 3GS geschafft hat, wäre ich froh über einen Kommentar.

Update: Das Fscklog empfiehlt als Workaround:

Die einzige Abhilfe in diesem Fall ist eine einmalig zwingend erforderliche Aktivierung der eigenen Apple-ID für „Find my iPhone“ auf einem iPhone 4, iPad oder 4G iPod touch – danach funktioniert es auch auf allen älteren iOS-Geräten […]

/Update-Ende

Update IV

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Das iOS SDK liegt für Entwickler ebenfalls in der finalen Version 4.2 (10M2423) vor.