Die ersten Versandbestätigungen für einen schwarzen Apple-Bumper trudeln bei Ihren Vorbestellern ein. Die Auslieferung für die anderen ‚Schutzhüllen‘ dürften weiterhin noch 3-5 Wochen auf sich warten lassen.
(Danke, Markus + Thorsten!)
Wenn die iPhone-Aufsteller noch in den Umzugskartons versunken sind…
Besitzer eines iPhone 4 nehmen mit dem iGeodreieck (0.79€; App Store-Link) Winkelmessungen vor, die vom Kreiselinstrument (Gyroskop) im neuen Apple-Telefon aufgezeichnet werden.
Auch die Spiele-Kategorie im App Store erfährt langsam das ‚Drehmoment‘ vom Gyroskop. Der Ego-Shooter N.O.V.A. (3.99€; App Store-Link) aus dem Hause Gameloft, hier ausführlich ins Visier genommen, erhält mit seinem neusten Update Retina-Bildschirmauflösung und Kreisel-Unterstützung.
Jay Freeman, der Mann hinter der Jailbreak-Paketverwaltung Cydia, gibt der Radioshow ‚Make it Work‚ aus San Francisco ein durchaus hörenswertes Interview.
Das Dev-Team arbeitet nach eigenen Aussagen derzeit am Jailbreak für die aktuelle iPhone-Generation. Der iPhone-4-Unlock, für den sich vornehmlich MuscleNerd und Planetbeing verantwortlich zeigen sollen, hat anscheinend bereits Bestand. Der unter dem Pseudonym agierende Entwickler ‚comex‚, schraubt gegenwärtig an einer Finalisierung des vollständigen Dateizugriffs für das Gerät.
In der letzten Woche stieß ich auf einen „Schnelltest“ zum iPhone 4 der deutschsprachigen Stiftung Warentest. Die ’scharfe‘ Wortwahl der Verbraucherschutzorganisation regte zu sieben Rückfragen an. Diese beantwortete sein Chefredakteur Andreas Gebauer jetzt per E-Mail.
Sehr geehrte Redaktion der Stiftung-Warentest, Sehr geehrter Herr Gebauer,
ich habe mir ihren „Schnelltest“ zum iPhone 4 durchgelesen, der unter dieser Adresse Online einsehbar ist:
Dazu habe ich einige Fragen, deren Antworten ich gerne ihm Rahmen meiner Berichterstattung unterbringen würde.
Gebauer: Sehr geehrter Herr Olma, hier die Antworten auf Ihre Fragen. Da Sie Blogbetreiber und anscheinend eingefleischter Apple bzw. iPhone-Fan sind, verstehe ich, dass Sie die aktuellen Ereignisse bedauern. Trotzdem muss die Stiftung Warentest bei aller Begeisterung über innovative Produkte, die auch hier herrscht, auch über Schwachstellen berichten dürfen. Dazu gehören beim iPhone nunmal hoher Preis, Anmeldung und eben jetzt die Empfangsprobleme. Hier die Antworten im Einzelnen:
1) Sie schreiben im Einleitungssatz: „Plötzlich abgebrochene Gespräche auf einem neuen 1 000Euro-Handy […]„. Das wirft bei mir die Frage auf, wie der von Ihnen errechnete Preis von 1.000Euro zustande kommt ? In egal welchem Tarif der Telekom ich suche, lässt sich hier ’nur‘ ein Maximalpreis von 399.95€ ermitteln. Da das Gerät offiziell nicht anders in Deutschland zu erwerben ist, verwundert mich ein solcher „Handy-„Preis als Pressekollege sowie Verbraucher.
Gebauer: Leider gibt es in Deutschland keinen offiziellen Preis für das iPhone ohne Vertrag. Die 1.000Euro bezogen sich auf ein importiertes iPhone – es gibt auch billigere Angebote, die dann aber oft keine Geräte zur Verfügung haben oder lange Lieferzeiten bedingen. Genauso finden Sie auch Anbieter, die das Handy für 1.300Euro verkaufen. Da die Preise für vertragsfreie iPhones stark schwanken, sind die 1.000Euro nur als ein Daumenwert zu verstehen, der aber nicht allzu weit von der Realität entfernt ist. Die von Ihnen zitierten 399,95Euro bei T-Mobile enthalten noch keine Vertragsgebühren. Für zwei Jahre Complete XS-Tarif kommen noch einmal 598,80Euro hinzu plus 24,95Euro Aktivierungsgebühr. Ergibt 1.023,70Euro. Da lagen wir mit unserem 1.000-Euro-Handy gar nicht schlecht.
2) „Besitzer eines iPhone 4 klagen immer wieder über plötzlich unterbrochene Gespräche.“ Klagen die Benutzer bei Ihnen (vermehrt) darüber direkt oder auf welche Angaben beziehen Sie sich hier genau? Als offizielle Quelle sind mir lediglich, die von Apple genannten Support-Anfragen bekannt, die mit 0.55-Prozent (von 3 Millionen Käufern) eher niedrig erscheinen.
Gebauer: Eine der ersten Meldungen zum Thema war in Deutschland bei heise.de zu lesen. Die Netze in Deutschland sind stärker, die Probleme in den USA selbst deswegen wohl größer. Es gibt sie aber unbestreitbar – subjektiv empfunden und auch objektiv gemessen. Sonst gäbe es jetzt nicht die Aktion von Apple, kostenlos eine Schutzhülle zur Verfügung zu stellen.
3) „Ein ähnliches Phänomen [Anmerkung des Autors: hier ist wohl der Empfang gemeint] lässt sich auch bei Radios beobachten: Wer die Antenne anfasst, hört nur Rauschen und Knacken.“ Liegen Ihnen zu dieser Behauptung Testergebnisse vor?
Gebauer: Diesen Effekt kennt nahezu jeder aus eigener Erfahrung. Dieses Beispiel dient nur zur Verdeutlichung.
4) „Der Test im Labor bestätigt dies: Schon wenn ein Finger den Antennenschlitz an der unteren linken Ecke berührt, sinkt der Empfang beim iPhone 4 um 90 Prozent.“ Ich wäre wiederum sehr an den genauen Testergebnissen interessiert. Die von Ihnen später erwähnte „Partnerorganisation Consumers Union“ berichtet im „Consumer Reports“ von einem Abfall bei einer Berührung um 20 Dezibel. Bei einem Messbereich zwischen -51 und -121 lassen sich die von Ihnen proklamierten 90-Prozent nicht in mathematischen Einklang mit den Testwerten bringen. Beziehen sie sich eventuell auf einzelne Signalbalken? Wie fällt ihre Meinung zur 4.0.1-Aktualisierung aus, die einen anderen Algorithmus verwendet?
Gebauer: Die Dezibelskala ist definiert über den dekadischen Logarithmus mit dem Vorfaktor 10 (deshalb dezi): dB=10*log(Leistung/Ausgangsleistung). Nimmt die Leistung gegenüber der Ausgangsleistung um 90% ab, entspricht dies minus 10 dB; bei 99% minus 20 dB. Bei 25% Dämpfung ergeben sich gerade Mal minus 1,25dB. Da die Dezibelskala von vielen falsch interpretiert wird, haben wir unsere Angaben in prozentualen Änderungen gemacht, wobei wir nicht die Extremwerte (99%) sondern die mittleren Rückgänge der Sendeleistung (90% bzw. 25%) im Artikel erwähnt haben. Stiftung Warentest hat außerdem eine weitere Methode ins Spiel gebracht (die 2D-SAR-Messung), um die Ergebnisse von Consumers Union zu bestätigen.
5) „Die Stiftung Warentest hat die Sendeleistung von zwei weiteren Smartphones gemessen. Auch bei ihnen sinkt der Empfang bei direkter Umklammerung des Gehäuses. Jedoch nur um 25 Prozent.“ Um welche Geräte handelt es sich dabei?
Gebauer: Mittlerweile haben wir noch weitere Handys zum Vergleich herangezogen. Darunter die Geräte, die Steve Jobs in seiner Vorführung verwendet hat. Klar ist, dass die Antennenfunktion durch Berührung bei allen Handys beeinflusst wird. Beim iPhone 4, welches ja mit neuer, revolutionärer Außenantenne angepriesen wurde, sind die Einbußen bei Berührung aber deutlicher als bei allen anderen von uns untersuchten Handys. Der propagierte technische Fortschritt führt also in diesem speziellen Fall im Alltag zu einem Rückschritt für den Nutzer und hierin liegt auch unsere Hauptkritik.
6) „Die Empfangsprobleme des iPhone 4 werden im Netz und medial seit einigen Wochen diskutiert. Zuletzt berichtete die amerikanische Partnerorganisation der Stiftung Warentest, Consumers Union […] Dies war möglicherweise der letzte Anstoß für die von Apple am Freitagabend mitteleuropäischer Zeit veranstaltete Pressekonferenz.“ Verschwiegen bleibt: Consumer Reports zeichnet das iPhone 4 außerdem zum besten Smartphone seiner Klasse aus, nicht wahr?
Gebauer: Es ist richtig, dass Consumer Reports vor Entdeckung der Antennenprobleme das iPhone empfohlen hatte. Aktuell tut die Organisation das aber nicht mehr, s. etwa hier oder hier direkt bei Consumer Reports.
7) Aus ihrem Archiv unter der Stichwortsuche „iPhone“ tauchen 21 Treffer zum Thema auf. In acht Überschriften erscheint dabei die direkte Bezeichnung „iPhone“. Diese ‚Headlines‘ lauten wie folgt: „Antennenpanne beim iPhone 4: Test entblößt Apple“, „Handys: iPhone bringt Licht und Schatten“, „Handys: Alternativen zum iPhone“, „Smartphones: Android vor iPhone“, „Apple iPhone 3G: Sinking in the rain“, „iPhone im Schnelltest: Schön teuer“, „Apple iPhone: Schön teuer“ sowie „EU: Geprüfte iPhones“.
Meine Frage: Existiert eine Differenz zwischen Ihrer (allgemeinen) Berichterstattung zum Apple-Telefon sowie dem generellen Nutzer-Interessere, das wohl zweifelsfrei als ‚populär‘ bezeichnet werden darf? Wie erklären Sie sich, die so gut wie nicht existente Rücklaufquote (die Telekom weist aktuell Lieferzeiten von neun Wochen auf) bei einem solch gravierenden Problem?
Gebauer: Natürlich handelt es sich um ein interessantes und innovatives Produkt. Die Stiftung Warentest widmet sich ihm deswegen mit der gebührenden Aufmerksamkeit. Und nennt dabei eben auch die Schwachstellen (s.o.)
Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Alexander Olma
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Es ließen sich mit Sicherheit noch viele Argumente gegenseitig austauschen. Ich bedanke mich an dieser Stelle jedoch vorerst für die zeitnahe Beantwortung der aufgeworfenen Diskussionspunkte von Seiten der Redaktion und überlasse deren Interpretation meiner werten Leserschaft.
So blöd banal es im ersten Gedankengang klingen mag, aber eine der unerreichten Stärken aus Cupertino ist die unmissverständliche und gleichzeitig einprägsame Bezeichnung ihrer Produkte. Nicht viele Firmen betiteln ganze Geräteserien so klipp und klar; so charakteristisch, so unzweideutig.
Sony nennt eines seiner neusten Lautsprecherdocks RDP-XF100iP. Ernsthaft? Ja, das steht sogar in dieser Form auf dem Gerät an der Vorderseite. RDP-XF100iP. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Bis man den Brocken geschluckt hat, ist man wahrscheinlich wieder hungrig. Wie dem auch sei: Hat man das Ding erst einmal gekauft, soll es ja nur noch ‚Musik machen‘. Und das tut es sogar mit gar keinen leisen Tönen.
Drei (Signal-)Auswahlmöglichkeiten liegen vor: Radio, iPod/iPhone oder Audio IN. Für den besseren FM-Empfang lässt sich eine drahtige Metallstange ausziehen. Über einen Klinkenstecker an der Rückseite missbraucht man die zwei 20-Watt-Boxen für iPads oder Laptops als externe Lautsprecher. Das beigelegte Klinkenkabel ist in seiner Länge von 10 Zentimetern ein schlechter Witz. Hängen die Soundklötze jedoch erst einmal am Computer, lässt sich damit recht angenehm arbeiten.
Für diese Publikation gilt die Konzentration natürlich dem Apple „30-Pin-Dock-Connector„, der sich hinter einer ausklappbaren Plastik-Wippe befindet. Der Wertigkeit hätte es nicht geschadet, ein wenig Metall in die Fertigung einzumischen. Beim Auf- und Zuklappen knirscht und wackelt es nicht, das ‘Anfassgefühl‘ leidet jedoch. Zwei (schwarze) Plastikaufsätze für das iPhone sowie iPhone 3G/3GS werden mitgeliefert. Wer ein iPhone 4 einsetzen möchte, verzichtet entweder auf den normierten Aufsatz oder verwendet die (weißen) Apple-Adapter. Der Dock-Anschluss ist wenige Millimeter zu kurz, um ein iPhone 4 im Bumper komplett mit dem Stereosystem zu verknüpfen.
Nachdem sich die Metall-Kontakte am iPhone festgeklammert haben, versorgen Sie das Gerät mit Strom und schleusen deren Audio-Signale an die ‚Boombox‘ weiter. Danach übernimmt die komplette Lautstärkeregelung die Sony-Anlage. Bei eingehenden Gesprächen klingelt das komplette System am Schreibtisch. Oder wo auch immer es aufgestellt ist. Schöner Nebeneffekt: Auch iPod- oder YouTube-Videos lassen sich im Hochformat abspielen. Der Trick, um die Breitbild-Darstellung zu unterdrücken, ist die Verwendung der iOS-4-Feststelltaste.
Die Bedienelemente an der Geräteoberseite sind berührungsempfindlich, geben jedoch trotzdem genügend „Tasten-Feedback“. Seinen Anteil daran hat das wirklich gut lesbare OLED-Display. Dort wird neben der Eingangsquelle auch der Batteriestand angezeigt. Ganz genau: Das zwei Kilogramm schwere Gerät verbirgt einen Lithium-Ionen-Akku für mehrere Stunden Spielzeit (Herstellerangaben: sieben Stunden).
Der Stereoklang fällt selbst für ein Gerät dieser Preisklasse extrem zufriedenstellend aus. Sehr satter Bass mit breitem Raumklang, der sich nicht in anstrengenden Höhen verirrt. Wer hier seine eigenen, praxisnahen Eindrücke sammeln möchte, findet die Docking-Lautsprecher in den drei deutschlandweiten Apple Stores sowie autorisierten Mac-Vertragspartnern. Eine Bestellung ist auch Online möglich.
Apple gibt soeben per Pressemitteilung bekannt, dass die weißen iPhone-Modelle „eine größere Herausforderung in der Produktion“ darstellen, als zuvor angenommen wurde und diese deshalb erst „später im Laufe des Jahres“ erhältlich sein werden. Die Produktion der schwarzen Geräte soll davon nicht betroffen sein.
Zuvor wurde die weiße Geräteklasse bereits auf Mitte bis Ende Juli verschoben. Steve Jobs kündigte noch in der letzten Woche auf der „Antennagate“-Pressekonferenz einen Liefertermin für erste Serienmodelle Ende Juli an.
Wie zeitlich versprochen, beginnt dagegen die Organisation zur Bestellung der kostenlosen Schutzhüllen. Diese sind über die App-Store-Anwendung ‚iPhone 4 Case Programm‚ (kostenlos; App Store-Link) von dem jeweiligen Gerät zu tätigen.
Dieses Programm richtet sich ausschließlich an iPhone 4 Eigentümer. Die App prüft die IMEI und die Seriennummer […] Der Bumper bzw. die Schutzhülle wird dir kostenlos zugesandt. Alle iPhone 4 Käufe müssen bis zum 30. September 2010 getätigt worden sein, um für dieses Programm qualifiziert zu sein. Für iPhone 4 Käufe vor dem 23. Juli 2010 muss der Antrag bis zum 22. August 2010 eingereicht werden. Andernfalls muss der Antrag innerhalb von 30 Tagen nach dem iPhone 4 Kauf eingereicht werden.
1Password schlägt einen weiteren Sargnagel in die starre Holzkiste, die wir ‚lokale Synchronisation‘ nennen. Die Mac-Software der bequemen Passwortverwaltung aus dem Hause Agile Web Solutions experimentiert seit einigen Beta-Versionen mit einer Ablage ihrer Kennwort-Datenbank auf der virtuellen Dropbox-Festplatte. Damit lässt sich über mehrere Computer hinweg, ein und dasselbe Register für alle vertraulichen Informationen pflegen.
Mit dem in der letzten Nacht genehmigten iOS-Update, synchronisieren sich die Webseiten-Logins, Kreditkarten-Infos und geheimen Notizzettel aus dieser Datenquelle auch zum iPad und iPhone. Vorbei sind die Zeiten, in denen man von Unterwegs die letzten Änderungen vermisste, weil man den lokalen WiFi-Sync vertrödelte.
In der als Universal-Anwendung verfügbaren Pro-Version, lässt sich neben einem Abgleich aus dem gleichen WLan-Netz, nun auch die Dropbox als Daten-Lagerstätte anwählen. Nach Eingabe der entsprechenden Logins erkennt 1Password den dort vorhandenen Schlüsselbund, der über die Desktop-Version an diese Stelle verfrachtet wurde und stößt dessen Abgleich an.
Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass eine solches ‚Outsourcing‘, der möglicherweise privatesten Informationen, ein gewisses Vertrauensverhältnis zum Anbieter und seiner Software voraussetzt. Dropbox benutzt für alle seine Datentransaktionen eine SSL-Verschlüsselung. Jeder Datensatz wird AES-256-chiffriert auf der Wolkenfestplatte abgelegt. 1Password schließt sich mit einer 128-bit-Verschlüsselung seiner Agile Keychain an. Trotz alledem darf der Hinweis auf ein entsprechendes Bewusstsein mit dem Umgang ausgelagerter Daten meiner Meinung nach nicht fehlen.
Für den Dropbox-Service kann man sich weiterhin kostenlos sowie in einer Bezahl-Variante mit 50GB beziehnungsweise 100GB-Speicherplatz anmelden. Auch dieses dazugehörige App-Store-Programm (kostenlos; universal; Link) wartet seit der letzten Aktualisierung mit iOS-Features auf.
1Password kostet $40 US-Dollar für den Desktop. Die reine iPhone- (Link) sowie iPad-Version (Link) sind für jeweils 7.99€ im App Store zu haben.
Eine, für beide Geräte funktionierende Universal-Anwendung, kostet 11.99€ (App Store-Link) und ist derzeit mit dem oben beschriebenen 3.5-Update für die Dropbox-Synchronisation ausgestattet. Ob auch die Einzelversionen für iPhone und iPad den Dropbox-Abgleich erhalten, ist derzeit nicht bekannt.
AT&T gibt am heutigen Donnerstag seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2010 bekannt. Dabei werden 3.2 Millionen aktivierte iPhones („a company record“) verzeichnet.
Zum Quartalsende Q1 2010, das am 21. April 2010 endete, zählte der US-Mobilfunkanbieter 2.7 Millionen iPhones. Zirka 27-Prozent der Aktivierungen sollen auf Neukunden zurückgehen.
Im gleichen Atemzug bleibt erwähnenswert, dass Nokias Kerngeschäft mit Mobilfunktelefonen ‚problematisch‚ bleibt. Auch hier liegen seit heute Geschäftszahlen vor.
Die Anzahl der verkauften Geräte stieg gegenüber dem Vorjahrsquartal um 8-Prozent auf 111 Millionen Einheiten, warf jedoch weitaus weniger Gewinn ab. Die Finnen verdienten insgesamt 227 Millionen Euro gegenüber 380 Millionen im Vorjahr – ein Gewinnrückgang von 40-Prozent.
Im Bereich Smartphones und Mobilcomputer verzeichneten die Finnen einen Anstieg von 42 Prozent auf 24 Millionen Geräte. Dabei sank der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät (ASP) von 62Euro im ersten Quartal auf 61Euro.
In smartphones, we continue to renew our portfolio. We believe that the Nokia N8, the first of our Symbian^3 devices, will have a user experience superior to that of any smartphone Nokia has created. The Nokia N8 will be followed soon thereafter by further Symbian^3 smartphones that we are confident will give the platform broader appeal and reach, and kick-start Nokia’s fightback at the higher end of the market.
Der US-Musik-Streamingservice Pandora überschreitet die Grenze von 60 Millionen Nutzern. Im letzten Dezember verzeichnete man noch 40 Millionen Musikfreunde.
Nicht unwesentlich zum Erfolg trägt dazu das iPhone bei. Im Jahr 2008 betonte sein Gründer Tim Westergren, dass sich die Hälfte aller (damaligen) Neubenutzer von einem Apple-Telefon aus einwählten.
Pandora läuft mittlerweile auf diversen Mobilfunkgeräten und mit der neusten iOS-Version (kostenlos; universal; US-Link) auch im Hintergrund. Natürlich weiterhin nur für legitimierte US-Kundschaft.
Erschreckend, mit welchen Gewinnspannen (nach Goldman Sachs) Apple seine Mitstreiter RIM, Motorola, Nokia, HTC, und Sony Ericsson in die Tasche zu stecken scheint.
Weil manchmal auch Gerüchte Spaß machen können: ‚Cult of Mac‚ berichtet, dass T-Mobile USA, der viertgrößte US-Mobilfunkanbieter, in diesem Herbstsemester als zusätzlicher Anbieter den Apple-iPhone-Deal an Land ziehen könnte.
Die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom setzt wie AT&T auf das GSM-Netz, jedoch auf der unpopulären 1700(/2100) MHz-Frequenz. Derzeit ist darüber keine 3G-Verbindung zu beziehen und fraglich, inwieweit dies durch Modifikationen an der Baseband ’nachgerüstet‘ werden kann.
Fest steht: Die Faktenlage ist aus der einzigen, bislang zu Tage getretenen „highly placed source“, ziemlich ungewiss. Trotzdem gibt die deutsche Telekom-Chefetage mit René Obermann – nach den ‚unglücklichen‘ Aussagen am gestrigen Mittwoch – der Financial Times darüber hinaus zu Protokoll: „T-Mobile USA is hoping to start selling the popular smartphone later this year or next year.“.
Um die vielen Empfehlungen (vielen Dank!) zur iPad-Anwendung Flipboard (kostenlos; App Store-Link) kurz zu beantworten: Ich plane mir die Software ausführlich anzuschauen, wenn das Update 1.0.1 veröffentlicht wurde.
Die verfügbare Server-Kapazität hat dem gestrigen Ansturm (ja, ich meine dich Robert Scoble!) nicht standgehalten und bedarf für die Verwendung des vollen Funktionsumfangs einer Software-Überarbeitung.
Diese liegt Apple bereits zur Freigabe vor…
Die offizielle Flickr-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) lädt in seiner neuen Version 1.2 Fotos nun auch im Hintergrund hoch.
Darstellen lassen sich diese dann (beispielsweise) an einer solchen iPod-Wand, die eigentlich jeder Zuhause haben sollte.
Nur kurz ein schneller Hinweis in eigener Sache: Der Twitter-Account @iPhoneBlog_Link informiert neben unserem RSS-Feed über die neusten Beiträge dieses Weblogs.
Eine meiner derzeit liebsten Kamera-Anwendungen entsprang dem TapTapTap-Studio, verkaufte im ersten Monat 217.000 Versionen, und wirft mit seinem Update 1.2 „Touch Exposure“ (Belichtung) sowie „Touch Focus“ (Bild-Fokus) in den Rucksack der bereits umfangreichen Programm-Optionen.
Camera+ (1.59€; App Store-Link) nennt sich der Spaß und kitzelt speziell aus der iPhone-4-Knipse zusätzliche Quentchen an Mehrwert.
Telefondienstleiter Skype (kostenlos; App Store-Link) bekommt exakt vier Wochen nach der peinlichen Verzögerungsankündigung seinen iOS-4-Hintergrundprozess. Damit bleiben Gespräche, auch bei einem Wechsel aus der Anwendung heraus, bestehen. Bei Bedarf hält der Skype-Client am iPhone die Empfangsbereitschaft aufrecht, selbst wenn die Anwendung nicht im Vordergrund läuft.
Obwohl der VoIP-Service weiterhin keine Anstalten macht, sich um irgendeine Art von Videotelefonie zu bemühen, bleibt unter diesem Software-Zwischenstand die eingeflochtene Retina-Auflösung löblich zu erwähnen. Als schönes Schlusswort ist der Wiederruf zu begrüßen, die Pläne über eine zusätzliche ‚UMTS-Gebühr‘ wieder in der Schublade verschwinden zu lassen.
In light of that, we no longer have plans to charge a supplement to make calls over 3G.
Die Fesselspiele in Zen Bound 2 (2.39€; App Store-Link) mutieren in Version 2 zu einer ‚Universal‘-Anwendung, bei der sich die Stricke mit einem einmaligen Kauf, sowohl am iPad als auch iPhone festzurren lassen.
Obendrein bindet sich der Geschicklichkeitstitel iOS-4-Funktionalität mit ‚Fast-App-Switching‘ sowie engmaschige Retina-Bildpunkte auf den holzigen Rücken. Ein nach wie vor geniales Spielprinzip für flinke Finger mit Neigungen für Gehölz-Skulpturen.