Docking-Lautsprecher: Sony RDP-XF100iP

So blöd banal es im ersten Gedankengang klingen mag, aber eine der unerreichten Stärken aus Cupertino ist die unmissverständliche und gleichzeitig einprägsame Bezeichnung ihrer Produkte. Nicht viele Firmen betiteln ganze Geräteserien so klipp und klar; so charakteristisch, so unzweideutig.

Sony nennt eines seiner neusten Lautsprecherdocks RDP-XF100iP. Ernsthaft? Ja, das steht sogar in dieser Form auf dem Gerät an der Vorderseite. RDP-XF100iP. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Bis man den Brocken geschluckt hat, ist man wahrscheinlich wieder hungrig. Wie dem auch sei: Hat man das Ding erst einmal gekauft, soll es ja nur noch ‚Musik machen‘. Und das tut es sogar mit gar keinen leisen Tönen.

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Drei (Signal-)Auswahlmöglichkeiten liegen vor: Radio, iPod/iPhone oder Audio IN. Für den besseren FM-Empfang lässt sich eine drahtige Metallstange ausziehen. Über einen Klinkenstecker an der Rückseite missbraucht man die zwei 20-Watt-Boxen für iPads oder Laptops als externe Lautsprecher. Das beigelegte Klinkenkabel ist in seiner Länge von 10 Zentimetern ein schlechter Witz. Hängen die Soundklötze jedoch erst einmal am Computer, lässt sich damit recht angenehm arbeiten.

Für diese Publikation gilt die Konzentration natürlich dem Apple „30-Pin-Dock-Connector„, der sich hinter einer ausklappbaren Plastik-Wippe befindet. Der Wertigkeit hätte es nicht geschadet, ein wenig Metall in die Fertigung einzumischen. Beim Auf- und Zuklappen knirscht und wackelt es nicht, das ‘Anfassgefühl‘ leidet jedoch. Zwei (schwarze) Plastikaufsätze für das iPhone sowie iPhone 3G/3GS werden mitgeliefert. Wer ein iPhone 4 einsetzen möchte, verzichtet entweder auf den normierten Aufsatz oder verwendet die (weißen) Apple-Adapter. Der Dock-Anschluss ist wenige Millimeter zu kurz, um ein iPhone 4 im Bumper komplett mit dem Stereosystem zu verknüpfen.

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Nachdem sich die Metall-Kontakte am iPhone festgeklammert haben, versorgen Sie das Gerät mit Strom und schleusen deren Audio-Signale an die ‚Boombox‘ weiter. Danach übernimmt die komplette Lautstärkeregelung die Sony-Anlage. Bei eingehenden Gesprächen klingelt das komplette System am Schreibtisch. Oder wo auch immer es aufgestellt ist. Schöner Nebeneffekt: Auch iPod- oder YouTube-Videos lassen sich im Hochformat abspielen. Der Trick, um die Breitbild-Darstellung zu unterdrücken, ist die Verwendung der iOS-4-Feststelltaste.

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Die Bedienelemente an der Geräteoberseite sind berührungsempfindlich, geben jedoch trotzdem genügend „Tasten-Feedback“. Seinen Anteil daran hat das wirklich gut lesbare OLED-Display. Dort wird neben der Eingangsquelle auch der Batteriestand angezeigt. Ganz genau: Das zwei Kilogramm schwere Gerät verbirgt einen Lithium-Ionen-Akku für mehrere Stunden Spielzeit (Herstellerangaben: sieben Stunden).

DirektDocking

Der Stereoklang fällt selbst für ein Gerät dieser Preisklasse extrem zufriedenstellend aus. Sehr satter Bass mit breitem Raumklang, der sich nicht in anstrengenden Höhen verirrt. Wer hier seine eigenen, praxisnahen Eindrücke sammeln möchte, findet die Docking-Lautsprecher in den drei deutschlandweiten Apple Stores sowie autorisierten Mac-Vertragspartnern. Eine Bestellung ist auch Online möglich.

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-> Sony RDP-XF100iP (Affiliate-Link)

Weiße iPhone-4-Modelle erst später in diesem Jahr / Bestellung der iPhone-Hülle per App-Store-Programm

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Apple gibt soeben per Pressemitteilung bekannt, dass die weißen iPhone-Modelle „eine größere Herausforderung in der Produktion“ darstellen, als zuvor angenommen wurde und diese deshalb erst „später im Laufe des Jahres“ erhältlich sein werden. Die Produktion der schwarzen Geräte soll davon nicht betroffen sein.

Zuvor wurde die weiße Geräteklasse bereits auf Mitte bis Ende Juli verschoben. Steve Jobs kündigte noch in der letzten Woche auf der „Antennagate“-Pressekonferenz einen Liefertermin für erste Serienmodelle Ende Juli an.

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Wie zeitlich versprochen, beginnt dagegen die Organisation zur Bestellung der kostenlosen Schutzhüllen. Diese sind über die App-Store-Anwendung ‚iPhone 4 Case Programm‚ (kostenlos; App Store-Link) von dem jeweiligen Gerät zu tätigen.

Dieses Programm richtet sich ausschließlich an iPhone 4 Eigentümer. Die App prüft die IMEI und die Seriennummer […] Der Bumper bzw. die Schutzhülle wird dir kostenlos zugesandt. Alle iPhone 4 Käufe müssen bis zum 30. September 2010 getätigt worden sein, um für dieses Programm qualifiziert zu sein. Für iPhone 4 Käufe vor dem 23. Juli 2010 muss der Antrag bis zum 22. August 2010 eingereicht werden. Andernfalls muss der Antrag innerhalb von 30 Tagen nach dem iPhone 4 Kauf eingereicht werden.

Update

-> http://www.apple.com/iphone/case-program/

1Password-Update für iPhone und iPad synchronisiert die Kennwort-Datenbank von der Dropbox

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1Password schlägt einen weiteren Sargnagel in die starre Holzkiste, die wir ‚lokale Synchronisation‘ nennen. Die Mac-Software der bequemen Passwortverwaltung aus dem Hause Agile Web Solutions experimentiert seit einigen Beta-Versionen mit einer Ablage ihrer Kennwort-Datenbank auf der virtuellen Dropbox-Festplatte. Damit lässt sich über mehrere Computer hinweg, ein und dasselbe Register für alle vertraulichen Informationen pflegen.

Mit dem in der letzten Nacht genehmigten iOS-Update, synchronisieren sich die Webseiten-Logins, Kreditkarten-Infos und geheimen Notizzettel aus dieser Datenquelle auch zum iPad und iPhone. Vorbei sind die Zeiten, in denen man von Unterwegs die letzten Änderungen vermisste, weil man den lokalen WiFi-Sync vertrödelte.

In der als Universal-Anwendung verfügbaren Pro-Version, lässt sich neben einem Abgleich aus dem gleichen WLan-Netz, nun auch die Dropbox als Daten-Lagerstätte anwählen. Nach Eingabe der entsprechenden Logins erkennt 1Password den dort vorhandenen Schlüsselbund, der über die Desktop-Version an diese Stelle verfrachtet wurde und stößt dessen Abgleich an.

Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass eine solches ‚Outsourcing‘, der möglicherweise privatesten Informationen, ein gewisses Vertrauensverhältnis zum Anbieter und seiner Software voraussetzt. Dropbox benutzt für alle seine Datentransaktionen eine SSL-Verschlüsselung. Jeder Datensatz wird AES-256-chiffriert auf der Wolkenfestplatte abgelegt. 1Password schließt sich mit einer 128-bit-Verschlüsselung seiner Agile Keychain an. Trotz alledem darf der Hinweis auf ein entsprechendes Bewusstsein mit dem Umgang ausgelagerter Daten meiner Meinung nach nicht fehlen.

Für den Dropbox-Service kann man sich weiterhin kostenlos sowie in einer Bezahl-Variante mit 50 GB beziehnungsweise 100 GB-Speicherplatz anmelden. Auch dieses dazugehörige App-Store-Programm (kostenlos; universal; Link) wartet seit der letzten Aktualisierung mit iOS-Features auf.

1Password kostet $40 US-Dollar für den Desktop. Die reine iPhone- (Link) sowie iPad-Version (Link) sind für jeweils 7.99 € im App Store zu haben.

Eine, für beide Geräte funktionierende Universal-Anwendung, kostet 11.99 € (App Store-Link) und ist derzeit mit dem oben beschriebenen 3.5-Update für die Dropbox-Synchronisation ausgestattet. Ob auch die Einzelversionen für iPhone und iPad den Dropbox-Abgleich erhalten, ist derzeit nicht bekannt.

AT&T-Geschäftszahlen Q2/2010 – Nokia strauchelt

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AT&T gibt am heutigen Donnerstag seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2010 bekannt. Dabei werden 3.2 Millionen aktivierte iPhones („a company record“) verzeichnet.

Zum Quartalsende Q1 2010, das am 21. April 2010 endete, zählte der US-Mobilfunkanbieter 2.7 Millionen iPhones. Zirka 27-Prozent der Aktivierungen sollen auf Neukunden zurückgehen.

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Im gleichen Atemzug bleibt erwähnenswert, dass Nokias Kerngeschäft mit Mobilfunktelefonen ‚problematisch‚ bleibt. Auch hier liegen seit heute Geschäftszahlen vor.

Die Anzahl der verkauften Geräte stieg gegenüber dem Vorjahrsquartal um 8-Prozent auf 111 Millionen Einheiten, warf jedoch weitaus weniger Gewinn ab. Die Finnen verdienten insgesamt 227 Millionen Euro gegenüber 380 Millionen im Vorjahr – ein Gewinnrückgang von 40-Prozent.

Im Bereich Smartphones und Mobilcomputer verzeichneten die Finnen einen Anstieg von 42 Prozent auf 24 Millionen Geräte. Dabei sank der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät (ASP) von 62 Euro im ersten Quartal auf 61 Euro.

via Heise.de

Nokias CEO Olli-Pekka Kallasvuo:

In smartphones, we continue to renew our portfolio. We believe that the Nokia N8, the first of our Symbian^3 devices, will have a user experience superior to that of any smartphone Nokia has created. The Nokia N8 will be followed soon thereafter by further Symbian^3 smartphones that we are confident will give the platform broader appeal and reach, and kick-start Nokia’s fightback at the higher end of the market.

via Nokia.com

[KlimBim] Pandora, Profit-Grafiken, T-Mobile USA, Flipboard, Flickr-App und ‚The iPod Wall‘

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Der US-Musik-Streamingservice Pandora überschreitet die Grenze von 60 Millionen Nutzern. Im letzten Dezember verzeichnete man noch 40 Millionen Musikfreunde.

Nicht unwesentlich zum Erfolg trägt dazu das iPhone bei. Im Jahr 2008 betonte sein Gründer Tim Westergren, dass sich die Hälfte aller (damaligen) Neubenutzer von einem Apple-Telefon aus einwählten.

Pandora läuft mittlerweile auf diversen Mobilfunkgeräten und mit der neusten iOS-Version (kostenlos; universal; US-Link) auch im Hintergrund. Natürlich weiterhin nur für legitimierte US-Kundschaft.

via TechCrunch


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Erschreckend, mit welchen Gewinnspannen (nach Goldman Sachs) Apple seine Mitstreiter RIM, Motorola, Nokia, HTC, und Sony Ericsson in die Tasche zu stecken scheint.

via Business Insider


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Weil manchmal auch Gerüchte Spaß machen können: ‚Cult of Mac‚ berichtet, dass T-Mobile USA, der viertgrößte US-Mobilfunkanbieter, in diesem Herbstsemester als zusätzlicher Anbieter den Apple-iPhone-Deal an Land ziehen könnte.

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom setzt wie AT&T auf das GSM-Netz, jedoch auf der unpopulären 1700(/2100) MHz-Frequenz. Derzeit ist darüber keine 3G-Verbindung zu beziehen und fraglich, inwieweit dies durch Modifikationen an der Baseband ’nachgerüstet‘ werden kann.

T-Mobile USA verzeichnete in Q1 2010 34 Millionen Kunden. Nach eigenen Angaben besitzt man die theoretische Reichweite von 293 Millionen Personen.

Fest steht: Die Faktenlage ist aus der einzigen, bislang zu Tage getretenen „highly placed source“, ziemlich ungewiss. Trotzdem gibt die deutsche Telekom-Chefetage mit René Obermann – nach den ‚unglücklichen‘ Aussagen am gestrigen Mittwoch – der Financial Times darüber hinaus zu Protokoll: „T-Mobile USA is hoping to start selling the popular smartphone later this year or next year.“.


DirektFlipboard

Um die vielen Empfehlungen (vielen Dank!) zur iPad-Anwendung Flipboard (kostenlos; App Store-Link) kurz zu beantworten: Ich plane mir die Software ausführlich anzuschauen, wenn das Update 1.0.1 veröffentlicht wurde.

Die verfügbare Server-Kapazität hat dem gestrigen Ansturm (ja, ich meine dich Robert Scoble!) nicht standgehalten und bedarf für die Verwendung des vollen Funktionsumfangs einer Software-Überarbeitung.

Diese liegt Apple bereits zur Freigabe vor…


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Die offizielle Flickr-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) lädt in seiner neuen Version 1.2 Fotos nun auch im Hintergrund hoch.

Darstellen lassen sich diese dann (beispielsweise) an einer solchen iPod-Wand, die eigentlich jeder Zuhause haben sollte.

Video

(So einen USB-Hub habe ich schon immer gesucht.)


Nur kurz ein schneller Hinweis in eigener Sache: Der Twitter-Account @iPhoneBlog_Link informiert neben unserem RSS-Feed über die neusten Beiträge dieses Weblogs.

Update-Night: Camera+, Skype und Zen Bound 2

DirektCamera

Eine meiner derzeit liebsten Kamera-Anwendungen entsprang dem TapTapTap-Studio, verkaufte im ersten Monat 217.000 Versionen, und wirft mit seinem Update 1.2 „Touch Exposure“ (Belichtung) sowie „Touch Focus“ (Bild-Fokus) in den Rucksack der bereits umfangreichen Programm-Optionen.

Camera+ (1.59 €; App Store-Link) nennt sich der Spaß und kitzelt speziell aus der iPhone-4-Knipse zusätzliche Quentchen an Mehrwert.


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Telefondienstleiter Skype (kostenlos; App Store-Link) bekommt exakt vier Wochen nach der peinlichen Verzögerungsankündigung seinen iOS-4-Hintergrundprozess. Damit bleiben Gespräche, auch bei einem Wechsel aus der Anwendung heraus, bestehen. Bei Bedarf hält der Skype-Client am iPhone die Empfangsbereitschaft aufrecht, selbst wenn die Anwendung nicht im Vordergrund läuft.

Obwohl der VoIP-Service weiterhin keine Anstalten macht, sich um irgendeine Art von Videotelefonie zu bemühen, bleibt unter diesem Software-Zwischenstand die eingeflochtene Retina-Auflösung löblich zu erwähnen. Als schönes Schlusswort ist der Wiederruf zu begrüßen, die Pläne über eine zusätzliche ‚UMTS-Gebühr‘ wieder in der Schublade verschwinden zu lassen.

In light of that, we no longer have plans to charge a supplement to make calls over 3G.

blogs.skype.com


DirektBound

Die Fesselspiele in Zen Bound 2 (2.39 €; App Store-Link) mutieren in Version 2 zu einer ‚Universal‘-Anwendung, bei der sich die Stricke mit einem einmaligen Kauf, sowohl am iPad als auch iPhone festzurren lassen.

Obendrein bindet sich der Geschicklichkeitstitel iOS-4-Funktionalität mit ‚Fast-App-Switching‘ sowie engmaschige Retina-Bildpunkte auf den holzigen Rücken. Ein nach wie vor geniales Spielprinzip für flinke Finger mit Neigungen für Gehölz-Skulpturen.

(Danke, Thomas!)

[KlimBim] DSLR-Objektive, MagCloud, MOG-Musik, Application Loader und Apples Erfassung von Standortdaten

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Das iPhone 4 ergibt in Kombination mit einem ‚OWLE Bubo‚ ($120), EnCinema 35-Adapter ($199), zwei +10 37mm Close-up-Filtern ($30) und der ‚almost DSLR‘-Anwendung (1.59 €; App Store-Link) eine (zumindest) ‚interessante‘ Fotografie-Konstruktion.

Nikon-Objektive erfordern einen weiteren Adapter; spezielle „iPhone-4-Bundles“ sollen folgen.

via iPhone DSLR


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Die MagCloud-App (kostenlos; App Store-Link) von Hewlett Packard ist ein „print-on-demand“ Magazin-Kiosk. Digitale Zeitschriften lassen sich am iPad lesen und bei Bedarf als hochauflösender Gazetten-Druck bestellen.

(Danke, Lars!)


DirektMOG

Mit ‚MOG Mobile Music‘ (kostenlos; US-Link) ist ein neuer Audio-Streamingservice in der Stadt – zumindest wenn man sich von amerikanischem Boden aus oder über ein VPN-Netzwerk einwählt.

8 Millionen Songs mit unbegrenztem Konsum für $10 US-Dollar im Monat lauten hier die Vorgaben. Mit drei Testtagen lassen sich die Musikströmungen, die auch lokal (unbegrenzt) heruntergeladen werden können, ausprobieren. Leider läuft der Sound noch nicht im iOS-4-Hintergrund wie beispielsweise die Pandora-Konkurrenz (kostenlos; universal; US-Link)

Mog.com ist bereits mit $24.9 US-Millionen risikofinanziert.


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App-Store-Entwickler stellen ab dem morgigen Donnerstag ihre iOS-Anwendungen nicht mehr über den iTunes-Connect-Webupload ein, sondern müssen auf den „Application Loader“ in /Developer/Applications/Utilities/Application Loader.app zurückgreifen.

(Danke, Patrick!)


Link

Apple beantwortet die Anfrage von zwei US-Kongressabgeordneten, die sich beim Computerkonzern danach erkundigten, welche (Positions-)Daten für mobile Geräte erhoben werden und welchem Zweck diese dienen. Cupertino stellt dabei im Vorfeld unmissverständlich klar, dass keine personenbezogenen Informationen anfallen.

Nichtsdestotrotz überträgt das iPhone mit iOS 4 sowie das iPad mit iOS 3.2 Angaben über WiFi-Netze, Mobilfunkmasten und GPS-Koordinaten. Die früheren Firmware-Versionen, die vor April 2010 im Einsatz waren, nutzten im gegenseitigen Austausch die Datenbanken von Google und Skyhook Wireless.

Die komplette Deaktivierung der Standortdaten im iPhone gewährleistet, dass keine Informationsübermittelung stattfindet. Unbeantwortet bleibt die Frage, was mit den personenbezogenen „Mein-iPhone-finden“-Daten des MobileMe-Service geschieht.

Ortsdaten für das iAd-Werbenetzwerk, für die zielgerichtete Auslieferung relevanter Einblendungen, sollen in ‚groben‘ Gebietseinstufungen anhand von Postleitzahlen vorgenommen werden. Die Werbeserver merken sich dabei, welche Anzeige auf welches Gerät bereits ausgeliefert wurden.

via fscklog, ars technica und Los Angeles Times

[update II] Taschenlampen-App schmuggelt Tethering-Funktion in den App Store

Über die ‚Taschenlampen‘-Anwendung ‚Handy Light‚ schleust ein Entwickler, der unter dem Namen Nick Lee auftritt, Programmcode in den App Store, welcher eine kabellose Tethering-Lösung (via ‚SOCKS Proxy‘) bereitstellt. Damit lässt sich die Internetverbindung vom iPhone oder iPad – sozusagen als Modem – an einem Computer nutzen.

DirektHandyLight

Ende 2008 war Nullriver mit NetShare eine solche Lösung offiziell genehmigt worden. Es dauerte damals keine 24 Stunden, bis Apple die Anwendung wieder zurückzog. Programme mit ähnlicher Funktionalität sind seitdem nicht mehr im App Store aufgelaufen beziehungsweise durften dort nicht erscheinen. Cupertino stellt seit Firmware 3.0 offiziell eine kabellose sowie kabelgebundene Tethering-Lösung zur Verfügung, gibt jedoch seinen Mobilfunkpartnern die Möglichkeit, extra Gebühren für so verwendete Daten zu erheben.

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‚Handy Light‘ schmuggelt die Funktionalität als verstecktes ‚Easter Egg‚ am Genehmigungsprozess vorbei. Nach der Netzwerk-Konfiguration, die im oben dargestellten Video erläutert wird, ist in der Anwendung folgende ‚Tastenkombination‘ zu bestätigen:

-> Blau -> Geld Gelb -> Rot -> obere rechte Bildschirmecke.

Das sich Apple diesen Spaß nicht lange gefallen lassen wird, bedarf keiner Erklärung. Wer es in den nächsten Stunden noch schafft, seine 0.79 Cent im App Store auszugeben, freut sich über ein wahrhaft ‚zeitgeschichtliches‘ (und gut funktionierendes) Stück App-Store-Software.

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-> App Store-Link

Update

Das Anleitungs-Video verschwindet anscheinend gerne spontan von den YouTube-Servern. Hier habe ich kurzerhand eine Backup-Datei aufgespielt.

DirektLightsOut

Update II

Lebenszeit: Weniger als vier Stunden. Bevor die Anwendung entfernt wurde, kletterte Sie in die Top-10-Bezahlanwendungen des US-Stores.