In der letzten Woche erklärte das israelische Ministerium für Kommunikation die Einführung von iPad WiFi-Geräten für rechtswidrig. Aufgrund von „landesspezifisch gearteten Wifi-Standards“ würden die Geräte beim Zoll keine Einfuhrerlaubnis erhalten. Am letzten Samstag hob die Behörde das Verbot wieder auf, nachdem Tests zeigten: „that the device [iPad] automatically adjusts its wireless broadcast intensity to match local standards“.
Die ersten „iPad Camera Connection Kits“ ($29.00 US-Dollar) mit USB-Anschluss und SD-Kartenleser erreichen ihre ersten Käufer. Damit lassen sich Fotos (auch im RAW-Format) transferieren oder zweckentfremdet Audio-Headsets anschließen. Der „Typical Mac User Podcast“ testete bereits Audio-Schnittstellen wie ein Kondensatormikrofon (Snowflake oder Samson) erfolgreich in VoIP-Software beziehungsweise Musik-Anwendungen.
USB-Sticks oder Festplatten werden entgegen ersten Feldversuchen nicht offiziell unterstützt und vom Gerät abgelehnt.
Als am 03. April das iPad WiFi die Verkaufsregale in den USA stürmte, stolperte Steve Wozniak mit einem iPad WiFi und 3Gins Bild. Der dafür verantwortliche Apple-Angestellte, der unserem sympathischen Woz das Vorserienmodell in die Hand drückte, soll jetzt seines ‚Jobs‘ entledigt worden sein. Nach 9to5mac-Recherchen hat der gute Mann jedoch bereits wieder eine neue Anstellung gefunden – laut Linkedin-Profil beim Toast-Produzenten Roxio. Konstruierte Zusammenhänge sind bei der Geschichte nicht ausgeschlossen.
Der iPad WiFi + 3G-Verkauf startet am Ende dieser Woche in den USA. Auch in den Best Buy-Verkaufszentralen wie Steve Jobs auf eine E-Mail-Anfrage anscheinend persönlich bestätigte.
Vom IGN-Spieleportal in die iTunes-Rezensionskammer: Matt Casamassina verlässt nach 13 Jahren das Imagine Games Network um demnächst aus Cupertino iPhone OS-Spiele im App Store zu sortieren. Der sich selbst als Nintendo-Fanboy bezeichnende Redakteur nimmt eine Position als „global editorial games manager“ an.
In a nutshell, I will be leading the charge for games on the App Store, so whether you browse through iTunes, iPhone, iPod Touch or iPad, the games content you see will be handpicked and organized by me and my team.
Das iPad ist eine Medienkonsum-Maschine, kein Schöpfungs-Automat! Zu diesem landläufigen Urteil gelangten zumindest einhellig die ersten Reviews und persönlichen Benutzer-Erfahrungen. Aus prominentem Mund habe ich den „consuming not producing“-Ansatz zum letzten Mal von Jeff Jarvis auf der diesjährigen re:publicagehört. Der ‚BuzzMachine‘-Journalist sprach über die Verabschiedung der Privatsphäre und streifte das Thema „iPad“ sicherlich nur zufällig.
Einige Tage zuvor produzierte er ein nicht unpopuläres „Reboxing„-Video, das als Gegenbewegung der „Generation: Unboxing“ gilt. Trotz Fanboytum schickte er seine neue Hardware an Apple zurück. Leitgedanke: kein Anwendungsfall! Für Businessinsider schrieb er die Kritik ein bisschen ausführlicher auf: „The iPad is retrograde. It tries to turn us back into an audience again„.
Ich persönlich möchte niemandem einem iPad-Verwendungszweck aufzwingen, vorschlagen oder auch nur nahelegen. Ich bin immer noch der Meinung, das sich jeder seinen eigene Anwendungs-Legitimation suchen, konstruieren, erarbeiten oder ausdenken muss. Trotzdem scheinen sich die Fronten bei diesem Thema zu verhärten. Abseits der Technik-Diskussion wird die Frage nach einer „Nützlichkeit“ ins Rampenlicht gezerrt – im Jahr 2010 eine ziemlich abstruse Vorstellung.
Als mich das letzte Mal jemand zweifelnd anschaute, wieviel meiner Zeit ich hinter einem Computermonitor ‚verbrenne‘, hatten wir noch die D-Mark und Praxis Dr. Hasenbein lief in den Kinos. Damals wurden ähnlich haltlose Retorikfragen in den Raum gestellt: „Spielst du da wieder ein bisschen rum?“ oder „Wann machst du das Ding aus und fängst an zu arbeiten?“.
Wer erinnert sich noch, wie oft das Diskussions-Fass um die „Computer-Produktivität“ aufgemacht wurde? Zur Jahrtausendwende fanden die tickenden Rechenzwerge zwar eine weite Verbreitung in Firmen und privaten Haushalten, akzeptiert waren sie jedoch nur zu ‚Arbeitsstunden‘ – wenn man etwas „(er-)schaffen“ wollte musste.
Wie sich die Geschichte innerhalb der letzten Jahre doch verändert hat.
Nachdem ‚in den ersten Tagen‘ ein paar verrückten „Klowandbeschmierern“ ihre Gedanken in ein vermeintlich anonymes Datennetz pinselten, sind die Haarspitzen der heutigen Gesellschaft durchfärbt von Facebook bis YouTube. Man muss sich schon auf eine sehr lange Suche begeben, um jemanden zu finden, der „dieses Internet“ als „sonderbar“ abtut oder die Zeit für Netzwerk-Pflege als ‚Verschwendung‘ betitelt.
Trotzdem schwappt eine enorme Skepsis über die (Wissens-)Ufer, wenn urplötzlich ein Gerät ohne „strebsame“ Tastatur in den Läden steht. Ich führe dies zwar immer noch auf die fehlende „Identifizierbarkeit“ zurück, bin jedoch auf der anderen Seite auch erschrocken, wie viel Vorbehalt in Bezug auf die Zeiteinteilung anderer Menschen stattfindet. Wer, außer einem selbst, möchte entscheiden wo die Grenzen von ‚produktiver‘ Zeitgestaltung beginnen, und wo der Privatnutzen anfängt. Ist eine solche Unterscheidung im Informationszeitalter überhaupt noch angemessen?
„Privatsurfen am Arbeitsplatz“ – eine immer noch absurde Vorstellung von Arbeitgebern, die Informationskanäle seiner Angestellten in erwünschte Bahnen zu lenken. Positive Effekte wie (Kontakt-)Bildung für die Berufstätigkeit werden vorsätzlich erstickt. Mein simpler Argumentationspunkt ist: Die Bezeichnung „Arbeit“ ist nicht mehr so eindeutig definiert wie vielleicht noch vor 20 Jahren, was auch für seine „Arbeitsgeräte“ gelten sollte.
Als schöne und abwechslungsreiche Verkörperung genau dieser Diskussion lassen sich die „iPad-Celebrities“ der letzten Woche nennen. Durch die YouTube-Trommel gedroschen wurden: Die verwirrte Katze Iggy, eine 100-jährige Großmutter, eine weibliche Turntable-Rockerin und ein chinesischer Star-Pianist.
Mike Elgan kommt für die Computerworld unter der sehr bezeichnenden Artikelüberschrift „Why the iPad is a creativity machine“ zu folgendem Fazit: „Yes, the iPad is closed. It’s OK to hate the iPad, and prefer other devices. But don’t say it can’t be used for the creation of content. It’s just not true.“
In diesem Sinne wünsche ich einen ‚produktiven‘ Wochenstart – wie auch immer dieser aussehen mag.
In den jetzigen Minuten klingt die aktuelle Woche aus. Eines der beherrschenden Komödienthemen war der (schon etwas ältere) „How to print from an iPad„-Schnappschuss, welcher in großer Runde einen Fotokopierer zeigt, der den iPad-Bildschirm ablichtet.
Neben dem offensichtlichen Amüsement, den digitalen Inhalt zurück auf toten Baum zu re-projizieren, steckt natürlich ein Batzen gerechtfertigter Systemkritik. Mittlerweile erfordern die zahlreichen Retweets und Reposts jedoch eine Fanboy-Antwort, der ich mich mit dieser ebenfalls extrem ernstzunehmenden Videominute einmal widmen möchte.
Air Sharing HD (7.99€; App Store-Link) schwärzt Papier natürlich auch nur mit Einschränkungen, über im Netzwerk freigegebene Drucker. Dies tut die App jedoch in seiner iPhone-Version (7.99€; App Store-Link) bereits seit dem Jahr 2008, einer Zeit als die ersten Witze exakt dieser Gattung aufkamen.
Die Unterschiede zwischen iPod touch und iPhone fallen für mich persönlich marginal aus. Da ich so gut wie nie auf die Telefonfunktion zurückgreife, sticht lediglich der „UMTS-Unterschied“ ins Auge. Und zwar genau dann, wenn ich gerade auf dem Weg zur Trambahn bin oder mich in befreundeten Wohnungen aufhalte, die (aus abstrusen Gründen) ohne ein eigenes WiFi-Netz ‚leben‘ (können).
Wer sich mit einem iPod touch zwischen seinen WiFi-Lebensräumen Wohnung und Arbeitsplatz bewegt, könnte den als Musikabspielgerät proklamierten Apparat mit einem iPhone schlicht und ergreifend verwechseln. Auch wenn sich die mobilen Begleiter automatisch in bekannte Netze einwählen, wiegt die „Allzeit Online“-Komponente natürlich schwer. Verschärft hat sich diese Situation mit dem iPad. Für manche außerhäusigen Besuche könnte ein iPad die Mitnahme meines Laptops unterbinden. Ohne Internetverbindung ist das (für mich) jedoch genauso sinnfrei, wie jeder andere Computer ohne Netz.
Derzeit sind jedoch ausschließlich die „iPad Wi-Fi“-Ausführungen in den USA verfügbar. Erst Ende Mai wird man (auch in Deutschland) eine MicroSIM in ein „Wi-Fi 3G“-Modell einlegen können, um damit überall seine Netzwerkspuren zu hinterlassen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer unterwegs kein Wlan-Hotspot findet, muss sich sein eigenes Netz aufspannen. Das neuste Palm Pré-Update zeigt, wie es geht. Über den digitalen Store lässt sich die kostenfreie „Palm mobile Hotspot„-Anwendung beziehen, welche sich der UMTS-Verbindung über die eingelegte Simkarte annimmt, und darüber ein portables WiFi-Netz aufzieht. So entsteht ein mobiler Hotspot, in den sich Wlan-fähige Geräte einwählen können.
Genau das, möchte man auch offiziell für das Apple iPhone unterstützt wissen! Klasse umgesetzt, zieht man somit auch für Freunde oder Sitznachbarn (beispielsweise mit iPod touch) im Lieblingscafé einen Netzzugang.
Nach den offiziellen Wunschvorstellungen für das iPhone folgt die inoffizielle Aussicht in die dunkle Jailbreak-Ecke. Die $10 US-Dollar-Software „MyWi“ verspricht eine ähnliche Funktionalität. Leider fällt das Ergebnis nach (meinen) fünf Testtagen mehr als ernüchternd aus. Oft lässt sich gar keine Verbindung herstellen oder das 3GS-Gerät läuft wahnsinnig heiß, bevor die – bereits sehr langsame Verbindung – gänzlich abbricht. In meinem Fall hat das Apple-Telefon auch gerne einmal einen Softreset aufs Tanzparkett gelegt, welcher einherging mit dem Verlust der allgemeinen Netzwerkeinstellungen.
Meine derzeitige Lösung beinhaltet daher einen drahtlosen Router, dessen offizieller Vater MiFi heißt. Diverse Nachbauten bedienen sich jedoch bereits dieser umgangssprachlichen Bezeichnung, haben den deutschen Markt (offiziell) jedoch noch leider nicht erreicht. Über Ebay.co.uk lässt sich ein solches Gerät – freigeschaltet für alle Simkarten – jedoch problemlos beziehen. Ich habe mich für den Huawei E5830 entschieden, der bereits geöffnet für alle Netze mit rund 80€ zu Buche schlägt.
Es handelt sich dabei um einen abgerundeten, drei Finger breiten, Plastikknochen, der eine Simkartenvorrichtung, einen Akku und ein paar Statusleuchten beherbergt. „Unlocked“ lässt sich das Gerät drahtlos über ein Webinterface konfigurieren. Der kleine Router steht der heimischen Netzwerkkiste in wenig nach. Für eine erste Konfiguration bedarf es lediglich einer neuen Administrator-Kennung, der Vergabe eines WiFi-Netzwerknamens und der dazugehörigen Verschlüsselung. Für die meisten Anbieter zieht sich das Gerät automatisiert die erforderlichen APN-Zugangspunkte.
Danach kann es auch schon losgehen. Bis zu fünf Geräte lassen sich mit dem mobilen WiFi-Hotspot verbinden. Das ist besonders praktisch, da sich so auch mehrere Leute, beziehungsweise zwei Laptops, zwei iPhones und ein iPad, dem gleichen Netz bedienen können. Nach der ersten vollständigen Testwoche konnte ich keine Abstürze oder sonstigen Unanständigkeiten feststellen. Speziell für den Urlaub, bei dem ein paar Leute für eine ausländische Prepaid-Simkarte zusammenlegen, bietet sich ein solches Gerät geradezu ideal an.
Ein klarer Nachteil bleibt die Batterielaufzeit. Über das freigeschaltete Webinterface (Netvigator / es gibt mehrere Versionen) lässt sich die verbleibende Restlaufzeit sehr grob einblenden. Im Schnitt kann man drei Stunden intensiver Benutzung einkalkulieren. Das variiert jedoch nach Datenverkehr, eingebuchten Geräten und den zu konfigurierenden Einstellungen wie beispielsweise einem Standby-Mode. Das Gerät lädt sich über USB wieder auf, was für die Arbeit am Notebook kein Problem darstellt. Mein MacBook Pro hält ohne Steckdosenstrom ebenfalls nur 3-4 Stunden durch. Das iPad Wi-Fi oder ein iPhone liefern natürlich keine entsprechende Schnittstelle zum mobilen aufladen. Ich behelfe mich für wirklich lange „Außeneinsätze“ – passend zum Sommer – mit dem „FreeLoader“ (Affiliate-Link), einem mobilen Solar-Ladegerät.
Und ja, ich weiß das mittlerweile der zu tragende Rucksack für das ganze Equipment ordentlich schwer ist!
Als kleiner Positiveffekt lässt sich der Zugewinn an iPhone-Akkulaufzeit attestieren. Wenn sich das Apple Telefon der WiFi-Verbindung des MiFi bedient, kann man die 3G-Anbindung abschalten und spart hier ordentlich Strom. Zu beachten bleibt generell natürlich eine entsprechend zugkräftige Datenkarte, die im Zweifelsfall für mehrere Leute die entsprechende Anzahl von Megabyte durch die Leitung schieben kann.
Alles viel Gefummel, aber nur so macht Technik doch erst richtig Spaß.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Am 09. April stellte Navigon die „Select-Edition“ seiner Routing-Software in den App Store. Diese ist für iPhone-Kunden der deutschen Telekom in seiner Basisausführung kostenlos. Zuvor war das Gigabyte-Download für das DACH-Kartenmaterial für rund 80€ gehandelt worden. Die „Select-Edition“ lässt sich durch sechs In-App-Käufe individuell aufrüsten.
Navigon erzielt damit zweifelsohne einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinem größten Mitbewerber TomTom (59.99€; App Store-Link). Auch der in Deutschland exklusive Mobilfunkpartner eröffnet seiner Kundschaft ein durchaus zählbares Argument für einen der (zahlreichen) Complete-Verträge.
Das Angebot „NAVIGON select Telekom Edition“ gilt ab dem ersten Start der Software für den Zeitraum von zwei Jahren exklusiv für alle iPhone-Kunden, die einen gültigen Mobilfunkvertrag mit der Telekom in Deutschland haben. Nach zwei Jahren bleibt die Applikation für diejenigen Nutzer kostenfrei, die die Grundversion in Kombination mit einem oder mehreren Zusatzpaketen nutzen.
Im gleichen Atemzug entfernte Navigon die Bezahlvariante seiner Software aus dem App Store, was unter den bisherigen Käufern zu einem berechtigten Aufschrei der Empörung führte. Schon alleine aus (möglicherweise) notwendigen Gründen der Aktualisierung oder der Chance auf einen erneuten Download, ist dies eine komplett nachvollziehbare Reaktion.
Knapp zwei Wochen nach diesem Rückzug folgte am heutigen Donnerstag mit dem MobileNavigator EU10 (74.99€; App Store-Link) die Entschädigung. Das Programm ist für die bestehende Kundenschaft als kostenfreies Update zu beziehen und enthält (als Entschädigung) das Kartenmaterial für sechs weitere europäische Länder.
Wer keinen T-Mobile-Vertrag sein Eigen nennt, kann das 746 MB-Paket in Version 1.5.0 für 74.99€ natürlich auch so kaufen.
Apropos T-Mobile: Seit dem 01. April gilt der Zusammenschluss von T-Home (Festnetz) und T-Mobile (Mobilfunk). Etliche iPhone-Benutzer wurden am heutigen Tag per SMS darüber informiert, dass sich ihr Mobilfunk-Schriftzug von „T-Mobile D“ auf „Telekom.de“ verändert wird.
Lieber Kunde, T-Mobile und T-Home wurden in der Telekom Deutschland GmbH zusammengeführt. Die Anzeige in Ihrem Handydisplay ändert sich nach Neustart des Handys in Kürze auf „Telekom.de“.
(Danke, Marcel!)
Update – 15:53 Uhr
Obwohl über Twitter angegeben wird, den Schriftzug „Telekom.de“ bereits im iPhone-Display zu sehen, hege ich Zweifel. Wie in unseren Kommentaren vermutet, speichert das iPhone seine Carrier-Einstellungen auf dem Gerät. So lassen sich dem iPhone unter anderem lustige Logos unterjubeln, weshalb ein „Provider-Update“ über iTunes zuerst erfolgen müsste. Das ist nach meinen bisherigen Informationen noch nicht geschehen.
Es kann sich allerdings auch um eine simple Verzögerung handeln, die eine Umstellung bewirkt.
Update II – 17:00 Uhr
Die ersten, mir gegenüber dokumentierten Schriftzug-Umstellungen, fanden mittlerweile statt.
Das etwas länger verschollene Dev-Team-Mitglied „planetbeing“ bootet über den Linux-Kernel ein benutzbares Android-Betriebssystem auf einem iPhone Classic. Das „OpeniBoot„-Projekt, auf dem diese Entwicklung basiert und sich hier herunterladen lässt, verzeichnete seine ersten Erfolge bereits im November 2008.
Währenddessen machen in Großbritannien Gerüchte die Runde, dass Apple an einer Übernahme des Chipherstellers ARM interessiert sei. The London Evening Standard und The Register munkeln vom Akquisitions-Tratsch, für den Cupertino mit einem Fünftel seines Barvermögens ($8 Milliarden US-Dollar) Interesse bekundet haben soll.
Der britische Hersteller zeigt sich mit seiner ARM-Architektur neben der Verwendung in iPhone, iPod und iPad, in diversen Mobilfunktelefonen, PDAs oder Videospielkonsolen wie dem Nintendo DS verantwortlich, wie die Liste der Lizenznehmer aufzeigt.
Randnotiz: Am gestrigen Mittwoch wurde bekannt, das sich Google den Chip-Entwickler Agnilux einkaufte, der sich aus früheren P.A. Semi-Mitarbeitern begründete.
Der Adobe Flash-Produktmanager Mike Chambers schreibt in sein privates Weblog den Beitrag „On Adobe, Flash CS5 and iPhone Applications„, indem er die offizielle (?) Adobe-Abkehr von weiteren Investitionen für das iPhone OS ankündigt.
We will still be shipping the ability to target the iPhone and iPad in Flash CS5. However, we are not currently planning any additional investments in that feature.
Mit Flash CS5 stellt Adobe Exportwerkzeuge bereit, die (vereinfacht ausgedrückt) Flash-Anwendungen zu iPhone-Programmen mutieren lassen. Apple hatte stillschweigend die Fußnote 3.3.1 der SDK-Lizenzvereinbarung geändert, die eine Verwendung von Cross-Compilern verbietet. Gegenüber Cnet soll eine Apple-Sprecherin (Trudy Muller?) den markanten Satz geäußert haben:
Someone has it backwards–it is HTML5, CSS, JavaScript, and H.264 (all supported by the iPhone and iPad) that are open and standard, while Adobe’s Flash is closed and proprietary
Florian Schimanke fasst die marginalen Veränderungen der iPhone OS 4.0 beta2 kurz zusammen, und bindet ein Video von unseren amerikanischen Kollegen TiPb ein, welches die Multitasking-Animationen beim Programmwechsel demonstriert.
Die nicht nur sprichwörtlich Letzte aller Schreckensmeldungen am heutigen Abend: Der Facebook-Spieleproduzent Zynga registriert unter anderem die Internet-Adressen Farmvilleipad.com und Farmvilleiphone.com!