Von unzähligen Radio-Sendern über Song-Erkennungsprogramme bis hin zu rhythmischen Beatbox-Anwendungen hüpft das experimentelle Musiker-Herz. Wer hier schon länger mitliest, weiß um meine Leidenschaft für Retro-Videospieltitel und dessen 8-Bit-Töne.
Ganz aktuell hört man in dieser Kategorie natürlich Weezer, Prodigy und Daft Punk – in allem stecken nicht mehr als 8-Bit. Zumindest fast.
Ein wahres Wühlfest für aneinandergereihte Computerklänge aus meiner Jugend finden sich im Netz unter 8bitpeoples, 8bitcollective oder die 8bit-Kategorie der Audiofarm. Für das iPhone haben wir uns bereits mit dem Sid Player (1.59€; App Store-Link) alle C64-Klänge gesichert. Der 8Bitone Micro Composer (3.99€; App Store-Link) – ebenfalls schon hier in den News – generiert als Synthesizer und Sequenzer (in meinen Ohren) klangvolle Tonabfolgen.
Etwas süßlichere Klänge produziert man mit dem kürzlich veröffentlichten Mujik (kostenlos; App Store-Link), das von vielen Seiten Empfehlungen erhielt.
Wer sich jedoch komplett auf die ‚achtbitigen‘ Videospiele einschießen möchte, findet mit dem Nintendo Famicom-Synthesizer (oben im Video), den richtigen Kick zurück in die 80-ziger. NESynth generiert nostalgische Gefühle, auch wenn sich diese (zumindest in der eigentlichen Anwendung) nicht permanent konservieren lassen.
T-Mobile spricht aktuell von ‚bis zu vier Wochen‘-Lieferzeit für ein 3GS-Neugerät. iPhoneBlog-Leser berichten sogar teils von längeren Wartezeiten. Damit zusammenhängend schreiben wir mit dem heutigen 09. August, den vorerst letzten der auf der WWDC angegebenen Veröffentlichungstermine, für einen 3GS-Produktstart in weiteren Ländern.
Update: Es handelt sich natürlich um den gesamten August ’09, indem weitere Länder für den 3GS-Produktstart vorgesehen sind. Danke an die Kommentare!
Obwohl es auch dabei zwischenzeitlich zu Verzögerungen kam, stehen auf der offiziellen Apple’s ‚iPhone around the World‚-Liste aktuell lediglich Äquatorialguinea, Guinea-Bissau, Israel und Katar aus.
Der Distimo-Bericht (Juli 2009 – PDF) zur App Store-Analyse beinhaltet in diesem Monat erstmals den Vergleich zum ‚Google Android Market‘.
Richtet man seinen Fokus ausschließlich auf das Preisgefüge für die Kategorie App Store-Spiele, fällt (weiter) eine starke Konzentration auf 0.79€-Artikel (bzw. $0.99) auf. Einen Blick auf die bezahlten und unbezahlten Download-Hits, aus denen Distimo (teils) seine Auswertungen zusammenstellt, sind partiell erschreckend.
Die Kategorie Spiele dominiert jedoch weiter: Im Monat Juli fallen 9 von 15 Anwendungen in die (bezahlte) Rubrik ‚Games‘.
Ich durfte bereits einen kurzen Blick auf die aktuelle Entwicklerversion von Google Wave werfen. Der kommende Web-Dienst des Suchmaschinenherstellers, der mit einem ambitionierten Konzept versucht die klassische E-Mail ablösen, befindet sich in einem extrem frühen Alpha-Stadium.
Die Webanwendung auf dem iPhone benutzt HTML 5-Fähigkeiten und beeindruckt durch seine augenblickliche – ‚Instant Messenger-ähnliche‘ – Übertragung.
Unter http://iphone.akamai.com/ demonstriert Apple das (Video-)Streaming mit dem aktuellen iPhone-Browser. Nach dem Space Shuttle-Start wurde dieses Wochenende das erste Live-Konzert aus Oakland übertragen. Die Qualität des Underworld-Konzerts stimmte – zumindest für die wenigen Minuten, die ich während unser frühen Morgenstunden zuschaltete.
Die ‚Vollversion‘ soll am 18.08. im App Store landen. iPhone 3GS-Neukunden bekommen 12 Monate kostenlosen Zugang. Für alle anderen Interessenten staffeln sich die monatlichen Abonnements von 4.95€ (LIGA total!) über das Basis-Paket mit 7.50€ bis zur Erotik mit 10€.
Die äußerst dünne Gerüchtelage, auf dem ein aktueller ‚Boy Genius Report‚ beruht, spricht von iTunes 9-Neuerungen. Dabei soll die visuelle Sortierung von Anwendungen in der Musikverwaltungs-Software möglich sein. Nach einem Jahr App Store, in dem auf jeden iPhone / iPod touch-Besitzer durchschnittlich über 30 Anwendungen entfallen, wäre dies dringend an der Zeit.
Die im Bericht angesprochene Blu-ray-Kompatibilität (erste Spuren seit Pre-Release 8.2) sowie eine Integration von ‚Sozialen Netzwerken‘ wie Twitter, Facebook oder Last.fm wirken… so ’na ja‘.
Blu-ray-Laufwerke halten sich derzeit bekanntlich von Apple-Hardware und seiner iTunes-Filmkonkurrenz fern. iPhoto ’09 integrierte zu Beginn des Jahres einen Bilder-Upload auf Facebook. Eine iTunes-Schnittstelle zum Übermitteln der aktuellen Lieblingstitel liegt daher nicht im Spektrum des Undenkbaren.
Wer braucht weitere Argumente für ein 3GS-Upgrade?
Das französische Entwicklerstudio Mad Monkey zeichnete sich bislang mit kleineren Produkten für den Nintendo DS oder interaktiven DVD-Scheiben aus. Am gestrigen Donnerstag bestätigen die Franzosen offiziell ihr iPhone-Engagement. Dabei soll sich exklusiv auf das 3GS-Gerät beschränkt werden!
In einem eigens eingerichteten Weblog werden noch keine konkreten Titelnamen genannt. Mit einer 4-fach besseren Grafikleistung soll jedoch erstmals die trennende Grenze zwischen 3G und 3GS gezogen werden.
30 Jahre Hardware-Musikgeschichte in einem Bild Case. Sowohl der klassische Walkman als auch die iPhone-Tasche im Walkman-Design sind im Jahr 2009 leider ausverkauft.
Phil Schiller wendet sich nach dem ‚Wörterbuch-Skandal‚ mit einer E-Mail an John Gruber. Der selbsternannte Daring Fireball-Chefredakteur hatte am Mittwoch die Geschichte über den ’steinigen App Store-Weg‘ des Ninjawords Dictionary (1.59€; App Store-Link) ins Rollen gebracht.
Phil Schiller, seines Zeichens ‚Senior Vice President of Worldwide Product Marketing‘ im Hause Apple und auf einem der wenigen hochrangigen Sitzplätze direkt hinter Steve Jobs, äußerte sich zu den Verzögerungen und der hohen Alterseinstufung der Matchstick-Software.
Contrary to what you reported, the Ninjawords application was not rejected in the App Store review process for including common “swear” words. In fact anyone can easily see that Apple has previously approved other dictionary applications in the App Store that include all of the “swear” words that you gave as examples in your story.
The issue that the App Store reviewers did find with the Ninjawords application is that it provided access to other more vulgar terms than those found in traditional and common dictionaries, words that many reasonable people might find upsetting or objectionable.
[…]
Apple did not ask the developer to censor any content in Ninjawords, the developer decided to do that themselves in order to get to market faster.
Lassen wir ausnahmsweise die Argumente beiseite: Der Detailgrad und das perfide Auseinanderpflücken einzelner Wörter zeigt, wie verfahren die Situation ist. Manchmal wäre es angebracht, einen Schritt zurückzutreten und aus einer besseren Perspektive zu beobachten, das wir hier über einzelne Wörter in einem enzyklopädischen Verzeichnis sprechen. Einem Wörterbuch.
Ohne Frage: Texte müssen genau wie Bilder oder Video-Darstellungen Jugendfreigaben einhalten und gegen kein geltendes Recht verstoßen. Wenn jedoch eine hochrangige IT-Firmenleitung anfängt über einzelne Wörterbuch-Einträge zu diskutieren, auch wenn diese möglicherweise für einen gewissen Menschkreis als anstößig empfunden werden (man findet immer irgendjemanden, oder?), dann offenbart das die Tatsache, dass der Knackpunkt vielleicht ganz wo anders liegt.
Auch wenn 98-Prozent der App Store-Anwendungen ohne jegliche Beanstandung im App Store landen. Die mehrwöchigen Genehmigungsprozesse betreffen eine größere Fanggemeinde, die oft ohne zwischenzeitliche Rückmeldung darauf hoffen muss ihre Anwendung veröffentlichen zu dürfen. Die fehlende Transparenz der Zulassung beschert nicht nur Unsicherheit bei der eigentlichen Entwicklung, sondern verhindert obendrein diekomplett Werbe- und PR-Planung.
Der Positivist in mir freut sich jedoch darüber, das sich bereits ein Verständnis für die derzeit vieldiskutierte App Store-Problematik, in der Apple-Chefetage entwickelt haben muss.
While we may not always be perfect in our execution of that goal, our efforts are always made with the best intentions, and if we err we intend to learn and quickly improve.
Mit einem eigenen Bluetooth-Stack und ein wenig OpenGL-Code, werden Neigungs-Bewegungen der Wii-Fernbedienung digital am iPhone abgebildet.
Trotz eingeschaltetem Flugmodus, kann bekanntlich eine Blauzahn-Verbindung eingeschaltet werden. Ansonsten wären drahtlose Kopfhörer im Flieger recht aufgeschmissen. Das kein Bluetooth-Symbol in der oberen Menüleiste erscheint, sollte auf die selbstgestrickte Implementierung zurückzuführen sein. Wird der offizielle Apple BT-Stack verwendet, zeichnet dieser auch das Menü-Symbol.
WPtouch, ein WordPress-Plugin für die spezielle iPhone-Formatierung, liegt mittlerweile in Version 1.9 vor und implementiert Push-Benachrichtigungen per Prowl. Als Blogbetreiber kann man sich damit über neue Kommentare, Trackbacks oder Benutzer-Registrierungen informieren lassen.
Außerdem ist es möglich, über eine Direkt-Nachricht für Besucher mit dem Weblog-Hausherrn in Kontakt zu treten.
Auch wenn hierzulande der neue Google Voice-Dienst noch nicht gestartet ist, Aufregung hat er im Zusammenspiel mit dem iPhone trotzdem erzeugt. Nachdem Apple, eventuell nicht ganz ohne AT&T-Beteiligung, alle nativen iPhone-Anwendungen aus dem Store verbannte und mittlerweile die FCC auf investigative Spurensuche ging, hatte jemand schlussendlich doch noch eine praktische Idee.
Mit der Hilfe eines Bookmarklets lassen sich über Safari pfeilschnell Telefonnummern anwählen.
Auch kompletten Adressbüchern kann geholfen werden:
Update: See also this Python script (with instructions for use) submitted by a reader in the comments that will take all of your Address Book contacts and convert them to bookmarklet links in an html file. You can import those links to your Safari bookmarks and then sync with the iPhone. I had to make one small fix (it swapped the phone numbers around), but it works!
Wer auf den Remix und die Zusammenstellung von elektronischer Musik steht, kann unter der Obhut von Jason Forrest seine Kreationen mit Star6 (5.49€; App Store-Link) verwirklichen.
Wie man sich sicherlich denken kann, ist meine Aufmerksamkeit für die hier vorzustellende App Store-Anwendung, alleine auf dessen Namen zurückzuführen. ‚Awesome Note‘ ist eine erweiterte Notizzettel-Applikation in hübschem Gewand, mit gelungenem Leistungsumfang und einem überwältigenden Namen!
Vorweggeschickt sei, das mit 70.000 App Store-Anwendungen ein vergleichender Überblick (fast) nicht mehr zu leisten ist. Wer Programme mit ähnlicher Funktionalität benutzt, ist herzlichst eingeladen diese in den Kommentaren zu erwähnen. Das gilt übrigens für alle Programm-Empfehlungen und Applikations-Präsentationen auf diesem Blog.
Doch nun auf in die produktive Produktivitäts-Kategorie, in der diese Eyecandy-Anwendung ihr Zuhause findet. Als Ersatz für die Standard-Notizen leistet ‚Awesome Note‘ einfach mehr für das Auge. Wirklich großartig und mit viel Liebe zum Detail sind die themenbezogenen Hintergründe gestaltet und die komplette Menüführung entworfen.
Neben den verwöhnten Glubschern hat die aufwendige Gestaltung zum Nachteil, das man sich ein wenig an die runden und kunterbunten Knöpfe gewöhnen und dazwischen zurechtfinden muss. Viel schiefgehen kann jedoch nicht, da man anhand der Beispiel-Zettel eine Menge Unfug ausprobieren kann.
Awesome Note beinhaltet Platz für alle vorstellbaren Kurznachrichten, die ihr ansonsten in Papierform oder Post-it mit euch herumtragen würdet. Ich spare mir an dieser Stelle weitere Erläuterungen zum Sinn und Zweck von Notizzetteln.
Seit der heute brandfrisch aktualisierten Version 1.5, exportiert und importiert ‚Awesome Note‘ die kurzen Memos mit Google Docs. Dabei ist ein komplettes Backup sowie der einzelne Notiz-Upload auf eurem G-Account möglich. Einer Weiterverarbeitung steht nichts im Weg.
Leider synchronisieren sich die einzelnen Einträge nicht, so dass ein verändertes Dokument komplett neu geladen werden muss. Noch nicht optimal, jedoch weitaus besser als der Apple hauseigene Notiz-Sync, der bei Änderungen an der gleichen Datei ausnahmslos die iPhone-Notiz überschreibt.
Wer einen kompletten Online-Abgleich seiner Textzeilen wünscht, greift besser zu Evernote (kostenlos; App Store-Link) oder andere To Do- bzw. GTD-Programmen.
‚Awesome Note‘ findet seine Anhängerschaft für digitale und ausgesprochen kreativ-gestaltete Notizzettel-Enthusiasten auf dem iPhone.
‚Lizenzkram-Streitereien‘ ist sicherlich der offizielle Fachterminus für den Quatsch, der gerade mit LyricWiki abgeht. Das MediaWiki stellt mit über 860.000 Liedtexten eines der größten Archive für Songtexte im Netz.
Für die niedergeschriebenen Zeilen wurde bislang eine Schnittstelle bereitgestellt, um auch von anderen Programmen auf die Datenbestände zuzugreifen. Natürlich halten unsere Freunde der Musikindustrie die Rechte an den jeweils gesungenen Klang-Zeilen. Nach Beschwerde eines großen Plattenlabels steht genau diese Schnittstelle (API) seit Gestern nicht mehr zur Verfügung.
Natürlich beeinträchtigt dies auch alle (gekauften) iPhone-Anwendungen, die sich aus der LyricWiki-Datenbank speisten. Teilweise sind die Programme bereits aus dem App Store verschwunden, nicht mehr komplett funktionsfähig oder kämpfen für eine separate Lizenzierung.
Unfortunately, it has come to our attention that the LyricWiki API has been shutdown by the record companies. As a result of this, until a solution is reached, Lyrics+ will no longer be available for download. We apologize for any inconvenience, but we had no warning of this and it was out of our control.
LyricWiki, the source where Songtext got its lyrics from, was required by music publishers to cripple their Programming Interface so that apps like Songtext stop working.
On the iPhone and iPod touch, Simplify has been able to provide lyrics for the song you are listening to using the LyricWiki API. Last night, LyricWiki announced that their licensing agreements with the major recording labels have changed, and they will no longer be able to provide lyrics to other applications. We are investigating alternatives to see if we can find a replacement to include in future versions.