Wie das asiatische iPhone-Weblog AppBank berichtet, ist vor zirka 10 Stunden eine mobile Resident Evil 4-Version im japanischen App Store aufgetaucht. Die ersten Eindrücke konnten im eingebundenen Video festgehalten werden. Das Spiel ist derzeit unter dem angegebenen iTunes-Link nicht mehr erreichbar.
Das von Capcom zuvor veröffentlichte Resident Evil: Degeneration (5.49€; App Store-Link) haute mich nicht vom Hocker, überraschte jedoch genauso mit einer unangekündigten Veröffentlichung.
Der jetzige Horror-Überlebenskampf sieht in den ersten zwei Videominuten dagegen lohnenswerter aus.
Ärger um ein kostenpflichtiges Programm-Update für den RSS-Reader Gazette (2.39€; App Store-Link). Sein Entwickler Matt Rajca zog Version 1.0.4 aus dem App Store zurück und veröffentlicht 2.0 als neues Programm. Damit gehen alle Bewertungen und (mögliche) Chart-Platzierungen flöten, der komplette Neustart ermöglicht jedoch nochmals Geld von seinen Bestandskunden zu verlangen.
Der App Store kämpft mit dem Nachteil, das große Versions-Sprünge für eine Anwendung nach der Erstinvestition, nicht nochmals entlohnt werden können. ‚In-App‘-Verkäufe generieren durch Zusatz-Inhalte erneut Einnahmen, jegliche System-Überarbeitungen und Anpassungen (beispielsweise an die neue iPhone-Firmware) sind ausschließlich kostenfrei vom Entwickler zu leisten.
Außer, ja außer man fängt ganz von vorne an und stellt die Aktualisierung nicht als Update online, sondern als eigenständiges (neues) Programm. Das bringt jedoch die oben aufgezählten Nachteile mit sich. Für manche Anwendungen kann es natürlich auch zum Vorteil sein, die Bewertungen der letzten Wochen und Monate abzuschütteln…
Der News-Reader Gazette ist so ein Fall, bei dem sich sein Entwickler die Investition von Zeit- und Ressourcen für Version 2.0 durch einen abermaligen Kauf refinanzieren möchte. Vierfach schnelleres Synchronisieren, Breitbildmodus und ein E-Mail Versand innerhalb der Anwendung sollen die neuen Merkmale sein. Aus eigener Erfahrung konnte ich Gazette in seiner ersten Version nicht empfehlen.
Gazette, an RSS reader app by developer Matt Rajca, goes on sale in the App Store for $2.99 in October 2008.
Reviews are fair to middling for the app and subsequent .0X updates. Many reviewers, including me, noted that syncing many feeds can take upwards of 15 minutes (NetNewsWire took only a couple of minutes comparatively for the same number of feeds for me). Rajca stated that this would be fixed in Gazette 2.0, with an ETA in January 2009.
When asked if 2.0 would be a free upgrade, Rajca replied that it would be free to existing users, but would of course require a purchase to new customers.
Gazette 2.0 is not released in January.
In late March, Rajca posts that he’s still working on 2.0.
More than 3 months later, Rajca announces that Gazette 2.0 has been submitted to the App Store in mid-June. However, it is no longer a free upgrade for current users, but will cost $2.99 for all customers.
Gazette 1.0.4 has disappeared from the App Store, along with all of the reviews users had written about it.
Die Diskussion ist jedoch wichtig. Reicht es aus, den Preis von App Store-Programmen für Entwickler flexibel einstellen zu können oder sollte auch eine kostenpflichtige Update-Möglichkeit für die bestehende Kundschaft angeboten werden? ‚Einmal kostenfrei‘ befördert die jeweilige Anwendung sicherlich einige Plätze in den Bestenlisten nach oben, von diesen Bestandskunden sieht der Entwickler jedoch keinen weiteren Cent mehr – anders als im Desktop-Markt.
Am gestrigen Sonntag erreicht nach unzähligen Ankündigungen das offizielle ‚Worms‘ von Team 17 den App Store. 24 Stunden nach dessen Veröffentlichung, hier meine ersten Eindrücke.
Regelmäßige ‚Games und so‚-Hörer sollten bereits ausführlich geimpft sein, das ich auf den Spieleklassiker der 90er Jahre nichts kommen lasse. Auch wenn das britische Entwickler-Team an seinem rundenbasierten Mehrspieler-Artilleryvergnügen seit Jahren nur minimale Änderungen vornimmt, wird jeder Titel doch sehnsüchtig erwartet. Das liegt vorrangig an den hysterischen Würmern, die mit ihren kleinen Sprüngen und frechen Sprüchen, ganz ohne Gewissenskonflikte mit Panzerfaust und Laserpistole auf ihre tierische Verwandtschaft losgehen. Waffenarsenal, Optik und die Palette an Spiel-Leveln gefällt.
Warum also keine absolute Begeisterung?
Worms startet genau an dem Wochenende, als der App Store seinen einjährigen Geburtstag feiert. Das ist gefühlt 365 Tage zu spät. Da Spielkonzept, Grafiken, Sounds und Leveldesign bereits fertig in der Taktik-Schublade schlummerten, ist es absolut unverständlich warum ein wenig Touch-Steuerung sowie Bildschirm- und Performance-Anpassung soviel Zeit in Anspruch nehmen konnten.
Obendrein sind genau dies die Schwachpunkte der aktuellen 1.0-Version. Es beschleicht einen das Gefühl ungenügender Zoom-Stufen zum Spielgeschehen. Wenn sich einer meiner wirbellosen Kämpfer selbst in die Luft sprengt, möchte ich ganz nah am Spielgeschehen sein und nicht vom hintersten Platz zuschauen.
Auch die Steuerung scheint nur gelegentlich auf die Kommandos zu hören, was wiederum im Zusammenhang mit den Nah- und Fernaufnahmen betrachtet werden muss. TouchArcade behält recht, wenn sie ein übergelegtes Steuerkreuz anregen, mit dem die Würmer auf ihrem Gelände-Ausflug möglicherweise mehr Präzision bekommen würden.
Und als dritten Kritikpunkt muss die Performance angesprochen werden. Das sich der Levelaufbau pixelartig im Hintergrund vollzieht, kann als Stilelement ausgelegt werden. Die Spielbarkeit auf einem 3G oder Classic sinkt jedoch unter ein unschönes Niveau. Konkurrenten wie das aktuelle Star Hogs (3.99€; App Store-Link) oder der Platzhirsch iShoot (1.59€; App Store-Link) zeigen, das es besser geht.
Entgegen der App Store-Beschreibung, ist das Spiel mit deutschen Sprach-Samples und den entsprechenden Menü-Übersetzungen bestückt. Im Laufe eines Duells kann es jedoch durchaus vorkommen, das einzelne ‚Wurm‘-Sätze in Englisch an die Lautsprecher ausgegeben werden.
Aber vielleicht bin ich als Fan auch viel zu kleinlich. Worms sieht nämlich toll aus, bietet ein absolut passendes Spielprinzip für das Touch-Display und macht im lokalen Mehrspielermodus auch Gruppenspaß. Die Entwickler verrieten außerdem gerade per E-Mail, das sich bereits ein Update in der Mache befindet…
Warum man (noch) keinen Online-Mode auf die Beine gestellt hat, ist jedoch komplett unverständlich. Aber ich möchte nicht noch einmal mit dem Meckern anfangen…
Unter dem Stichwort ‚Erweiterte Realität‘ – engl. Augmented Reality – profitiert diese App Store-Ankündigung von dem 3GS-Kompass und seinem GPS-Signal. Computergestützt wird das originalgetreue Straßenbild um überlagerte Informationsanzeigen für nächstgelegene U-Bahnhöfe erweitert.
Das erste Demo-Video der Firma Acrossair wurde dazu am 06. Juli auf YouTube eingestellt. Der U-Bahnplan von New York hat es auf der Videoplattform am 09. Juli geschafft. Bislang ist im App Store von der besagten Firma nur der britische TV-Guide (kostenlos; App Store-Link) zu finden.
(Eventuell) nicht verwunderlich, da die Schnittstelle für einen Zugriff auf die iPhone-Kamera zwar offiziell ist, aber nicht konform verwendet wird. Das sind dann die beliebten Gründe für eine App Store-Ablehnung.
Außerdem ist die Funktionsfähigkeit innerhalb von Gebäuden (New York-Video) stark in Zweifel zu ziehen. Während im ‚London-Video‘ dazu geraten wird sich über die nächste U-Bahnstation unter freiem Himmel informieren zu lassen, ist die Richtungsangabe (!) innerhalb von Gebäuden nur mit sehr guter WiFi-Ortung möglich.
Aber egal ob dreidimensionales Kartenmaterial oder virtuelle 3D-Tierchen, ‚Augmented Reality‘ ist und bleibt eine beeindruckende Tech-Demonstration, die zu Vorführungszwecken zum absoluten Hit avanciert.
Seit knapp drei Wochen ist der Instant Messenger-Client BeejiveIM (7.99€; App Store-Link) in Version 3.0 im App Store. Als wichtigste Neuerung lässt sich die Push-Integration herausgreifen. Damit erreichen – nach anfänglicher Überlast und trotz einer generell fehlender Hintergrundaktivität für iPhone-Anwendungen – alle Nachrichten augenblicklich seinen Empfänger. Auch IM+ (7.99€; App Store-Link) bietet als Multi-Protokoll-Anwendung diese Funktionalität.
Am diesjährigen (ersten) Geburtstags-Wochenende des App Stores lässt sich damit für mich erstmals festhalten, dass im privaten Kreis die SMS ausgedient hat. Nicht, das ich überwiegend viele, der kleinen Kostenfresser geschrieben hätte, die Tendenz sinkt jedoch stark gegen Null.
Gerade für gemeinsame ‚Familien-Aktivitäten‘ habe ich meinen engsten iPhone-Freundes- und Bekanntenkreis jetzt komplett konvertiert. Auch unterwegs erreicht man mich per Jabber, ICQ oder MobileMe. Wenn man sich beim Einkaufen in der Stadt kurz trennt, braucht man sich nicht mehr irgendwo zu verabreden sondern kommuniziert auf Ton-, Pop-Up und Badge-Benachrichtigungen. Wenn die Verbindung nach einer gewissen Zeit trotzdem getrennt wird, bekommt man das Erstens mit, und Zweitens kann man dann immer noch auf die Push-Mail, den Anruf oder die klassische Kurzmitteilung ausweichen.
In meinen persönlichen Alltag mit einer fast komplett ausgestatteten ‚iPhone-Familie‘ (mein Vater startet im August), hat sich damit der Push-Dienst für Instant Messanger als effektive und kostengünstige Kommunikationsmethode (re-)etabliert.
Geht es euch genauso? Haben noch zu wenige Bekannte ein entsprechendes Gerät oder welche SMS-Vorteile verpasse ich?
Wie das fscklog am gestrigen Samstagabend unter Bezug eines Telekom-Sprechers berichtete, wird die iPhone-Tethering-Option ausnahmslos für alle Complete-Verträge kostenpflichtig.
Seit Firmware 3.0 beherrscht das Apple-Telefon von Haus aus die Möglichkeit, seine Internetverbindung mit dem Laptop via USB oder Bluetooth zu teilen. Der Macintosh-Lieferant aus Cupertino überlässt es dabei den Mobilfunkanbietern, ob sie den gebuchten Datenverbrauch per iPhone-Tarif auch am ‚großen Bildschirm` zulassen.
Während zu den ersten Complete-Tarifen des iPhones ausdrücklich USB-Sticks für die MultiSim-Nutzung mitverkauft wurden, flog dieser AGB-Passung mit den überarbeiteten Tarifen Anfang 2009 wieder raus. Das sorgte nicht nur für (empörte) Aufregung, sondern auch für eine erhöhte Rate an Neuverträgen, die diese ‚externe‘ Nutzung der iPhone-Internetverbindung noch mitnehmen wollten. Soweit ich mich erinnern kann, wurde die Umstellung der Tarife entsprechend beworben…
Das nun auch Complete-Kunden der ersten Stunde für eine Tethering-Option extra belangt werden sollen, halte ich nicht nur rechtlich für eine spannende Frage, sondern auch für groben Unfug. Es wäre spannend diesbezüglich eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen, um Klarheit über dieses möglicherweise (!) so umgesetzten Vorhaben zu erlangen. Gerade was die Fragestellung betrifft, wo die Verbindungsdaten eigentlich anfallen – im iPhone oder am Rechner?
Das enthaltene Datenvolumen darf nur mit einem Handy ohne angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computer genutzt werden.
…wurde dies so ausdrücklich nicht in den Bestimmungen der ersten Tarife aufgeführt.
Warum es jedoch aller Voraussicht nach nicht sehr wahrscheinlich ist, das diese Legitimität überprüft wird ist der Umstand, dass sich Tethering per IPCC-Profil mit zwei Fingerzeig ’nachrüsten‘ lässt. – entweder per E-Mail oder Download direkt auf dem Gerät. Wie die technischen Möglichkeiten der Überprüfung aussehen, jemanden ‚des Tethering‘ zu überführen, erscheint komplett sinnfrei wenn die ‚Flatrate‘ nach 300 MB (Complete S, Complete 120), 1 GB (Complete M, Complete 240) und 5 GB (Complete L, Complete 1200) auf 64 kbit/s Download und 16 kbit/s Upload heruntergeschraubt wird (Achtung, Complete XS-Kunden = 200MB, dann 0.49€ / pro MB). Diese Geschwindigkeiten verdienen ganz nebenbei heutzutage keine Existenzberechtigung mehr im ‚qualitativ-hochwertigen‚ T-Mobile Netz.
Was für mich in diesem Zusammenhang vollkommen unverständlich bleibt ist die Frage warum eine Tethering-Preisbestimmung so lange dauern kann. Firmware 3.0 kündigte sich in fünf Beta-Stufen mit diesem Feature an und ist seit dem 17. Juni final erhältlich. Laut fscklog soll es bis September 09 dauern, bis die Angebote auf dem Tisch liegen. Gegenüber dem iPhoneBlog ließ der Pressesprecher von T-Mobile am 23.06. verlauten, „es wird noch ein paar Wochen dauern, bis wir hier konkret werden können“.
Ernsthaft, oder drückt sich hier jemand vor einer Entscheidung?
Update
Ein Hoch auf das heimische PDF-Archiv, das uns den fehlenden Passus der Complete-Verträge erster Generation nachreicht:
(6) Voraussetzung für die WLAN-/EGDE-Flatrate ist die Beibehaltung der von T-Mobile bzw. Apple vorgenommenen technischen Voreinstellungen der SIM-Karte u. des iPhone. Bei einer Änderung der technischen Voreinstellungen insbesondere des Access Point Name (APN) sowie der Nutzung von MultiSIM-Karten ohne zusätzliche Datenoption gelten die Folgepreise von 0,09€ je angefangenen 10 KB-Datenblock sowie 0,09€/Tag (0 bis 24 Uhr).
BluePhoneElite hat trotz relativ kleiner Versions-Nummer bereits eine längere Software-Historie auf dem Buckel. Mit Version 2.1 hielt im Februar iPhone-Kompatiblität Einzug. Auch die neue Firmware 3.0 wird – zumindest für Anrufe – unterstützt.
Das bedeutet, wenn das iPhone via Bluetooth mit dem Mac verbunden ist, können Telefonanrufe über die iPhone-Leitung vom Computer initiiert und angenommen werden.
Das klappt hervorragend, kann bei längeren Standby-Zeiten des iPhones eine (Verbindungs-)Sekunde mehr in Anspruch nehmen. Sehr komfortabel hängt sich ein kleines Programm-Symbol in die Menüleiste und löst mit lediglich zwei Klicks kürzlich angewählte Anrufe nochmals aus. Telefon-Terror leicht gemacht!
Aber auch das Adressbuch kann per Plugin bemüht werden, um auf die dort abgespeicherten Nummern zurückzugreifen. SMS-über-Bluetooth funktioniert leider genauso wenig, wie die oft bemängelte Bluetooth-Dateiübertragung, aufgrund des fehlenden Blauzahn-Profiles. Dadurch wird auch die Funktionalität anderen Sync-Optionen verhindert.
Das Programm entspringt den grausamen Mobilfunktagen und spricht mit hunderten von unterschiedlichen Geräten. Die Kompatibilitäts-Liste rollt ins Unendliche und gewährleistet eine wahre Fülle von Extra-Features für Mobilfunktelefone anderer Hersteller, die nicht Apple heißen.
Für das iPhone (Classic, 3G + 3GS) wird Basisfunktionalität geleistet, was ich persönlich ausreichend finde.
Das Programm probiert man zwei Wochen aus, und darf sich dann entscheiden ob es $25 Wert ist.