Das schwedische Video vom einem iPhone OS – bei dem die Apple Fernbedienung als Home-Taste fungiert – setzt die zukunftsvisionären Gedanken in einen freien Fall.
Das kreative Blog-Prekariat hat wenig mit seriösen Datenbankarbeiten am Hut. Persönlich gesprochen…
Deshalb habe ich der FileMaker-Ankündigung für Bento Anfang Mai genügend Zeit gegeben, sich in meinen (routinierten) Arbeitsablauf einzuschleichen. Ein wirklicher Datenbank-Experte ist dabei nicht an mir verloren gegangen. In Kombination mit dem iPhone-Programm lädt die Datenbanksoftware jedoch ein, zumindest einmal über die digitale Karteiführung nachzudenken.
Bento ist das FileMaker für den kleinen Mann. Wer mit überschaubaren, persönlichen Datensammlungen arbeitet, findet sowohl preislich als auch benutzertechnisch auf dem Mac eine schlanke Alternative zu den andere, meist wuchtigen Tabellenprogrammen. Das Macintosh-Programm kostet 39€, wiegt gerade einmal 100 MB und darf 30 Tage getestet werden. Hier kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Programmführung, inklusive der Design-Vorlagen, ausprobieren.
Mobile Integration
Mir kommt es bekanntlich auf die Zusammenarbeit der Desktop-Version mit dem mobilen Endgerät an. Die iPhone-Anwendung kostet 3.99€ (App Store-Link) und wirkt für eine Version 1.0 schon ordentlich hübsch. Ganz und gar unbegeistert sind jedoch die iTunes-Kommentare zur Applikation, die in ihrer Gesamtwertung gerade einmal zweieinhalb Sterne (bei 132 Bewertungen) auf die Waage bringen.
Schmerzlich vermisst wird in diesem Kreis die Möglichkeit iCal-Ereignisse und Aufgabe in das mobile Gerät zu beamen. Dies ist jedoch eine iPhone-Limitierung. Die Desktop-Version hat keine Probleme damit, diese ‚To-Dos‘ in ihre Anwendung zu übernehmen, zu verändern und zurück nach iCal zu schreiben.
Aber iCal einmal außen vor. Ich habe mit Bento ein Sporttrainings-Protokoll erstellt und über einige Wochen gepflegt. Als einen wirklich großen Nachteil empfand ich dabei die fehlende Medien-Synchronisation. Auf dem iPhone erstellte Bilder werden nicht zurück auf den Desktop gesichert – oder wo versteckt sich das? Textbasierte Dokumente machen dagegen wenig Schwierigkeiten. Nach der Eingabe einer vierstelligen Zahlenkombination, synchronisiert sich eure Desktop-Datenbank mit der des iPhones. Technische Mängel konnte ich während meiner Test-Phase nicht feststellen. Sowohl der WiFi-Sync (schnell und zuverlässig) als auch die Programmstabilität (Speichermangel beendet die App) fallen in das iPhone-typische Spektrum.
Insgesamt lassen sich kleine Fahrtenbucheinträge oder eine Teilnehmerliste problemlos vom iPhone erledigen. Ganze Datenbanken zu erstellen oder aufzuarbeiten ist möglich, jedoch nicht sehr zweckdienlich. Und genau hier ist meiner Ansicht nach der Desktop-Abgleich notwendig, ja gar unersetzlich. Natürlich lassen sich erstellte Tabellen auch rein auf dem iPhone verwalten, das App Store-Programm schreit jedoch nach seinem großen OS X-Bruder.
Fazit
Wer sich semi-engagiert mit kleineren Tabellenverwaltungen herumärgern muss, findet mit dem ‚iPhone-Bento‘ eine komfortable Möglichkeit, sich seiner Listen auch Unterwegs im Zugriff zu wissen. Ein vollwertiger Ersatz für eine Datenbankpflege für unterwegs ist die Anwendung nicht. Wiegt man jedoch die Alternativen ab (FMTouch: 54.99€ oder Database Viewer Plus: 31.99€; etc.), katapultiert sich Bento wieder ein paar Plätze nach vorne. Preis-Leistung gehen voll in Ordnung.
Trotzdem: Ein bisschen weniger Zuckerguss und dafür mehr Funktionalität, sprächen mit einer Aktualisierung sicherlich der Zielgruppe aus dem Herzen.
Wer Bento 2 einmal ausprobieren möchte, greift zur 30-tägigen – oben verknüpften – Testversion. In einem klassischen Software-Karton – so etwas findet man dieser Tage nicht mehr sehr oft – verlosen wir eine Benutzer-Lizenz sowie die 120 GB-LaCie Festplatte im Sam Hecht-Design.
Zur Teilnahme ist dazu ein Kommentar bis Montag (15. Juni ’09) 18 Uhr unter diesem Beitrag erforderlich. Mich und die Glücksfee würden dabei sehr interessieren, ob ihr Datenbanken auf dem Mac pflegt und welchen (Arbeits-)Bereich diese betreffen!
* Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen, die Zufallsziehung der Gewinner nicht anzufechten und die Teilnehmer müssen (irgendwie) erreichbar sein.
Update
Vielen Dank an alle Teilnehmer und das Bento-Team zur Bereitstellung der Preise. Die zwei glücklichen Gewinner werden per E-Mail von mir kontaktiert.
Die Diskussion um iPhone-Hintergrundprozesse dürfte sich für ein paar Wochen wieder beruhigen. Mit Firmware 3.0 sind die kritischen Stimmen erst einmal alle abgelenkt. Für den Endverbraucher sichtbar, wird mit der aktualisierten Software neben der Telefon-, SMS-, und Mail-Applikation auch die Modem-Verbindung (Tethering) und das Programm für Sprachmemos weiter ausgeführt, auch wenn die eigenständige Anwendung verlassen wurde.
Den dafür verwendeten Design-Stil finde ich sehr ansprechend. Durch einen Druck auf die eingefärbten Balken, soll sich die Applikation wieder öffnen lassen. Egal in welchen Programm ihr euch gerade befindet. Beim gleichzeitigen Tethering und Sprachaufzeichnen, sollen sich die Balken übrigens überblenden und nicht untereinander darstellen.
(Danke, für die diese ‚persönlichen‘ Screenshot, Bernd!)
Der chinesische Engadget-Ableger legt sieben Tage vor dem weltweiten iPhone 3G S-Verkaufsstart Hand an das neue Gerät und zeigt auf 19 Hochglanzbildern auch dessen Verpackung.
Das Cover-Motiv präsentiert die Apple-gewohnte 9:42 Uhrzeit sowie die Kompass- und Sprachaufzeichnungs-Applikation. Bekanntermaßen benennt sich die ehemalige SMS-Anwendung in ‚Messages‘ um und auch das Lupen-Symbol der neuen Spotlight-Suche findet sich korrekt im Bild wieder.
Am Keynote-Montag forderte Scott Forstall alle iPhone-Entwickler dazu auf, ihre App Store-Applikation 3.0-fähig zu machen. Bekanntermaßen werden Anwendungen, die nicht kompatibel zur aktuellsten Firmware sind, demnächst aussortiert.
Im gleichen Atemzug können die Entwickler eine selbstständige Klassifizierung ihrer Anwendung vornehmen. Auf die erweiterten ‚Einschränkungen‘ (eng. Restrictions) für einen kindersicheren iPhone-Umgang scheint Apple besonders stolz und wird nicht müde dies in jeder Präsentation erneut herauszustellen.
Jon Lech Johansen platzierte sein Start-up doubleTwist mit einer großflächigen Werbung prominent an einer Außenfassade des Apple Stores in San Francisco. Das Plakat der ‚iTunes-Alternative‘ klebte letzten Sonntag an einer Hauswand der ‚Bay Area Rapid Transit‘-Gesellschaft, dem öffentlichen Nahverkehr. Es wurde wenige Stunden nach seiner Montage wieder abgekratzt.
Die Begründung, dass die Anzeige „zu dunkel“ (too dark) sei und „nicht genügend lichtdurchlässig wäre“ (and did not let enough light through), liest sich wie eine gängige App Store Programm-Ablehnung. Nach einigem Streit hinter den Kulissen thront die Anzeige nun wieder.
Was für ein großer Haufen Quatsch…
Delicious Library, das digitale Bücherregel für euer ‚Zeug‘, findet sich seit Gestern im App Store (kostenlos; App Store-Link). Ein nettes Programm, welches dafür prädestiniert ist, sich mit seiner Desktop-Software zu synchronisieren.
Wer sich gerne eine Datenbank über seine DVDs, Bücher oder Videospiele anlegt, greift zu. Ich brauch’s einfach nicht.
Um die feinen Perlen aus dem riesigen App Store-Teich zu fischen, bedarf es viele gute Empfehlungen, häufigen Rückschlägen und am Ende auch ein bisschen Glück. ‚Blimp‘ ist solch ein Glücksfall, der irgendwo in meinem Feedreader auftauchte und sich im großen iTunes-Haifischbecken durch Liebe zu Qualität bewährt.
Ihr steuert einen kleinen Heißluftballon, der unversehrt Arbeiter von A nach B über C bringen muss. Der Geschicklichkeitstitel spielt sich ein wenig wie ‚Heißer Draht‚ in luftigen Höhen. Mit einem Zeitlimit im Nacken müsst ihr unverletzt euren Ballon durch zwanzig Level-Architekturen navigieren. Dies erfordert ein ruhiges Händchen, Konzentration und in späteren Leveln auch taktisches Vorgehen. Wer die kürzeste Flugroute ermittelt, kann ein paar Gesundheits- und Bonuszeit-Container einsammeln.
Mit detailverliebter Audio- und Video-Präsentation begeistert das abwechslungsreiche Leveldesign. Ein echter Hingucker. Wer sich jedoch nur kurzfristig von dem Grafik-Erlebnis ablenken lässt, wird dies mit einem Level-Neustart bezahlen. Man muss schon die richtigen Nerven mitbringen, um sich immer wieder für einen neuen Anlauf zu begeistern.
Auf die Steuerung kann man sein Versagen jedoch nicht schieben. Hat man den Dreh raus, wieviel Luft in den Ballon aufzufüllen ist und wie weit der Bildschirm geneigt werden muss, steuert das luftige Gefährt präzise.
Die besten Blimp-Piloten werden auf Facebook mit ihrem Highscore gekürt.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Apple schweigt sich bekanntlich zu technischen Prozessor- und Arbeitsspeicher-Innereien seiner Mobilfunkgeräte und iPod-Player beharrlich aus. Während sich der Geek in mir natürlich für die exakten Technik-Spezifikationen interessiert, ist es für den Endverbraucher ‚Jacke wie Hose‘ ob im neuen iPhone 3G S ein paar Megahertz mehr ticken. Einen schönen Artikel über die ‚Blackbox-Apple‘ hat am 09. Juni die Macworld veröffentlicht. In der vergangenen Keynote hieß es zu diesem Thema lediglich, dass Programmstarts von Spielen und Anwendungen gegenüber dem Vorgängermodell doppelt so schnell ablaufen würden. Dies lieferte bereits griffige Hinweise auf kleine Elektronik-Speedbumps. Die niederländischen T-Mobile Webseite verrät jetzt ein paar mehr Details, welche sich bereits im Vorfeld der WWDC in den einschlägigen Gerüchteküchen niederschlugen.
Es ist zu erwarten, dass iFixit in ihrem Sezierkurs die veröffentlichten Zahlen bestätigen wird. Für den Endverbraucher ist es trotzdem immer noch egal. Er freut sich weiter über einen flinkeren Programm-Aufruf.
Eine solche Zeichen-Schablone sollte in keinem Schulranzen eines guten iPhone-Designers fehlen.
Am gestrigen Abend rief Apple erneut seine Entwickler zu neuen Push-Benachrichtigungstests auf. Sechs Tage vor der offiziellen Firmware 3.0-Veröffentlichung soll mit der Gold Master-Version noch einmal die Serverkapazität an seine Grenze getrieben werden. Dazu steht den Entwicklern, von denen sich noch zirka 5.000 auf der WWDC in San Francisco herumtreiben, eine Vorabversion von AOL’s Instant Messenger AIM zum Download bereit.
Wie bereits angekündigt, wird auch das Multi-Messenger Programm BeejiveIM (7.99€; App Store-Link) in Kürze ein Update erfahren und Kurzmitteilungen durch’s Netzwerk ‚pushen‘.
(Danke, Bernd!)
Ein Bild sagt manchmal mehr als Worte. Peggle – hier im iPhoneBlog-Review – ist aktuell für derzeit 0.79€ im App Store (Link) erhältlich.
Id Software kann’s einfach nicht lassen: John Carmack zeigt die ersten Bilder und ein Trailer-Video von Doom Resurrection für die iPhone-Plattform. Dabei sollen die bewegten Bildausschnitte noch nicht finalisiert und freigegeben worden sein. Aber das Internetz vergisst bekanntlich wenig.
An dem Projekt haben die Escalation Studios mitgewirkt, welche bereits am Ngmoco-Titel Dr. Awesome (1.59€ App Store-Link) gearbeitet haben. Nach einer Entwicklungszeit von sieben bis acht Monaten steht die zu Doom 3 parallel verlaufende Storyline fest. Über den Release-Zeitpunkt gibt es keine konkreten Aussagen.
Bereits bald soll aus dem gleichen Entwickler-Haus die iPhone-Version von Doom Classic folgen, welche als Open Source-Variante auf die Entwickler-Spielwiese geworfen wird.
Am heutigen Nachmittag überarbeitete T-Mobile sein Shop-System und bietet zu den bereits aufgelisteten Tarifen eine Vorausbuchung des neuen iPhones an. Das Gerät wird bei entsprechender Verfügbarkeit zum 19. Juni zugestellt bzw. kann in einer nahegelegenen Filiale abgeholt werden. Die zweite Möglichkeit verspricht sicherlich eine höhere Wahrscheinlichkeit bereits am angeschlossenen Wochenende mit dem 3G S herumzuspielen.
Soweit das Angebot für alle Neukunden.
Der bereits bestehende iPhone-Kundenstamm muss sich noch in Geduld üben und wird innerhalb der nächsten Woche mit Informationen versorgt, zu welchen Konditionen auf das neue Gerät umgeschwenkt werden kann.
T-Mobile schließt bereits jetzt im Kleingedruckten die Modemnutzung (Tethering) über die jetzt zu reservierenden Complete-Tarife aus.
Die Apple Design Awards 2009 für Macintosh- und iPhone-Software gehen mit BoinxTV und Things auch an zwei deutsche Entwickler-Teams. Als Mitglieder der BoinxTV-Produktion sind meine Podcast-Kollegen, die Coding Monkeys, ausgezeichnet worden.
Herzlichen Glückwunsch!
Aus der iPhone-Fraktion schafften es dieses Jahr MLB.com, Postage, Topple 2, Tweetie (iPhone Developer Showcase), Wooden Labyrinth 3D (Best iPhone Student App) und als 3.0-Beta-Anwendung das noch nicht veröffentlichte AccuTerra.
‚Blimp – The Flying Adventures‘ ist erst am gestrigen Dienstag in den App Store eingeschwebt und zum Einführungspreis von 0.79€ (App Store-Link) erhältlich.
Der knuddelige Zeppelin sieht nach einer echten Geschicklichkeits-Empfehlung aus.
Bereits im Februar tauchte die matt-schwarze Gehäuse-Rückseite – iPhone-passgenau – in der MacRumors-Spekulationsschmiede auf und war seitdem eines der am heißesten gehandelten Gerüchte für die neue Apple-Mobilfunkgeneration. Nach der gestrigen FCC-Veröffentlichung der iPhone 3G S-Spezifikationen stellt sich heraus, dass die damals eingravierte Modellnummer (579C-A1303A) exakt der Prüfstellen Zulassungs-ID (BCGA1303A) entspricht.
An einen Zufall darf nicht geglaubt werden. Ob wir ein entsprechendes iPhone-Modell noch zu erwarten haben oder das Plastik-Gehäuse lediglich als Testexemplar diente, bleibt abzuwarten.
Am Montag verteilte Apple an seine Entwickler die 3.0-Goldversion der iPhone-Firmware, welche auf die Bezeichnung 7A341 hört. Erwartungsgemäß überschlagen sich seit Gestern dazu die (persönlichen) Erfahrungsberichte im Internet.
Obwohl mittlerweile das SDK seit seiner Veröffentlichung über 1.000.000 Mal heruntergeladen wurde, konfligiert die (gefühlte) Quantität dieser ‚Erlebnisberichte‘ mit der Anzahl von registrierten Entwicklern.
Es scheint, als würde Apple’s Download-Provider bis zur offiziellen Firmware-Veröffentlichung am 17. Juni der ein oder andere Megabyte abgenommen werden…