6 Jahre hat sich YouTube der „Bild-in-Bild“-Funktion auf iOS verweigert. In meinem bezahlten Account tauchte die (bereits aktivierte) Einstellung nun ohne ein App-Update auf dem iPhone und iPad auf.
Auch für das werbefinanzierte Zuschauen – außerhalb der USA – soll „PiP“ möglich werden: Gespannt den Atem anhalten, würde ich jedoch noch nicht.
Und nach der Apple-TV-App von Google will ich mich erst gar nicht erkundigen, dafür aber die rhetorische Frage in den Raum stellen: Warum jetzt?
Die jährliche Veranstaltung bleibt jedoch nicht nur eine schöne Tradition, sondern eine der seltenen Situationen, in denen Apple die Entwickler und Entwicklerinnen für seine Plattformen tatsächlich auf ein Podest stellt. Pressemitteilungen über neue Verkaufsrekorde sind nämlich keine Lobpreisung.
Insbesondere die Kommentare von Apples Führungsriege im Rechtsstreit mit Epic waren im Vorfeld der Konferenz brutal. App-Store-Entwickler:innen verfolgten die Berichterstattung nicht aus Interesse an einer nackten Banane Fortnite, sondern um ein Gefühl der Wertschätzung zu erhaschen, die Apple den externen Softwareproduzenten zuschreibt.
Und sagen wir es zurückhaltend: Es war kein Auffahrunfall! Aber kennt ihr Eisregen und wenn Autos unkontrolliert eine plötzlich zugefrorene Straße herunterrutschen? Drei Wochen dauerte diese Rutschpartie und erzeugte allerlei Kollateralschaden.
Selbst wenn einige der Aussagen von Federighi, Schiller und Cook überspitzt und ohne Kontext fielen, weil sie für den erfolgreichen Ausgang im Rechtsstreit formuliert waren, wurden diese Sätze so gesprochen. Und vielleicht wäre schon das ein Grund gewesen, diesen Konflikt vor Gericht zu vermeiden?
Die Unzufriedenheit der Entwickler und Entwicklerinnen ist nämlich sehr real, sie lässt sich nur nicht finanziell beziffern. Dagegen kann Apple recht einfach errechnen, was ein App Store kosten würde, der lediglich seine Unkosten deckt.
Natürlich hängt sich der Missmut nicht ausschließlich an der 30/70-Teilung auf, oder der reduzierten Provision im „Small Business Program“. Aber meine Güte: Das wäre eine ausgestreckte Hand!
So würde ich selbst Pressemitteilungen über eine „boomende iOS App-Economy“ verschlingen! Und was würde sich Apple selbst entlasten, wenn sie finanziell unbeteiligt wären!?
Über das Regelwerk, die Zugangskontrolle und ganz allgemein die Richtlinien gäbe es dann zwar immer noch zu streiten, aber diese Diskussionen würden zunehmend auf Augenhöhe stattfinden. Und mir scheint, genau danach fragen Entwickler und Entwicklerinnen im Moment.
Auf dem iPhone wischt ihr über das Adressfeld am unteren Bildschirmende, um zwischen allen geöffneten Tabs zu wechseln. Gelangt man so zum letzten Browser-Tab, öffnet eine Wischgeste über die URL-Zeile nach links einen neuen Tab.
Wie schon in iOS 14 lassen sich die meisten Buttons länger drücken, um zu einer Funktion abzukürzen. iOS 15 versteckt solche Shortcuts auch unter dem langen Druck auf die Adresszeile.
Ein großes Augenmerk liegt auf der Tab-Sortierung – nicht nur in Gruppen, sondern auch in puncto Reihenfolge in der Miniaturansicht. Dort könnt ihr mehrere Browser-Tabs einsammeln – so wie ihr Apps auf dem Homescreen aufräumt – und aufs Plus-Symbol ziehen, um sie zu duplizieren.
Diese Grid-Ansicht ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber den schrägen 3D-Karteireitern aus iOS 14. Das Aufräumen und Sortieren von Browser-Tabs ist jedoch nichts, das ich in irgendeiner Weise anstrebe.
Safari in iPadOS 15 setzt auf Fenster. Berührt man den neuen Multitasking-Button, zeigt sich die Übersicht aller geöffneten Fenster („The new shelf“).
Man wird dezent auf die Benutzung dieser Fenster hingewiesen, weil bereits fünf geöffnete Tabs in der Split View kaum noch zu unterscheiden sind – selbst auf einem 12,9“ iPad Pro. Besonders mit der Trackpad-Steuerung wird es eng, weil der Pointer beim Aufrufen von einem Tab diese Webseite gerne aus Versehen schließt.
Hier hilft es über eine Zwickgeste – respektive CMD + Shift + # – in die Miniaturansicht zu wechseln. Ohnehin sind die Tastaturkürzel enorm gut. Der neue Spickzettel, den ihr über einen langen Druck auf die Befehlstaste einblendet, lässt sich nicht nur lesen, sondern jetzt auch antippen.
Und trotzdem: „It’s a lot!“
In der Breitbildansicht auf dem iPhone explodiert mir der Kopf. Springt die Tastatur ins Bild, hüpft jedes Mal die Adresszeile vom unteren Bildschirmrand komplett nach oben. Das überrascht. Jedes. Einzelne. Mal.
Die „Reader-Ansicht“ versteckt sich unter einem langen Druck auf den kreisrunden (3‑Punkte‑)Button; das häufiger verwendete Teilen-Menü benötigt dagegen zwei Bildschirmberührungen. Alternativ kann man die Adresszeile gedrückt halten und ohne den Finger abzusetzen – in einer durchgehenden Bewegung – nach oben rutschen. Aber wie viele iPhone-Nutzer:innen kennen (und verwenden!) diese Geste?
Für eine ernst zu nehmende Bewertung ist es natürlich noch zu früh. Nicht weil Apple über die bevorstehende Beta-Zeit noch ihre Grundidee korrigieren wird, sondern weil mein Muskelgedächtnis auch nach vielen Tagen noch nicht mitzieht.
Safari zeigt sich wesentlich Gesten-orientierter, anstelle seine Funktionen unter separate Touch-Buttons zu stecken. Das ist eine gravierende Umstrukturierung – noch bevor ich Hintergrundbilder, Farbanpassungen und Extensions erwähne.
Hut ab vor dem, der den Mut hatte, die wichtigste App auf iPhones und iPads in diesem Sommer als Baustelle zu erklären.
Heute starteten bezahlte Podcast-Abos in Apples Podcast-App. Ich werde die Audioinhalte dort genauso ignorieren, wie bereits die „exklusiven“ Spotify-Shows. Doch das klingt böser, als es gemeint ist.
Jemand, der einfach nur bezahlte Podcasts produziert, muss sich hier nicht um Hosting und einen eigenen Bezahl-Button kümmern. Außerdem bleiben alle Möglichkeiten für Nebeneinkünfte offen1; vielleicht bewirbt Apple sogar die eigene Sendung innerhalb der App („Entdecke neue Kanäle“ oder „Spannende neue Premiuminhalte“).
Und jemand, der einfach nur bezahlte Podcasts klicken möchte (und genauso einfach wieder kündigen will), hat bereits alle Zahlungsdaten hinterlegt. Obendrein kann man sich sicher sein, das Apples integrierte Lösung keine persönlichen Informationen weitergibt.
Apple holt damit gleichermaßen Produzent:innen und Hörer:innen ab – und zwar dort, wo sie ohnehin schon sind. Das ist Kunden- sowie Produzenten-freundlich und gleichzeitig nur ein komplementäres Angebot zu bereits bestehenden Bezahl-Podcasts: Private RSS-Feeds lassen sich nämlich weiterhin in Apples-App integrieren (beispielsweise der Videofeed für #one).
Für mich als Hörer sind bezahlte Podcast-Abos in Apple App jedoch uninteressant, weil diese Abonnements ausschließlich in Apples Podcast-Anwendung spielen – und nicht in Castro oder einer anderen hervorragenden Podcast-Anwendung aus dem App Store.
Für mich ist das ein ähnliches No-Go wie Webseiten, die sich als App verpacken, anstelle dem eigenen Internetauftritt einen RSS-Feed zu geben. Kann man machen, muss ich aber nicht mögen oder in seinen eigenen News- und Unterhaltungskonsum einbinden wollen.
Als Podcast-Produzent:innen muss man sich neben der 15/30-Prozent-Provision und der Konkurrenz-Benachteiligung bezüglich In-App-Käufen (siehe Wettbewerbsstreit mit Spotify) außerdem sehr bewusst darüber sein, das man dort keine eigenen Abonnenten und Abonnentinnen hat. Diese Beziehung gehört ausschließlich Apple. Zitat aus dem „Apple Podcasters Program Agreement“:
14.1. Personal Data. In connection with any Podcaster Content hosted by Apple and made available in Apple Podcasts under this Agreement, You represent and warrant that You and Your personnel, agents, and contractors will not access or otherwise process any information that can be used to uniquely identify or contact an individual (“Personal Data”).
Sprich: kein Umzug auf einen anderen Dienst, kein Anschreiben für Hausmitteilungen (Newsletter, Ticket-Verkauf, etc.) und keine eigene Community — beispielsweise in Discord oder Slack. Apple stellt euch in regelmäßigen Abständen lediglich ein Säcklein mit Münzen vor die Tür. Das kann man genauso wollen, muss es aber wissen.
Tippt ihr eine Textnachricht auf watchOS 8, schickt die Uhr einen Push auf euer iPhone oder iPad, um die Texteingabe dort auszuführen – so wie es auch der Apple TV macht.
Das Schlagwort Ökosystem werfen wir für Apples Produkte seit Jahren durch den Raum und sprechen dabei allem voran über Software – von AirDrop über AirPlay bis Continuity.
Zuletzt fällt jedoch auf, wie sehr Apple die tatsächliche Anwesenheit ihrer Hardware als Alleinstellungsmerkmal ausspielt und seine Geräte zunehmend verdrahtet.
„Universal Control“ lässt euch beispielsweise nicht nur kabellos mehrere Macs und iPads mit einer einzigen Tastatur-Trackpad-Kombo steuern, sondern auch Dateien zwischen den separaten Geräten austauschen. Das ist eine logische Weiterentwicklung von „Universal Clipboard“.
Craig Federighi sprach im Kontext von „Universal Control“ über all die Puzzlestücke, die für dieses Feature über mehrere Jahre in Position gerückt wurden.
macOS Monterey benötigt keine Dritt-Software mehr um im eigenen Netzwerk kabellos Bild und Ton zu empfangen. Sprich: Der Mac gibt sich jetzt selbst als AirPlay-Empfänger aus.
iPads und Macs ohne eigene Netzwerkverbindung klemmen sich von selbst an den „Persönlichen Hotspot“ eures Telefons in direkter Nähe.
Ein entsperrtes iPhone aktiviert die Apple Watch, die ihr euch gerade ums Handgelenk schnallt. Diese Uhr aktiviert wiederum das iPhone, wenn man eine Maske trägt. Es ist außerdem die Uhr, die den Mac oder 1Password entsperrt, respektive euer Administratorpasswort eingibt.
Das „Find My“-Netzwerk findet demnächst AirPods Pro und AirPods Max in Bluetooth-Reichweite. Selbst ausgeschaltete oder zurückgesetzte iPhones lassen sich nun lokalisieren und AirTags warnen, wenn ihr sie irgendwo vergesst.
Die nächste Apple Watch bekommt (natürlich) einen U1-Chip und wird der Schlüssel fürs Eigenheim oder Hotelzimmer. Schon jetzt schubst man über den Ultrabreitband-Chip seine Songs durch die räumliche Annäherung auf den HomePod mini.
Diese hyper-lokalen Features bekämpfen für Apple eine echte Gefahr: den Chromebook-Lifestyle. Es ist die Idee von einem dummen Display, bei dem alle Daten und jegliche Rechenleistung im Netz liegt.
Eine solche Computerwelt lässt sich bereits bei Videospielen vorkosten: Xbox-Cloud-Gaming oder Google Stadia sind der Versuch unabhängig von der lokalen Hardware zu unterhalten.
Und wenn nur noch ein beliebiger Bildschirm und eine schnelle Netzverbindung zählen, verlieren Apples aktuelle Produkte ihre Alleinstellungsmerkmale. Sie wären plötzlich ein „dummes“ beziehungsweise austauschbares Display.
Einen Gegenpol dazu schafft Hardware, die in unmittelbarer Nähe zueinander und miteinander funktioniert.
Mit „Guided by the arm“ – für die Series 4 – spielte Apple in Japan bereits eine ähnliche Werbung aus.
Workouts bleiben unbestritten ein zentrales Feature der Uhr und watchOS 8 lernt in diesem Jahr nicht nur neue Trainingsarten. Entwickler:innen bekommen erstmals Zugriff auf eine neue Schnittstelle für das Always-On-Display (ab Apple Watch Series 5). Vorbei sind dann die Zeiten, in denen man während einer sportlichen Aktivität nicht seine Trainingswerte lesen konnte.
The Always-On Display is supported on Apple Watch Series 5 and 6. In watchOS 7, the always-on state showed your app’s UI blurred with the time overlaid.
When you rebuild your app with the watchOS 8 SDK, your app’s UI will now be shown in a dimmed state instead and is immediately interactive if someone taps the UI.
In the always-on state, the system automatically reduces the overall brightness of the display while keeping it bright enough for someone to see.
Auch abseits der körperlichen Betätigung bleiben eigene von Apples Watch-Apps dauerhaft auf dem Zifferblatt einsehbar – darunter Karten, Podcasts, Sprachmemos und Timer.
Für Deutsch funktioniert die neue Diktierfunktion in der ersten Beta von iOS 15 noch nicht, ist aber versprochen. Vorausgesetzt wird dafür mindestens ein iPhone XS.
Auf Englisch konnte ich bereits für viele Minuten ins Mikrofon sprechen und direkt der Transkription folgen. Das aufgehobene Zeitlimit wäre dabei jedoch nur halb so hilfreich, wenn nicht auch Pausen während des Diktats möglich wären. Deshalb gönnt man sich nun auch Gedankenpausen, ohne dass sich das Mikrofon von selbst abschaltet.
Mein Fazit nach vier Tagen ist recht einfach: Lossless aus, 3D-Audio ein.
Die Lossless-Wiedergabe konnte ich mit dem Impacto Essential und einem Amiron Home-Kopfhörer ausprobieren. Am Mac, iPhone und iPad signalisierte der DAC über seine integrierte LED-Leuchte die Ausgabe von Hi-Res-Audio.
Apple Music rückt diese Informationen nicht raus. Das Label „Lossless“ beziehungsweise „Hi-Res Lossless“ in der Musik-App gibt lediglich an, in welcher Qualität die Songs empfangen werden – nicht in welcher Qualität sie an die Kopfhörer wandern.
Anders als bei Dolby Atmos: Schaltet ihr über das Kontrollzentrum das 3D-Audio-Feature aus, verschwindet auch das Label im Song-Screen.
Randnotiz: Wenn jeder Song aus einem Album in Dolby Atmos vorliegt, erscheint eine generelle Kennzeichnung in der Ansicht für dieses Album.
Während die verlustfreie Wiedergabe „lediglich“ Musikstücke in höherer Auflösung ausgibt (stark vereinfacht ausgedrückt), müssen Songs für Dolby Atmos neu gemischt werden. Aus diesem Grund steht der Dolby-Atmos-Musikkatalog in Apple Music am ersten Tag komplett in Lossless zur Verfügung – einige Alben sogar in 24-bit/192 kHz.
Im Gegensatz dazu sind nur „einige tausend Songs” in Spatial Audio zu hören. Das kann irritieren, wenn ihr eine Wiedergabeliste mit unterschiedlich abgemischten Songs anhört.
Apple hat eine klare Meinung zu Lossless Audio:
Auch wenn AAC von verlustfreiem Audio praktisch nicht zu unterscheiden ist, bieten wir Apple Music-Abonnenten die Option, auf Musik mit verlustfreier Audiokomprimierung zuzugreifen.
Auch Eddy Cue positioniert sich unmissverständlich:
For the difference of lossless, our ears aren’t that good. Yeah, there are a set of people who have these incredible ears, and that’s one piece of it. There’s the other piece of it, which is do you have the level of equipment that can really tell the difference? It requires very, very high-quality stereo equipment. What you find is, for somebody who’s a true, for example classical connoisseur, they may be able to tell the difference in lossless. I can’t tell personally — I do the blind tests all the time with the team — I can’t tell. That’s a problem. That’s not going to work because that’s a marketing play, not a true customer play. Dolby Atmos, Spatial Audio? You can tell. I can tell, everyone can tell. That’s going to make all the difference in the world.
Mein Blindtest, den ich zusätzlich über den Scarlett 2i2 am Mac ausführte, konnte mir ebenso keinen Unterschied auf die Ohren zaubern. Für mich waren weder die verschiedenen Stufen von Lossless zu unterscheiden (24-Bit / 48 kHz oder 24-Bit / 192 kHz), noch die Differenzen zur Standard-Streaming-Qualität (AAC 256 KB/s).
Ich habe außerdem den Kopfhörerbuchsen-Adapter (Klinke-auf-Lightning respektive Klinke-auf-USB-C) eingesteckt, der ein verlustfreies Audio mit bis zu 24 Bit/48 kHz ermöglicht. Aber auch hier versagten meine Ohren.
Dagegen waren die Songs in Dolby Atmos nicht nur augenblicklich als solche zu erkennen, sondern man stand tatsächlich in der Mitte der Musik – von Sublime bis Norah Jones. Der Effekt ist für mich jedoch wesentlich deutlicher auf den AirPods Max nachzuvollziehen als auf den AirPods Pro.
Apropos Musik-Mitte: In der iOS-15-Beta testet Apple bereits ein Head-Tracking für Musik. Dabei wechselt die Musikwiedergabe zwischen den Ohrmuscheln entsprechend eurer Positionierung zum iPhone – ähnlich wie Spatial Audio das für Videos macht.
iOS 14.6 verfolgt die Position eurer Kopfhörer zum Abspielgerät noch nicht, und mir ist auch noch nicht verständlich, warum man das für Musik – der man nicht dauerhaft zuschaut – überhaupt möchte.
We are excited to announce that spatial audio with dynamic head tracking is coming to Apple Music in the fall. Dynamic head tracking creates an even more immersive experience for spatial audio. It brings music to life by delivering sound that dynamically adjusts as you turn your head. And you can experience spatial audio with dynamic head tracking on AirPods Pro and AirPods Max with a compatible iPhone or iPad.
Apropos Zuschauen: 3D-Audio befindet sich auch für den Apple TV schon in den Betas. Und es macht Freude, obwohl die technische Umsetzung eine schlicht verzögerte Erfassung der Kopfhörer-Position zu sein scheint.
When you sit down to watch a movie or TV show, the included head tracking feature will lock in after it detects you’ve been looking in the same direction for a while. Once you get up to walk around, it will reactivate.
Darüber hinaus zeigt Apple in den ersten Vorabversionen seines OS-Updates ein Feature, das sie „Spatialize Stereo“ nennen. Es ist ein simulierter 3D-Audio-Effekt für alle Inhalte, die keine Dolby-Abmischung ausspielen.
Meine Videos lassen sich damit bereits anschauen. Wie gut das aber ist, bleibt abzuwarten. Im Moment erfreut man sich an einem leicht halligeren Sound, der zwischen den zwei Ohrmuscheln hin- und herspringt.
Ich führe all diese Funktionen hier auf, um zu zeigen, wie investiert Apple in Surround-Audio ist. Das bedeutet gleichzeitig: Lossless Audio ist für Apple keine Priorität. Entsprechend sollte man ihre Aussagen dazu werten.
Und trotzdem ändert das mein Empfinden gegenüber der verlustfreien Wiedergabe von Musik nicht: Lossless ist für mich nicht von der gewohnten Qualität zu unterscheiden, während eine gut gemixte Mehrkanalwiedergabe viel Spaß bereitet.