Fernzugriff auf macOS: Screens mit Maus- und Trackpad-Unterstützung

You can now use a compatible mouse or trackpad to control the remote computer Screens is connected to! Of course, Magic Keyboard will also be supported automatically as soon as it is made available by Apple.

blog.edovia.com

Als Faustregel gilt: Qualitätssoftware setzt neue Features zeitnah um.

„Between a laser and a potato“

Move the pointer above a button and the circle morphs into the button itself, „snapping“ into it, enveloping it like an amoeba, causing it to glow in a pleasing way. What this means is that the usual precision of a trackpad isn’t required to get exact hits on navigational elements. If you own an Apple TV, you’re already familiar with this vibe—it’s how the cursor on the TV “jumps” from icon to icon with a kind of sticky momentum. Similarly, on the iPad home screen, you can “lazily” slam the cursor around and have it lock onto applications with an eerie telepathy not experienced on a desktop OS.

The cursor itself, too, has momentum. It continues to glide on the screen for just a few short milliseconds after you stop moving your finger on the trackpad. This sounds more annoying than it is in practice. (And you can modify almost all these behaviors to your liking in Settings > General > Trackpad, and Settings > Accessibility > Pointer.) What I’ve found is that this momentum creates a subtle design cohesion between scrolling and scroll bounce, selecting applications, locking onto buttons, and just generally moving things around the screen.

„Who Would Have Thought an iPad Cursor Could Be So Much Fun?“

Der graue Halbkreis weiß über welche Farbfläche ihr ihn schubst und passt seinen Grauton entsprechend an – zurückhaltend aber verspielt.

Anders als macOS stoppt der „Pointer“ nicht abrupt – wie von Craig Mod oben beschrieben. Er gleitet einige Pixel weiter und fügt sich so in die Touch-First-Umgebung von iPadOS ein.

Der Wechsel von Kugel zu Strich – von Strich zu Kugel zu Button – erinnert mich persönlich an die Graffiti-Gummibälle aus de Blob. Diese Bewegung sieht nicht nur fröhlich aus, sondern zeigt wo eine App ihre Buttons und Menüs versteckt.

Markiert ihr Buchstaben und Worte, zieht sich der Text-Cursor minimal zusammen – als ob er die Augen zusammenkneift. Das ist alles irgendwie maximal freundlich.

„Apple’s App Store Rules Limit Rival Gaming Services While Arcade Runs Free“

Video-game fans suddenly have their pick of a huge menu of titles thanks to a raft of new mobile subscription services from Apple Inc., Microsoft Corp., Alphabet Inc.’s Google and Nvidia Corp.

But for the more than 1 billion users of Apple’s iPhone and iPad, the only real option is Arcade, the subscription service launched by the company in September.

Mark Gurman | Bloomberg

Mit Apple Arcade hat das wenig zu tun: Apple will keinen „Store“, der verpackt als App im App Store steht. Sie wehren sich mit Händen und Füßen gegen externe Bezahlschnittstellen (siehe Spotify / Netflix) und sie wollen alle Inhalte, die eine Anwendung ausliefert, kontrollieren (Altersfreigabe / ungeeignete Inhalte / etc.).

Apple lehnt im Prüfprozess regelmäßig Software ab, die nicht zuverlässig und flüssig funktioniert. Deshalb verwundert es vielleicht nicht, wenn sie ruckelndes Cloud-Gaming nicht zuerst auf iPhones und iPads sehen wollen. Ernsthaft. Welches Interesse hätte Apple daran?

Und trotzdem: Meiner Meinung nach sind einige der aktuellen Argumente nicht mehr gerechtfertigt. Sie müssen entsprechend neu im Regelwerk festgeschrieben werden.

GameClub, Steam Link und PS4 Remote Play sind gute Ansätze, die alle im letzten Jahr geschahen. Allerdings muss GameClub jeden einzelnen Titel im App Store auflisten (Absurd!) und dann das Abo mit ihrer Software freischalten. Über Steam Link kann man erst gar keine neuen Spiele shoppen und es funktioniert wie PS4 Remote Play nur im lokalen Netzwerk.

Update: Sowohl Steam als auch die PS4 bieten „Remote Play“ an. Danke an alle, die mich hier korrigiert haben!

Wie lange Google Stadia, xCloud und Nvidias GeForce Now noch bestehen, sei einmal dahingestellt. Fest steht: Diese Art von Diensten verschwindet nicht wieder. Und wenn Apple zukunftsgerichtet denkt, erwägen sie Lösungen und Wege um diese Services auf iOS und iPadOS abzubilden.

Die iCloud-Drive-Ordnerfreigabe unter iOS und iPadOS 13.4

Apple dokumentiert die größten Änderungen von 13.4 in diesem Support-Dokument. Ein paar Neuerungen über die neue iCloud-Drive-Ordnerfreigabe möchte ich ergänzen.

Dokumente und Dateien aus einem iCloud-Ordner lassen sich über das Teilen-Menü weitergeben – das funktioniert wie zuvor. Neu ist dagegen die iCloud-Drive-Ordnerfreigabe, bei der man (ebenfalls über das Teilen-Menü) mehrere Personen zu einem Ordner einlädt.

Einladungen können per URL verschickt werden, müssen jedoch von einem iCloud-Account angenommen werden. Selbst wenn der Zugriff für jede Person mit diesem Link erlaubt wird: Ohne iCloud-Konto gelangt man nicht an diesen Ordner.

Im Gegensatz zu anderen Wolkenspeicherdiensten kann man diese URLs nicht über ein Passwort schützen. Es lässt sich auch keine Zeitspanne definieren, nach der dieser Link seine Gültigkeit verliert.

Geteilte iCloud-Drive-Ordner müssen nicht zwangsläufig im iCloud-Hauptverzeichnis liegen. Synchronisiert ihr beispielsweise euren „Documents“-Ordner von macOS auf iCloud, können auch dort geteilte Ordner platziert werden. Eine Ausnahme sind Ordner, die Apps anlegen. Diese Ordner lassen sich nicht mit anderen Personen teilen.

Ein freigegebener Ordner schließt alle Unterordner ein. Es ist nicht möglich einzelne Dateien oder Verzeichnisse in einem Ordner von bestimmten Personen auszuklammern oder andere Berechtigungen zu setzen. Allerdings könnt ihr als „Eigentümer“ ganz generell den eingeladenen Personen die Berechtigung entziehen weitere Änderungen vorzunehmen (oder diese Teilnehmer/innen komplett rauswerfen).

Freigegebene Dateien erhalten (natürlich) alle Meta-Daten, allerdings bleiben die persönlichen Finder-Tags nur für euch sichtbar.

Hebt man die Freigabe für einen geteilten iCloud-Drive-Ordner auf, verschwindet der Ordner bei allen Teilnehmer/innen, bleibt bei euch aber unverändert (mit allen zwischenzeitlich angelegten Dateien) erhalten.

Safari blockiert alle Third-Party-Cookies

Cookies for cross-site resources are now blocked by default across the board. This is a significant improvement for privacy since it removes any sense of exceptions or “a little bit of cross-site tracking is allowed.”

It might seem like a bigger change than it is. But we’ve added so many restrictions to ITP since its initial release in 2017 that we are now at a place where most third-party cookies are already blocked in Safari. To keep supporting cross-site integration, we shipped the Storage Access API two years ago to provide the means for authenticated embeds to get cookie access with mandatory user control. It is going through the standards process in the W3C Privacy Community Group right now.

John Wilander | Webkit.org

Google plant die Cookie-Technik erst über die nächsten zwei Jahre aufs Abstellgleis zu schieben. Ihre Argumente dafür sind sehr fadenscheinig.

Das iPad Pro (2020) im Review-Roundup

Die Hardware der iPads sprang in einigen der letzten Jahre sehr weit; in anderen Jahren waren die Fortschritte überschaubarer. Das iPad Pro 2020 fühlt sich jedoch erstmals als ein waschechtes „spec bump update“ an – so wie sie Computer Laptops bekommen.

The new 2020 iPad Pros are, in most ways, minor spec bump updates to the 2018 iPad Pros. The camera system is better, there’s a new LIDAR sensor that greatly improves AR, and the built-in microphone system is noticeably improved. That’s about it.

That’s not a complaint. The 2018 iPad Pros were amazing devices, way ahead of their time in terms of performance. If it’s going to take two or more years between truly major updates to the iPad Pro, I want Apple to release a spec bump update mid-cycle. That’s what these iPad Pros are.

John Gruber

Ein Dutzend hochkarätiger AR-Apps, die den (faszinierenden) LiDAR Scanner ausnutzen, hätten meinen (Außen‑)Eindruck vielleicht geändert. Aktuell existieren diese Augmented-Reality-Anwendungen aber nicht. Und wahrscheinlich muss dieser Sensor auch erst ins iPhone wandern, bevor sich App-Store-Software an den weitaus präziseren Daten bedient.

The camera is a 10 megapixel ultra-wide, allowing you to perform some of the same tricks you’d get from an iPhone 11. But there are some puzzling omissions. There’s no portrait mode, despite the presence of two cameras and a depth sensor. You also don’t get the option to integrate images that are just outside the frame of the wide camera but within the field of view of the ultrawide, presumably because that feature requires the A13 processor found in the iPhone, and doesn’t work on the A12X processor found in the iPad Pro. There’s also no Night Mode. Basically, the iPad Pro is a state-of-the-art Apple camera—from 2018.

Jason Snell

„Basically“ mein iPhone hat bereits die weitaus besseren Kameras.

Ohne neue Display-Technik, signifikantes Prozessor-Upgrade oder mehr Arbeitsspeicher1 kann ich es mir persönlich hier sehr einfach machen: Dieses Hardware-Update sitze ich aus (weil ich quasi schon seit eineinhalb Jahren mit dem besten iPad arbeite.)

I put 100,000 (airline) miles on the iPad Pro and never once did it fail me. Battery always ample; speed always constant; keyboard not exactly incredible but also spill sealed and bulletproof. I can’t say that of any laptop I’ve ever owned, Apple included.

I do think that the promise of the integrated trackpad and a leveling up of the iPad’s reason to be makes the Magic Keyboard and new iPad Pro one of the more compelling packages currently on the market.

I loved the MacBook Air, and have used several models of it to death over the years. There is no way, today, that I would choose to go back to a laptop given my style of work. It’s just too fast, too reliable and too powerful.

Matthew Panzarino


  1. Mein 1 TB-Modell aus dem Jahr 2018 besitzt bereits 6 GB-Arbeitsspeicher. 

Hobi Time – ein TV-Show-Tracker für Trakt.tv

Disney+ streamt ab heute auch in Deutschland. Ein Grund mehr sich (endlich) einen plattformunabhängigen TV-Tracker zu installieren. Trakt.tv bleibt das beste Back-End und überlässt Drittanbietern weiterhin die Entwicklung kreativer Front-Ends.

Watcht (universal; Laden) ist derzeit angesagt, obwohl es erst eineinhalb Jahre (spendenfinanziert) im App Store steht. Die iPhone- und iPad-App versucht so viele Funktionen wie nur möglich von Trakt.tv abzubilden.

Ich will es simpler. Ich möchte eigentlich nur schnell melden welche Episode aus welcher Serie ich in der letzten Stunde geschaut habe. Hobi Time (Laden) präsentiert mir dafür eine einfache Auflistung aus allen meinen Serien. Ich bestimme welche TV-Shows auf dieser Liste landen und welche ich dort nicht sehen möchte.

Für die letzten vier Staffeln von Homeland werde ich mir keine Zeit nehmen, weshalb diese Serie dort auch nicht auftauchen soll. Broad City dagegen muss (natürlich!) in dieses Verzeichnis, auch wenn noch 14 Episoden ausstehen.

Diese „Watchlist“ lässt sich sortieren; es ist das beste Feature. Neben „kürzlich angeschaut“ und „neuste Episode“ kann diese Liste meine TV-Shows auch nach „insgesamt verbleibenden Folgen“ anordnen. Das ist ideal um Counterpart und seine letzten 18 Folgen nicht zu vergessen.

Hobi Time findet keine Filme, sondern konzentriert sich im Moment ausschließlich auf TV-Serien. Es bietet kein iPad-Layout, keine Apple-Watch-App und trickst mit dem „Lifetime Premium“-Angebot: Wer nicht sofort den In-App-Kauf zur Freischaltung klickt, bekommt beim nächsten oder überübernächsten Öffnen der App einen reduzierten Preis angeboten. Da Apple aber verlangt alle Preisstufen auf der eigenen App-Store-Seite aufzuführen, kann man schnell erkennen, dass die dauerhafte Freischaltung aktuell 7 Euro kostet.

#197 – Trackpad-Gesten in iPadOS 13.4

„13.4 ist einer für die Geschichtsbücher.“

Ernsthaft: Die neue Trackpad-Unterstützung für iPadOS ist nicht hoch genug zu hängen. Dieses Update erweitert einschneidend die Touch-First-Umgebung von Apples Tablet.

Bevor wir alle in ein paar Stunden den Download starten, habe ich über die letzten Tage alle wissenswerten Details dafür zusammengeschoben, auf die wesentlichen Aspekte reduziert und in einem Video visualisiert.

Hier die Vorschau zur siebenminütigen Episode:


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