Apple nennt offiziell die ersten Partnerbanken für Apple Pay in Deutschland

Drei Gedanken und eine kurze Anekdote zum bevorstehenden Start für Apple Pay in Deutschland.

  • Die offizielle Aufstellung der teilnehmenden Banken, die gleich zu Beginn dabei sind, ist solide. Wie zu erwarten fehlen einige große Namen. Wie clever es ist sich gegen (zumindest ein paar) Kundenwünsche zu stellen, bleibt noch zu beweisen. Gleiches gilt für Geschäfte, die kontaktlose Zahlungen verweigern oder dafür einen Minimalbetrag voraussetzen.
  • Kredit- und Debitkarten brauchen immer eine Bank, die an Apple Pay teilnimmt. Es reicht nicht aus nur eine VISA oder Mastercard zu besitzen.
  • Dass Apple einige teilnehmende Geschäfte namentlich nennt, ist eigentlich nicht notwendig, weil grundsätzlich an jedem NFC-fähigen Terminal kontaktlos bezahlt werden kann1. Die angestiegene Verbreitung dieser Bezahl-Terminals ist einer der Vorteile, die man genießt wenn man vier Jahr später startet…

Nicht immer – aber regelmäßig – verlasse ich das Haus inzwischen komplett ohne Portemonnaie. So auch heute. Auf dem Weg zum Kindergarten verlangte meine Tochter nach einem zweiten Frühstück, dass mittels Apple Pay (über die Apple Watch) bezahlt wurde.

Das ist nicht nur bequem, sondern ich bekomme von meiner Bank (Nordea) auch wenige Sekunden nach der Zahlung eine Push-Nachricht, die das Geschäft und den abgebuchten Betrag nennt.

Das klingt alles nicht revolutionär, oder? Ist es auch irgendwie nicht (mehr), aber es sind solchen vermeintlichen Kleinigkeiten, die im Alltag einen echten Unterschied machen.


  1. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: Es kann beispielsweise vorkommen, dass kontaktlos per NFC mit einer DebitCard beziehungsweise einer Girocard gezahlt werden kann, aber nicht mit einer Karte von VISA oder Mastercard. 

„Guess Who’s The Leading Headphone Brand?”

Just as Apple stole Sony’s leading position in portable audio players, it is now doing the same with headphones. When its three headphone brand categories are combined (EarPods, AirPods, Beats – an Apple company) Apple has the leading market share in headphone ownership with 24%. Sony is second with 22%, followed by fellow traditional CE stalwarts Panasonic and Bose. The top four corporate-level headphone brands represent 61% of the total, illustrating just how fragmented the rest of the market is, with countless brands competing for share. Interestingly, Apple is the only top 20 headphone brand whose owners are not majority male.

Music Industry Blog

Kabellose Kopfhörer erfuhren in den letzten zwei Jahren einen messbaren Aufwind. Zwei Jahre nach dem klinkenlosen iPhone 7 kann man festhalten: In 2017 und 2018 haben wir eine große Anzahl vieler grandioser Bluetooth-Kopfhörer gesehen – sowohl kabellos (Sennheiser, Sony und Bose), wie auch komplett kabellos (AirPods,  Bang & Olufsen , Jabra, Bragi oder JayBird).

Apple führt die oben aufgeführten Statistik unter anderem deshalb an, weil sie jedem iPhone einen kabelgebunden (!) Kopfhörer beilegen. Wir sind wahrscheinlich noch zwei oder drei Jahre davon entfernt, bis die EarPods aus der Verpackung verschwinden1.

Außerdem bemerkenswert: Apple lässt auch vier Jahre nach der Übernahme von Beats dieser Marke ihre Unabhängigkeit. Dabei existieren Beats-Produkte nicht nur für sich, sondern teilen sich die Bühne mit Apple-Produkten (Stichwort: Apple Store). Für meinen Geschmack geht diese Unabhängigkeit in puncto Hardware ein wenig zu weit: Um die ‚Beats Studio3 Wireless‘ aufzuladen, braucht es weiterhin einen Micro-USB-Anschluss; den ‚Beats Pill+‘-Lautsprechern fehlt ein W1-Chip und die In-Ohr-Kopfhörer ‚Beats X‘ sowie ‚PowerBeats 3 Wireless‘ sind seit knapp zwei Jahren nicht mehr aktualisiert worden.


  1. Ich mag keinen Tipp abgeben, ob Apple jemals iPhones verkauft, denen gar keine Kopfhörer mehr beiliegen. Richtig wäre es jedoch einem Premium-Telefon auch hochwertige Kopfhörer mitzugeben – wie beispielsweise die AirPods. 

Eine Wunschliste für App-Store-Apps (via Shortcuts)

Der App Store besaß in früheren iOS-Versionen mal eine Wunschliste, auf der man sich Software (beispielsweise für einen späteren Einkauf) vormerken konnte. Heute heuert man dafür Dienstleister wie Lookmark an, die dann über Preisänderungen und Updates von iOS-Software informieren.

Wer es simpler mag, findet eine Lösung über Kurzbefehle (universal; Laden). Diese zwei Shortcuts, die sich dem Thema leicht unterschiedlich nähern, empfinde ich empfehlenswert.

Die „App Store Wishlist” ist ein Kurzbefehl, der primär den Preis einer beliebigen iOS-Anwendung im Blick behält. Der Shortcut pflegt dazu eine Liste in Apples Anwendung „Erinnerungen”. Diese Liste, die man einmal manuell anlegen muss, besteht aus individuellen ‚Store IDs‘. Diese Präferenz lässt sich im Shortcut zwar umstellen (wenn ihr die Einträge tatsächlich in der App Erinnerung lesen wollt), aber die Abfrage für den aktuellen Verkaufspreis geschieht direkt über den Shortcut.

Neue Apps fügt ihr der Liste im App Store hinzu. Klickt auf „App teilen…” ➝ Kurzbefehle ➝ App Store Wishlist.

Der zweite Shortcut, die „App Store Wish List”, besteht aus zwei separaten Kurzbefehlen. „Add to Wish List” ist der Shortcut, den ihr im App Store für das Hinzufügen von neuen Beobachtungen benutzt. Über „App Store Wish List” lässt sich dann in der Shortcuts-App eure Wunschliste einsehen, die entsprechende App-Store-Seite aufrufen oder die gesamte Aufstellung exportieren (beispielsweise in die Notiz-Anwendung).

Dieser Shortcut benutzt eine Textdatei, die auf dem iCloud Drive liegt. Das heißt: Löscht ihr den Shortcut, bleibt die Liste als Datei erhalten.

Beide Shortcuts eignen sich nicht (unbedingt) als Preisbeobachter, sind aber ideal um generell eine eigene Auswahl an Software im Blick zu behalten und als Liste weiterzugeben.

#128 – So holt ihr mehr aus Porträtfotos heraus

Mit dem Schärfentiefe-Effekt aus den iPhone-Porträtfotos lässt sich arbeiten. Ihr seid beileibe nicht nur auf Apples eigenes Porträtlicht und die Tiefen-Kontrolle beschränkt. Es gibt eine Handvoll empfehlenswerter Apps, die euch vollen Zugriff auf die Hintergrundunschärfe geben und den Fokus kontrollieren lassen.

Mit ein wenig Zeit und Lust kitzelt man damit mehr aus Fotos heraus, die der Porträtmodus geknipst hat. Ich habe eine Auswahl an möglichen Eingriffen in dieser Woche einmal zusammengetragen.


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„Apple News’s Radical Approach: Humans Over Machines”

Now Ms. Kern leads roughly 30 former journalists in Sydney, London, New York and Silicon Valley. They spend their days consuming news across the internet, fielding 100 to 200 pitches a day from publishers, and debating which stories get the top spots.

Ultimately, they select five stories to lead the app, with the top two also displayed in a prominent window to the left of the iPhone home screen. They also curate a magazine-style section of feature stories. The lineup typically shifts five or more times a day, depending on the news. A single editor in London typically chooses the first mix of stories for the East Coast’s morning commute before editors in New York and then Cupertino step in. […]

Given Apple’s ambitions and growing team of former journalists, will it ever start producing the news and not just aggregating it?

“We don’t talk about future plans, but that’s certainly not what we set out to do,” said Mr. Rosner.

The New York Times

In diesem exklusiven Feature von Jack Nicas stecken zahlreiche Informationen, die man diskutieren könnte müsste. Angefangen bei der schieren Reichweite von Apple News (90 Millionen regelmäßige Leser und Leserinnen) bis zu den finanziellen Selbstauskünften einiger Publisher, die trotz der vielen Augäpfel kaum Anreize sehen dort vertreten zu sein.

Apple News schritt mit iOS 9 im Jahr 2015 an den Start und kam bis heute nicht über die USA, UK und Australien hinaus. Drei Jahre fühlen sich wie eine kleine Ewigkeit an, doch der internationale Redaktionsausbau scheint bewusst gebremst: Facebook und Google verspielten mit ihren News-Algorithmen bereits in einigen Teilen der Welt fahrlässig demokratische Strukturen. Apple will nicht im selben Topf landen.

Ganz im Gegenteil: Nach der Übernahme von Texture – dem ‚Netflix für Zeitschriften‘ – argumentierte ich, dass Apple mindestens gute PR durch die Unterstützung von qualitativen Inhalten reinholt. „Wir vertreiben TIME Magazin und The New Yorker” macht sich halt viel besser als eine Computerintelligenz, die dir auf der Grundlage von deinen personenbezogenen Daten vermeintlich passende Newsartikel unter die Nase schiebt.

Apples Motivation am Nachrichtengeschäft teilzunehmen, ist für mich zumindest technisch nachvollziehbar: Ein Bundle-Angebot, das diverse Publikationen für einen monatlichen Festpreis einschließt, ist etwas, dass Apple leisten kann.

Ihre Idee mit Newsstand, dem gescheiterten Vorgänger von Apple News, hat in erster Linie nicht funktioniert, weil es kein Bundle war. Es war lediglich der digitale Vertrieb von gedruckten Magazinen mit Einzelpreisen: Die Idee von einem „virtuellen Kiosk”, der dir PDFs verkauft, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Dass diese Umsetzung gegen die Wand fährt, war vorauszusagen.

Rein finanziell betrachtet wird Apple News auf absehbare Zeit ein Verlustgeschäft bleiben. Es bindet jedoch Kunden ans Ökosystem, weil es ihnen einen preislich erschwinglichen Zugang zu einer Fülle von Nachrichten gibt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber für Verleger ist der Vertrieb im Bundle mitunter eine lebenserhaltende Maßnahme. Und wenn sich am Ende des Tages noch Apple als Unterstützer von Qualitätsmedien feiern kann, gewinnen alle Beteiligten.

Apples Oktober-Event 2018

Ein Grund, warum Apple für ihr Oktober-Event mit Sack und Pack nach New York zog, dort ein Theater mietete (das Howard Gilman Opera House), einen ganzen Block vom Verkehr in Brooklyn absperren ließ, ein gegenüberliegendes Restaurant für die Verpflegung ihrer Gäste übernahm und einen ‚Hands-on‘-Bereich in einem nochmals separaten Gebäude hochzog, wurde nicht gegeben. Ich vermute, sie wollten a) die eigene Abwechslung und sich b) ausserhalb der ‚Bay Area‘ zeigen.

Die Örtlichkeit hat keine politische Aussage, es ist kein Statement gegenüber anderen Technologie-Firmen, die im schwierigen sozioökonomischen US-Klima lieber den Kopf einziehen. Aber es schadet auch nicht dem eigenen Ansehen und den eigenen Produkten, wenn man sich (welt‑)offen zeigt und nicht nur das „Heimspiel” anstrebt. Ich fand die vielen neuen Gesichter erfrischend, auch wenn die Veranstaltung vom Applaus der eigenen Store-Mitarbeiter teilweise zu euphorisch begleitet wurde.

Die zeitliche Aufteilung war eine deutliche Verbesserung gegenüber der letzten iPhone-Vorstellung. In 30 Minuten waren das neue MacBook Air und der überarbeitete Mac mini abgefrühstückt. Exzellent für Fans und zeitlich nicht übertrieben für den (finanziellen) Standpunkt, den die Macs bei Apple einnehmen.

Die eingestreuten 10 Minuten für Apple Retail nahmen die Geschwindigkeit ein wenig raus; auf die darauf folgenden 30-iPad-Minuten hatte dieser Teil aber keinen negativen Einfluss. Lana Del Rey war ein hübscher Schlusspunkt nach nur eineinhalb Stunden, der einzig und alleine die (eher rhetorische) Frage offen ließ: Warum zum Teufel bat Apple um die Nichterwähnung der Namen für das Album („Norman Fucking Rockwell”) und den Song („Venice Bitch”)?

Ich fand es jedenfalls grandios, dass sie mit Respekt dem Wunsch nachging, aber das Thema offen ansprach.

Die Macs kann ich für mich persönlich schnell abhaken: Mein iPad hat über die letzten zwei Jahre mein Notebook abgelöst – zumindest für typische Notebook-Tätigkeiten, die gewöhnlich unterwegs stattfinden. Mein MacBook hängt dauerhaft an einem Monitor im Büro – quasi als ein Desktop-Rechner. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh, mich derzeit nicht mit der Frage nach einem neuen Apple-Notebook beschäftigen zu müssen: Seit gestern streiten sich drei Laptop-Modelle – MacBook Pro (ohne Touchbar), MacBook und MacBook Air – um den gleichen Platz im Line-up. Das ist konfus.

Für den bezaubernden Mac mini fehlte mir am gestrigen Nachmittag die dazugehörige Ankündigung für einen passenden Monitor. Ansonsten wäre die Kombination aus Mac mini plus Blackmagic eGPU und Monitor ein durchaus reizvolles Desktop-Upgrade.

Wenn Apple nächstes Jahr mit dem MacPro auch sein eigenes Display vorstellt, will ich es vorher zumindest einmal gesehen haben (um dann wahrscheinlich noch einmal mit meiner Anschaffung zu warten bis die ARM-Macs hier sind).

Das neue iPad ist ein Tablet, das ich will, aber nicht brauche und trotzdem kaufe. Hört mich an!

Das nahezu rahmenlose Gehäuse folgt nicht den üblichen Weiterentwicklungen, die wir in den letzten Jahren sahen, sondern ist vergleichbar mit dem radikalen Neuanfang des iPhone X. Mich würde es nicht wundern, wenn Apple diese Displaygrößen und insgesamt diesen Formfaktor für die nächsten Jahre in Stein gemeißelt hat. Dieses iPad kommt der ursprünglichen Vision, so wie sie vor 8 Jahren von Steve Jobs vorgetragen wurde, wahrscheinlich am nächsten.

Dieser Aspekt ging trotz expliziter Erwähnung gestern ein wenig unter, auch deshalb weil Tim Cook damit beschäftigt war das iPad als Laptop-Ersatz zu positionieren. Grundsätzlich ist das bestimmt immer noch notwendig, ich fühlte mich damit aber nicht abgeholt, weil ich ohnehin iOS bevorzuge.

Mit Blick auf das Datenblatt der neuen iPad Pros fehlt meinem derzeitigen 10.5” iPad Pro ziemlich wenig. Pencil, Tastatur, Geschwindigkeit und Display sind auch nach 16 Monaten noch erstklassig. Mir mangelt es weder an Speicherplatz, noch bin ich bislang an eine Performance-Grenze gestoßen. Die iPad-Hardware ist inzwischen nicht nur preislich auf Augenhöhe mit Computern, sondern trotz massiver Leistungssprünge auch keine Arbeitsmaschine, die man jedes zweite oder dritte Jahr aktualisieren müsste.

Warum verlocken die beiden neuen Modelle dann trotzdem? Kurze Antwort: Weil sie mein aktuelles 10.5” iPad Pro optisch alt aussehen lassen. Das ist keine sehr gute Argumentation für ein Upgrade, aber es ist mein Grund.

„Zum Entsperren nach oben streichen” – iOS 12.1 beschriftet den zweiten Face-ID-Versuch

Endlich verständlich: Face ID mit iOS 12 lässt euch einen zweiten oder dritten Anlauf zum Entsperren des Telefons ausprobieren, wenn die Gesichtserkennung nicht beim ersten Versuch funktioniert. Zuvor war es ein kleiner Krampf noch eine Chance von Face ID für eine erneute Entsperrung zu bekommen. Mit dieser kleinen Änderungen, die wir bereits in den ersten Beta-Versionen von iOS 12 im Sommer sahen, lieferte man einen hilfreichen Workaround.

Mit iOS 12.1 beschriftet Apple nun nachvollziehbar die Möglichkeit für einen zweiten Face-ID-Anlauf im Sperrbildschirm.

Apple lässt iOS 12.1 morgen von der Leine

iOS 12.1 will be available Tuesday, October 30, bringing Group FaceTime and more than 70 new emoji to iPhone and iPad. FaceTime changed the way people communicate and share important moments, and now with Group FaceTime, it’s easy to chat with more people than ever before — from 2 to 32 people. iOS 12.1 also brings Depth Control in real-time preview and Dual SIM support to iPhone XS, iPhone XS Max and iPhone XR customers.

Apple.com/Newsroom

Ein Punkt-Update, das richtig groß ausfällt.