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There’ll be a new high-end iPhone, internally dubbed D33, with a display that measures about 6.5-inch diagonally, according to the people familiar with the matter. That would make it the largest iPhone by far and one of the biggest mainstream phones on the market. It will continue to have a glass back with stainless steel edges and dual cameras on the back. The big difference on the software side will be the ability to view content side-by-side in apps like Mail and Calendar. It will be Apple’s second phone with a crisper organic light-emitting diode, or OLED, screen. […]
Apple also plans an upgrade to the current iPhone X with a 5.8-inch OLED screen, which is internally dubbed D32, the people said. The main changes to the new OLED iPhones will be to processing speed and the camera, according to the people familiar with the devices. […]
Perhaps the most significant phone will be a new, cheaper device destined to replace the iPhone 8. Codenamed N84, it will look like the iPhone X, but include a larger near 6.1-inch screen, come in multiple colors, and sport aluminum edges instead of the iPhone X’s stainless steel casing. It will also have a cheaper LCD screen instead of an OLED panel to keep costs down.
Apple setzt in dieser Season nicht wie gewohnt nur ein neues iPhone-Modell an ihre Spitze, sondern tauscht gleich das komplette Team aus. Wir hatten eine vergleichbare Situation vor fünf Jahren schon einmal: Zusammen mit dem iPhone 5s probierte sich Apple damals an einem farbenfrohen iPhone 5c. Nach einem Jahr wurden die beiden Speicherausführungen – 16GB und 32GB – eingestellt; ein neues 8GB-Modell vom iPhone 5C hielt sich (nur) noch ein weiteres Jahr.
Der (relativ hohe) Preis war ein Problem; das 5c scheiterte allem voran jedoch als Statussymbol. Das 5c war nie Apples Flagship-Telefon, wohingegen ältere iPhone-Modelle, die nach einem Jahr günstiger verkauft werden, diesen Status behielten. Mit dem iPhone 5c kaufte man (für jeden offensichtlich) das „billige iPhone”; ein älteres iPhone-Modell löst diese gedankliche Verbindung nicht aus.
Mit drei neuen Modellen, die alle mit einem ‚Edge-to-Edge‘-Display ausgestattet sind und alle die neue iOS-Gestensteuerung beherrschen, weil sie alle Face ID statt dem betagten Homebutton einsetzen, scheint Apple aus diesem Fehler gelernt zu haben.
Das Sommerloch für Techniknachrichten hat auch in diesem Jahr gefehlt; eigentlich war immer irgendwas los. Ich genoß in den letzten Wochen trotzdem einige freie Abende mit der Nintendo Switch und ich kann mich wirklich an keine Konsole aus den letzten Jahren erinnern, die mir über Monate hinweg so viel Freude bereitet hat.
Ich liebe Games. Ich liebe Games solange ich bereits denken kann. Und obwohl sich meine Beziehung zu Videospielen stark gewandelt hat, verehre ich dieses Medium. Und trotzdem fällt es mir schwer eine Konsole aus dem letzten Jahrzehnt zu benennen, die mich so rundherum in ihren Bann zog wie die Switch. Alleine Okami HD, Rime, Not a Hero, The Sexy Brutale, Little Nightmares, Hollow Knight, Enter the Gungeon, Dead Cells, Axiom Verge, Mario Tennis Aces, Kirby Star Allies, Captain Toad: Treasure Tracker, Lumines Remastered, Octopath Traveler und natürlich Mario Kart 8 Deluxe, Super Mario Odyssey und The Legend of Zelda: Breath of the Wild rechtfertigen den Kauf von Nintendos Handheld nach einer Lebenszeit von nur eineinhalb Jahren.
Zugegeben: Viele der genannten Titel sind bereits auf anderen Plattformen erschienen. Und teilweise holpert technisch sogar die Switch-Version den anderen Veröffentlichung hinterher. Das Handheld-Format ist jedoch einzigartig. Es ist viel intimer; es holt die Spielerlebnisse nicht nur sprichwörtlich näher an mich heran.
Speziell unter den aktuellen Eindrücken mit der Switch empfinde ich es als besonders bedauerlich, dass iOS seine Chance als Spiele-Plattform nie ernsthaft verfolgt hat. Die Ausnahmen bestätigen die Regel: Teilweise bekommt der App Store gute Umsetzungen und sogar ein Dutzend Exklusivtitel, die nie auf einer anderen Konsole erschienen wären. Ich denke in den letzten Monaten dabei an Really Bad Chess (universal; Laden), To the Moon (universal; 5,49€), Banner Saga 2 (universal; 10,99€), Her Story (universal; 4,49€), The Talos Principle (universal; 5,49€), The Witness (universal; 10,99€), Flower (universal; 5,49€), Reigns (universal; 3,49€), Life is Strange (universal; Laden), Playdead’s Inside (universal; Laden), Evergarden (universal; 6,99€), A Normal Lost Phone (universal; 3,49€), Lichtspeer, Alto‘s Odyssey, Thumper: Pocket Edition (universal; 5,49€), Oddmar, FEZ (universal; 5,49€) oder Fortnite (universal; Laden). Aber für die Größe der Plattform (Nintendo verkaufte in seinen ersten 15 Monaten rund 20 Millionen Konsolen; Apple findet rund 50 Millionen Smartphone-Käufer pro Quartal), bleiben diese Ausnahmetitel erschreckend gering. Vom Apple TV möchte ich erst gar nicht sprechen.
Meine Überschrift für diesen Artikel ist natürlich lupenreines Clickbait: iOS und Android sind selbstverständlich Spiele-Plattformen. Sie sind sehr sicher sogar die größten Plattformen für Spiele. Doch eine rein quantitative Erhebung greift zu kurz, weil Smartphone-Games in puncto Qualität, Spieleumfang und das in sie gesteckte Budget nicht ansatzweise mit Titeln für Xbox, PlayStation und Switch mithalten.
Wie gesagt: Ausnahmen bestätigen die Regel. In 10 App-Store-Jahren hat uns eine Welle von fantastischen Smartphone-Spielen erreicht. Leider decken die meisten dieser Titel aber nicht das volle Spektrum ab, so wie es sich auf dedizierten Konsolen präsentiert. Das Schimpfwort „Mobile Games“ ist leider immer noch aktuell, weil die meisten Triple-A-Spiele und viele liebevolle Indie-Entwicklungen sich nicht im App Store blicken lassen.
Das hat sehr viele Ursachen. Vor eineinhalb Jahren, zum Verkaufsstart der Switch, habe ich eine #one Episode über Apples problematisches Verhältnis zu Videospielen produziert. Ich finde, diese Folge ist immer noch recht aktuell und passt außerdem ganz gut in meine aktuelle (Ver‑)Stimmung. Deshalb binde ich diese Episode1 hier mal für alle ein.
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Netflix experimentiert in 33 Ländern mit einem neuen Anmeldeprozess um Apples Provision an ihrem Monatsbeitrag einzusparen. Neue Abos für den Video-Streaming-Dienst können dabei nur über die Webseite abgeschlossen werden – eine Neuanmeldung für Netflix – direkt über die Netflix-App – ist in diesem Testlauf unter Umständen gestrichen.
Spotify hatte sich mit Apple deshalb schon mehrfach in den Haaren. Auch Amazon bietet den Kauf von neuen Kindle-Büchern nur über den Webbrowser an um Apples 30-Prozent-Provision selbst einzubehalten. Apples finanzielle Beteiligung an allen App-Store-Abos sinkt nach 12 Monaten auf 15-Prozent.
TechCrunch has learned and confirmed that Netflix, in its own words, is “testing the iTunes payment method” in 33 countries. More specifically, Netflix is testing how to bypass iTunes. Until September 30, new or lapsed subscribers in selected markets across Europe, Latin America and Asia will be unable pay using iTunes. They are instead getting redirected to the mobile web version to log payment details directly with Netflix.
Überraschend ist das nicht: Im Mai hatte Netflix dem Google Play Store seinen Rücken gekehrt. Mit einem Android-Smartphone ist man also gezwungen sein Netflix-Abo über die Webseite abzuschließen.
Die Diskussion über den 70/30-Split ist sehr alt. In den ersten App-Store-Jahren feierten Entwickler die Umsatzbeteiligung: Andere Vertriebswege für Software waren erheblich teurer oder fanden nahezu ohne Öffentlichkeit statt. Wer keinen Namen hatte, hatte meistens auch keine Vertriebsweg.
Doch die Summen, die App-Store-Apps und Dienstleister wie Netflix oder Dropbox inzwischen umsetzen, stecken schon lange nicht mehr in den Kinderschuhen. Apples Service-Umsätze im Juni-Quartal stiegen auf 9,6 Milliarden US-Dollar. Rund 40-Prozent davon spielen Apps ein. An Fortnite verdiente Apple in den letzten fünf Monaten rund 60 Millionen US-Dollar. Mehr Gründe brauchte Epic Games anscheinend nicht um ihren Rückzug aus dem Google Play Store zu legitimieren – auf iOS haben sie diese Möglichkeit nicht.
Fred Wilson schrieb kürzlich über „The 30% Tax” und ließ dabei unter den Tisch fallen, dass der Vertrieb immer auch ein Kostenpunkt einer Geschäftstätigkeit ist. Dabei ist es egal ob es um einen Software-Download oder eine Ausstellungsfläche in einem Ladengeschäft geht.
Ob die Höhe der Umsatzbeteiligung von 30-Prozent „fair und angemessen” oder „übertrieben und die Ausnutzung einer monopolartigen Position” ist, kann man diskutieren. Die Geschäftsbeziehung an sich steht aber außer Frage: Apple bietet eine Dienstleistung, die unter anderem Personal, Promotion, eine redaktionelle Betreuung, die notwendigen Frameworks, den Prüfprozess, die Download-Kosten sowie alle administrativen (Kreditkarten-)Abrechnungen einschließt, und sich diese dann auch bezahlen lässt.
Ob sich dafür eine Beteiligung von 30-Prozent rechtfertigen lässt, weil Kunden über den App Store auf ein Angebot aufmerksam geworden sind (oder beispielsweise dem Store mit ihren einmal hinterlegten Zahlungsdaten vertrauen), können sowohl Apple als auch die jeweiligen Entwickler nur vermuten. Trotzdem ändert auch das nichts an der Geschäftsbeziehung, sondern stellt lediglich erneut die Höhe der Umsatzbeteiligung in Frage.
Ich persönlich denke, es gibt ausreichend viele Gründe um den seit 10 Jahren unveränderten Split von 70/30 neu zu überdenken. Apples Ökosystem profitiert nahezu unmittelbar durch qualitativ hochwertige Apps und Dienstleistungen. Gleichzeitig ist der Verlust durch geringere Einnahmen aus der Service-Sparte1 (ganzheitlich betrachtet) äußerst gering.
„If Apple loses their cut of all Netflix and Spotify subscription revenue long-term (not just new subscriptions), it would reduce the overall Services revenue by about 0.4%, and Apple’s overall revenue by 0.07%. This headwind would lower Services growth rate in 2020 from 15% to 14%. Keep in mind this is highly unlikely because it would require Netflix and Spotify to cancel existing subscribers and ask them to re-sign up outside of the App Store platform.”
Ich habe eine bewegte Videominute produziert, die das neue ‚AutoFill‘-Feature von iOS 12 für App-Store-Passwortmanager in Safari zeigt. 1Password ist eine der ersten Apps, die dies in einer Beta-Version demonstriert. Die Funktion steht grundsätzlich jedoch allen Drittanbieter-Apps zur Verfügung.
Ich verwende den iCloud-Schlüsselbund weiterhin in Ergänzung zu 1Password. Die Kennwort-App von AgileBits bietet mir die direkte Übertragung von Einmalcodes für eine einfache Zwei-Faktor-Authentifizierung (siehe Video), sichere Notizen, mehrere und mit der Familie geteilte Panzerschränke („vaults“) für meine Kennwörter, die Möglichkeit einem Eintrag zusätzlich Dateien anzuhängen und hat (falls ich dies irgendwann einmal brauchen sollte) auch eine Windows- und Android-Version im Programm.
Earlier this month, Apple officials informed Facebook that the app violated new rules outlined in June designed to limit data collection by app developers, the person familiar with the situation said. Apple informed Facebook that Onavo also violated a part of its developer agreement that prevents apps from using data in ways that go beyond what is directly relevant to the app or to provide advertising, the person added.
The two sides discussed the issue in meetings last week, at least one of which took place at Apple’s headquarters. On Thursday, Apple officials suggested that Facebook voluntarily take down the Onavo app and Facebook agreed, said the person, who described the
The app won’t vanish from the phones of users who have already downloaded the app, but Facebook will no longer be able to push updates of the app. Onavo will still be available on Android devices, the person said.
Onavo ist und bleibt Schnüffelsoftware. Es ist bedauerlich, dass es knapp vier Jahre gedauert hat, bis Apple die Facebook-App rauswarf Facebook ein Rückzug nahegelegt wurde.
Die Unterscheidung zwischen Rauswurf und einer Aufforderung doch bitte zu gehen, ist möglicherweise entscheidend: Es gibt gute Gründe für Apple als Plattformbetreiber die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen, sich andererseits aber nicht (wiederholt) in eine kartellrechtlich problematische Gatekeeper-Position zu begeben. Deshalb argumentiert Apple diese Abschiebung aus dem App Store mit dem App-Store-Regelwerk und deshalb bleibt Onavo auf zirka 33 Millionen iPhone installiert.
Anstelle die App-Store-Formalitäten zu diskutieren, könnte man natürlich auch von Facebook verlangen ihre Spähaktivitäten zurückzufahren oder mindestens ihre Nutzer darauf hinzuweisen. Aber ja, das wäre verrückt.
Der ZEI° von Timeular ist ein Werkzeug zur Zeiterfassung. Es ist ein dediziertes Objekt, das vor eurer Nase auf dem Schreibtisch liegt und bei jedem Aktivitäts- und Projektwechsel umgestoßen werden möchte.
Tatsächlich steht hinter dem Würfel jedoch ein Software- und Serviceangebot, auf das ich in dieser zweiten ‚Time-Tracking‘-Episode meinen Fokus lege.
Hier das Intro der fünfminütigen Episode:
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A dormant, stationary Android phone (with the Chrome browser active in the background) communicated location information to Google 340 times during a 24-hour period, or at an average of 14 data communications per hour. In fact, location information constituted 35 percent of all the data samples sent to Google.
For comparison’s sake, a similar experiment found that on an iOS device with Safari but not Chrome, Google could not collect any appreciable data unless a user was interacting with the device. Moreover, an idle Android phone running the Chrome browser sends back to Google nearly fifty times as many data requests per hour as an idle iOS phone running Safari.
An idle Android device communicates with Google nearly 10 times more frequently as an Apple device communicates with Apple servers. These results highlighted the fact that Android and Chrome platforms are critical vehicles for Google’s data collection. Again, these experiments were done on stationary phones with no user interactions. If you actually use your phone the information collection increases with Google.
Google has the ability to associate anonymous data collected through passive means with the personal information of the user. Google makes this association largely through advertising technologies, many of which Google controls. Advertising identifiers—which are purportedly “user anonymous” and collect activity data on apps and third-party webpage visits—can get associated with a user’s real Google identity through passing of device-level identification information to Google servers by an Android device.
Ich hoffe, niemanden überraschen die Ergebnisse der Studie (PDF) von Professor Douglas Schmidt (Vanderbilt University). Nichtsdestotrotz sieht Apples Fokus auf Privatsphäre und Datenschutz zunehmend attraktiver aus.