Tim Cook: „A Message to Our Customers“

IPhoneBlog de A Message to Our Customers

The United States government has demanded that Apple take an unprecedented step which threatens the security of our customers. We oppose this order, which has implications far beyond the legal case at hand.

This moment calls for public discussion, and we want our customers and people around the country to understand what is at stake.

Tim Cook

Wer auf der richtigen Seite der Geschichtsschreibung stehen will, entscheidet sich für Verschlüsselung und gegen Hintertüren. Wie unsere Kundendaten trotz Generalschlüssel „sicher“ bleiben sollen, unabhängig davon wie das (technisch) realisiert ist, kann niemand erklären. Das hier ist wirklich keine schwierige Entscheidung.

Tim Cooks schnelle Reaktion zeigt, wie ernst Apple das Thema nimmt. Derart eindeutige Zusagen an ihre Kunden wünsche ich mir auch von Microsoft, Google und Facebook.

„Why A Die-Hard Mechanical Watch Lover Can’t Get The Apple Watch Off His Wrist“

IPhoneBlog de Apple Watch Steel

Jack Forster schreibt seit 20 Jahren über Uhren. Sein Leitartikel für Hodinkee.com zur Apple Watch besitzt ein paar clevere Beobachtungen.

Now, the title of this story poses a question: could the Apple Watch displace a mechanical watch? Right now I think it could.

Conventional wisdom has it that the Apple Watch is only really a threat to quartz and mechanical watches in a comparable price range. I’m not sure that’s true, and there are several reasons. One place the threat is most obvious might surprise you: the bracelet of the black DLC-coated Watch. This is probably the single best designed bracelet I’ve ever seen on any watch, period. […] It’s astonishingly intelligently designed and should have the watch industry really worried, and yet somehow, I’ve read almost nothing about it, either in watch specialist media or elsewhere. […]

I think the Apple Watch is winning the smartwatch wars right now for several reasons: better UI is one (I struggle to find Android Wear compelling, in any form, at least so far) and its ability to keep your phone in your pocket, and your head up, is another. One of its biggest secrets, though, is this: it shows every indication of having been made by people who love and understand watches, and who know that for any kind of wearable to succeed, it has to be love at first sight. And that’s why it’s not only a threat to other smartwatches, but to mechanical watchmaking.

One Year In: Why A Die-Hard Mechanical Watch Lover Can’t Get The Apple Watch Off His Wrist (And Why That Matters)

Der Seitenblick auf die traditionelle Uhrenindustrie, den auch Forster wirft, ist durchaus interessant. Damit Apples Watch aber dauerhaft ein Erfolg bleibt, müssen die Schweizer Hersteller nicht gleichzeitig (Kunden) verlieren. Die ersten elf Millionen Käufer und Käuferinnen, die Apple seit April 2015 für ihre Uhr gewann, sind für mich insgesamt ein positives Zeichen, dass Apples Wahl fürs Handgelenk richtig war.

Der Parrot Zik 3.0

Aller guten Dinge sind eins, zwei oder gar drei…?!

IPhoneBlog de Parrot Zik 3 a

Steigen wir doch einfach gleich mit meinen Fazit ein, oder? Deshalb seid ihr hier; deshalb schreibe ich diesen Artikel.

Der Parrot Zik 3.0 (Affiliate-Link) präsentiert sich knapp ein Jahr nach dem Zik 2.0 als folgerichtige Weiterentwicklung. Das Design blieb (annähernd) gleich; ein paar Funktionen kommen diesmal neu hinzu. Parrot kalkuliert für dieses Kopfhörer-Modell ganz sicher nicht die Bestandskunden als Käufer ein. Für ein Upgrade sind die Unterschiede gegenüber den ersten beiden Modellen nämlich zu klein. Der Zik 3.0 bohrt bestehende Features auf und treibt bereits bekannte Ideen weiter voran. Der Zik 3.0 ist quasi die Version 2.0 vom Zik 2.0 – ein Kopfhörer für alle, die bislang noch keinen Kopfhörer von Parrot besitzen.

Eine dieser aufgemöbelten Funktionen ist ‚Adaptive noise cancelling‘, das sich nun in einer Art ‚Auto-Mode‘ betreiben lässt. Wechseln die Umgebungsgeräusche, fangen acht Mikrofone die Klänge von Außen ein und kompensieren entsprechend. So registriert man das „Guten Morgen“ der Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen beim Einstieg in den Flieger, bekommt beim Start der Maschine aber anschließend die volle Geräuschreduzierung auf die Ohren gedrückt – ohne per Hand nachjustieren zu müssen.

Angenehm passt sich der Kopfhörer an regelmäßig wechselnde Umgebungsgeräusche – beispielsweise auf einem Stadtspaziergang – an. Der Zik 3.0 speist Außengeräusche ein um dem unangenehmen Isolationseffekt entgegenzuwirken. Ihr kennt das: Telefonieren mit Kopfhörern, die komplett alle Geräusche von Außen abschirmen, hören sich nicht nur unnatürlich an, sondern anstrengend. Es wirkt so als ob man Druck auf den Ohren hat.

‚Adaptive active noise control‘ stand bereits beim Zik 2.0 auf dem Datenblatt. Neu beim Zik 3.0 ist die automatische Korrektur je nach wechselnden Umgebungsgeräuschen.

IPhoneBlog de Parrot Zik 3 b

Zweite deftige Erweiterung: Steckt man den Kopfhörer über Micro-USB1 an ein MacBook, tröpfelt dort anschließend Surround-Sound über das Kabel auf die Ohren. Das klingt bei unkomprimierter Musik nicht nur besser2, sondern verbraucht auch keinen Kopfhörer-Akku. Das größte Problem, das diese neue Kabelverbindung aber löst, ist der Gerätewechsel.

Ich zitiere einmal mich selbst, weil ich in dieses Probleme bereits mit dem Zik 2.0 gerannt bin:

Der Zik koppelt sich mit mehreren iPhones und iPads, die ihm Musik vorspielen, funktioniert gleichzeitig aber nur mit einer Musikschleuder. Das ist anstrengend wenn ihr häufig zwischen iPhone und iPad wechselt, weil sich der Parrot das zuletzt verbundene Bluetooth-Gerät greift. Um zu wechseln, muss die Bluetooth-Verbindung des vorher verbundenen Gerätes deaktiviert werden.

Keine Ahnung warum diese Unzulänglichkeit, die mich bei den ersten beiden Modellen schon wahnsinnig genervt hat, weiterhin existiert. Wer den Parrot nur mit einem einzigen iPhone koppelt (und nie mit einem anderen Klanggeber verbindet), wird das Problem nicht nachvollziehen können. Wer in den Einstellung den automatischen Verbindungsaufbau zum zuletzt verbundenen Gerät deaktiviert, lebt ebenfalls problemfrei. Doch diese Option ist eigentlich verpflichtend anzukreuzen: Man will nicht bei jedem Einschalten des Kopfhörers in den iOS-Einstellungen den Verbindungsaufbau abnicken.

Erfolgt der Verbindungsaufbau jedoch automatisch, muss man für jeden Gerätewechsel im zuletzt verwendeten Abspielgerät die Bluetooth-Verbindung abknipsen, beziehungsweise das Device entkoppeln (und ja, das ist besonders zeitintensiv unter tvOS).

Andere BT-Kopfhörer bekommen den Wechseln zwischen mehreren Geräten hin3. Der Parrot zeigt sich hier unbequem. Nur wenn man es unbedingt positiv sehen will, wertet das die neue USB-Kabelverbindung zum Mac auf.

IPhoneBlog de Parrot Zik 3 c

Der Look.

Mit dem Croco-Bezug in den Farben Schwarz, Rot, Grün und Braun, kann man mich jagen, aber das Steppmuster, erhältlich in Karamell oder Schwarz, mag ich sehr. Die Optik ist weiterhin ein Statement, das sich nicht ins übliche Kopfhörer-Korsett zwängt. Auch Sennheiser, Philips, Sony und Co. dürften meiner Meinung nach mehr Design wagen so wie es Philippe Starck hier vormacht.

Noch vier unzusammenhängende Anmerkungen:

  • Das Touch-Panel am Kopfhörer, das die Wiedergabe pausiert, Anrufe annimmt oder Musiktitel weiterspringt, stört. Ich würde es gerne in den Einstellungen deaktivieren können um nicht ständig aus Versehen dort draufzupatschen. Für diese Shortcuts zur Musik- und Podcast-Wiedergabe, oder der Lautstärke, nimmt man heutzutage ohnehin die Apple Watch.
  • Apropos Watch-App: Parrots Apple-Watch-App um den Zik 3.0 vom Handgelenk aus zu konfigurieren, ist nett gemeint – aber überflüssig. So häufig wechselt man nicht seine Sound-Profile. In meinen Testwochen aktualisierte sich die App auf der Uhr, die beispielsweise den Batteriestand des Kopfhörers anzeigt, außerdem immer nur dann wenn man erst die iPhone-App startet. Ein Bug? Ich schätze schon.
  • Parrot wirbt mit dem kabellosen Aufladen des Kopfhörers, legt aber kein Qi-zertifiziertes Ladegerät bei. Mhhh…
  • Apropos Beilagen: Parrot verkauft ein stabiles Transport-Etui für 40 Euro. Im Lieferumfang liegt nur ein Beutel bei. Eine vernünftige Hardschalen-Tasche hätte beim Preis von rund 350 Euro inbegriffen sein können.
IPhoneBlog de Parrot Zik 3 d

Soweit mein Fazit. Ich hoffe, dass die angesprochene Kritik richtig verstanden wird. Parrots ‚Over-Ears‘ gehörten weiterhin zu meinen Bluetooth-Lieblingskopfhörern (ich benutze immer noch täglich die erste Generation). Es ist ein Kopfhörer, der mit seinem Stil, seiner App als Benutzerschnittstelle und den nachzuladenden Klangprofilen ganz eigene Wege geht, sich aber nicht nur dadurch einen Platz als ernsthafter Mitbewerber in dieser Kopfhörer-Preisklasse sichert.


  1. Das beiliegende Micro-USB-Kabel ist qualitativ eines der besten Kabel dieser Kategorie, die ich jemals in der Hand hatte. Und nein, ein iPhone kann man nicht über USB verkabeln, sondern muss dafür das ebenfalls mitgelieferte Klinkenkabel verwenden. 
  2. USB Audio PCM 16 bits/48 kHz; Digital-to-Analog Converter integrated 192kHz – 24-bit 
  3. …und verbauen mittlerweile auch modernes Bluetooth 4.0 (und nicht das angestaubte Bluetooth 3.0, das hier Verwendung findet). 

‚The Talk Show‘ mit Eddy Cue und Craig Federighi

IPhoneBlog de TheTalkShow

Eine (absolut hörenswerte) Podcast-Episode mit vielen kleinen Details.

Eine dieser Kleinigkeiten: Pro Tag vermittelt Apple 17 Milliarden iMessages. Zum Vergleich: WhatsApp zählt täglich 42 Milliarden Nachrichten.

Sonos ♥ Apple Music

Sonos (universal; kostenlos) schleust nach 57 Tagen, und einer Wartezeit von insgesamt acht Monaten nach der ersten Bestätigung über die Zusammenarbeit, ab heute (theoretisch) 10 Millionen Apple-Music-Abonnenten durch ihr Lautsprecher-Netzwerk (Affiliate-Link). Die Integration ist elegant, vermisst aber die Möglichkeit Musiktitel als Favoriten zu markieren oder Songs einer Apple-Music-Wiedergabeliste hinzuzufügen.

Trotzdem, ein geglückter Auftakt. Schulnote: B-, befriedigend.

IPhoneBlog de Sonos Apple Music

Die Aktualisierung führt erneut den Wert von Software-Updates vor Augen. Entgegen den meisten anderen Lautsprechersystemen versteht es Sonos seine Boxen damit auf der Höhe der Zeit zu halten. Meine allererste PLAY:5 – damals noch ‚Sonos S5‘ genannt – ist mittlerweile sechs Jahre alt. Sie funktioniert heute nicht mehr wie am ersten Tag, sondern bietet unzählige Funktionen mehr. Alleine im letzten Jahr kam mit der Trueplay Raumkalibrierung eine gewichtige (und kostenlose) Neuerung dazu.

Die mit Abstand häufigste Frage im Zusammenhang mit Sonos, die mir gestellt wird, betrifft Podcasts und wie es diese Audio-Aufzeichnungen in den Lautsprecher-Kreislauf schaffen. Darauf gibt es inzwischen mehrere Antworten – ich rate durchweg zu einfachsten Methode. Unter dem Menüpunkt ‚On this iPhone‘1, in der Kategorie ➞ Podcasts, finden sich alle heruntergeladenen Abos aus Apples eigener Podcasts-Anwendung zum direkten Abspielen. Easy…wenn man Apples-App benutzt.

Wer sein Podcast-Archiv über Overcast oder Castro pflegt, hat das Nachsehen. Von dort lassen sich keine Episoden an die Sonos-Software und ihre Lautsprecher übergeben. Nun zeigen uns Statistiken: Vergleichbar wenige Hörerinnen und Hörer lauschen ihren Hörgeschichten über Drittanbieter-Apps aus dem App Store. Warum also die Nische bedienen?

Zwei Gründe:

  1. Jemand der Geld und (Recherche‑)Zeit in Podcast-Apps investiert, sollte eine Firma wie Sonos, die eine höherpreisige und ambitionierte Zielgruppe anspricht, für sich gewinnen wollen.
  2. In Zeiten von App extensions mit iOS 9 kann es technisch nicht schwierig sein eine elegante Lösung auszuarbeiten, die eine Podcast-Episode von Overcast oder Castro über die Sonos-App auf alle angeschlossenen Lautsprecher wirft.

  1. Sollte der Menüpunkt ‚On this iPhone‘ fehlen, liegt das wahrscheinlich daran, dass ihr keinen einzigen (DRM-freien) Musiktitel lokal auf dem Gerät habt. Meine Lösung, der ich heute knapp zwei (verzweifelte) Stunden hinterhergerannt bin: Ladet irgendeinen Song aus dem iOS-iTunes-Store. 

‚Lumberyard‘ – Amazons Game-Engine

Video

Amazon has unveiled two new products aimed squarely at the professional game-developer fraternity: Lumberyard, a free 3D game engine; and GameLift, a service for quickly building backends for deploying session-based multiplayer games. Products of Amazon’s Web Services (AWS) division, Lumberyard and GameLift are aimed at developers building cloud-connected games that can work across multiple platforms.

Amazon takes on Unity et al with Lumberyard, a free cross-platform game engine

Lumberyard basiert auf der CryEngine, die sich auch schon für einige App-Store-Titel verantwortlich zeigte, bevor Crytek finanziell abrutschte und nur durch eine heftige Investition von Amazon überlebte. Auch wenn die Spieleentwicklung für Xbox, PlayStation und den PC im Vordergrund der heutigen Ankündigung stehen: „Mobile support is coming down the road“ und für Amazon nicht weniger wichtig, weil die eigentliche Geschichte hinter Amazons Mühen sich alleine um AWS drehen.

Monetization for Lumberyard will come strictly through the use of Amazon Web Services‘ cloud computing. If you use the engine for your game, you’re permitted to roll your own server tech, but if you’re using a third-party provider, it has to be Amazon.

Amazon launches new, free, high-quality game engine: Lumberyard

Die Amazon Web Services, mittlerweile ein 10 Milliarden US-Dollar-Geschäft, zeigen sich als konstanter und profitabler Wachstumsmarkt. Damit das auch so bleibt, pumpt Amazon weiter Geld in diesen Geschäftsbereich, der in Zukunft gleichbedeutend (wenn nicht sogar bedeutender) als ihre Shopping-Webseite werden könnte.

Nimbus + Smart Clip = iPhone-Gaming im Handheld-Stil

Der Nimbus von SteelSeries bleibt meine Controller-Empfehlung für den neuen Apple TV. Mit der ‚Smart Clip‘-Halterung von Nyko für zirka 15 Euro (Webseite / Affiliate-Link) spielt das Bluetooth-Gamepad nicht nur Games auf dem entfernt stehenden Fernseher, sondern auch iPhone-Spiele in Game-Boy-Position.

IPhoneBlog de Nimbus Gaming

Kompatibel ist der MFi-zertifizierte Joystick ja ohnehin mit allen App-Store-Spielen, die eine Controller-Steuerung unterstützen. Während der Apple TV aber gut einsehbar an der Wand hängt, und man ein iPad geschwind über das Smart Case aufstellt, ist der kleinere iPhone-Bildschirm immer ein Problem – ausziehbare Controller, so wie der MOGA ACE Power, haben sich nicht durchgesetzt. Diese Plastik-Kralle, die sich über zwei Gummibänder ans SteelSeries-Pad klammert, löst dieses Problem. Das Zubehör holt euch euer Telefon direkt vor die Nase.

Die Klapp-Konstruktion, die sich in 20 Sekunden aufsatteln lässt, besitzt drei verstellbare Neigungswinkel, nimmt Geräte bis zu einer Breite von 15 (!) Zentimetern auf (ja, auch das iPad mini passt dort rein) und verdeckt beim Nimbus-Controller lediglich den eher selten benutzten Menü-Button. Denn eigentlich, ja eigentlich verkauft Nyko seinen ‚Smart Clip‘ für das Xbox-One-Pad. Dass dieses Accessoire auch auf den Nimbus-Controller passt, ist ein kleiner Geheimtipp.

Mein iPhone 6s Plus (+ Case) klemmt angenehm stabil zwischen den zwei Plastik-Kanten. Trotzdem würde ich eine überfüllte U-Bahn in Tokio damit meiden. Für die eigene Couch aber, die eine Armlänge an Spielraum zulässt, eignet sich die Handheld-Konsole ausgezeichnet.

Einziges ernsthaftes Problem: Der Smart Clip ist wirklich schwierig zu bekommen. Nur alle paar Tage taucht ein Anbieter dafür auf Amazon.de auf.

„Bridging the 3.5mm Gap“

IPhoneBlog de 3 5 Gap

Apple shouldn’t make an adaptor, but if they did, I wondered, what would it look like? Our end-goal shouldn’t be pushing music into a metal hole until the end of time, so focusing on a Lightning convertor seemed silly. What made sense to me was instead turning standard headphones into Bluetooth headphones, and thus this little design exercise was born.

Sean Nelson

Sean Nelson hatte nicht nur eine clevere Adapter-Idee für die Übergangsphase von kabelgebundenen zu kabellosen Kopfhörern, sondern schrieb dazu auch einen guten (und kompakten) Blog-Post.