Die Philips-Hue-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) klebt in ihrer neusten Version ein Widget in die iOS-Mitteilungszentrale um von dort die Farbatmosphären der drahtlosen LED-Lampen zu ändern. Einzelne Glühbirnen lassen sich von dort jedoch nicht aus- und anknipsen, so wie es die iOS-Software Hue Widget (0.89€; universal; App-Store-Link) beispielsweise kann.
Ich besitze erst seit drei Monaten das Starter Kit (Affiliate-Link) und verwende noch keine der über 200 Drittanbieter-Apps, habe allerdings zwei IFTTT-Rezepte verknüpft. Immer wenn ich meine Wohnung verlasse, geht die Heimbeleuchtung aus; wenn ich wiederkomme, schaltet sich das System ein.
Ungeklärt ist zum jetzigen Zeitpunkt die Frage der HomeKit-Integration für ein bestehendes Hue-System. Erst in dieser Woche wurden Details bekannt, dass Apples Zertifizierung einen proprietären Chip in der Drittanbieter-Hardware benötigt. Denkbar ist, das Philips seine Bridge, die Verknüpfung zwischen Lampe und Heimnetzwerk, austauscht. Bis hier aber keine finalen Aussagen vorliegen, würde ich derzeit mit dem Kauf warten.
Update ➊
Konfiguriert man sich einzelne Szenen, die nur bestimmte Lampen-Pärchen einschließen, kann man im Prinzip auch über das Widget individuelle Leuchtkörper ein- und ausschalten.
ScreenFlow, seit 2008 meine bevorzugte Screencasting-Software auf dem Mac, zeichnet in Version 5 einen über das Lightning-Kabel angeschlossenen iOS-Bildschirm auf. Und auch Fingerberührungen, die demonstrieren was und wo man gerade tippt, lassen sich in diese Aufnahmen (nachträglich) einschleusen.
Vor sechs Jahren war so etwas für mich ernsthaft undenkbar.
Natürlich exportiert die Software von Telestream das eigene Filmchen ‚App Preview‘-kompatibel. Mit der kostenlosen Demo-Version1, die seit dem frühen Abend bereitsteht, konnte ich die Webcam, den Mac-Desktop sowie den 6-Plus-Bildschirm gleichzeitig festhalten.
Das fasziniert mich ernsthaft.
Telestream hat sich die Weiterentwicklung ihrer Software immer bezahlen lassen. Es gab jedoch auch immer Upgrade-Angebote, deren Details diesmal hier einzusehen sind. ↩
Ben Thompson und James Allworth sprechen 70 Minuten über Apple Pay (Episode #023). Auf doppelter Abspielgeschwindigkeit (oder hört wirklich noch jemand Podcasts im Original-Tempo?) ist das eine clevere halbstündige Audio-Show zum Status quo sowie den Aussichten für Apples neuen Dienst.
Dropbox is home to over 35 billion Office documents, spreadsheets, and presentations. That’s why we’re partnering with Microsoft to help you do more on your phones, tablets, and the web. Soon you’ll be able to access your Dropbox directly from Office apps, and edit Office files from the Dropbox app.
Wie heißt es doch so schön: „If you can’t beat them. Join them.“ Bleibt die Frage: Wer kann hier wen nicht schlagen?
Dropbox ist im Vergleich das hippe Start-up mit enormer Verbreitung; Microsoft dagegen das (gestandene) Unternehmen, das Geld verdient. 40 Millionen Downloads von Office für das iPad sollen bislang erfolgt sein; Microsoft Word (kostenlos; App-Store-Link) ist in den US-Charts der umsatzstärksten Apps zwischen April und September 2014 nie unter die Position 36 gerutscht. Teil des Deals ist die Entwicklung einer Dropbox-App für Windows Phones und Windows Tablets. Zusätzlich bewirbt Dropbox den Download der Office-Apps: Hat ein Nutzer Word, Excel oder PowerPoint nicht installiert, stolpert aber in seiner Dropbox über ein entsprechendes Dateiformat, wird in den App Store verlinkt.
Rego (4.49€; App-Store-Link) vermerkt jeden Ort, der euch (irgendwie) wichtig ist, ohne dabei eure Lieblingsplätze in ein standortbezogenes Netzwerk zu spielen. Eine Datenbank nur für euch, ganz privat. Was für ein wilder Gedanke.
Ich war am vergangenen Wochenende in Tallinn, Estland. Jeder Kaffeestube und allen Aussichtsplattformen, denen ich dort etwas abgewinnen konnte, habe ich mit Adresse und eigenem Foto in der iPhone-App festgehalten, als persönliches Reisetagebuch. Orte fügt man über die aktuelle Aufenthaltsposition, per Hand mit einem Pin auf der Karte oder einem Foursquare-Vorschlag hinzu. Die Integration von Foursquare dient einzig und allein dazu Lokalitäten mit ihrer korrekten Adresse zu übernehmen. Man muss kein Mitglied in diesem Netzwerk sein, und trägt durch die Übernahme der Post-Anschriften von Restaurants oder Sehenswürdigkeiten auch nicht zu dessen Datenbestand bei.
Ein Ort kann durch mehrere Fotos illustriert sein. Die GPS-Koordinaten hält die App auch ohne Internetverbindung fest. Im Anschluss lässt sich eine Kollektion erstellen, die alle gespeicherten Örtlichkeiten vom Kurzausflug zusammenfasst. Ein Export der Wegpunkte, als KML- oder GPX-Datei, ermöglicht es die abgelaufene Wegstrecke noch einmal nachzuverfolgen – auf dem Desktop beispielsweise mit myTracks (13.99€; MAS-Link).
Über das optionale Rego-Benutzerkonto behält man Kollektionen im Blick, die man einmal freigegeben hat. Diese Zusammenstellungen sowie einzelne Örtlichkeiten lassen sich mit ihren Details über eine individuelle URL erreichen. Der komplette Datenbestand bleibt aber in jedem Fall lokal und kann manuell in ein Backup auf Dropbox gespielt werden. Nichts synct sich irgendwo hin; freigegebene Orte können mit einem einzelnen Fingerzeig wieder zurückgezogen werden – sehr hübsch.
Apropos hübsch: Der „persönliche Lesezeichendienst für Lieblingsorte“ verzichtet auf ein verspieltes Layout und extravagantes Design. Die Dunkelblau-Gelb-Optik passt toll zu iOS, ohne aufgesetzt zu wirken.
Das Widget ablehnen, die App aber gleichzeitig in der Kategorie für ‚tolle neue iOS-Funktionen‘ anpreisen – das war schon absurd (und erzeugte mit Recht einen medialen Sturm der Empörung).
Das Problem sind jedoch Apps, die eine solche Aufmerksamkeit nicht bekommen, nach allen Spielregeln spielen und trotzdem im Review-Prozess feststecken. Apple scheint sich wiederholt über sein eigenes Regelwerk unsicher, wenn App-Store-Entwickler die Grenzen neuer Features abklopfen. Warum gibt es immer noch keinen offiziellen Weg, vor der zeitintensiven Umsetzung, mit Apple darüber zu kommunizieren?
Der Mac-Desktop-Helfer und die iOS-App von OneDrive (kostenlos; universal; App-Store-Link) sind bessere Alpha-Versionen – kaum ernsthaft einzusetzen. Trotzdem bleibe ich ein Fan von Microsofts neuer (Online-)Services-Strategie (deshalb zahle ich für das Abo), die ganz fabelhaft meine Prognose um „ein paar Jahre“ unterbietet.
Fingerabdrücke sind vom Auskunftsverweigerungsrecht eventuell nicht geschützt. Tipp: iPhone vor der Beschlagnahmung ausschalten. Eure (hoffentlich komplexe) Kennwortphrase, die danach zur Entsperrung des Betriebssystems – sowie allen Apps die Touch ID verwenden – zwangsläufig abgefragt wird, darf laut US-(Bezirks-)Gericht weiterhin vergessen werden.
Where things begin to break down is when you’re holding the device in landscape, and you’re in an app that has added landscape support. You finish your tasks and press the home button. You’re then shown the home screen, again in landscape […]. If you then press the lock button (or the ’sleep/wake‘ button as Apple likes to call it), you’re suddenly looking at everything (at this point most likely just the time and date) sitting there on it’s side.
Deshalb verwende ich das 6 Plus kaum im Breitbildmodus.
Mit Blick auf die bereits angepasste Mitteilungszentrale oder die Queransicht des App Stores hat Apple vermutlich nur die Zeit für ein neues Layout im Sperrbildschirm gefehlt.
Samsungs ‚Mobile Business‘ verzeichnet in Q3 einen Gewinnrückgang von 74-Prozent.
In a rare acknowledgement of a misstep, the company’s head of investor relations told an earnings conference call that Samsung had lagged behind changing market conditions. The company’s response „was not quick enough,“ said the executive, Robert Yi.
It plans a significant change in smartphone strategy for next year to seek more „efficiency,“ implying that the number of new handset models might be reduced. That will allow the company to better focus on each product and to purchase components at cheaper prices to save costs.
Die Koreaner kämpfen gleichzeitig nach unten (Xiaomi) wie auch nach oben (Apple). Der Elektronikkonzern kann sich dabei ohne gute Software und eigene Dienste nicht ausreichend differenzieren. Die Probleme sind nicht neu, zeigen sich jedoch erstmals deutlich in den Geschäftszahlen.