“We believe very much in the element of surprise.”
Tim Cook
Mit Erfolg. Niemand schrieb ins Netz, was die WWDC-Keynote uns gestern um die Ohren pfefferte. Ich fühle mich (immer noch) überrannt. Für die ersten Eindrücke ist Apples Webseite zu iOS 7, inklusive der vine-artigen Videos, zu empfehlen. Ein erstes Bündel an Einzelheiten stechen jetzt, am Morgen danach, für mich heraus.
Kein Facelift. Und nicht flach sondern matt. Alle Rahmen für Buttons verabschieden sich. Farben gewinnen an Bedeutung und drücken einer App ihre Identität auf. Die pastellfarbenen Homescreen-Icons sind noch nicht ausbalanciert aber die Richtung enthält eine klare Vorgabe.
iOS 7 ist ein radikaler Neuanfang, den es so bislang noch nicht gab. Seit iOS 1.0 wurde erstmals das Gerüst angefasst und nicht nur die bestehende Konstruktion ausgebaut, verfeinert und mit Features bestückt. iOS 7 fühlt sich 'trendy' an.
Zum ersten Mal in der iOS-Geschichte wird Apple über den Zeitraum der Entwickler-Betas auch visuelle UI-Anpassungen vornehmen (müssen).
Jeder, der die heutige Apple-Keynote live schaut, liest keinen lahmen Liveticker. Deshalb beschränke ich mich in diesem Beitrag auf ein paar spontane Kommentare über das abendliche Bühnengeschehen. Genügend Zeit für die Autopsie der neuen Versionen von iOS und OS X bleibt auch später noch.
Euch und mir: Viel Spaß!
19:00 – ein farbenfrohes Schwarzweiß-Intro!
19:06 – Tim mag Berlin.
19:11 – 93-Prozent der 900.000 Apps werden regelmäßig geladen. Bedeutet: nur 7-Prozent Katalog-Leichen.
19:12 – 575 Millionen App-Store-Accounts (die meisten mit Kreditkarteninfos). Das ist ein bisschen beängstigend.
19:18 – Micro ‚Real Life‘ Machines.
19:22 – Sea Lion? Nee. Ganz nebenbei: Craig ‚The Hair‘ Federighi is on fire!
19:41 – iCloud Keychain. Das gab’s schon mal. Apples neue ‚Interpretation‘ von Apps wie Keychain2Go oder 1Password.
Um 19 Uhr unserer Zeit geht’s los – mindestens auf einem Apple TV. Eine URL für den Browser purzelt zu einem späteren Zeitpunkt aber bestimmt auch noch ins Netz.
14:10 Uhr: Richtig vermutet. Der Webstream zur heutigen Abendveranstaltung findet sich hier.
Die letzten Stunden vor der WWDC(-Keynote) ziehen sich immer gewaltig in die Länge. Noch ist genügend Zeit sich als App-Store-Entwickler (erneut) den Vortrag von Michael Jurewitz von der letzten Çingleton-Konferenz anzuschauen.
Der zweite Teil seines Talks, auch in fünf Blog-Beiträgen zu Text gebracht, beschäftigt sich mit der (schwierigen) Frage welchen Preis man seiner App gibt.
Über Passport steht der ADN-Anmeldung (von unterwegs!), kostenlos mit 40-Personen-Limit, nichts mehr im Weg. Aus Third-Party-Apps funktioniert das (noch) nicht. Programme wie Whisper (kostenlos; App-Store-Link), einer Auskopplung der direkten Privatnachrichten im nutzerbezahlten Netzwerk, wären damit im Chat-Konkurrenzkampf mit WhatsApp und Co. zumindest auf Augenhöhe.
Im Gegensatz zu App.net-Client Riposte (kostenlos, App-Store-Link), den Machern von Whisper (wie die Design-Sprache nicht übersehen lässt), fehlt mir ein triftiger Grund für das Pro-Upgrade – aber die Prioritäten mögen sich hier unterscheiden. Mein Enthusiasmus gilt bereits der gebotenen Basisfunktionalität.
Aber den Trend zu Stickern, dem mittlerweile alle (Gruppen-)Textdienste folgen, kann ich weiterhin nicht nachvollziehen. Für Whisper kommt hinzu: Die eigens gestalteten Bildsymbole, die man sich gegenseitig an den Kopf wirft, zeigt nur Whisper selbst an und kein anderer Client (oder das offizielle Web-Interface).
Seit der letzte Episode dieser unregelmäßigen Artikelserie hat sich trotz identischer Hardware einiges auf der Software-Seite getan.
Es folgt die Aufstellung meiner drei iOS-Geräte mit ihren derzeitigen Apps. Neu: Die Links zeigen entweder direkt in den App Store (Danke für die Affiliate-Unterstützung!) oder auf einen iPhoneBlog-Artikel, den ich noch für aktuell halte.
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