‚Air Video‘ erhält ‚AirPlay‘-Support in Vorbereitung auf iOS 4.3

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Apples iOS-Update in Version 4.3 steht bereits vor der Haustür. Am Freitag ist es soweit. Die Entwickler spielen schon seit der vergangenen Woche mit der voraussichtlich finalen Fassung (8F190). Diese Version ermöglicht unter anderem die drahtlose Video-Übertragung von App-Store-Programmen an einen Apple TV, der an einem Projektor, Monitor oder Fernseher hängt.

Am heutigen Tag erhält die populäre Streaming-App ‚Air Video‚ (2.39 €; universal; App Store-Link) eine Aktualisierung, die dem anstehenden Firmware-Update Rechnung trägt. Version 2.4.5 spielt mit iOS 4.3 und der Server-Anwendung 2.4.5-beta5 zusammen. Damit wird es möglich von einem iPhone oder iPad unter iOS 4.3 die Air-Video-Filmdateien an einen Apple TV (ebenfalls unter iOS 4.3) zu übergeben.

Zur Einführung von ‚AirPlay‘ war die Beschränkung auf Musik und Fotos als ‚verkrüppelt‘ bezeichnet worden. Eine angebliche Steve Jobs E-Mail verwies auf eine Funktionserweiterung für 2011 („Yep, hope to add these features to Airplay in 2011.„). Trotz der Ankündigung über eine Drittanbieter-Unterstützung konnte man sich lange Zeit nicht sicher sein, dass alle Apps von der drahtlosen Weitergabe Gebrauch machen dürfen. Das jetzt durchgeschleuste Air-Video-Update verspricht daher eine umso größere Freude für Freitag.

Ein Apple TV ist für zirka 113 € (Affiliate-Link) zu erwerben. Mit einer schnellen Anbindung ist es damit möglich, eine dieser Set-Top-Boxen bei den Eltern zu platzieren und bei einer eigenen Stippvisite über das iPhone die Videodateien vom persönlichen Heimserver an den Familien-Flachbildfernseher zu werfen. Trickreich, und trotzdem ohne Tricks!

(Danke, Filid!)

Mit ‚Kickstarter‘-Finanzierung: ‚The Glif‘

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Dan Provost und Tom Gerhardt, zwei Designer aus New York, erzeugten im letzten Herbst mit ‚The Glif‚, einer iPhone-4-(Stativ-)Halterung, ordentlich Aufsehen. Die Anfangs-Investition zur Idee erwirtschaftete man über die Online-Plattform ‚Kickstarter‚. Darüber lässt sich in Wort, Bild und Video für seinen Einfall trommeln und Unterstützer suchen. Diese können sich in verschiedenen Beitragshöhen mit einer finanziellen Förderung beteiligen. Erst wenn der gesteckte Preisrahmen erzielt ist, wandert das Geld an die Produzenten.

‚The Glif‘ fragte von Interessenten ursprünglich $10.000 US-Dollar an. Durch reichlich Medienrummel (und sehr guter Pressearbeit) sind nach 30 Tagen 5.273 Investoren mit einem Finanzvolumen von $137.417 US-Dollar zusammen gekommen. Damit zählt das Projekt neben einem ‚iPod-nano‘-Uhrenarmband, dem Software-Entwurf Diaspora oder einem Dokumentarfilm über ‚The Pirate Bay‚ als eines der erfolgreichsten Vorhaben. ‚The Glif‘ ist damit auch erheblich an der Popularität von Kickstarter beteiligt. Unzählige Ideen, auch mit iPad- und iPhone-Bezug, tummeln sich im ‚Crowdfunding‘-Netzwerk.

Einige sind ebenso erfolgreich, viele kratzen mit Mühe an der selbst gesetzten Investitionsmarke und ein überwiegender Teil fliegt bei den Nutzern durch – oder wird schlicht und ergreifend (noch) nicht wahrgenommen. Kickstarter-Projekte kämpfen diesbezüglich mit dem ‚App-Store-Phänomen‘, dass clevere Ideen manchmal (medial) nicht entdeckt. Oft wird natürlich auch einfach das Vorhaben nicht angenommen oder als interessant genug beachtet.

Die Indie-Finanzierung funktioniert durch die persönliche Videoansprache, mit denen die Entwickler ihr Projekt vorstellen. Im Idealfall müssen die Schöpfer keine großen Fabrikanten überzeugen und eine Ablehnung einstecken. Ähnlich funktioniert der Software-Vertrieb im App Store, an dem man mit leidenschaftlichen Entwicklungen auch neben großen Publishern und IT-Häusern bestehen kann.

Glif Montage from Glif on Vimeo.

Lange Rede, kurzer Sinn. Sich auf Kickstarter ab und an umzuschauen, ist alles andere als Zeitverschwendung. Meine letzte Unterstützung floss an das noch fünf Tage laufende (aber bereits finanzierte) Projekt ‚PadPivot‚. ‚The Gilf‘ lässt sich unter http://www.theglif.com/ bestellen. Mein Musterexemplar kam vom deutschen Händler Monochrom.com, die für 23 Euro eine versandkostenfreie Bestellung aufnehmen.

[game] Circuloid (+Video)

DirektCirculoid

Eine schmerzlose und schnelle Spiele-Empfehlung zum ausklingenden Wochenbeginn. Dessen Rezeptur ist simple: Man nehme ein kreisrundes Spielfeld, zwei Paddles, ‚eine Reihe‘ bröselnder Steinblöcke und fertig ist der intelligente Breakout-Klon.

Der Computerspiel-Klassiker mit seinen tiefen Apple-Wurzeln ist nicht annähernd der einzige App-Store-Kandidat, bei dem ihr Ziegelsteine abräumt. Im Vergleich zu einigen Mitbewerbern gehört er jedoch in die Kategorie der liebevollen Umsetzungen. Die runde Spielfläche, drei Steuerungskonzepte (Accelerometer, Touch + Slider) sowie ein Dutzend Power-ups und das harmonische Musik-Trio befeuern mit kurzweiliger Unterhaltung.

Neben der iPhone-Version, mit 24 Leveln im Retina-Pixel-Gewand, ist bereits seit längerer Zeit auch eine iPad-Fassung mit 54 Arenen erhältlich. Dessen Gesteinsbrocken-Anordnung gestaltet sich abwechslungsreich; Kanonenfutter für euer ‚Pinball‘-Geschoss sucht ihr vergeblich. Die Länge der Level variiert aufgrund von Glück, Können und Bonus-Gegenständen zwischen wenigen Sekunden und mehreren Minuten.

Grundsätzlich ist Circuloid jedoch bekömmliche Fast-Food-Kost in seiner ungetrübtesten Form.

IPhoneBlog de Circuloid iTunes 1

-> App Store-Link (iPhone / iPad)

Kampf der Präsentations-Kulturen

via video.nytimes.com

David Pogues Motorola Xoom-Review wäre mir im Zuge der iPad-2-Berichterstattung fast entgangen. Doch genau diese Steve Jobs Keynote war es, die dem Konkurrenten wieder erstaunlich viel Rampenlicht einräumte. Vom „Year of the copycats?“ war dort zu lesen und hören. Selbst langjährigen Apple-Beobachtern stießen die ‚zahlreichen‘ Worte über iPad-Mitbewerber ins Auge. Unpassend? Selbst für eine eigene Werbeveranstaltung?

IPhoneBlog de copycats

Der im Anschluss hauptsächlich ‚kritisierte‘ Ausschnitt samt Präsentationsfolie dauerte 30 Sekunden (Videominute: 15:15 bis 15:40) – dabei sind einzelne Erwähnungen über das Mitstreiter-Preisgefüge, die verfügbare Software, den 90-prozentigen Marktanteil sowie das „First dual core tablet to ship in volume“ nicht mitgerechnet.

Neben einigen journalistischen Totalaussetzern trat maßgebend Seth Weintraub für Fortune Tech mit einem provokanten Artikel über Jobs „Realitätsverzerrung“ in den Mittelpunkt.

Apple twisted facts and used an erroneous quotation to try to convince crowds that all other tablets had no shot at de-throning the iPad in 2011.

I have a lot of respect for Steve Jobs and Apple’s products. It’s just a shame that all the truth-bending destroys the keynotes.

Mit seinen ‚Analysen‘ rechnete Daniel Eran Dilger vom RoughlyDrafted Magazine in einem breiten Rundumschlag anschließend ab.

Business Insider rückte die kritisierte Marktdominanz wenig später in eine bestätigende Perspektive.

For 2010, […] I calculate that Apple sold approximately 12 million iPads, with Android selling 0.7 million tablets and 0.1 million “other” tablets sold to consumers, giving iPad approximately 95% market share for 2010. Steve Jobs wasn’t far off with his 90% iPad market share statement.

via Business Insider

Und auch Philip Elmer-DeWitt, aus dem eigenen ‚Fortune-Tech‘-Haus, straffte die Falten des Samsung-Zitats.

Jobs was wrong to misquote Samsung’s vice president, and to milk it for the laughs he got. But his remark afterward — „So a lot of these [Galaxy Tabs] were probably on the shelf by the end of the year“ — wasn’t that far off the mark.

via Fortune Tech

Bleibt einzig die Behauptung vom „ersten Dual-Core-Tablet, das im großen Umfang ausgeliefert wird“ (Hervorhebung von mir) übrig. Wobei die Wortwahl „großer Umfang“ eine simple Frage der (eigenen) Perspektive darstellt. Apple geht für die eigene Rechnung von 15 Millionen verkauften iPads innerhalb der ersten neun Monate aus. Ob das ‚Dell Streak 7‚, welches als Beispiel von Weintraub herangezogen wurde, ebenfalls die Beschreibung „in volume“ erfüllt, bleibt eine offene Definition.

Oder um einen Leser-Kommentar unter dem Meinungsbeitrag zu zitieren:

Hardly anyone buys the Dell Streak 7 nor the Xoom. To Apple, „volume“ means MILLIONS, not hundreds. SURE, you can say the ZUNE also ships in „volume“ – but then hardly anyone has a Zune. Apple is right – the iPad2 will be the only tablet to ship in volume – as in MILLIONS of tablets, not hundreds.

via Fortune Tech

Insgesamt betrachtet bleibt es immer ein zweischneidiges Schwert, eine möglicherweise schlechtere Mitbewerber-Situation in die eigene Präsentation aufzunehmen. Einerseits will man Überlegenheit demonstrieren, andererseits macht man sich damit selbst angreifbar. Irgendeine Meinung muss man der versammelten Presselandschaft jedoch auftischen, die später über News-Frequenzen getrommelt werden soll.

Im Gegensatz zu manchem Konkurrenz-Produkt bin ich jedoch heilfroh, dass Apple es für sich selbst nicht als notwendig erachtet, kostspielig produzierte Werbespots (vermeintlichen) Mitstreiter-Schwächen zu widmen. Wie ‚fair‘, ‚ausgewählt‘ und ‚objektiv‘ die Jobs Kommentare ausfielen, soll jeder für sich selbst beurteilen.

Twitter startet Werbelauf

IPhoneBlog de DickBar

Im Ausklang der letzten Woche schob Twitter ein vermeintlich unscheinbares 3.3-Update durchs App-Store-Download-Rohr. Erst nach dem gewohnt unreflektierten ‚News-Geschrei‘ des Internets („wenn man über eine App schreibt, gilt es diese vorher auszuprobieren!„) bemerkte man das Kuckucksei, das uns der Kurzmitteilungsdienst damit gezwitschert hat.

Die offizielle Liste an Neuerungen klingt zuerst vielversprechend. Der flache Nachsatz im Blog-Beitrag ist es, der das Grauen verbirgt. Mit der ‚Quick Bar‘, einem derzeit exklusiven iPhone-Feature, quetschen sich üble ‚Trend‘- und ‚Promo‘-Tweets ans Kopfende des Zeitstrahls. Diese überlagern nicht nur optisch verwirrend das persönliche Kurzmitteilungs-Archiv (wer nicht abgelenkt werden möchte, lässt die App besser nicht geöffnet auf dem Schreibtisch liegen) sondern führt aus Sicht des Nutzers außerdem zu ungewollten ‚Klicks‘ (beispielsweise beim Nachladen von Tweets).

Ein Hashtag-Kosename war mit #dickbar schnell geboren. Natürlich verbreitet sich neben viel Spott auch entsprechendes Javascript, um die blickende Titelleiste gleichermaßen in sein eigenes Blog zu pappen. Und, wer hätte es gedacht, selbst konstruktive Lösungsansätze machten die Runde…

IPhoneBlog de Dan Wineman

Mehr, als eine temporäre Abhilfe ist dies natürlich nicht. Früher oder später gilt es den offiziellen Aktualisierungen zu folgen. Nach Angaben vom Hersteller selbst, ist ‚Twitter for iPhone‚ (kostenlos; App Store-Link) der dritt-beliebteste Netzwerk-Zugang (nach Twitter.com und mobile.twitter.com). Machen wir uns daher nichts vor: Eine signifikante Änderung an diesem Programmcode ist kein gedankenloser Schritt. Ebenso wenig erfolgte die recht unpopuläre (Nachsatz-)Erwähnung im Blog-Beitrag sicherlich nicht ‚zufällig‘.

Neben der oben beschriebenen Implementation, ist generell das Interesse an ‚Trends‘ und ‚Werbe-Schaltungen‘ eher gering. Soweit lehne ich mich mit dieser Behauptung aus dem Fenster. Eine Option zum kompletten Deaktivieren fehlt. Auch mit Geld lässt sich, wie bei vielen anderen Apps, nichts erreichen. Twitter weiß natürlich warum. Mit der enormen Verbreitung und den dadurch erzielten Zielgruppen-Millionen, kommen Werbepreise zustande, die keine individuelle Einmalzahlung je decken können. Der ‚Einzelkauf‘ ist daher (auch zukünftig) sicherlich kein gangbarer Weg. Aber zählt das auch für ein monatliches Bezahl-Abo? Ohne Frage: Ich wäre ohne zu Zögern von einem (reklamefreien) Abonnenten-Zugang begeistert.

Aber soweit sind wir noch nicht. Noch lange nicht? Auch Twitter muss sein Geld verdienen – alleine schon für die Kapital-Sponsoren. Aber genau dies ist auch ihr gutes Recht. Der Service möchte in unser aller Interesse aufrecht erhalten werden. Daher ist der jetzige ‚Quick-Bar‘-Testlauf nur ein erstes Symptom der bevorstehenden Krankheit. Dessen Medizin steht im App Store mit unzähligen Alternativen* bereit. Echofon, Twitterrific und Co. lindern jedoch nur kurzfristig die Schmerzen. Auch sie können nur ausliefern, was sie von der Zentrale ‚verschrieben‘ bekommen.

IPhoneBlog de Twitter

Twitter sitzt am Hebel des Wasserschlauchs, der die Nachrichten strömen lässt. Oder auch die Reklame. Seit letztem Frühling liegt der ‚Werbeplan‚ vor. Es war ohnehin bereits verwunderlich, warum sich die Banner so lange in ihrem Nest versteckten. An ihrer Berechtigung gibt es keinen Zweifel. Nichtsdestotrotz: Sympathischer wäre eine Präsentation ausgefallen, die auf den Vorschlaghammer verzichtet hätte.

* Als Ersatz für die iPhone-Version, bin ich derzeit (mal wieder) auf Echofon Pro (3.99 €; App Store-Link) umgesattelt.

Microsofts Bing drückt Discount-Deals auf iPhone und Android

In den USA startet Microsofts Suchmaschine ‚Bing‚ einen Rabatt-Aggregationsdienst. ‚Deals‚ trägt (Discount-)Angebote verschiedenster Unternehmen nach Schlagworten oder Geo-Position zusammen. Als Partner wählte sich der Windows-Konzern ‚The Dealmap‚ aus. Dessen Slogan: „Your city. On sale.“ ist bereits mit einer iPhone-App im US-Download-Store (Link) vertreten und lässt sich für Amerikaner ab sofort unter m.bing.com nun auch über die Suchmaske auf mobilen Geräten anwählen.

From m.bing.com (iPhone and Android), you will see ‘deals’ on the homepage. Simply click on the ‘deals’ link to quickly and easily access deals while on the go.

via Bing.com

Stopp! Fehlt neben Apples iPhone und Googles Android nicht noch eine Plattform? Nö. ‚Windows Phone 7‘ bekommt zwecks fehlender HTML5-Unterstützung die Bing-‚Deals‘ in dieser Form vorerst nicht. Von großer Überraschung dürfte der erste Nutzer-Kommentar unter dem werbenden Blog-Beitrag daher nicht sein:

Seriously, do you guys keep up with your own company? This should not have launched without Windows Phone 7 support. I’m very disappointed to see Microsoft promoting the iPhone. You can be assured that Apple will not be returning the favor.

Die Antwort vom ‚Bing Team‘ folgte auf den Fuß:

As Windows Phone users we understand. The functionality is based on HTML5 and will work with phones that support it, but today is being released for iOS and Android. Windows Phone 7 team announced that they will have HTML5 support in an update later this calendar year, at which point deals will work great on Windows Phone.

Okay. Microsoft ist eine große Firma, die Einnahmen aus ganz unterschiedlichen Quellen erwirtschaftet. Trotzdem verwehrt es keiner geringen Ironie, wenn neue Software-Produkte nicht auf der eigenen Hardware laufen. Kunden, die von Außen auf ein Unternehmen blicken, sehen keine unterschiedlichen Abteilungen oder Geschäftsbereiche. Sie sehen, dass eine Suchmaschine von Microsoft eine neue Funktion anbietet, die nicht auf Microsofts Mobilfunktelefonen funktioniert.

via E-Commerce Times

Apropos Suchmaschinen: „Did Google Arm Its Own Enemies With Android?„, ein Artikel vom letzten November, wirft ein paar (andere) wirklich clevere Fragen auf. Was passiert beispielsweise, wenn Google plötzlich auf den ‚einigen‘ Android-Geräten keine Standard-Suchmaschine mehr ist und die Werbeeinnahmen zur Konkurrenz fließen.

But what should really have Google concerned, however, is that there are instances of this fight being moved to domestic soil. Microsoft recently negotiated with Verizon that some of the Android phones that ship to Verizon customers will have Microsoft’s Bing, not Google, as the default search engine.

Welche Summen Google dafür zahlt, um auf dem iPhone-Auslieferungszustand in den vorgegebenen Konfigurationen zu stehen, ist Spekulation. Wirklich interessant könnte jedoch der Blick auf das eigene eingekaufte Betriebssystem werden:

It won’t be long before Google’s „allies“ in the Open Handset Alliance — the manufacturers making Android phones — realize that Google need them a lot more than they need Google, and auction off the default search services on the phones they ship. Google may have no choice but to buy their support, too.

via blogs.hbr.org

‚Shadow Cities‘ – Rollenspiel-Hatz durch Helsinki

Om Malik titelte für GigaOM am gestrigen Samstag: „iPad May Be Magical. Apps Aren’t. Here’s Why.„. Eine wirkliche Erkenntnis bleibt jedoch aus. Auch wenn man den Meinungsbeitrag zweimal liest. Trotzdem ist die Schlussnote, auf welcher der Artikel endet, eine interessante iPhone-Empfehlung. Dabei geht es um ein MMORPG, das sich Shadow Cities nennt und von einem finnischen Start-up in Helsinki entwickelt wird.

Der aktuelle Beta-Testlauf ist derzeit auf die nordische Metropole beschränkt und das Rollenspiel ausschließlich im finnischen App Store erhältlich. Seit vergangenen November erfreut es sich dort Höchstplatzierungen. Sowas muss ausprobiert werden!

Ein App-Store-Benutzerkonto war über eine Gutscheinkarte schnell angelegt. Der Titel ist kostenlos und finanziert sich durch In-App-Käufe von ‚Mana‘-Tränken. Die einmaligen Verbrauchsgüter fingern euch ähnlich wie Capcoms Schlumpfbeeren in den Geldbeutel. Obwohl jede erwachsene Person selbst für seine Ausgaben verantwortlich ist, kann ich mich trotzdem schwerlich für ein solches Geschäftsmodell begeistern. Farmville und Co. haben dabei in der Vergangenheit zuviel kaputt gemacht. Nichtsdestotrotz scheint es nach meinem ersten Probespielen nicht absolut notwendig, nach dem kostenfreien Download sofort zusätzlich Geld in die Hand zu nehmen.

Aber worum gehts eigentlich? Der wahre Clou ist das man seine Schnitzeljagd per Geo-Position in den eigenen Strassen antritt. Dabei knapst sich das Spiel die Wiki-Weltkarte vom ‚Open-Street-Map‚-Projekt und platziert darauf die Teilnehmer nach individuellem Standort und persönlicher Nachbarschaft. Anschließend erfolgt ein wilder Magie-Kampf um verschiedene Stadtbereiche zwischen den Mitspielern, die sich in zwei konkurrierende Teams, die ‚Animators‘ und ‚Architects‘, einteilen. Die ziemlich chaotischen ‚Harry-Potter‘-Zauberspruch-Orgien knallen dabei recht heftig an den epileptischen Sehnerv. Die Interaktion ist auf ein paar simple Gesten beschränkt. Über eine Chat-Funktion tritt man mit Mitstreitern in Kontakt.

DirektShadow

Das Konzept ist natürlich nicht neu. Auch nicht im App Store (Merchant Kingdom, Parallel Kingdom, etc.). Trotzdem ziehen noch viel zu wenige Spiele-Entwicklungen ihren Nutzen aus der GPS-Position des Spielers. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum man dem Grey Area-Team von Shadow Cities zwei Millionen Euro an Risikokapital zusteckte.

Apple veröffentlicht iOS 4.3 GM an Entwickler

IPhoneBlog de GM

Sieben Tage vor dem angekündigten Veröffentlichungstermin von iOS 4.3, verteilt Apple den voraussichtlich finalen Download an seine Entwickler. Der GM-Seed trägt die Build-Nummer 8F190 und steht für iPad, iPhone 4, 3GS sowie den iPod touch der dritten und vierten Generation im Dev-Center zum Herunterladen bereit. Die gut unterrichteten Kreise von ‚Boy Genius Report‘ prognostizierten diese Build-Nummer bereits korrekt am 24. Februar.

Die Neuerungen, insbesondere ‚iTunes Home Sharing‘ und ein verbessertes ‚AirPlay‘, sollten darin enthalten sein. Die Firmware vom Apple TV erfuhr bislang noch keine Aktualisierung und verweilt weiterhin auf ihrem Beta-3-Status.