‚Große Schritte‘ verpackt Apple in seinem ‚kleinen‘ 1.2-Update der iWork-Suite für das iPad. Pages (7.99€; App Store-Link), Numbers (7.99€; App Store-Link) und Keynote (7.99€; App Store-Link) erhalten die Export-Möglichkeit von Dokumenten auf die MobileMe iDisk oder einen anderen WebDAV-Service.
Von den ausgelagerten Internet-Adressen lassen sich ebenfalls Dokumente auf das iPad zurück kopieren. Auch wenn der ‚Workflow-Konstrukt‘ noch weit von einer ‚richtigen‘ Synchronisation entfernt ist, erspart es nichtsdestotrotz den lästigen Umweg über einen lokalen iTunes-Abgleich. Apple begibt sich damit erstmals auf einen konkurrenzfähigen Weg, Texte, Tabellendokumente und Präsentationen mit der iWork-Suite erstellen zu wollen.
Gleichzeitig wertet man den Jahresbeitrag der zahlenden MobileMe-Kundschaft auf.
Die Programme lernen außerdem eine erweiterte Formatvielfalt. Während Keynote das PowerPoint-Format (.ppt) ab sofort schreibt, kann Pages .txt-Dateien verarbeiten und Numbers Excel-Dokumente (.xls) erstellen.
Erwähnung erhielt dort (natürlich) auch die Dropbox, welche mit Version 1.3 (kostenlos; App Store-Link) im heutigen Update einige Schönheitskorrekturen an der Benutzeroberfläche vornimmt.
Die neue (Mac-)Beta-Version 0.9.6b1 vom Jailbreak-Werkzeug ‚redsn0w‚ schaltet iPhone 3G sowie den iPod Touch der zweiten Generation („MC“-Modelle vom Touch nur kabelgebunden) für iOS-Firmware 4.1 oder 4.0 ‚frei‘.
Der 8-Bit-Pixelspaß ‚eBoy FixPix‚ (0.79€; App Store-Link) – bereits an dieser Stelle ausführlich vorgestellt – erhält in Version 2.0 weitere 50 Spielwelten und iPad-Kompatibilität.
Napster, die ehemalige Musiktauschbörse unserer aller Jugend, erhält sein US-App-Store-Debüt.
Was sich die Bertelsmann AG im Jahr 2002 für schlanke $85 Millionen-Dollar einverleibte, endete und nach viel Hickhack sowie (finanziellen) Bankrotterklärungen für $121 Millionen-Dollar in den Händen von Best Buy, die ihren Abo-Bezahlservice jetzt auch auf der iOS-Plattform feilbieten.
Die „Music-Flatrate“ kostet in Deutschland 9.95€ pro Monat. Die Verwendung bestehender Abonnements scheint in den USA (noch) nicht gewährleistet. Und auch die internationale Verfügbarkeit hat, wie viele der Konkurrenzanbieter (We7, Spotify, MOG, Rdio, etc.) noch zunehmend Schluckauf:
„We are in negotiations with the labels and collection societies for a UK app,” Napster told Wired UK.
Apropos Abo-Angebote: Das Wall Street Journal berichtet über zunehmende Bemühungen aus Cupertino, die Verlagshäuser in ein digitales Zeitschriften- und Magazin-Abonnement für das iPad einzubinden. ‚Gerüchtet‘ wird eine Art iBookstore für Tages-, Wochen- und Monats-Journale. Personen, die mit der Thematik vertraut sein sollen, ziehen eine Veröffentlichung des Angebots noch in diesem Winter beziehungsweise im Frühjahr 2011 zur zweiten iPad-Generation in Betracht.
Aktuell starten erste Publikationen wie Wired oder Zeit Online mit einer eigenen App-Store-Anwendung. Die TAZ scheiterte mit dem Versuch, eine ePub-Ausgabe über den iBookstore anzubieten, der sich dafür als unzureichend auswies.
Das Apple generell an Lösungen für die Tagespresse arbeitet, scheint unstrittig. Die Konditionen von Preis, Beteiligung und Datenaustausch gelten jedoch bereits jetzt als kritisch diskutierte Komponente.
An iPad subscription service would tap a hoped-for source of growth. However, some publishers fear letting Apple gain the same influence over the periodical market that it has over music sales.
Für seine webbasierten Internet-Dienstleistungen kündigt der Suchmaschinenhersteller Google am heutigen Tag an, bessere Sicherheitsoptionen sowie eine ‚Editier‘-Funktionalität von mobilen Geräten aus bereitstellen zu wollen.
We’re launching new cloud-powered capabilities: two-step verification to help enhance security and soon, mobile editing in Google Docs on Android and the iPad™.
Bislang steht über den mobilen Safari-Browser am iOS-Gerät ‚lediglich‘ eine Lese-Option für ‚Google-Dokumente‘ zur Verfügung.
Die Möglichkeit, vom iPad oder iPhone aus Text-Ergänzungen und Formatierungen vorzunehmen, wird bereits lange herbeigesehnt. Über App-Store-Software war es nur teilweise möglich, Dateien zu erstellen oder zu redigieren. Dokumente, an denen mehrere Leuten arbeiteten, fehlte dagegen grundsätzlich eine Möglichkeit, Veränderungen von Unterwegs nachzutragen.
Durch die fehlende Editier-Funktion entbrannte in den letzten Monaten der Konkurrenzkampf zwischen anderen Text-Editoren wie Simplenote (kostenlos; App Store-Link) oder Elements (3.99€; App Store-Link).
Die Webanwendung Google Docs könnte, den jetzt angekündigten ‚mobilen Editier-Modus‘, den Markt für Online-Textverarbeitung erneut kräftig durchrütteln.
Apple veröffentlicht am 25. September, dem kommenden Samstag, das iPhone 4 in China. Diese Information teilte das Unternehmen in eine Pressemitteilung am heutigen Montag mit. Der Vertrieb verläuft über die Apple Retail Stores inklusive dem „Apple Store Hong Kong Plaza“ in Shanghai sowie dem „Xidan Joy City“ in Beijing. Diese zwei Verkaufsgeschäfte öffnen an diesem Tag ihre Türen erstmals für Kunden. Außerdem ist das iPhone 4 über den dortigen Mobilfunkpartner ‚China Unicom‘ mit einem zweijährigen Vertrag zu beziehen.
Ein 16GB-Modell kostet ohne Vertragsbindung CNY4,999 (zirka 586€); die 32GB-Version ist für CNY5,999 (zirka 682€) erhältlich. Subventionierte Gerätepreise mit verschiedenen Telefon- und Datenoptionen sind über 10010.com zu buchen.
Apples Bemühungen im asiatischen Raum veranlassten die Aktie am heutigen Montag zu einem kräftigen Aufwärtstrend. Philip Elmer-DeWitt grub für CNN Money ein Zitat von Lenovos CEO Liu Chuanzhi aus dem Juli 2010 gegenüber der Financial Times aus: „We are lucky that Steve Jobs has such a bad temper and doesn’t care about China, […] if Apple were to spend the same effort on the Chinese consumer as we do, we would be in trouble.“
Vor einigen Tage sprach der Geschäftsführer der US-Elektronikkette Best Buy Brain J. Dunn mit dem Wall Street Journal und berichtet von zu erwartenden Umsatzeinbussen für die Laptop-Hersteller aufgrund des iPad-Verkaufs.
Mr. Dunn also said internal estimates showed that the iPad had cannibalized sales from laptop PCs, especially netbooks, by as much as 50%.
Vier Tage, einem kleinen Mediensturm und heftigen Hersteller-Protesten später, runderte Mr. Dunn zurück.
„While they were fueled in part by a comment in the Wall Street Journal that was attributed to me, they are not an accurate depiction of what we’re currently seeing. […] we believe computers will remain a very popular gift this holiday because of the very distinct and desirable benefits they offer consumers. That’s why we intend to carry a broad selection of computing products and accessories to address the demand we anticipate this season.“
Das iPad (in seiner WiFi-Ausführung) startete am vergangenen Freitag, inklusive aktivierten Wlan-Chips, in China. Über den Funkstandard gab es in der Vergangenheit starke Diskussionen. Für das iPhone 3GS deaktivierte Apple das drahtlose Netzwerk aufgrund der staatlichen ‚Sicherheitsspezifikationen‘. Auch das iPhone 4 wird über WiFi ins Internet gehen.
Das Gerät muss, nach mir zugespielten Informationen, jedoch ohne die Applikation YouTube sowie der MobileMe-Zugang auskommen, dessen dortige Nutzung von staatlicher Seite blockiert ist.
(Danke, Bin!)
China stellt ohne Zweifel den weltweit größte Mobilfunkmarkt dar.
Die überarbeiteten App-Store-Richtlinien zeigen erste Wirkungen. Am vergangenen Wochenende kehren mit GV Connect (2.39€; App Store-Link) und GV Mobile + ($2.99; US-Link) zwei zuvor verbannte Google-Voice-Programme zurück in den App Store.
Apple entfernte vergangenen Sommer eine Handvoll Anbieter, die sich dem Sprachservice von Google bedienten. Auch der Suchmaschinen-Dienstleister selbst reichte zum damaligen Zeitpunkt eine Applikation ein, über die sich Telefon- und SMS-Angebote mit einer Internet-Datenverbindung nutzen ließen. Diese Anwendung schaffte es nie in das iPhone-Verkaufsportal.
Sicherlich nicht komplett zu Unrecht diskutierte man damals, wie hoch der Einfluss vom US-Mobilfunkanbieter AT&T ausfiel, der das iPhone im nordamerikanischen Raum exklusiv anbietet. Diese ‚ausgesuchte‘ Partnerschaft treibt (mit hoher Wahrscheinlichkeit) einen (nicht veröffentlichten) Geldbetrag für jeden Vertragsabschluss in die Cupertino-Kassen. Direkte Konkurrenzanbieter für das lukrative Telefon- und Textnachrichten-Segment verweilen seit App-Store-Anbeginn auf einem schwierigen (Skype) bis ungelösten (SMS-Services) Level. Auch externe Tethering- oder WiFi-Hotspot-Angebote, die sich der gebuchten Internetverbindung bedienen und daraus ein allgemein zugängliches Netzwerk stricken, erfahren weiterhin keine App-Store-Beachtung. Sowohl AT&T als auch die Deutsche Telekom bieten hierfür bezahlte (und von Apple geschützte) Zusatzleistungen an.
Obwohl sich die Hinweis-Häufigkeit über ein Ende der Exklusiv-Partnerschaften in den wenigen verbleibenden Ländern konstant vermehrt, ist die Änderung der App-Store-Richtlinien sicherlich in keinem direkten Zusammenhang zu betrachten. Nicht unwahrscheinlich ist jedoch, dass das züngelnde Wettbewerbs-Verfahren, bei dem Apples Verkaufs-Politik das Aufsehen der Kartellbehörde erringt, den Umschwung mit anstieß.
Während die jungfräuliche Veröffentlichung der „App Store Review Guidelines“ sowie die Lockerung über weitere Entwickler-Werkzeuge noch als zahnlose PR-Aktion abzustempeln sind, beweist Apple spätestens mit der jetzigen Umsetzung von zuvor diskussionswürdigen Produkten, das man hinter den neuen Aussagen steht.
Ebenfalls überarbeitet: Der ‚Commodore-64‚-Emulator (3.99€; App Store-Link) erscheint vergangenes Wochenende in Version 2.0 mit einem (zuvor untersagten) BASIC-Modus für nostalgische Fans. Sein App-Store-Produzent Manomio LLC versuchte vor 12 Monaten über eine geheime Tastenkombination die Programmiersprache im App-Store-Bundle unterzubringen. Zum damaligen Zeitpunkt musste eine Aktualisierung nachgereicht werden, die diese nicht erlaubte Funktionalität wieder eliminierte.
Soviel Glück hat das TapTapTap-Studio, Hersteller von Camera+, bislang nicht. Trotz eindeutiger Apple-Ablehnung verbauten die Software-Produzenten Programmcode, der zum Auslösen eines Fotos die seitlichen Hardware-Tasten benutzt. Als ‚der Trick‘ Bekanntheit erlangte, warf Apple die Anwendung wieder aus dem Store. Seit sechs Wochen hat man nun schon nichts mehr von der Fotoanwendung gehört.
Die Beispiele zeigen: Apple lässt sich auch weiter nicht bei bewusst intendierten Verstößen ihrer Richtlinien auf der Nase herumtanzen. Außerdem hält man sich in Cupertino offen, die aufgeworfenen ‚Leitfäden‘ mit jeder (Software-)Neuerscheinung zu erweitern beziehungsweise dessen Grenzen wieder enger zu ziehen.
Mit Spannung darf daher auf eine Veröffentlichung der ersten Cross-Compiler-Anwendungen aus der Adobe-CS-Suite geschielt werden. Die ersten Google-Voice-Vertreter und die BASIC-Integration im Commodore-64-Emulator lassen jedoch erste Anzeichen aufblitzen, sich den langjährig ausgefochtenen Diskussionen des App-Store-(Zulassungs-)Prozesses zu stellen, obwohl die verantwortlichen Beweggründe weiterhin der individuellen Interpretation ausgesetzt bleiben.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag der vergangenen Woche bediente sich jemand des Guthabens meines iTunes-Accounts. Zirka $80 US-Dollar verweilten dort zum Einkauf von Apps, TV-Serien oder Filmen. Am Freitagmorgen dümpelte der Kontostand auf mageren $5 US-Talern.
Keine schöne Sache.
Ich bemerkte das geringe Guthaben im mobilen App Store am iPhone. An untersten Position der Titelseite für Neuveröffentlichungen wirft man zwangsläufig einen Blick auf den eingewählten Benutzernamen sowie den aufgeladenen Kredit. Meine erste Reaktion: Mit $5.32 US-Dollar handelt es sich bestimmt um einen Fehler im System? Aber auch ein An- und Abmelden kitzelte nicht den vertrauten Kontostand hervor.
Ich habe meinen Saldo so exakt im Kopf, weil ich im US-Store keine Kreditkarte hinterlegt habe und diesen vornehmlich zum Einlösen für US-Promocodes von Entwicklern nutze. Die $80 US-Dollar sind ‚Überbleibsel‘ aus verwendeten US-Apple-Gutscheinkarten. Es kommt immer mal wieder vor, dass dort Apps eine Veröffentlichung erhalten, die hierzulande gar nicht oder erst viel später erscheinen.
Da keine Plastikkarte dem Benutzerkonto hinterlegt ist, rechnete ich mit keinem weiteren finanziellen Schaden. Das aufgeladene Geld war ja bereits ausgegeben. Trotzdem trödelte ich auf dem Weg zum iTunes am Computer nicht und änderte dort zuallererst mein Passwort. Zugegeben: Die Konstruktion der Sicherheitskombination war schwach. Es handelte sich zwar um einen generischen Begriff, Sonderzeichen oder Großbuchstaben vermisste das Schlüsselwort jedoch. Aus Bequemlichkeit.
Da die Benutzerdetails bei jeder Kleinigkeit unzählige Male am mobilen Gerät abgefragt werden, war ich schlicht und ergreifend zu faul für eine kryptischere Zahlen- und Buchstabenkombination. Ein Fehler, der mir (hoffentlich) nicht noch einmal so leicht passiert…
Update: Apple fordert mittlerweile bei der Passwortvergabe einen Mix aus Buchstaben und Nummern, der mindestens acht Zeichnen lang ist. (Danke, Gregor!) /Update
(Mir) bleibt jedoch bislang unklar, wie die Kombination aus E-Mail und Passwort zusammengeführt wurde. In die Falle von gängigen Phishing-Mails bin ich mit Sicherheit nicht getappt.
Die ‚Purchase History‘ im iTunes-Account führt 27 Kauftitel auf, die mein Account in dieser Nacht erwarb. Von ‚Talking Baby Hippo‚ über ‚Talking Larry the Bird‚ bis zu absurden Korea-Lifestyle-Apps. Darunter ist kein eindeutiges Ordnungsprinzip zu erkennen, das eventuell einzelne App-Store-Produzenten oder deren Titel bevorzugte und dadurch mit einer guten Wertung hätten versehen werden können. Auch meine ‚Review-Verwaltung‘ gibt keinerlei Auskunft, das „Benutzer-Rezensionen“ in meinem Namen abgegeben wurden.
Alle nicht von mir getätigten Einkäufe meldete ich mit dem kurzen Verweis „Account hijacked“ an Apple. Außerdem verfasste ich ein paar kurze Zeilen der Erklärung an den „iTunes Store Customer Support“ (iTunesStoreSupport@apple.com).
Zwei (Wochenend-)Tage später, am gestrigen Sonntag, erhielt ich eine halb-personalisierte Antwort, dass man sich meines Problems annimmt. Der Account wäre temporär ’stillgelegt‘, man empfahl mir das Passwort zu ändern und bei Bedarf die Kreditkarteninformationen zu entfernen. Um den Account wieder zu aktivieren, sollte ich die hinterlegte (Post-)Adresse sowie die letzten (von mir) offiziell getätigten Einkäufe (inklusive dessen Bestellnummern) nachreichen. Auf diese E-Mail-Antwort erschien am heutigen Morgen formlos das Guthaben zurück auf meinem Konto.
Den Verweis „Please note that this is a one-time exception to our sales policy.“ aus der ersten E-Mail klingt mir jedoch noch in den Ohren.
Insgesamt keine lustige aber lehrreiche Erfahrung, die zeigt, das gute Passwörter trotz kulantem Support immer noch oberste Priorität haben.
Capcom spendiert seiner Beat’em-Up-Franchise ‚Street Fighter‚ (7.99€; App Store-Link) ein Update mit zwei komplett neuen Kämpfern. Edmond Honda und Crimson Viper werten als spielbare Charaktere den Prügelspaß noch einmal kräftig auf.
Pizza Boy (1.59€; App Store-Link) bietet eine exzellente Touch-Steuerung und ein tolles 8-Bit-Feeling, fällt mit zirka 45-Minuten-Spielzeit allerdings viel zu kurz aus.
In einem Reuters-Interview zweifelt die Yahoo-Chefin Carol Bartz einen langfristigen Erfolg von Apples Werbebemühungen ‚iAd‘ an:
„That’s going to fall apart for them,“ Bartz said about Apple’s iAd service. „Advertisers are not going to have that type of control over them. Apple wants total control over those ads.“
Der Gesprächsgegenstand mit der 62-jährigen Bartz, die im Januar 2009 die Nachfolge von Jerry Yang antrat, fokussiert jedoch auf einer komplett anderen Thematik. Die Unterredung behandelt vornehmlich den Aktien-Rückkauf des chinesischen E-Commerce-Spezialisten ‚Alibaba Group‘, von dem das US-Internet-Portal einen 39-prozentigen Anteil hält. Die Aussagekraft der Randbemerkung ist daher zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal abzuklopfen.
Mit iOS 4.2 beta stellt Apple erstmals seinen Entwicklern eine Vorab-Firmwareversion für das iPad zur Verfügung. Der Build trägt die Bezeichnung 8C5091e und steht außerdem für iPhone 3G, 3GS und 4 sowie den iPod touch von der zweiten bis zur vierten Generation zum Download. Auch das iOS SDK 4.2 beta erhält mit dem Build 10M2404 eine Aktualisierung.
Steve Jobs präsentierte einen ‚Sneak Peek‚ der Firmware 4.2, die alle iOS-Geräte im Herbst auf eine identische Versionnummer heben soll, erstmals auf dem iPod-Musik-Event Anfang September vor. Neben der Software-Zusammenführung sollen auch neue Funktionen wie das drahtlose Drucken oder der Streaming-Service AirPlay eingeführt werden.
Die Downloads lassen sich im Entwickler-Portal anstoßen.
Im selben Atemzug kündigt Cupertino per Pressemitteilung explizit ‚AirPrint‘, das drahtlose Drucken von iPad, iPhone und iPod touch, an.
AirPrint automatically finds printers on local networks and can print text, photos and graphics to them wirelessly over Wi-Fi without the need to install drivers or download software. HP’s existing and upcoming ePrint enabled printers will be the first to support printing direct from iOS devices.
Als Partner nennt die Mitteilung Hewlett Packard, dessen Drucker-Lineup (HP Photosmart, Officejet, Officejet Pro und LaserJet Pro) ePrint unterstützen soll.
Die Bildschirmhelligkeit lässt sich über einen Schieberegler aus der ‚Fast-App-Switching‘-Menüzeile verstellen. Über die Software aktiviert sich ebenfalls die Bildschirm-Rotation. Der Hardware-Knopf an der Geräte-Außenseite mutiert zum Stumm-Schalter.
(Danke, Markus!)
‚AirPlay‘ soll bereits Musik an AirTunes-Lautsprecher schicken. Die Option scheint betriebssystemweit zu funktionieren, so dass auch Drittanbieter-Anwendungen davon profitieren.
Auch für Bilder steht die drahtlose Übermittlungsmethode in der Software zur Verfügung. Ein entsprechendes Empfangsgerät mit dem neuen AppleTV fehlt jedoch noch.
Im Netzwerk freigegebene Drucker lassen sich noch nicht auffinden. Die Betriebssystem-Version Mac OS X 10.6.5 (Build 10H542) ist dafür notwendig.
20 Apps sollen sich pro Ordner einsortieren lassen.
Update III
Die Notiz-Anwendung beherrscht drei unterschiedliche Schrifttypen.
Ein schwarzes Tastatur-Layout zeigt sich nach der Aktivierung eines alphanumerischen Sicherheits-Kennworts im Standby-Bildschirm. In anderen Programmen taucht das (sehr schicke) Design (bislang) nicht auf und ließ sich laut MacStories bereits in iOS 3.2 über ein ‚Configuration-Utility‘-Profil aktivieren.
Apple zeigt auf seiner Homepage im iPad-Business-Bereich ebenfalls den schwarzen Entwurf.
Die Suchfunktion für Textbausteine innerhalb von Webseiten integriert Apple in das Eingabefeld für die Suchmaschinen, derer mit Google, Yahoo! und Bing drei Kandidaten zur Auswahl stehen.