[KlimBim] FaceTime über E-Mail, Rooms, Prepaid-Wiki, ‚Frash‘ for iPhone, Locktopus und Papermaster-Entlassung

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In der letzten Woche verteilte Apple eine neue Beta-Version seiner anstehenden iOS-4.1-Aktualisierung an registrierte Entwickler. Diese enthält bereits (versteckte) Spuren der FaceTime-Aktivierung über eine (gewöhnliche) E-Mail-Adresse. Auch die Kopplung, an das für den iTunes-Account hinterlegte ‚Elektro-Postfach‘, wäre denkbar.

Erste Gerüchte für ein Authentifizierungsverfahren von Geräten, die die Videotelefonie in Zukunft unterstützen werden, trug am 15. Juli ‚The Boy Genius Report‘ in die Welt. Apple könnte durch die Umstellung beziehungsweise Erweiterung von der derzeitigen (stillen) SMS-Methode, FaceTime auf mehr mobile Geräte (iPod touch) oder den Mac (iChat) befördern.

via MacRumors


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Nach einer leidvollen Update-Odyssee ist Björn Teichmanns ‚Rooms – Your iPhone IRC Chat Client‘ (kostenlos; universal; App Store-Link) nach etlichen Wochen zurück im App Store und für die drei nächsten Tage kostenlos zu laden.


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Für den Sommerurlaub gerüstet: „Pay as you go providers with data by country (A-Z)„. Zu verwenden mit einem freien oder freigeschalteten Apple-Telefon.

(Danke, Hamsta!)


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Dem iPad folgt die (inoffizielle) iPhone-Portierung von Adobes Flash und zeigt (erneut), was man jahrelang nicht vermisst hat.

via Redmond Pie


DirektLocktopus

Apropos Jailbreak: Mit ‚Locktopus‘ steht für $2 US-Dollar eine Passwort-Sperre für das Verriegeln von einzelnen (App-Store-)Anwendungen über Cydia zum Kauf. Zumindest konzeptionell ein interessanter Ansatz.


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Prominente Apple-Entlassung: Wie die New York Times am Samstag berichtet, verlässt Mark Papermaster, Leiter der ‚Mobile-Device-Hardware‘-Abteilung das Unternehmen. „Bob Mansfield, senior vice president for Macintosh hardware engineering, will assume Mr. Papermaster’s responsibilities“.

Papermaster trat im April 2009 die Nachfolge von Tony Fadell an. Die Einstellung des ehemaligen IBM-Mitarbeiters wurde begleitet von einem Rechtsstreit, der außergerichtlich beigelegt wurde.

Weder Apple nach Papermaster kommentierten die Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Thematisch wird die Aufhebung der Anstellung mit der „Antennagate„-Problematik am iPhone 4 sowie einer Inkompatibilität zur Unternehmenskultur begleitet.

Apple schaltet ‚Genius‘-Empfehlungen für das iPad frei

Der Apple Empfehlungs-Algorithmus ‚Genius‘, der bereit über iTunes Musikstücke seinen Nutzern vorschlägt und im mobilen App Store für das iPhone Programm-Ratgeber spielt, findet sich seit heute auch auf dem iPad. Apple schaltet den Menüpunkt für die Programm-Vorschläge, die zum installierten Softwarekatalog auf dem eigenen Gerät passen (sollen), heute frei.

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Im gleichen Atemzug schließen sich an diese Neuerungen die „iPad Upgrades“ an, welche für (beliebige?) iPhone-Programme die entsprechenden iPad-Versionen empfehlen (sollen). Ob die automatisch generierte App-Store-Fibel aus den 225.000 Anwendungen eine sinnvolle Auswahl erstellt, bleibt auszuprobieren und ist individuell sicherlich von unterschiedlicher Treffergenauigkeit.

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Des Weiteren findet sich im US-Store seit wenigen Stunden eine „Try-Before-You-Buy“-Kategorie. Entgegen anderweitigen Berichten oder einer mutmaßlichen Einführung von Testversionen für iOS-Programme, handelt es sich hier lediglich um eine Zusammenstellung von kostenfreien Lite-Fassungen seiner bezahlten Programm-Ableger.

Nichtsdestotrotz würde ‚Probespielen‘, beziehungsweise ein zeitliche Beschränkung zum Ausprobieren von Software, dem App Store sicherlich gut zu Gesicht stehen.

[KlimBim] Jailbreak-Fix, MacWorld-Cover, Retina-Hintergrundbilder, Osmos, Ladegerät-Analyse, iOS 4.1 Beta 3 und MiTube

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist zweieinhalb Tage nach der Veröffentlichung des iPhone-Jailbreaks auf diese „kritische Schwachstelle“ hin. Angeraten wird: „Bis zur Verfügbarkeit eines Updates empfiehlt das Bürger-CERT PDF-Dokumente nicht auf mobilen iOS-Geräten zu öffnen, weder von Webseiten noch aus E-Mails oder anderen Applikationen heraus„.


Gegenüber CNET News gibt ein Apple-Sprecher an: „We’re aware of this reported issue, we have already developed a fix and it will be available to customers in an upcoming software update„.


Macworld fotografiert sein aktuelles Cover-Bild der Print-Ausgabe mit einem iPhone 4. Die nachträgliche Bildbearbeitung geschah mit den App-Store-Anwendungen PhotoForge (2.39 €; App Store-Link) und Resize-Photo (0.79 €; App Store-Link).

One app that I wish had been available when I was photographing the cover was Camera+ 1.2 with separate touch exposure and touch focus.

Camera+ kündigt mit der Version 1.2.1 den ‚VolumeSnap‘ an, bei dem man über die Lautstärkeregler (oder wahlweise die Fernbedienung am Kopfhörerkabel) ein Foto schießen soll. Es wird gespannt auf den App-Store-Genehmigungsprozess geschaut…

via Peter Belanger


Nebenbei bemerkt: Einer der besten Tricks, für ein wackelfreies Foto aus diversen Anwendungen heraus, ist das Festhalten des Auslösers. Nimmt man den Finger behutsam vom Fotoknopf, erfolgt die digitale Aufnahme des Bildes.

-> http://fiftyfootshadows.net/2010/08/03/iphone4-retina-wallpaper/


Nach einer sehr unterhaltsamen iPad-Version folgt der Retina-aufgelöste iPhone-Ableger der Indie-Spielerei Osmos (2.39 €; App Store-Link). Anbei 1.5 Minuten sphärische Eindrücke, wer nicht eh schon auf dem Weg in sein iTunes ist.

DirektOsmos


Reverse engineering Apple’s secret charging methods

Als kleiner Nachtrag zur Strom-Diskussion von Montag dient diese ‚Reverse-Engineering‘-Bemühung im Video sowie einer detaillierten Beschreibung im dazugehörigen Weblog.

(Danke, an alle Einsender!)


Die aktuelle Entwicklerversion iOS 4.1 Beta 3, die seit Dienstagnacht zum Download bereitsteht, kickt das für den Herbst geplante ‚Game Center‘ von Apple für iPhone 3G und den iPod touch der zweiten Generation.


MiTube von Max Weisel kletterte innerhalb von 24 Stunden an die Position sieben der US-Charts, bevor es von Apple aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Anwendung veranlasste einen lokalen Download oder eine höher aufgelöste Stream-Qualität von YouTube-Videos.


In der Vergangenheit erfreute YourTube aus dem Cydia Store von Daniel Peebles mit dieser Funktionalität einige Käufer.

Obwohl mir der Nutzen nur begrenzt sinnvoll erscheint, war Apples App-Store-Politik in diesem Punkt bislang eindeutig. Eindeutig ablehnend. Wie MiTube im ersten Versuch überhaupt eine Genehmigung erfahren konnte, bleibt völlig schleierhaft.

(Danke, AppStoreExperte!)

Dev-Team veröffentlicht iPhone-Unlock für iPhone 3/3GS/4

In Version 1.0-1 schaltet der Software-Unlock vom Dev-Team, nach einem erfolgreichen Jailbreak, die Baseband 01.59 vom iPhone 4 sowie 04.26.08, 05.11.07, 05.12.01 und 05.13.04 vom iPhone 3G beziehungsweise 3GS frei.

Die inoffizielle Unlock-Software ist in den Standard-Verzeichnissen unter der Paketverwaltung Cydia zu finden oder kann manuell in dem Repository repo666.ultrasn0w.com nachgeschlagen werden.

-> DirektUnlock (Musik by ‚The Postmen‘ – Stolen Thief)

Apple selbst bietet das iPhone in verschiedenen Ländern auch ohne feste Providerbindung an, so das diese Geräte im GSM-Netz unter den Frequenzen 850, 900, 1800, 1900 MHz mit jeder Simkarte funktionieren. Teilweise bieten auch die jeweiligen Mobilfunkpartner eine entsprechende Option ‚zum Freikaufen‘ an.

In den USA, Deutschland und Japan (sowie Österreich, die Niederlande, Korea, Spanien und Schweden) ist das iPhone 4 bislang nur bei ein ausgewählten Mobilfunkanbieter zu erwerben und an diesen fest gebunden.

(Danke, KernelTask!)

[KlimBim] Jailbreak-Einfallstor, ‚Signal‘-App, UMTS-FaceTime, Antennagate-Videos, iPad-Datenplan, Notebook- und Android-Markt

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Bei dem neusten Jailbreak(me.com)-Streich vom gestrigen Montag handelt es sich angeblich um einen Fehler, der auf Schrifttypen in PDF-Dokumenten zurückzuführen ist. Peinlich (und kritisch) für Apple bleibt dabei, dass MobileSafari durch diese Hintertür als (Root-)Einfallstor des Exploits dient. Durch das abgeschottete Sandkasten-System der Applikationen, darf dies (eigentlich) nicht passieren.

Während das Aufspüren und Ausnutzen einer solchen Schwachstelle zu Recht fasziniert, trüben das Bild unzählige Witzbolde, die in den letzten 24 Stunden dokumentierten, wie Sie eine Webadresse auf Ausstellungsgeräten im Apple Store eingeben können. Applaus ihr Nasen!


Weitere Nachrichten, verknüpft mit der neuen Jailbreak-Freiheit, beherrschen das Nachrichten-Feld der letzten Stunden:

Planetbeing‚, eines der Dev-Team-Mitglieder, die sich aktuell um Arbeiten an der Baseband bemühen, veröffentlicht über Cydia eine $5 US-Dollar-Bezahl-App mit dem Namen ‚Signal‘. Diese zeigt an, mit welchen Funkmasten das iPhone gerade verbunden ist und welche Signalstärke vorherrscht.

Das Dev-Team hatte bislang davon abgesehen, im großen Stil Spenden oder anderweitig finanzielle Unterstützung anzufordern. Der Kauf darf daher als kleiner Obolus verbucht werden.

Davon jedoch unabhängig soll der iPhone-4-Unlock zeitnah, innerhalb der nächsten Stunden/Tage, veröffentlicht werden.

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Apropos Veröffentlichung: Die Jailbreak-App ‚My3G‘ ($2.79 US-Dollar) gaukelt dem iPhone ein WiFi-Netz vor und ermöglicht so die FaceTime-Videotelefonie über UMTS. Insbesondere in unserem Regionen reicht der UMTS-Datendurchsatz aus, um die zirka 3 Megabyte pro (Video-)Minute zu übertragen.

Ähnlich (positive) Erfahrungen konnte ich in dieser Hinsicht bereits mit dem ‚mobilen WiFi-Dongle‚ sammeln. ‚My3G‘ ist sicherlich nur eines der ersten Programm, die ein entsprechendes Update für die FaceTime-Aktivierung bereitstellen. Zuvor trug beispielsweise ‚3G Unrestrictor‘ dafür Sorge, dass Skype auch über UMTS telefoniert oder YouTube die bessere (WiFi-)Bildqualität ausspuckt.


Apple entfernt die selbst produzierten ‚Antennagate‘-Videos seiner Mitbewerber von der eigenen Webseite. Wer noch nicht ausreichend belehrt wurde, schaut in den YouTube-Kanal aus Cupertino.


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Wired.com veröffentlicht, die von Tableau Software zusammengetragenen Preispakete, der weltweiten iPad-Mobilfunkanbieter und zeigt, das Deutschland im unteren Drittel der ‚Gigabyte-pro-Dollar‘-Skala liegt. Ein kostspieligeres Surfvergnügen für unterwegs herrscht beispielsweise in Frankreich, Australien und den USA.

via Wired.com


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Rechnet man die bislang drei Millionen verkauften iPads neben MacBook und MacBook Pro in den Notebook-Markt ein, überholte Apple damit diesen Sommer Asus, Lenovo, Toshiba und Dell. Ein Sprung von Platz sieben auf drei im weltweiten Computergeschäft.

via tech.fortune.cnn.com


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Die Android-Verkäufe überholten (nach Schätzungen der Nielsen Company in den USA) im letzten Monat das Apple iPhone. MG Siegler von TechCrunch ist verwundert, das dies dem Google OS – bei unzähligen Geräten von mehreren Mobilfunkprovidern – nicht früher gelang.

Seriously though, the most shocking thing about the news today that Android sales overtook iPhone sales for the first time last quarter is that it didn’t happen sooner. The sheer number of Android devices out there is one thing. But the fact that they’re available on all four major U.S. carriers is the real key here.

via TechCrunch / Gigaom

[iPad-App] Discover – Wikipedia in a Magazine

Zynische Zungen könnten behaupten: Discover ist „Alter Wein in neuen Schläuchen“.

Unbestreitbar scheint jedoch der Bedarf einer digitalen Aufbereitung von bereits vorhandenen Informationen. Flipboard zeigte in der letzten Woche wie einem primitiven Twitter-Stream lebhafter Magazin-Charakter eingehaucht werden kann. Discover (kostenlos; US-Link) versucht diesen Ansatz jetzt mit der freien Online-Enzyklopädie.

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Erfolgreicher Wegbereiter in puncto ‚hübsche Formatierung‘ der GNU-lizenzierten Artikeltexte spielte unbestritten Articles (3.99 €; App Store-Link) aus dem Hause Sophiestication Software. Browser-Plugin-Produzent Cooliris versucht die strenge Wiki-Struktur dagegen aufzubrechen und durch die Hervorhebung der Bilder eine Journal-Atmosphäre zu schaffen. Dessen (Darstellungs-)Qualität hängt (unter anderem) stark von dem recherchierten Material ab. In manchen Fällen funktioniert dies dementsprechend besser beziehungsweise schlechter. Positiv bei der Aufbereitung sticht die populär platzierte Darbietung der ‚verknüpften Artikel‘ in der rechten Randspalte hervor. So hangelt man sich unbeschwert von Thema zu Thema während die lineare Aufbereitung der Vorreiter sich eher gebündelt mit einer bestimmten Materie beschäftigt.

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Verschiedene Gesten helfen bei der Navigation. Die Suchleiste poppt durch eine Wischbewegung nach unten vor den eigenen Fingerspitzen auf. Zuvor gelesene Artikel finden sich in der Archiv-Ansicht. Durch ein Schütteln des gesamten Gerätes stolpert man über eine Zufallsauswahl in den nächsten Themenblock. Und genau hier liegt die Stärke des unstrukturierten Bildungsauftrags, den Discover – mit der momentan leider nur im US-Store vorrätigen Anwendung – verfolgt.

DirektDiscover *

-> http://www.cooliris.com/ipad/discover

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Apple-Netzteile: Stromtankstellen für iPhone und iPad

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Meinem etwas flapsigem Twitter-Kommentar, über die Stromzufuhr am iPhone, folgte aufgrund der vielen Rückmeldungen heute eine längere Recherche. Dabei steht fundiert fest: Ich habe keine Ahnung von Volt, Watt oder Ampere. Trotzdem lassen sich einige Fragen mit der Hilfe von helleren Köpfen, die auch ins Internet schreiben, beantworten*.

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Das 10W-USB-iPad-Ladegerät (29 €; Affiliate-Link) pumpt Strom sowohl ins iPad als auch iPhone. Da das iPhone jedoch mit einem 5W-Netzteil (29 €; App Store-Link) geliefert wird, existiert auf breiter Front die Annahme, dass der stärkere iPad-Power-Adapter dem iPhone-Akku schadet. Das ist falsch, da der (in beiden Fällen) über USB angehängt Stromverbraucher seine Abnahmekraft eigenständig bestimmt. Apple selbst schreibt auf der Produktseite vom 10W-USB-Netzteil für das iPad: „Es kann zum Laden für jedes iPhone sowie alle iPod-Modelle mit Dock-Anschluss verwendet werden“.

Bislang konnte ich nicht ermitteln, wieviel elektrische Stromstärke (Milliampere) das iPhone (4) maximal abfragen kann, wenn der Stromgeber (unter gleicher Volt-Spannung) nach oben offen ist. Dies würde die Geschwindigkeit des Ladevorgangs bestimmen, der gefühlt an einem 10W-Ladegerät höher ausfällt. In einigen Testläufen konnte ich dies jedoch nicht bestätigen. So befüllte das iPhone-Ladegerät beispielsweise innerhalb von 10 Minuten das iPhone 4 mit 10%-Leistung (50%-60%). Ein iPad-Ladegerät erhöhte im entsprechenden Zeitraum die exakt gleiche Anzahl an Leistung – in diesem Fall von 60- auf 70-Prozent.

Soweit ich darüber hinaus richtig informiert bin, schwankt die aufzurechnende Kapazität je nach Füllstand von Lithium-Polymer-Batterien und lädt nicht konstant über den gesamten Ladezyklus.

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Beim iPad fiel der Stromhunger in seinen ersten Tagen nach der Veröffentlichung – neben einer ewigen Akkulaufzeit – sehr deutlich auf, da sich das Gerät an vielen USB-Ports von Computer nur mit gedrosselter Kapazität regenerieren lässt. Apple liefert dazu ein Support-Dokument das aufzeigt, welche (Cupertino-)Computer 1100 mA bei 5V über USB liefern und unter welchen Umständen dies geschieht.

Nichtsdestotrotz: Auch bei 500 mA lädt das iPad an einem USB-Port nach, auch wenn teilweise der Hinweis ’not charging‘ eingeblendet wird. Auf gleiche Art und Weise kann man ebenfalls das iPhone-Netzteil als Stromversorgung für das iPad benutzen. Da das iPhone-Ladegerät jedoch nicht die Leistung liefert, die das iPad in der Lage ist aufzunehmen, dauert der Vorgang deutlich länger.

DirektPower

25-Prozent iPhone-Ladung über das iPad-Netzteil in 25 Minuten oder umgerechnet in 146 Fotos. Software TimeLapse (1.59 €; App Store-Link)

Wer in den (Sommer-)Urlaub sowohl mit iPad und iPhone fährt, und sich nicht auf den USB-Port am Computer verlassen möchte, steckt vorrangig (nur) das iPad-Ladegerät ins Reisegepäck, das gleichermaßen gut an beiden Geräten funktioniert.

Weitere Strom(spar-)tipps für einen sparsamen Verbrauch bleiben unverändert und trotzdem gerne wiederholt: Display-Helligkeit; Push-Nachrichten; UTMS- und Wifi-Verbindung zählen zu den größten Konsumenten.

* Ich würde mich (ernsthaft) sehr für Kommentare interessieren, die dieser Thematik besser zugewandt sind und das eine oder andere Detail meiner unwissenschaftlichen Ausführungen verbessern oder ergänzen können.

[software-geraffel] Hipstamatic, Diacarta, Glyph-O-Rama und Screetch

Die neue iPhone-4-Kamera knipst erst seit 1.5 Monaten Bilder meines Alltags, hat jedoch die DSLR auf Kurzreisen bereits mehrfach ausgebremst.

Nichtsdestotrotz benötigt es für die Veredelung des schnellen Schnappschusses weiterhin gute Software. Bereits ewig verfügbar, hier jedoch nie ausführlich vorgestellt, ist Hipstamatic (1.59 €; App Store-Link). Unter dem Slogan „Digital photography never looked so analog“ schraubt der kleine Plastik-Fotoapparat per In-App-Kauf verschiedene Objektive sowie unterschiedliche Konfektionierungstypen von Rollfilmen auf.

Was Hipstamatic aus gewöhnlichen Bilder herauszukitzeln vermag, zeigen 60.000 Flickr-Uploads.

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Diacarta (1.59 €; App Store-Link) ist eine extrem ’spezielle‘ Empfehlung aus der ‚ToDo‘-Kategorie. Visuelle Icons strukturieren dabei – abgestimmt auf eine Uhrzeit – die Aufgaben des jeweiligen Tages.

Ohne Import-Funktion, iCal-Anbindung oder erweiternde Konfigurationen ist die App wenig ernst zu nehmen, bietet jedoch über seine optische Gestaltung ein enormes Maß an Intuition und Übersichtlichkeit, von dem sich Things, Omnifocus und Co. noch eine dicke Scheibe abschneiden können.

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Glyph-O-Rama (kostenlos; App Store-Link) lehnt mit mehr (zu kopierenden) Sonderzeichen und ASCII-Kunst an Neven Mrgans Glyphbord an.

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Screetch (2.39 €; App Store-Link) ist ein liebevoller Tetris-/Lumines-Klon, der in Russland mit Hilfe von den farbigen M&M-Schokolinsen erdacht wurde.