EyeTV (3.99€; universal; App Store-Link) steht nach einer langer App-Store-Prüfungsphase endlich zum Download bereit. Am 24. Mai trudelte die Elgato-Pressemitteilung über die bevorstehende Aktualisierung in mein Postfach; am heutigen Sonntag schaltet Apple die Version 1.1 frei.
Das App-Store-Programm kommuniziert sowohl vom iPhone als auch iPad mit seinem Software-Desktop-Bruder und einer entsprechenden Empfänger-Hardware (Netstream DTT, DTT Deluxe, etc.). Der mobile Client koordiniert TV-Aufnahmen oder streamt das Live-Fernsehbild vom Computer an das iOS-Gerät. Das funktioniert sowohl im heimischen WiFi als auch über eine außerhäusige UMTS-Verbindung.
Elgato veröffentlicht die App-Store-Anwendung als „Universal App“. Damit steht lediglich ein Programm für beide Plattformen zum Download. Besitzer der iPhone-Version rüsteten ohne zusätzliche Gebühren auf. Ebenfalls kostenlos findet sich das EyeTV-Update 3.4 für Power-PCs und Intel-Macs ein, welches zusätzlich Export-Möglichkeiten in ein iPad-fähiges Format mitbringt und dessen TV-Aufnahmen an iTunes zur Synchronisation übergibt.
Apple schiebt leider immer noch einen allgemeingültigen Software-Riegel vor die iOS-Videoausgabe über den VGA-Adapter (29.00€) oder das AV-Kabel (Komponenten / Composite). Derzeit entfleuchen die 1024 x 768 (Video-)Bildpunkte beispielsweise nur über die offizielle Apple-Anwendung „Videos“, „YouTube“ oder etwas ähnlich ‚Quicktime-kompatibles‘.
Da sich das EyeTV-Fernsehprogramm jedoch auch als HTTP-Stream (live3g.eyetv.com) über den Safari-Browser verbreitet, lässt sich von hier aus das Videobild vom iPad auf einen größeren Bildschirm befördern. Aus der App-Store-Anwendung heraus funktioniert dies mit Bordmitteln leider nicht.
Über Mobile Safari ist es damit möglich, dass Apple-Tablet an einen Projektor für spannende WM-Übertragungen zu hängen. Wer eine generelle iPad-Signalausgabe erzwingen möchte, greift zum passenden Jailbreak und der (hinreichend gut funktionierenden) Software ‚Display Out‘ ($2 US-Dollar).
Es war einmal vor langer, langer Zeit, in einer weit entfernten Galaxis…da hatte ich hier eine Preview-Version von ‚Pro Zombie Soccer‘ in den Nachrichten. Das war am 05. Januar 2010.
Pünktlich zum zweiten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft ballert sich die Zombie-Invasion in den App Store. Als flotter Straßenfußballer eliminiert ihr ein Geschwader von Untoten, die auf euch zulaufen. Was in den ersten Leveln wie ein flockiger Freizeitkick daherkommt, entwickelt sich in ziemlich kurzer Zeit zu einem ehrgeizigen Überlebenskampf. Dabei kann euch schon ein unpräziser Schuss in die Defensive drängen.
Das Spielprinzip ist nicht anspruchsvoll und erweitert sich durch die Spezialangriffe nur unwesentlich. Es ist eine Kombination aus Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen, die jedoch kurzweilig unterhalten kann. Der Kampf ums eigene Wohlbefinden ist in ein wirklich schickes Comic-Gewand gehüllt und erzählt in seinem Story-Mode eine durchaus launige Geschichte.
Während der WM-Zeit ist die Entwicklung des spanischen Teams mit dem grandiosen Namen „Super Awesome Hyper Dimensional Mega Team“ auf 79 Cent preisreduziert, und definitiv eine ‚rabiate‘ Halbzeitunterhaltung.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
‚Mein iPhone suchen‚ (kostenlos; App Store-Link) erreicht als Teil des (weiterhin kostenpflichtigen) MobileMe-Services (Affiliate-Link) den Status einer nativen App-Store-Anwendung. Wer sein iOS-Gerät lokalisieren, fernlöschen, sperren oder benachrichtigen lassen möchte, benötigt nun nicht mehr den Umweg über einen ‚Desktop-Browser‘.
Der MobileMe-Login ließ sich zuvor auch über andere ‚mobile‘ Browser (iCab, Atomic Web Browser, etc.) austricksen, die sich mit einem ‚erwachsenen‘ „User Agent“ auswiesen. Eine native Anwendung ist diesbezüglich jedoch weitaus angenehmer zu bedienen. Mit aktiviertem Service lässt sich so das gestohlene oder gerade verlegte iPhone mit dem Apple-Telefon des Freundes aufspüren.
Die ‚universal‘ Veröffentlichung für iPhone und iPad steht im Zusammenhang mit einer (erneuten) Überarbeitung der Apple-Web-Anwendungen, die sich unter Me.com zusammenfinden.
MacRumors berichtet am heutigen Abend, dass im iPhone 4 512 MB-Arbeitsspeicher verbaut sind. Im iPhone 3GS und iPad ticken bekanntlich nur 256 MB RAM. Dies ist nach Apples Optimierungen ausreichend für die neuen iOS 4-Multitasking-Fähigkeiten, jedoch nicht sonderlich üppig. Das iPad behält beispielsweise nur einzelne Webseiten im temporären Speicher, und muss für mehrere geöffnete Mobile Safari-‚Taps‘ diese immer wieder neu laden.
Obwohl die frühzeitig analysierten iPhone-Prototypen auf lediglich 256 MB-Speicher hindeuteten, verweist ein MacRumors Kommentar auf die soeben veröffentlichten Videos der WWDC-Session.
„Nummer 147, Advanced Performance Optimization on iPhone OS, pt 2“ zeigt ab Minute 1:57 dort klar in einer Übersichtsgrafik des Vortragenden, dass iPhone 4 mit 512 MB-Arbeitsspeicher betitelt.
Die diesjährige WWDC-Entwicklerkonferenz stand ganz im Zeichen des App Stores und iOS-Betriebssystems. Der dort vorgeführte Beispielcode, alle PDF-Präsentationen und die Entwickler-Sessions als (HD-)Video stehen schon jetzt zum Download bereit. Einige Besucher sind erst wenige Tage aus San Francisco zurück…
Der Clou: Das komplette Videomaterial, welches zuvor mit einigen hundert US-Dollar zu Buche schlug, ist jetzt – nach einer (kostenlosen) Registrierung – für alle gratis zu konsumieren.
Watch over 100 in-depth technical sessions from WWDC 2010. You’ll learn advanced coding techniques that will show you how to enhance the capabilities of your applications with the revolutionary technologies in iOS and Mac OS X. Download the videos, then take them with you on your Mac, iPhone, or iPad to watch anytime, anywhere.
Das ist hier nicht annähernd Virtua Fighter, aber trotzdem ein erster ‚Prügelversuch‘ im dreidimensionalen Kampfring. Kung-Fu-Meister Bruce Lee, beziehungsweise die ‚Bruce Lee Nachlassverwaltung Enterprise‘, stellt die Beat’em-Up-Lizenz für seinen Schützling und neun weitere Padawan-Schüler aus.
Die Angriffsattacken fallen von ihrem Umfang stark begrenzt aus und bleiben an der spieltechnischen Wasseroberfläche. Mit „Button Mashing“ kommt man relativ weit. Eine richtige Verteidigungsstrategie benötigt man nicht. Drückt man entgegen die Laufrichtung des Widersachers, blockiert man dessen Schlag- und Trittkombinationen. Dabei stechen die Animationen der fernöstlichen Kampfkunst und seiner Rivalen positiv hervor.
Wer ein Mr. Miyagi-Syndrom in Anbetracht der bald startenden Hollywood-Neuauflage ‚Karate Kid‚ in sich verspürt, tänzelt sich hier zumindest einmal warm.
Pocketgamer.biz berichtet, dass sich Microsoft derzeit (finanziell) darum bemüht, existierenden iPhone-Entwicklern ihr Windows Phone 7 schmackhaft zu machen. Ein starker Vorbehalt sollte über die Authentizität dieser Nachricht jedoch angebracht werden.
Erste iOS 4-Updates trudeln in den App Store ein. Dropbox (kostenlos; universal; App Store-Link), in Version 1.2.2, implementiert ‚Task finishing‘ und ‚Fast app switching‘. Eine andere, nicht minder populäre Anwendung ist FlightTrack (3.99€; universal; App Store-Link), die in ihrer aktualisierten Version Flugzeiten mit dem internen iPhone-Kalender abgleicht.
„Videospiele aus der Internet-Wolke“ verspricht ‚OnLive‚ seit der Game Developers Conference 2009. Die Prozessor- und Grafikleistung der (HD-)Spiele übernehmen dabei externe Rechenzentren. Der Spieler verbindet sich lediglich mit seiner Mac- oder PC-Software zur entsprechenden Serverfarm. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein „MicroConsole“-Fernsehadapter folgen. Die Firma verspricht, dass zum Spielen von aktuellen Titeln keine Installation und kein Hardware-Wettrüsten erforderlich sind.
Ob die 20, zum heutigen Start verfügbaren ‚Ausleihtitel‘, verzögerungsfrei durch die Internet-Leitung in heimische Wohnzimmer übertragen wird, bleibt abzuwarten. Die Präsentationen auf der diesjährigen E3 schüren für US-Kunden mit schneller Internet-Anbindung (auch in diesem Jahr) Hoffnungen.
Unsere Kollegen von Touch Arcade konnten am E3-Messestand obendrein die erste Technik-Demonstration eines iPad-Clients auf Video einfangen. Dieser dient vorrangig zur Veranschaulichung, dass die von OnLive zur Verfügung gestellte Software, sich auf vielen Plattformen einfinden und die rechenintensiven Tätigkeiten auslagern kann.
Man sollte sich nicht daran stören, dass die anwählbaren Spiele noch keine Steuerungsunterstützung aufwiesen. Höchst zweifelhaft bleibt generell, ob es eine entsprechende Software in den App Store schaffen würde, beziehungsweise ob diese überhaupt vorgelegt wird.
Zum Ende der dokumentierten Vorstellung ist für mich die ‚Videowand‘, von der man in andere Spiele von Onlive-Benutzer ‚reinschnuppern‘ kann, mit am beeindruckendsten. Alleine dafür würde ich Geld ausgeben…